Hellwach - Wer nicht Hals über Kopf in Namika verliebt ist, macht irgendetwas falsch

Dass Deutschlands Musiklandschaft verloren ist, predige ich ja seit Jahren. Während massenkompatibler Dünnschiss wie Helene Fischer, Unheilig oder Revolverheld ganze Stadien füllt und damit seelenlose Nachahmer auf den Plan ruft,…
Hellwach

Wer nicht Hals über Kopf in Namika verliebt ist, macht irgendetwas falsch

Dass Deutschlands Musiklandschaft verloren ist, predige ich ja seit Jahren. Während massenkompatibler Dünnschiss wie Helene Fischer, Unheilig oder Revolverheld ganze Stadien füllt und damit seelenlose Nachahmer auf den Plan ruft, die die Charts und damit die Köpfe der Bildungsfernen mit geträllerter Idiotie füllen, haben es neue Helden wie Balbina, Maeckes oder Olson schwer, eine Rebellion zu starten.

Namika kennt seit “Lieblingsmensch” jeder. Von streberhaften Abiturmädchen, die gerne mit gekonntem Dutt und braungebrannten Beinen zum See fahren und denken, die Welt wäre voller Hoffnung, bis hin zu schamhaften Kleinkriminellen, die den Track ihrer Exfreundin schicken, obwohl diese längst mit zwei anderen Typen im Bett liegt und keinen Gedanken mehr an die Vergangenheit verschwendet.

Namika ist die junge Stimme der deutschen Emotionalen, der starken Frauen und der eingegliederten Migranten. Ihr neuer Song “Hellwach” hingegen, darf weniger als eine gefühlvolle Reise empfunden werden, sondern als Aufruf zum Leben, zum Feiern, zum Machen. Mit einer guten Prise Berlin und ein wenig Yolo. Wer nicht Hals über Kopf in Namika verliebt ist, macht irgendetwas falsch.

Jack & Jones

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