Taste Rewind - Spotify entführt euch auf eine musikalische Zeitreise

Eigentlich hätten wir uns das ganze Vorstellen, über-sich-erzählen und Kennenlernen voll sparen können: als Marcel und ich die Schlüssel zu unserer ModebloggerWG in den Händen hielten und die erste Kanne…

Spotify entführt euch auf eine musikalische Zeitreise

Eigentlich hätten wir uns das ganze Vorstellen, über-sich-erzählen und Kennenlernen voll sparen können: als Marcel und ich die Schlüssel zu unserer ModebloggerWG in den Händen hielten und die erste Kanne Tee aufgossen, gab es nur eine wichtige Sache, die es zu besprechen gab: Ich höre Spice Girls. So oft, so laut und wann ich es möchte. Statt schreiend davonzulaufen, grinste er selig und hielt mir seine S Club7-Playlist vor die Nase. Dann tranken wir unseren Tee aus und versprachen uns, die musikalischen Ausschweifungen des anderen mit viel Liebe und Geduld zu tolerieren. Oder so ähnlich.

Naja, Erstere braucht man zwar nicht unbedingt dafür, die Nerven-Zerreißprobe kann sich aber jeder vorstellen, der sich meinen Spotify-Verlauf ansieht: zu Posh, Baby und Ginger Spice gesellen sich TLC, Britney, Bob Marley, Backstreet Boys und Tupac. In meinem Kopf macht das total Sinn – und endlich habe außerhalb unserer WG einen Ort gefunden, an dem ich nicht nur Verständnis, sondern sogar Unterstützung dafür finde: Taste Rewind. Die Streamingplattform lädt zum Launch ihrer neuen Kampagne ein, eine Musikzeitreise durch die letzten Jahrzehnte zu machen – und es gibt eine Menge zu entdecken!

Kennt ihr die “Generation Gap” von Jimmy Kimmel? Da wusste letztens eine 13-Jährige nicht, wer John Lennon ist. Klar, dass ich mich für schlauer – und älter…verdammt! – halte und mir die Vorschläge gern ansehe. Damit persönliche Playlists generiert werden können, müssen auf der Landingpage von Noisey zuerst aktuelle Lieblingskünstler ausgewählt werden, damit die App berechnen kann, was man theoretisch vor zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahren gehört hätte. Ich klicke Marteria, K.I.Z und Beyoncé an und warte auf ein Wunder.

Bunte Lavalampengrafiken flimmern über mein Display und lassen die Spannung steigen: „#SpotifyDeinSound: zurück ins Jahr 1988..1969..1920″, sagt die Anzeige und schlägt mir Berthe Sylva, Marvin Gaye und – warte, was? – Ricky Martin vor. Gut, niemand ist perfekt, also wird gleich ein zweiter Versuch gestartet, dieses Mal mit Elton John, Taylor Swift und Ben Howard als Vorlage. Und dann, nach kurzem Scrollen durch Jahrzehnte, Künstler und Genres aller Arten grinsen sich mich vom Cover an: die Spice Girls!

“Tell me what you want, what you really, really want!”, schreit mir Mel B ins Ohr – und lange muss ich nicht überlegen. “Euch, natürlich!”, grinse ich mein Macbook an und weiß nun, dass alles gut wird. Schließlich gibt es außer Marcel endlich noch jemanden, der mich versteht. Bleibt nur abzuwarten, ob ihm beim ersten Versuch S Club7 vorgeschlagen wird. Abwarten und Tee trinken.
nas
sugarhillgang
nsync
berthesylva

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Tally Weijl

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