Musikdurstig - Wir haben mit Burgern, Bier und Bonnie Strange auf dem Melt! gefeiert

Es regnet in Strömen, unsere Schuhe sind durchnässt, es tropft von unseren Haarspitzen direkt auf die lauwarmen Burger, die wir mit Genuss verdrücken und das wackelige Zelt scheint jede Sekunde unter den…

Wir haben mit Burgern, Bier und Bonnie Strange auf dem Melt! gefeiert

Es regnet in Strömen, unsere Schuhe sind durchnässt, es tropft von unseren Haarspitzen direkt auf die lauwarmen Burger, die wir mit Genuss verdrücken und das wackelige Zelt scheint jede Sekunde unter den Wassermassen zusammenzubrechen, während wir uns zu sechst da rein quetschen – doch unsere Gesichter scheinen nur noch aus einem riesigen, breiten Grinsen zu bestehen, weil das alles komplett egal ist – und jeder von uns einfach nur glücklich.

Den Erfolg eines Festivals kann man wohl am besten am Verhältnis von Regentropfen zum Gute-Laune-Pegel messen und während des Melt! am Wochenende hätte uns selbst der größte Sturm nicht die Stimmung vermiesen können. Wir sind in den See gehüpft, haben Blumenkränze geflochten, vegane Burger gegessen, kühles Warsteiner Bier getrunken, die Zelte verwechselt und Freunde getroffen. Ach ja, Musik und gehört und getanzt haben wir auch. Viel und lange und mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Trotz Regens, trotz bleierner Müdigkeit und trotz Kylie Minogues eher mäßigen Liveskills.

Das Melt! ist wohl das entspannteste Festival, auf dem ich jemals gewesen bin. Sonst mein persönlicher “Ausklang” des Festivalsommers, ist es dieses Jahr das erste Open Air, auf das ich fahren konnte. Vielleicht habe ich mich zu lange hinter den Büchern verkrochen, vielleicht war es noch der Nachgeschmack der meckernden Meute auf der Fashion Week, vielleicht hatte ich einfach die richtige Camping Family dabei – aber ich kann mich an keinen einzigen negativen Moment erinnern.

Neben hochkarätigen Acts ist es vor allem die perfekte Organisation und die gute Stimmung, die jeder der drei Tage mit sich bringt. Wobei… eigentlich geht das große Feiern schon am Donnerstag los. Das Warsteiner Backstage lädt zum Vorglühen ein, während DJ-Sets von Arado, Junge Junge und Momo Léon für die musikalische Untermalung sorgen. Doch damit nicht genug: während der folgenden Tage wird man in der Lounge mit kühlem Bier und einer XXL-Openair Dusche versorgt. Genau das Richtige, nachdem man stundenlang in der Sonne getanzt hat.

Und weil Feiern mit mehr Freunden auch mehr Spaß macht, sind auch alle dabei: Bonnie und Thomas aka großraumindiefresse, Strify, Dominic und Tobi, Kira, Lenny und Joseph. Wir laufen von Stage zu Stage, sehen wunderschöne Menschen, entdecken neue Acts und folgen Kylies Schlachtruf, als sie “Your Disco Needs You!” ins Mikrofon brüllt.

Letztere finden wir nämlich nur wenige Schritte weiter und bleiben, bis wir nicht mehr stehen können – nur, um dann etwas Verstärkung in Burgerform zu holen und weiterzutanzen. Mitten in der Nacht beschließen wir, eine Campingcrew zu gründen, verlieren aber nur fünf Minuten später einen von uns ans benachbarte Zelt – upps, verwechselt – und sitzen am nächsten Morgen lachend im Trockenen, während alles um uns herum unter Wasser versinkt. Wenn sich der Erfolg eines Festivals tatsächlich wie beschrieben messen lässt, dann hat das Melt! auf jeden Fall gewonnen.

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