Schleichwerbung im Netz:

Schleichwerbung im Netz - So krass verarschen euch Blogger, Instagrammer und YouTuber

Ihr folgt im Internet jeder Menge Leute, die in kurzer Zeit zu Sprachrohren einer Generation avanciert sind. Auf YouTube ist da diese Vloggerin, die euch ein Schminkset nach dem anderen…
Schleichwerbung im Netz

So krass verarschen euch Blogger, Instagrammer und YouTuber

Ihr folgt im Internet jeder Menge Leute, die in kurzer Zeit zu Sprachrohren einer Generation avanciert sind. Auf YouTube ist da diese Vloggerin, die euch ein Schminkset nach dem anderen andreht, auf Instagram diese Fitnessfanatikern, die ständig an irgendwelchen Müsliriegeln knabbert, auf dem Blog dieses Modemädchen, das mit dem neuen Samsung-Handy herumfuchtelt.

Das Problem daran ist nicht, dass diese Leute dafür bezahlt wurden, um euch Produkte zu präsentieren, die ihr am besten sofort in Familienpackungen nach Hause bestellen solltet, sondern, dass sie euch das nicht sagen – und so tun, als würden sie das auch privat geil finden. Ich nenne das Verarsche, das Gesetz nennt das Schleichwerbung.

Das ZDF-Magazin Frontal 21 hat gestern Abend diesen Beitrag zum Thema gezeigt und unter anderem Leute wie Vanessa Blumenthal, Marie Nasemann oder Nancy von Mamiseelen rangenommen, die entweder keine Ahnung davon haben, dass das, was sie da machen, verboten ist, oder es einfach ignorieren – auf Kosten ihrer Fans, des Geldes wegen…

Screenshot: ZDF

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Monki

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15 Kommentare

  • Philip

    Achwas!

  • Norbert

    Ach. Die sich gegenseitig likende und followende Community der Reise-, Beauty- und Foodblogger mit Texten auf Kindergartenniveau? Bloggerinzest.

  • Marcel

    Breaking: Schleichwerbung für das neue MacBook Pro in Betragsbildern auf AmyPink ;-)

  • Sabrina

    Manche machen auch Werbung für Einhörner

  • Jens

    Advertorials sind genau so scheiße. Medien können nur dann wirklich neutral sein, wenn sie unbestechlich sind – also keine Advertorials machen.

  • Laura

    Das Video ist eher Schleichwerbung für die ARD/ZDF. “Schaut her, uns laufen die Zuschauer weg, jetzt machen wir YouTube und Co. schlecht. Bestaunt unsere journalistische Integrität”.

    Für mich mal wieder viel Wirbel um nichts. Bei den meisten Blogs wird klar drauf hingewiesen, dass sie die vorgestellte Ware von den Firmen geschenkt bekommen, der ganze Skandal basiert darauf, dass sie nicht am Anfang jedes Satzes sagen “das hier ist Werbung”.

    So ein Blog ist zeitaufwendig, dafür sollten sie auch entlohnt werden. Da aber keiner bereit ist dafür zu zahlen, muss es eben auf diese Weise geschehen, und sollte ihnen auch gegönnt werden.

  • Patricia

    Ich denke, kein Blogger macht unwissentlich Werbung. Wie sollte man sich denn die plötzlichen Geldeingänge aufs Konto erklären?

  • Philipp

    Anne Liebknecht

  • Eure Sichtweise ist natürlich sehr AMY & Pink, wir haben es etwas anders versucht darzustellen: http://blogg.de/2015/06/04/die-mainzelmaennchen-moegen-keine-blogger/

  • Jan

    Ich finde es gut, dass man durch Blogger und die damit verbundenen Produkttests, Werbung macht. Die so dargestellten Produkte wirken Kundennäher etc.. allerdings muss Werbung in Redaktionellen Inhalten gesetzlich gekennzeichnet werden!