Himouto! Umaru-chan - Wenn ihr Videospiele, Comics und Fast Food liebt, dann ist das hier eure Königin

Alle paar Monate werden in Japan neue Animes rausgehauen. Schließlich kann da drüben nicht immer nur “One Piece”, “Sword Art Online” und “Attack on Titan” laufen. Also wühle ich mich…
Himouto! Umaru-chan

Wenn ihr Videospiele, Comics und Fast Food liebt, dann ist das hier eure Königin

Alle paar Monate werden in Japan neue Animes rausgehauen. Schließlich kann da drüben nicht immer nur “One Piece”, “Sword Art Online” und “Attack on Titan” laufen. Also wühle ich mich jeweils durch die ersten Folgen der kunterbunten Neuankömmlinge. Und ich bin sehr wählerisch, wenn es um neue Animes geht. Schließlich sind die meisten davon ziemlich scheiße.

Was ich hasse: Wenn die Figuren mies gezeichnet sind. Richtig billig, mit seltsamen Köpfen und seelenlosen Augen. Was ich auch hasse: Wenn es die millionste Serie über High-School-Teenager ist, die durch irgendwie Superkräfte die Welt retten müssen. Wow. Was ich am meisten hasse: Mechas. Ja, ich liebe “Neon Genesis Evangelion” abgöttisch. Aber der Rest: Nope. Einfach nur nope.

Doch das ist vollkommen egal, denn ich habe auch in dieser Season wieder einen absoluten Liebling heraus gekramt, deren wöchentlich veröffentlichte Folgen ich bislang religiös geguckt habe. Neben “Non Non Biyori Repeat” natürlich. Nichts geht über “Non Non Biyori“. Und die zweite Staffel ist so gut wie die erste Staffel. Und umgekehrt. “Non Non Biyori”, wie ich dich liebe.

“Himouto! Umaru-chan” ist zwar ganz anders als “Non Non Biyori”, weder mit Idylle noch mit Natur noch mit angepissten Besitzerinnen von Süßigkeitenläden. Umaru ist 16 Jahre alt und das perfekte Mädchen. Sie ist wunderschön, sie schreibt Bestnoten, sie hat die Freundin mit den größten Brüsten der Welt. Jeder will so sein wie Umaru. Doch die hat ein dunkles Geheimnis…

Denn in dem Augenblick, in dem Umaru ihre Wohnung betritt, verwandelt sich das blonde, große Mädchen in einen kleinen, nerdigen Kobold, der am liebsten die ganze Nacht Rollenspiele auf der PlayStation zockt, Chips und Cola trinkt und einen Manga nach dem anderen verschlingt. Sie hat alle Konsolen, alle Games, alle Comics – und ein erfolgreicher Spielhallen-Freak ist sie auch noch.

Ihren großen Bruder Taihei, mit dem Umaru zusammen wohnt, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten kann, bringt sie in den kurzen Episoden regelmäßig zur Weißglut. Doch sie muss immer auf der Hut bleiben, schließlich ist ihr so manche neugierige Klassenkameradin auf der Spur. Und wenn erst einmal heraus kommt, dass die perfekte Umaru eigentlich ein fauler Otaku ist, wäre das ihr sozialer Ruin…

Wer “Switch Girl” gelesen oder gesehen hat, der kennt die Story ungefähr. Doch was “Himouto! Umaru-chan” so sympathisch macht, ist die Detailverliebtheit, wenn es um das Nerdtum geht. Umaru lebt und atmet diese Parallelwelt, in die Leute wie ich gerne eintauchen. Sie lässt nichts unversucht, um ihren Tag so faul wie möglich zu gestalten. Und was das Wichtigste ist: Sie nervt nicht. Jeder will so sein wie Umaru – und so manchem von uns spricht sie aus der Seele. Schließlich wollen wir alle einfach nur zu Hause herum gammeln und Videospiele zocken, während wir Steak essen.

Wäre “Himouto! Umaru-chan” in den guten alten Zeiten bereits auf RTL 2 gelaufen, ihr alle hättet sie geliebt. Umaru ist ein bisschen wie Shin-chan, nur ohne den perversen Touch. Und ohne Po Boogie Woogie. Endlich wieder ein Anime, in dem keine Highschool-Kids mit Superkräften in Mechas die Welt retten müssen. Dann doch lieber eine Serie über die Königin der Nerds.

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