In eigener Sache - Wenn sich das deutsche Urheberrecht nicht bald ändert, müssen wir dicht machen

Als ich im Jahr 2002 mit dem Bloggen anfing, war das Internet noch so frei wie der Wilde Westen. Im übertragenen Sinn. Kein Mensch über 30 hatte eine Ahnung davon,…
In eigener Sache

Wenn sich das deutsche Urheberrecht nicht bald ändert, müssen wir dicht machen

AMY&PINK

Als ich im Jahr 2002 mit dem Bloggen anfing, war das Internet noch so frei wie der Wilde Westen. Im übertragenen Sinn. Kein Mensch über 30 hatte eine Ahnung davon, wer oder was ein Byte war, wir schnorrten uns Unmengen an AOL-CDs zusammen und gingen dann auf die Digitaljagd. Wir posteten auf unseren Seiten alles, was uns zwischen die Finger kam: Bilder, Musik, Videos. Was wir liebten, wurde geteilt, um Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls so dachten wie wir.

Das Internet war unser Zuhause, unser Rückzugsort, an dem wir frei waren. Niemand konnte uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen hatten. Das bedeutet nicht, dass wir uns in kriminelle Schwerverbrecher mit Skimütze verwandelten. Nein, wir waren einfach nur normale Menschen. Mit Leidenschaften. Und einer Passion.

Schnitt, 2015. Über Jahre hinweg mussten wir mit immer krasseren Einschnitten leben. Zuerst rügte uns regelmäßig der Jugendschutz, weil der menschliche Körper anscheinend nichts für Kinder ist. Diesen “Vorschlägen” sind wir gefolgt und haben gemeinsam mit unserem Jugendschutzbeauftragten alles von AMY&PINK entfernt, was auch nur irgendwie anstößig oder aufwühlend sein könnte. Wir hatten keine Wahl, Deutschland und so.

Danach begannen regelmäßig die Abmahnungen bei uns einzutrudeln. Also rechtliche Beschwerden von Anwälten, die jeweils mehrere tausend Euro verlangten, weil wir Fotos bei uns posteten, die nicht selbst von uns erstellt wurden und für deren Veröffentlichung wir nicht die ausreichenden Rechte hatten. Also genau das, was auf Tumblr in jeder Sekunde 70 Millionen mal passiert. Wir mussten die Bilder entfernen, Unterlassungserklärungen unterschreiben und versprechen, dass wir das nicht mehr machen werden. Wir hatten keine Wahl, Deutschland und so.

Die Zeit, in der wir uns als digitale Rebellen verstanden, waren vorbei, ab jetzt mussten wir immer anfragen, bevor wir ein fremdes Bild veröffentlichten. Wir sahen das ein, obwohl ein Blick in die USA ausreichte, um zu merken, dass das nicht nur ein globaler Wettbewerbsnachteil ist, sondern oft auch in Frust endet. Denn meistens endet eine Anfrage einfach mit Ignoranz – oder der Fotograf antwortet eine Woche später – dann ist der virale Effekt aber auch schon wieder vorbei. Allerdings hielten wir uns daran. Wir hatten keine Wahl, Deutschland und so.

Jetzt ist aber etwas passiert, das selbst mich wortlos zurück lässt. Wir hatten vor einigen Jahren mit Fotografen wie Merlin Bronques, Mark Hunter oder Moni Haworth ausgemacht, dass wir ihre Fotos frei für unsere Artikel nutzen können, solange wir dabei immer den Urheber nennen. Das machten wir, mit Link, alles cool.

Heute schrieb mir eine junge Frau folgendes: „Sehr geehrter Herr Winatschek, mit Erstaunen musste ich in den vergangenen Tagen folgenden Link mehrmals öffnen: (gelöscht). Dort ist ein Foto von mir und meiner damaligen Mitbewohnerin zu sehen, welches wir in keinem Fall für eine öffentliche Nutzung freigegeben haben. Ich bitte Sie, das Foto umgehend von der Seite zu entfernen. Sie können diese Email als Abmahnung werten. Ich werde zudem rechtliche Schritte gegen die Veröffentlichung dieses Fotos vornehmen, da ich mich in meinen Persönlichkeitsrechten (Recht am eigenen Bild) stark eingeschränkt fühle.“

Das Foto stammt von dem amerikanischen Künstler Merlin Bronques und wir hatten es verwendet, um den Veranstaltungstipp über eine Berliner WG-Blind-Date-Party zu bebildern. Natürlich löschte ich den Artikel und das Foto und schrieb ihr als Information zurück, dass der Fotograf uns erlaubt hatte, seine Bilder zu verwenden. Die Antwort steht noch aus, ich weiß nicht, ob sie gegen uns rechtliche Schritte vornimmt oder nicht.

Im Grunde bedeutet das allerdings, dass es heute nicht einmal mehr ausreicht, den Fotografen um Erlaubnis zu bitten, ob wir seine Arbeiten bei uns veröffentlichen dürfen, sondern auch noch, dass wir jede einzelne Person auf diesen Fotos fragen müssten, ob sie uns die Veröffentlichung erlaubt, um auf Nummer sicher zu gehen.

Als Beispiel: Die Fotoserie “Solaryman“ von Yuki Aoyama ging vor einigen Tagen international steil. Sie wurde zum Beispiel hier, hier und hier veröffentlicht. Statt ebenfalls blind drauf los zu veröffentlichen, fragten wir höflich bei Yuki an, ob wir die Fotos ebenfalls auf AMY&PINK zeigen dürfen. Zwei Tage später kam die Erlaubnis, die Bilder wurden sogar in hoher Auflösung mitgeschickt. Ging raus. Zwar war das Thema schon durch, aber das gute Gefühl blieb.

