Bewegt endlich was! - Mit diesen einfachen Tipps könnt ihr Flüchtlingen wirklich helfen

Ja, Flüchtlinge haben oft Grausames erlebt, bevor sie tausende von Kilometern reisen, um eine Chance auf ein friedliches und sicheres Leben zu bekommen. Ja, Flüchtlinge müssen sich in Deutschland einer…
Bewegt endlich was!

Mit diesen einfachen Tipps könnt ihr Flüchtlingen wirklich helfen

Ja, Flüchtlinge haben oft Grausames erlebt, bevor sie tausende von Kilometern reisen, um eine Chance auf ein friedliches und sicheres Leben zu bekommen. Ja, Flüchtlinge müssen sich in Deutschland einer Wand aus Hass entgegen stellen, obwohl sie auch nur Menschen sind. Und ja, Flüchtlinge werden das Angesicht von Europa entscheidend prägen – ob ihr das nun wollt oder nicht.

Dass diese Leute Hilfe benötigen, erkennt jeder, der in den letzten Wochen auch nur einmal in den Fernseher, in die Zeitung oder vielleicht sogar aus dem Fenster geschaut hat. Familien aus Nigeria müssen im Freien schlafen, Kinder aus Syrien werden ihre Eltern womöglich nie wieder sehen, Frauen aus Serbien wollten der Armut entfliehen – und finden sich im traurigsten Bundesland der Republik wieder.

Deutschland brennt. Und das sollte einem nicht nur Sorgen machen, nein, es sollte uns zum sofortigen Handeln zwingen. Anstatt kopfschüttelnd abzuwinken, wenn immer und immer wieder Gewalt gegen Flüchtlinge aufflammt, gibt es jede Menge Möglichkeiten, um finanziell, tatkräftig oder auch nur mit einem Machtwort beim nächsten Stammtisch zu helfen.

Sara hat in ihrem Artikel für Finding Berlin zum Beispiel zehn Punkte aufgezählt, wie ihr in der Hauptstadt helfen könnt. Mit einer kurzen, aber eindringlichen Nachricht, gleich am Anfang: „Ob es euch gefällt oder nicht, globale Migration ist real, Terror und Krieg geschehen, und das alles passiert unabhängig jeglicher lokaler Politik. In Berlin versammeln sich Menschen aus aller Welt – und einige von ihnen brauchen Hilfe. Nicht weil sie Flüchtlinge sind, nicht weil sie aus Kriegsgebieten kommen, sondern weil sie Menschen sind.“

Wenn ihr einige Fremdsprachen beherrscht, könnt ihr euch zum Beispiel als Übersetzer für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Oder ihr könnt euer leeres WG-Zimmer vermieten. Oder ihr könnt Klamotten, Spielsachen und Nahrungsmittel sowie (ungebrauchte) Drogeriemittel abgeben. Oder ihr könnt Deutsch lehren. Oder ihr plaudert einfach mit euren neuen Nachbarn und zeigt ihnen eure Stadt.

Aber nicht nur in Berlin könnt ihr etwas bewegen. Der Dresdner Modeblogger Matthias hat die Aktion “Fashion für Flüchtlinge” ins Leben gerufen, um unter anderem Kleider, Hosen und Schuhe zu sammeln. Madeleine aus Wien packt in Traiskirchen mit an. Und Lisa aus Köln hat die Neuankömmlinge gleich mal in ihren Garten eingeladen, um sich kennenzulernen.

Und, ja, wer nicht auf Tuchfühlung mit fremden Menschen gehen will, der kann auch Geld spenden. Kleine Beträge, große Beträge, vollkommen egal. Die Hauptsache ist, dass die Flüchtlinge versorgt sind, besonders jetzt, wenn der Herbst und dann der Winter nahen und niemand im Freien frieren will. Wer hätte es gedacht.

Das Projekt “Blogger für Flüchtlinge – Menschen fürMenschen” zum Beispiel verteilt das eingenommene Geld an vertrauenswürdige Einrichtungen. Die UNO-Flüchtlingshilfe benötigt auch finanzielle Unterstützung. Und das Deutsche Rote Kreuz ist auch immer einer gute Wahl, wenn ihr auch über die Grenzen unserer Nation hinaus etwas bewegen wollt.

Oder, um es anders auszudrücken, und nur für den Fall, dass man das einigen von euch anscheinend explizit sagen muss: Alles ist besser, als nachts feige und betrunken Wohnheime anzuzünden oder Flüchtlinge auf offener Straße zu verprügeln. Vielleicht sollte sich das der ein oder andere besorgte Bürger auf einen Zettel schreiben und den auf seine frisch gebügelte Deutschlandflagge tackern.

Denn ihr könnt euch entweder weiterhin lautstark, ignorant oder gar gewaltsam über Flüchtlinge aufregen, und damit rein gar nichts verändern, oder ihr seht der neuen Völkerwanderung wacker ins Auge und engagiert euch, damit eure Zukunft und die der Flüchtlinge so angenehm und hoffnungsvoll wie nur irgendwie möglich ausfällt. Ihr habt die Wahl.

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6 Kommentare

s.Oliver