Jon Stewart zu Charleston - Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit

Warum Jon Stewart noch nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, das frage ich mich ja seit Jahren. Sein Witz, sein Charme, seine Ironie sind unerreicht, nicht von John…
Jon Stewart zu Charleston

Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit

Warum Jon Stewart noch nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, das frage ich mich ja seit Jahren. Sein Witz, sein Charme, seine Ironie sind unerreicht, nicht von John Oliver, nicht von Stephen Colbert – und schon gar nicht von seinem Nachfolger Trevor Noah. Ich werde ihn vermissen, wenn im August die letzte Folge seiner “Daily Show” über den Bildschirm flimmert. So sehr.

Zum Attentat eines rechtsradikalen Verrückten mit weißer Hautfarbe auf eine Kirche in Charleston, bei der neun schwarze Menschen ums Leben kamen, fehlen allerdings selbst dem sonst so wortgewandten Fernsehstar auf Comedy Central die Worte. „Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit“, spricht er betroffen in die Kamera und kritzelt dabei wie wild mit seinem Stift auf das blaue Blatt Papier.

Es folgt eine kurze, aber berührende Rede eines Mannes, der über die Jahre hinweg bereits so viele Tragödien kommentieren musste – und wollte. Darüber, dass der Rassismus weiterhin eine klaffende, aber ignorierte Wunde ist, darüber, dass schwarze Menschen in einem Staat der weißen Geschichte leben müssten, darüber, dass Charleston gar keine Tragödie ist – sondern die Realität.

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