Bis jetzt. Denn es war nicht das erste Mal, dass sich jemand darüber beschwerte, dass er auf einem Foto, für dessen Veröffentlichung wir die Rechte hatten, auf AMY&PINK zu sehen war. Sollte sich dieser Trend durchsetzen, müssten wir im Falle von Yukis Fotoserie nicht nur beim Fotografen um Erlaubnis bitten, nein, wir müssten bei allen Personen auf diesen Fotos nachfragen, ob sie uns schriftlich bestätigen können, dass wir die Aufnahmen bei uns online stellen.

Das ist unmöglich. Und selbst wenn wir das irgendwie hinbekommen würden, nach mehreren Wochen oder sogar Monaten, wäre die Veröffentlichung nichts mehr wert, weil sie eh schon jeder potentielle Leser irgendwo anders gesehen hat. In den USA zum Beispiel, wo das Fair-Use-Gesetz herrscht. Wie soll man da überleben?

Wir befinden in einer Zeit, in der wir nicht einmal Pressefotos verwenden können, ohne fünfmal, bei mehreren Ansprechpartnern, zu überprüfen, ob wir das auf AMY&PINK verwenden können. Und selbst da gab es schon Fälle, in denen einem Fotografen oder einer Agentur zwei Jahre später einfiel, dass das Foto doch „problematisch“ sei.

Wir waren mal Rebellen, in einer Zeit, in der das Internet noch wie der Wilde Westen war, voller Hoffnung und Freiheit und Liebe. Heute wird man schneller abgemahnt als man “Copyright” sagen kann. Wenn sich das Urheberrecht nicht bald ändert, haben deutsche Blogs, Online-Magazine und YouTube-Kanäle nicht nur keine Chancen darauf, wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern das hiesige Netz wird von Tag zu Tag farbloser werden. Ich hoffe, dass das niemand will.

Abonniert unseren Newsletter!

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

111 Kommentare

  • Nick

    Naja, wenn der Fotograf dir das Verwendungsrecht eingeräumt hat, sollte das kein Problem sein. Da ist die Gute Dame leider falsch informiert.. nur weil sie drauf ist, heißt das nicht, dass sie bestimmen darf, was damit passiert..

    Ein Fotograf, der von dir Passbilder/Bewerbungsbilder macht, darf die Bilder auch benutzen um damit Werbung zu machen. Er hat die immerhin gemacht. Der darf damit (sofern nicht anders abgesprochen UND vertraglich geregelt) machen, was er will..

    • Marcel

      Ja, aber wenn Leute es drauf anlegen: Uns kostet das Geld und Zeit, die Kläger kostet das Geld und Zeit, den Fotografen kostet das Geld und Zeit – und am Ende gewinnen nur die Anwälte. Selbst wenn wir im Recht sind. Außerdem geht’s mir beim Urheberrecht auch eher um das große Ganze, seit Jahren werden wir immer mehr eingeengt, was wir veröffentlichen dürfen und was nicht, weil sich da eine komplette Abmahnindustrie gebildet hat.

    • Tim

      Aber nur wenn der Fotograf seinerseits die Rechte mit den abgebildeten Personen geklärt hat. Am besten Schriftlich, Sonst gilt das Recht am eigenen Bild.

    • Michael

      Nick, das stimmt so nicht.
      Viele Fotografen haben zwar in Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen einen entsprechenden Passus drin, aber das heißt noch lange nicht, dass sie die Rechte einfach so weitergeben dürfen. Es ist genau anders herum: wenn der Fotograf keine Genehmigung vom Model hat, darf er die Fotos weder veröffentlichen noch anderen die Genehmigung dazu erteilen.
      Und ob ein entsprechender Passus in den AGB rechtskräftig ist dürfte vor Gericht sehr stark von der Nutzung abhängen. Sobald das Model (der Kunde) dabei einen Nachteil durch die Nutzung hat oder direkt Geld damit verdient wird und man damit rechnen kann, dass die AGB vorher nicht durchgelesen wurde (überraschender Passus), dürfte es schlecht aussehen für den Fotografen.

  • Walter sein Rene

    Such dir nen vernünftigen Job.

  • Chris

    Oh mist, wir dürfen nichts mehr aus dem Internet klauen und müssen Fotografen um Erlaubnis fragen… Wundert mich etwas, dass ihr nicht gleich noch geschrieben habt: Wir dürfen unsere CDs nicht mehr digitalisieren und jedem zum Download anbieten – Deutschland und so! Was die Personen auf den Fotos angeht sollte in eurer Lizenz ja etwas von “…frei von rechten Dritter…” stehen?

    • Marcel

      Es geht nicht darum, dass man Fotografen um Erlaubnis fragen muss, sondern dass für viele kleine wie auch größere Onlinepublikationen ein Fehltritt, selbst wenn man sich abgesichert hat, die Existenz kosten kann, weil wir in einer abmahnwütigen Gesellschaft leben.

    • Jean-Paul

      Oh, ein Photograph.
      Wie uneigennützig.

    • Andreas

      Besser kann man es nicht sagen, lieber Chris Go.

    • Ymra

      jetzt macht euch mal nicht in die hose. das “klauen”-argument ist im blogger-zusammenhang einfach nur überzogen. nicht umsonst gibt es die fair-use-policy in den usa, bei der die nutzung von geschütztem material ok ist, “sofern sie der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Produktionen dienen”. kultur und so.

    • Ymra

      Chris Go. Du hast, für alle Welt sichtbar, am 14.2.15 zB. ein Meme gepostet.

