Die richtige Wortwahl - Jan Böhmermann erklärt, warum es keine Asylkritiker gibt, sondern nur Nazis

Die deutsche Sprache ist so mächtig und präzise, dass sie alles verniedlichen kann. Sogar wenn besorgte Bürger armen Flüchtlinge beim Heizen ihrer kargen Behausungen helfen wollen. Dabei könnte das Wort…
Die richtige Wortwahl

Jan Böhmermann erklärt, warum es keine Asylkritiker gibt, sondern nur Nazis

Die deutsche Sprache ist so mächtig und präzise, dass sie alles verniedlichen kann. Sogar wenn besorgte Bürger armen Flüchtlinge beim Heizen ihrer kargen Behausungen helfen wollen. Dabei könnte das Wort doch viel mächtiger sein als der Baseballschläger. Das hat auch Jan Böhmermann erkannt und hat in seiner Show einfach mal ein bisschen Wörterbuch gespielt.

Denn es ist ein generelles Problem, wenn Nazis als Asylkritiker betitelt werden. Denn Asylkritiker, das klingt doch gleich viel netter. So intelligent. Als hätten sich kluge Menschen zusammengesetzt und das Thema lange studiert. Und nach Jahren des Lernens, des Diskutierens, der Selbstreflektierung hätten sie sich dann dazu entschieden, das Asyl konstruktiv zu kritisieren.

Und dass Flüchtlinge auch nichts anderes als Heimatvertriebene sind, das wird in den rechten Ohren dieser stolzen Nation auch nicht wirklich gern gehört. Es ist entscheidend, wie die Medien die aktuellen Ereignisse und Sachverhalte bezeichnen. Denn wenn man sich auch nur ein bisschen im Wort vergreift, kann das schwerwiegende Folgen haben. Für die Flüchtlinge. Und für uns.

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