Lesestoff - Diese fünf Texte aus dem Internet verwandeln euch in klügere Menschen

Das Internet ist mehr als nur Katzen-GIFs, Facebook-Stalking und YouTuber, die sich beim Essen filmen. In den Irrungen und Wirrungen der Bits und Bytes finden sich jede Menge textliche Meisterwerke,…
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Diese fünf Texte aus dem Internet verwandeln euch in klügere Menschen

Das Internet ist mehr als nur Katzen-GIFs, Facebook-Stalking und YouTuber, die sich beim Essen filmen. In den Irrungen und Wirrungen der Bits und Bytes finden sich jede Menge textliche Meisterwerke, deren Konsum uns zu klügeren und somit besseren Menschen macht. Man muss sie nur finden. Und genau das haben wir getan. Tut eurem Gehirn etwas Gutes – und lest diese fünf Texte!

Wie man Amateur-Blogger bleibt

Sara schreibt in ihrem Artikel für das Daily Bread Mag über die Bedenken, ihren privaten Blog finanziell auszuschlachten: „Meine Updates haben nichts mit Informationen zu tun und dienen meistens nur meinem eigenen Amüsement. Jegliche Reichweite bleibt ungenutzt. Und manchmal habe ich wirklich das Gefühl, meinen Lesern null Mehrwert zu bieten. Bin ich eigentlich völlig bescheuert? Die Wahrheit ist: ich komme nicht klar, meinen Blog zu meinem finanziellen Lebensmittelpunkt zu machen. Ein Blog ist für mich etwas anderes als nur ein Blog.“

Das lineare Fernsehen ist nicht tot

ZEIT ONLINE hat zwei der RocketBeans-Jungs zum Halbjährigen interviewt, die mit ihrem eigenen Fernsehsender gerade das Internet aufmischen: „Wir haben eine sehr treue und sehr loyale Anhängerschaft, die sich zu 1.000 Prozent mit dem identifiziert, was wir hier machen. Das ist wirklich etwas Besonderes. Es ist mehr wert, eine kleine, aber dafür sehr aktive Fanbase zu haben, als zehn Millionen Abonnenten, von denen die Hälfte tote Masse ist. Wir sind noch lange nicht zufrieden. Nicht, weil wir schlecht sind, sondern weil wir noch so viele Ideen haben. Wir hatten gerade erst ein Meeting, in dem wir sechs neue Shows beschlossen haben. In einem einzigen Meeting!“

This is where I leave you. (For a while.)

René von Nerdcore haut für ein paar Monate in die USA ab, ohne es sich nehmen zu lassen, vorher nochmal verbal all die Menschen zu verprügeln, die schuld daran sind, dass das Internet scheiße ist: „Ich wühle mich seit Jahren jeden Tag durch immer langweiligere Feeds und warte, dass irgendeiner mal was macht. Stattdessen kommen irgendwelche BWL-Deppen, gründen die beschissenste Website der Welt, holen sich auf irgendwelchen Konferenzen für tote Medien der Zukunft einen auf ihre fünfzehnmillarden minderwertigen Fake-Clicks runter und bestimmen auf einmal das Bild von Netzkultur? Not on my watch.“

Fest in rechter Hand

Almuth Knigge schreibt für den Deutschlandfunk darüber, dass immer mehr Dörfer im Osten der Bundesrepublik in die Hände der Nazis fallen: „Der Ort Tröglitz hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, weil der Bürgermeister vor den Drohungen rechtsextremer Demonstranten kapitulierte. Im Osten wie im Westen Deutschlands sind viele sogenannte sterbende Dörfer fest in rechter Hand, dort bilden sich für Rechtsextreme ideale Rückzugsorte. Sie gestalten den Alltag – bieten Fahrdienste an, organisieren Kinderfeste.“

Das Paradies wird abgeschafft

Annabel Wahba fragt sich für das ZEIT MAGAZIN, warum die Nacktheit von Kindern in der heutigen Gesellschaft obszön geworden ist: „Die Abscheu gegen Pädophile und Kinderschänder ist etwas, das uns fast alle eint. Aber selbst wenn jemand heimlich meine Kinder nackt im Garten fotografieren sollte, was würde passieren? Natürlich will ich nicht, dass sie zur Onaniervorlage eines sexuell Gestörten werden. Aber ich will mir auch keine Angst einreden lassen vor etwas, von dem ich – im unwahrscheinlichen Fall, dass es passieren würde – noch nicht einmal etwas mitbekäme. Erst recht nicht meine Kinder.“

Tally Weijl

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