      Lustig sollte es sein (ist ja schliesslich Valentinstag und Frauen stehen ja bekanntlich auf Humor und so), so lustig bist du selbst aber scheinbar nicht…

      Lösung? Na klar! Ein Meme, das auf einem Still vom Kassenschlager The Big Bang Theory basiert. 18 Likes hast du abgegriffen, Selbstwertgefühl voll hoch, die Frauenwelt auch noch beeindruckt und die Homies sowieso. Scheiß Valentinstag.

      Rechtlich ok? Nope. Denn die Rechte an diesem Still hast du nunmal nicht. Versprochen. Du hast dich also nicht nur mit fremden Federn geschmückt, sondern dich auch noch durch die Leistung anderer im wahrsten Sinne des Wortes profiliert.

      Inwiefern ist das aus deiner Sicht ok? Wo liegt der Unterschied zu dem von dir dramatisch dargestellten Szenario? RIchtig. Es gibt keinen.

    • Chris

      @ymra, wenn du mich toll findest schreib mich doch einfach an und ich erzähl dir was über mich. mein profil brauchst du dafür nicht stalken ;)
      das angesprochene meme ist übrigens nur ein geteilter link – also das was das internet in seinem wesen ausmacht – die verlinkung von seiten untereinander.

    • Ymra

      nee, ich meine schon den still. get your vocab straight mr. photography. aber danke, dass du mir dafuer ein “BTW” gewidmet hast. warst sicherlich ganz stolz bei dem satz.

      gefaehrliches halbwissen, was du hier verbreitest, aber das tust du ja nur “aus deiner sicht”. dann weiss man zum glueck immer gleich bescheid, was die fachkompetenz zu einem thema angeht.

      aber ist ein ganz süßer gedanke (ausrede) mit dem “link” auf das konkrete bsp bezogen. ausserdem ist der inhalt des “links” lediglich ein bild, somit hast du nunmal ein bild geteilt und keinen link. hab schon sehr gelacht bei deiner argumentation, v.a. bei der benutzung der phrase “was das Wesen des Internets ausmacht” in Bezug auf die “Verlinkung der Seiten untereinander”. hierzu ein herzliches: aaaaahahahaha. an dieser aussage ist so viel zu bemaengeln v.a. vor dem hintergrund deiner peoebeleien hier, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen sollte.

      aber dann ist das doch ein easy fix. man muss nur die urheber unter dem benutzten bild verlinken (das ist ja schliesslich der Sinn des internets, also die verbreitung von links “aus deiner sicht”) und fertig??? Chris Go! Du hast gerade das urheberrecht nicht nur repariert, sondern auch revolutioniert! chapeau!

      Btw. ich finde dich nicht toll, weil ich Menschen grds. nicht toll finde, die Halbwissen verbreiten, ihre Hausaufgaben nicht machen und lieber erstmal drauf los pöbeln und sich als Experten aufspielen und andere mit ihrem Halbwissen auch noch belehren.

      Fyi. hier kannst du zB. das wort “still” im kontext sehen
      http://www.imdb.com/media/rm3224957184/tt0898266?ref_=ttmi_mi_all_sf_1
      “Still of (…) in The Big Bang Theory”. Wieder was gelernt. Bitteschön.

    • Tobias

      Nicht zu vergessen das Websiten die Social Media Buttons benutzen dazu aufrufen auch den Inhalt zu teilen. Also hat man da schonmal einen Grund warum man es getan hat. Und das jemand wegen einen Meme abgemahnt wurde wäre mir neu. Glaube gab dazu auch noch kein Gericht was so einen Fall mal behandelt hätte.

    • Ymra

      Tobias Boley. soweit so gut. dass das (noch) kein gericht behandelt hat (wenn das so ist), sagt nur in dem fall nichts ueber die grundsaetzliche rechtmaessigkeit aus. rechtmaessig ist es naemlich nicht. denn das urheberrecht greift hier genauso.

      nur dass die amis eben keine deutschen sind und man in diesem zusammenhang eher nicht mit abmahnungen rechnen muss, was aber nicht heisst, dass hier magically die urheber keine rechte besitzen an den stills (auf denen memes ja haeufig basieren).

      ich verstehe die doppelmoral von Chris Go an dieser stelle einfach nicht.

    • Chris

      Ymra… nur damit wir beide über das gleiche reden – solltest du das englische “still” meinen, so heißt es “Standbild” und ist nicht eingedeutscht. Ein “den still” passt weder in einem deutschen noch in einem englischen Satz. Du kritisierst Abkürzungen und benutzt selber welche? Es ist ein Link, Facebook generiert eine Vorschau – das ist ein ein großer Unterschied zum Bild klauen und veröffentlichen. Eine Doppelmoral sehe ich daher nicht. Pöbeln macht hier eigentlich nur eine Person, und erschwert leider eine wirkliche Diskussion. #FeedTheTrol

    • Ymra

      Chris. Ich kritisiere keine Abkuerzungen. Im Gegenteil, ich liebe sie. Ob Woerter in Saetze passen ist doch absolut irrelevant. In dem Moment, in dem ich ein englisches Wort in einem deutschen Satz benutze, habe ich es eingedeutscht. Hoechstpersoenlich. Krass. #whocares

      Fakt bleibt, dass du dich auch an Fremdwerken bedienst, wenn du Memes postest. Denn der groessere Sinn war ja nicht einen Link zu teilen, der hat als solcher ja erstmal keinen Wert, sondern ein Bild. Sonst waere ja ok, um auf deiner Argumentationsebene zu bleiben, saemtliche Bilder zu posten, solange ein Link zu diesem Bild fuehrt. Das ist doch aber Unsinnn.

      Mir ging es mit dem Meme Bsp. nur darum zu zeigen, was fuer Auswirkungen es haette, wenn wirklich jedes Meme urheberrechtlich verfolgt werden wuerde (was rechtlich gesehen moeglich waere). Was waere das Internet fuer ein trauriger Haufen Scheisse. Und eben das alles verschwindet ja langsam. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, wenn in Dtl nicht eine Art Fair Use Policy eingefuehrt wird.. Und dass du sofort mit Kleinigkeiten ankommst wie zB meine Wortwahl zu kritisieren – dafuer kann ich nichts und returne nur the favor sozusagen. Meinst du TrolL? Das ist ja dann das einzige, was bleibt, wenn man nicht in der Lage ist auf die sachlichen Argumente einzugehen. Trauer.

    • Chris

      Ja, es sollte “Troll” heißen – verdammt :) …über die “Art Fair Use Policy” habe ich bisher noch nichts näheres gelesen, vielleicht komm ich am WE mal dazu. Ich lehne mich aber mal aus dem Fenster und spekuliere, dass diese nicht für kommerziell genutzte Seiten gilt. Genau um soetwas geht es aber hier in diesem “Start-Beitrag”, eine Seite die gewinnorientiert arbeitet und sich dabei beschwert, dass sie sich an Gesetzte halten müssen.

  • Mondbasis

    das ist echt ein Trauerspiel“¦ aber wie machen das denn normale Magazine und Tageszeitungen, die ja auch ständig tagesaktuelle Fotos verwenden“¦ ? Können wir denn was machen?

    • Enrico

      …die Magazine haben entweder die Rechte der einzelnen Personen (wenn nicht, wirds auch da teuer) oder sie fotografieren Personen des öffentlichen Lebens in deren Fashion, die haben keine Persönlichkeitsrechte.

    • Marcel

      Die zahlen monatliche Gebühren an verschiedene Bildagenturen. Das ist ziemlich teuer und lohnt sich nur, wenn man im großen Stil Themenbereiche wie News oder Stars abdeckt, aber nicht für digitale Fundstücke. Klar, ihr könnt uns Geld schicken. Oder das deutsche Rechtssystem ändern. Was euch leichter fällt ;)

  • Kai

    Dann mach halt dicht. Wenn ihr ein Magazin/Blog machen wollt, dann müsst ihr halt dafür sorgen, dass ihr eure Fotos auch bezahlen könnt. Die Advertorialpreise sollten das ja hergeben. Als Fotograf und Redakteur, versteh ich das nicht. Und ich hab auch sofort nen Anwalt angerufen, als morgens mein Bild bei einem Nachrichtensender über den Bildschirm flimmerte. Und das Andere hat wohl was mit rechten Dritter zu tun.

    • Marcel

      Dass Problem ist, dass durch diese Gesetze deutsche Onlinepublikationen international ins Abseits geraten. Nicht unbedingt für englischsprachige Leser, sondern besonders für deutsche Besucher, die mit der Zeit merken, dass sie auf 9GAG, Tumblr oder Buzzfeed schneller an neues Material kommen als auf nationalen Webseiten.

    • Jean-Paul

      Das führt zu Monopolisierung der Blogosphäre. Und macht kritische Nebenherberichterstattung so gut wie unmöglich.
      Und das für deine Kack 3,50 € pro Bild in den Medien.
      Bravo.

    • Kai

      Der Streitwert lag bei 12.000€ Und du solltest mal die MFM zur Hand nehmen. Es geht drum, dass ich auch davon leben muss. Wenn jemand 1299 für ein Advertorial verlangt, dann soll er auch die Kosten für die Bilder tragen die er dafür nutzt. Wenn cih schreibe, bekomme ich im Schnitt 100€ pro Artikel. Mit Foto150-170. Damit mal geklärt ist, wovon wir hier reden.

    • Chris

      Jean-Paul, lese ich gerade kritische “Nebenherberichterstattung”? Abgesehen davon, dass es das Wort nicht gibt, reden wir hier über AMY&PINK, also eher einem Unterhaltungsmagazin, und nicht der Süddeutsche Zeitung :)

    • Ursel

      Kai La Quatra, wer sagt dass du davon leben MUSST? Die Funktionsweise des Netzes und das dt UrhG kooperieren einfach nicht miteinander. Der europäische/deutsche Weg lieber das Netz dem alten UrhG anzupassen wird uns auf Jahre zurück werfen. Dank Leute wie dir, die meinen von Ihrer Kreativität Leben zu müssen ohne dabei wirklich kreativ zu sein!

    • Kai

      Dein ziemlich dummer Text ist kreativ

    • Ursel

      Junge, dein FB Profil quillt vor Fremdwerken über und du willst uns hier was von Einhaltung der Regeln vorjammern?

    • Kai

      Mist, Profilbild geändert. mein Letztes Kommentar ergibt keinen Sinn mehr

  • Kristijonas

    @Amy&Pink falls ihr meine Bilder verwenden wollt – dann dürft ihr das gerne machen.

    http://www.kristijonas.com
    IG: Kristijonas
    FB: Kristijonas Duttke

  • Christoph

    Wenn ihr nur die Erlaubnis des Fotografen habt, der selber aber nicht der fotografierten Person, dann ist das alles schon richtig so! Da müsst ihr euch halt absichern!

    • Marcel

      Selbst wenn wir im Recht sind, ist das halt einfach unnötiger Stress für alle – und oft trägt man ja auch Kosten für den Rechtsstreit, selbst wenn man Recht bekommt.

  • Matze

    Ich wäre zu tiefst betrübt wenn es euch nicht mehr geben würde :/ Ich liebe die Seite und Berichte und vor allem mag ich es wie Bodenständig A&P schreibt (ohne das jetzt abwertend zu meinen). Da ginge ein großes Stück Style und Subersivität verloren, so wie sich ein weiteres Fenster in die Welt schließen würde. Ich wünsch euch alles Gute und hoffe ihr findet IRGENDEINE Lösung.

  • Trbn

    wäre nicht schade drum

  • Holla Holla

    Ich finde das alles so furchtbar. Ich bin Fotograf und versehe meine Bilder absichtlich nicht mit irgendwelchen Wasserzeichen oder mit jeglichen Art von Schutz. Ich finde positive und schöne Dinge sollten ein öffentliches Gut sein. Was frei für jeden zur Verfügung steht. Diese Denke, dass Menschen die etwas ungefragt teilen, automatisch böse sind und nur klauen wollen, sich mit dem Ruhm anderer bekleckern wollen. Warum?! Warum denken Menschen so? Wann sind Menschen so gehässig und negativ geworden? Ich sehe es als Lob an wenn ich meine Bilder auf anderen Blogs und Seiten wieder finde ohne etwas davon zu wissen. Denn es zeigt auf jeden Fall eines: Der Mensch mag dieses Bild. Und was gibt es schöneres als wenn andere die Sachen mögen die man macht? Ich brauch nicht überall verlinkt werden, ich möchte keine ständigen Erwähnungen. Denn es geht nicht darum bekannt zu werden und alles für sich zu behalten, es geht darum Menschen zu inspirieren und ihnen Freude zu bereiten. Aber das haben die Menschen heutzutage vergessen. Hass, Neid und das eigene Image beherrschen alles. Und Menschen die so sind werden rechtlich auch noch unterstützt. Seid doch einfach mal ein bisschen locker und lasst mal Fünfe grade sein. Niemand möchte euch was Böses liebe Gesellschaft.

    • Marcel

      Es gibt wenige, die so denken wie du – und darüber freue ich mich. Allerdings verstehe ich auch, wenn deine Kollegen hingegen sagen, dass sie eben mit ihren Fotos ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen und sich deswegen nicht einfach alle frei bedienen können. Es müsste eine faire, neue Lösung dafür geben.

    • Frida

      Du bist ja niedlich. Lässt Dich Dein Vermieter auch mietfrei wohnen, weil Du so nett bist und er so gern teilt? Vermutlich nicht. Der besteht auf seine Miete, es sei denn es ist Muddi.
      Und genau deswegen, weil der Fotograf seine Miete auch zahlen muss, hat er kein Interesse daran, daß seine Bilder Allgemeingut werden, weil sie ja so schön sind. So wird er nicht satt.

      • Marcel

        Das Beispiel wird gerne verwendet, passt aber nicht. Vermieter erhalten mit erhöhtem Bekanntheitsgrad keine weiteren Aufträge, anders als Fotografen.

        • Frida

          Das ist leider nur ein Trugschluss. Blogs und Magazinen geht es darum, Content zu generieren, der ihre Zielgruppe interessiert. Eure Zielgruppe ist aber mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit nicht meine Zielgruppe, die Chance, daß aus den ganzen Blogveröffentlichungen weitere Aufträge generiert werden, ist relativ gering. Von Internetruhm wird ein Fotograf aber trotzdem nicht satt. Ich könnte ja auch meinem Vermieter erklären, daß ich jedem erzähle, wie toll und geil und überhaupt seine Wohnungen sind und er bekommt dann bestimmt ganz viele Folgemieter aus meinem Freundeskreis. Ob er sich drauf einlässt?

  • Es gibt da eine alte und ganz einfache Regel: Wer nicht fotografiert werden will, soll der Kamera den Rücken zudrehen.
    In Sachen “Recht am eigenen Bild” gilt ansonsten: Es kommt aufs Bild an. Wird man in einer Menschenmenge auf einer Veranstaltung fotografiert, kann man als Teil einer Menschenmenge wenig dagegen tun. Schließlich kann der Fotograf ja nicht von jedem eine einzelne Erlaubnis einholen. Ist man dagegen offensichtlicher Gegenstand des Bildes, muss man entscheiden, wenn man fotografiert wird, ob man einverstanden ist. Und der Fotograf sollte sein Objekt entsprechend danach fragen. Eigentlich ganz einfach, für alle Seiten.
    Was den “normalen” Umgang mit Bildern angeht, ist es doch sowieso besser, sie direkt bei der Quelle zu besorgen. Mit Inhalten macht man das schließlich auch. Und diese Quelle sollte einem dann schon mitteilen, ob die Bilder frei zu verwenden sind oder nicht.
    Tja, und die Abmahnwellen: Gerade weil das Internet nach wie vor ein Graubereich im Urheberrecht ist, wittern einige das große Geld. Leider.
    Ob allerdings ein “Fair-Use-Gesetz” funktionieren würde, bezweifle ich. Wie Du so schön schreibst: “Wir posteten auf unseren Seiten alles, was uns zwischen die Finger kam”. Doch hinter jedem Bild und jeder Musik stecken Menschen, die das Ding erzeugt haben. Du würdest es vermutlich auch nicht lustig finden, wenn jemand Deine Artikel/Posts kopiert und damit seine eigene Seite füttert. Jeder will von ihrer Arbeit gerne auch leben können. Deswegen muss es jemanden geben, der sie dafür bezahlt. Auch das ist: eigentlich ganz einfach.

    • Marcel

      Da hast du vollkommen recht. Das damals waren natürlich auch andere Zeiten. Fair-Use würde ja auch nicht bedeuten, dass kein Fotograf mehr für seine Arbeit bezahlt wird. Womöglich wäre eine faire Lösung, eben Fotos auch ohne Einverständniserklärung verwenden zu dürfen, aber nur mit Hinweis und Link zurück zum Fotografen, damit er damit Aufträge generiert. Ich bin kein Rechtsexperte, aber vielleicht in diese Richtung…

      • Das mit dem Verlinken kann am Ende nur ein Teil der Lösung sein. Denn durch einen Link haben sich noch lange keine Aufträge generiert. Klar ist: Auch Fotografen müssen sich von ihrem alten Geschäftsmodell verabschieden und ihre Finanzierung neu denken. Das fällt vielen leicht, viele aber nicht, und manchen ist es gar nicht möglich. Jeder Fotograf ist da ein Einzelfall.
        Jedenfalls: Wer seine Arbeit verschenken will, soll/darf das gerne tun. Aber wir als Medienschaffende (zu denen ich auch zähle) sollten uns bewusst sein, dass da evtl. jemand gerne für seine Arbeit bezahlt werden möchte. Wer das nicht verstehen möchte, sollte mal versuchen, in einem Restaurant etwa ein kostenloses Essen zu bekommen, mit dem Hinweis, man würde später eine gute Bewertung bei Google abgeben. ;-)
        Wie auch immer: Auch für Blogger ab einer gewissen Größe ist es ratsam, die Verwendung kurz per E-Mail anzukündigen, und zwar bei demjenigen, der die Veröffentlichungsrechte an den Fotos hat. Dass am Ende dann immer mal einer dabei sein wird, der hinterher schimpft, lässt sich nicht vermeiden.
        Ansonsten empfehle ich die Seiter der VG Bild-Kunst http://www.bildkunst.de/index.html . Bin mir nicht sicher, aber vielleicht gibt es für Bilder ähnlich wie bei Texten (VG Wort) eine Art Zählpixel, der konkret Geld zu den Urhebern spült.

        • Marcel

          Du hast recht, nur kurz zu dem Restaurantbeispiel, das so ähnlich wie der “You wouldn’t steal a car”-Spruch ist: Beim kostenlosen Essen würde man von dem Restaurantbetreiber Waren verlangen, die den Besitzer wechseln. Aber bei der digitalen Kopie hat der Urheber danach nicht weniger als vorher. Ich weiß, das zieht wieder andere Probleme mit sich, aber nur so als Feststellung.

          • Ja nee, ein Bild (oder ein Text) ist auch eine Ware. Oder ist geistige Arbeit nichts wert?
            Ich kenne diese Argumente der digitalen Kopie sehr gut, aber sie sind Unsinn, weil sie nicht bis zum Ende gedacht sind. Lass uns beim Restaurant bleiben: Wer würde hier dem Koch schon mitteilen, dass er für die Rohwaren sowie evtl. noch anteilig für den Strom zahlen will, für die Arbeit daran aber nicht? Oder was glaubst Du, was der Kaffee, den Du Dir heute Morgen gekauft hast, den Starbucks-Leuten wirklich kostet hat bzw. welcher Gewinn dahinter steckt?
            Vielleicht kennst Du den Cartoon: Da steht ein Architekt mit einem Bauherren zusammen, dem er gerade in 10 Minuten einen ersten Entwurf gezeichnet hat. Der Bauherr sagt: “Was, die 10 Minuten Arbeit soll jetzt 1000 Euro kosten?” Woraufhin der Architekt sagt: “Die 10 Minuten nicht, aber zusammen mit den 20 Jahren, in denen ich gelernt habe, einen Entwurf in 10 Minuten zu machen, ist das noch günstig.” Merkst was?

          • Marcel

            Das stimmt natürlich. Und selbstverständlich ist geistige Arbeit etwas wert, das bestreite ich nicht. Und ich bin auch nicht jemand, der verlangt, dass ein Fotograf nicht für seine Arbeit bezahlt werden soll. Ich möchte nur eine faire Lösung haben, die den Lebensunterhalt eines Kreativen schützt, gleichzeitig aber auch sicherstellt, dass sich Menschen, die diese Arbeit im Netz mit anderen teilen, um andere darauf aufmerksam zu machen, nicht automatisch in ein rechtliches Niemandsland katapultieren, in dem sich wieder andere, und zwar zum Beispiel Anwälte, finanziell bereichern – und zwar manchmal zu Unsummen, die kaum begründet werden können.

          • Da haste natürlich recht: Das Urheberrecht bzw. das, was manche Anwälte draus machen, darf die Medienlandschaft nicht in die Knie zwingen. Auf unsere Medien sollten wir stolz sein – denn es gibt nicht mehr viele Länder auf der Welt, wo Pressefreiheit tatsächlich noch gelebt wird.
            Eine fairer Umgang in Sachen Urheberrechten wäre also, dass wir alle einfach miteinander reden, bevor wir uns verklagen. So findet sich doch meistens eine Lösung.
            Tja, und was eure Seite angeht: Erfolg zieht auch immer die Missgunst anderer an. Das gehört leider zum Grundcharakter des Homo sapiens.

          • Marcel

            Womit wir auch wieder bei einem sehr deutschen Problem wären, aber das Fass lassen wir an dieser Stelle lieber geschlossen… ;)

  • Enrico

    Also mal ganz ehrlich: der Fotograf, der Euch das Bild zur Veröffentlichung freigegeben hat, hätte auch das Model Release der Personen an Euch geben (oder Kopie) müssen. Er kann nicht einfach Bilder, wo noch Persönlichkeitsrechte drauf liegen, weitergeben. Sowas sollte man aber wissen, wenn man weltweit (Internet) veröffentlicht. Das hat nix mit Rebel zu tun, das ist reine Dummheit und die schützt nicht vor Schaden. Ich würde mir mal den Fotografen vornehmen und fragen, ob das damals auch richtig ablief und er überhaupt eine Unterschrift der Personen auf den Bildern hat. “Deutschland und so” find ich lächerlich, hier werden einfache Rechte geschützt.

    • Marcel

      Ich weiß nicht, wie genau das Gesetz in dieser Hinsicht in den USA ist, bzw. ist es ja nicht möglich, dass uns die Fotografen zu allen fotografierten Personen Modelreleases zukommen lassen, da kommt ja niemand mehr hinterher, besonders weil viele der Bilder ja Schnappschüsse und Partyfotos sind.

  • CagaUlu

    Das ist wirklich eines der größten Probleme in der heutigen Zeit.

    Ich war auch noch in den Zeiten im Internet unterwegs, wo man fast alles machen konnte, solange man keinem vorsätzlich schädigt (hacken und so).

    Dann kamen die ersten Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Datenschutzregelungen und und und.. Für Personen die damit Unfug treiben wollen, finde ich das ja ganz in Ordnung.. aber diese “Rechte” werden gerne von faulen Kapitalisten ausgenutzt, um an einfaches Geld zu kommen und ab dem Punkt schädigt man damit nur noch den “Guten”.

    In meiner Ausbildung durfte ich eine Webseite betreiben auf der sehr viele Informationen über IT-Hardware und Software aufgelistet wurde. Wir haben versucht dem Enduser zu erklären, was diverse Hardware/Software macht und wozu man diese benötigt. An diversen Stellen sogar komplette Anleitungen wie man ein bestimmtes Ziel erreicht. Da wir das ohne Entgelt gemacht haben und dementsprechend keine professionellen Fotos für ALLE Artikel machen konnten, haben wir uns im Internet über Google paar Fotos zur Hilfe genommen, um diverse Sachen zu veranschaulichen oder einfach ein schönes Bild zu haben, dass zu dem Thema passt.
    Das ging auch anfangs recht gut, bis dann plötzlich eine endlos lange Klage von einem Anwalt kam, welcher ein Bild genannt hat wo sich der Eigentümer darüber beschwert, dass wir seinen Namen nicht genannt haben.

    Das Bild war nicht wirklich Wertvoll.. um ehrlich zu sein war das Bild keinen Cent wert und der Eigentümer sollte sich geehrt fühlen, dass jemand das Bild überhaupt verwendet. Dennoch war das ein Grund ihm eine vier stellige Summe als Entschädigung zu senden, weil “Deutschland und so..”.
    Danach durften wir ALLE Fotos entfernen, um nicht noch eine Klage zu bekommen.. im Prinzip wurde die Qualität der komplette Seite stark komprimiert, denn was ist ein Artikel/Beitrag ohne anständige Medien?

    Einmal wurde man sogar abgemahnt, weil das Impressum falsch verlinkt war und dieser nicht angezeigt wurde. Was so viel wie “Es existiert kein Impressum” heißt und wieder abgemahnt werden kann. Das hätte man auch mit einer kleinen Info-Mail lösen können und am selben Tag hätten wir das Problem gelöst, aber Hauptsache das Recht ausnutzen, um sich auf bequeme Art und Weise Geld zu verdienen, in dem man anderen Schaden zufügt. Danke, kann ich da nur sagen! Beißt die Hand die euch freiwillig füttert.. beißt Google, Facebook, Microsoft und co., weil die euch gutes tun wollen und damit auch etwas gutes für sich, aufgrund belangloser Sachen.

    Ich finde es völlig in Ordnung, dass man versucht etwas Ordnung ins WWW zu bringen, aber das Internet wird zu einer Rechtszone die einfach nur noch nervig wird. Man darf fast gar nichts mehr ohne dafür zahlen zu müssen. Das ist wieder so ein EXTREME Entwicklungsbremse.. Wir hätten schon längst fliegende Autos, wenn nicht immer wieder ein Riegel vor einem geschoben werden würde.. wir hätten Maschinen die einem Helfen zu überleben.. wir hätten Künstliche Intelligenz die für uns die Lösung für sämtliche Krankheiten parat hätten.. wir wären schon LÄNGST im Jahr 2100+, aber die unendlichen Regeln bremsen einen einfach nur in alle Richtungen..

    Dabei war das Internet mal ein freier Raum. Ein Raum in dem die Zukunft Platz hatte. Und nun mischt man sich in eine Welt ein.. in eine Digitale Welt voller Datenströme und wagt es Menschen der Freiheit zu rauben, weil diverse Menschen die elektrischen Datenströme nicht so benutzen, wie es andere Menschen haben wollen. Ich finde es eine Frechheit, dass man in dem Gebiet ein auf Gott spielt und einem verbietet vom Apfel zu kosten.. es geht euch verdammt noch einmal nichts an!

    Lg

    • Marcel

      Ich verstehe, dass Fotografen für ihre Fotos entlohnt werden wollen, egal wie augenscheinlich kulturell oder qualitativ wertlos ein Bild zu sein scheint. Aber den Punkt mit der Entwicklungsbremse sehe ich genauso. Während die halbe Welt mutig ins digitale Zeitalter vorstößt, scheint mir Deutschland eher als ein Haifischbecken, in dem jeder nur an seinen persönlichen, finanziellen Vorteil denkt. Dass das unnötig Zeit frisst, die man in die Zukunft und den Wachstum hätte stecken können, ist klar.

  • Jörg

    Diese Abmahnwellen sind ein großes Ärgernis, keine Frage – vor allen Dingen, weil die falschen Leute damit Geld machen. Einer Zeit nachzuweinen, in der im Netz reihenweise die Rechte andere gebrochen wurden, erscheint mir dennoch mehr als schwierig.

    Dass Du den Urheber fragst, ob Du seine Inhalte für deine kommerziellen Webseite nutzen darfst, hat nichts mit “Deutschland und so” zu tun, sondern mit einem fairen Umgang mit Künstlern, ihren Ideen und Erzeugnissen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn die Künstler keine Geld mehr verdienen, weil ihre Inhalte von kommerziellen Seiten umsonst genutzt werden sollen, dann gibt es bald keine auch Künstler mehr und hast Du keine Inhalte für deinen Blog.

    Das andere Problem mit dem “fair use” a la Creative Commons ist, dass der Künstler keine Kontrolle mehr darüber hat, wer seine Inhalte nutzt und in welchen Kontext sie gestellt werden. Als Dirk Bach starb, schrieb die erzkonservative Katholiken-Webseite kreuz.net “Jetzt brennt er in der ewigen Homo-Hölle” und benutzen zur Bebilderung ein Portrait von Dirk Bachs Wikipedia-Einrag, das unter Creative Commons Lizenz stand. Der Fotograf wird sich gefreut haben.

    Und zu guter Letzt machst Du einen Fehler, der in letzter Zeit oft passiert. Du wirfst Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht in einen Topf. Wer sich einen Jugendschutzbeauftragten leisten kann sollte sich auch anständige Rechtsberatung leisten können. Wenn Du dir das Recht vom Künstler einholst, ein Bild nutzen zu dürfen, solltest Du Dir gleich mit absichern lassen, dass der Künstler auch alle Rechte der Abgebildeten eingeholt hat.

    Wenn Dir das alles zu viel ist, dann ist dieser Job vielleicht wirklich nichts (mehr) für dich. Irgendwo da draussen gibt es sicher noch ‘nen wilden Westen, wo man ungestraft die Rechte anderer verletzten kann… Paff Paff Paff

    • Marcel

      Die globale Internetkultur wäre eine komplett andere, wenn sich jeder Mensch bei jedem Bild, bei jedem Text und bei jedem Video vor Veröffentlichung immer zu 100% rechtlich absichern würde, besonders weil viele Gesetze nicht auf das digitale Zeitalter zugeschnitten sind. Das ist der Punkt, in dem sich die Katze in den Schwanz beißt.

    • ClaudiaBerlin

      Einen Jugendschutzbeauftragten kann sich jedes Blog leisten. Den muss man nämlich nur “ernennen” und ins Impressum schreiben.

  • Florian

    Das ist das Problem der Blogs, die nicht vollständig auf eigener geistiger Leistung beruhen. Ich verstehe euer Problem gut, aber sehe auch die Rechte von Personen die Fotografieren (und dafür Geld wollen) oder auf Bildern abgebildet sind (und wissen wollen wo sie veröffentlicht werden etc.). Und Letztere wiegen schwerer. Es gibt aber Pressebilder, die zur Verfügung gestellt werden, die sind genau für solche Zwecke (bspw. Blogs) vorgesehen. Wenn Marcel in Japan coole Bilder macht und die Personen darauf damit fein sind auf A&P abgebildet zu werden, dann ist alles gut. Aber wenn jemand von mir ein Foto macht, irgendwo, und es Marcel gibt zum Veröffentlichen, dann habe ich da was dagegen. Erst recht, wenn es in einen anderen Sinnzusammenhang gebracht wird. Ist so, Ist logisch. Wird immer so bleiben. Persönlichkeitsrechte und so.

    • Marcel

      Das stimmt. Mir geht’s aber auch um den Umgang miteinander. Anstatt gleich eine Abmahnung zu schicken und zu einem Anwalt zu rennen, kann man uns auch einfach eine Mail schicken und wir entfernen das Foto. Das ist keine große Sache und wir beißen auch nicht. Problem gelöst, aber mit viel weniger Stress für beide Seiten.

  • Nicolai

    Verstehe die Hater hier nicht ganz. Es wird in der Folge auch um eure Rechte gehen um die Möglichkeit, wie IHR in Zukunft im Internet agieren könnt, Inhalte teilen könnten, weiterpinnen dürft, Memes verwenden könnt.

  • Walter sein Rene

    kleiner hinweis an das winatschek:
    deine kommentare können die ganzen fb-importierten comments eh nicht lesen bzw. werden darüber informiert.
    sorry.
    dumm.

  • Cornelis

    Das wäre wirklich schade

  • Stephan

    Möchte Euch erleben, wenn jemand Eure Texte nutzt! *kopfschüttel*
    Ihr wollt schließlich auch Geld damit verdienen, oder?

    • Marcel

      Es ist ein Unterschied, ob jemand einfach einen kompletten Text kopiert und als seinen ausgibt oder ob er das Thema inspirierend bzw. diskussionswürdig findet und andere darauf hinweisen möchte. Genau so ist das auch bei Fotos. Fotos teilt man, weil sie in einem etwas auslösen, eine Emotion, egal welche. Und man möchte das der Welt da draußen zeigen. Oder noch besser: Man wird kreativ und nutzt ein Werk, um darauf aufzubauen, um es in sein eigenes Projekt, einen Blog, ein Bild oder ein Video zu integrieren. Irgendwo zwischen bindenden Nutzungsverträgen und anarchischer Remixkultur liegt die Wahrheit, nach der man suchen sollte.

  • Pia

    Lieber Marcel, da sieht man mal, wie dumm du bist. Der Fall, den du beschreibst, hat nichts mit Urheberrecht zu tun. Sondern mit Persönlichkeitsrecht. Die Überschrift über das Stück Müll, welches du da absonderst, müsste also heißen: “Wenn sich das deutsche Persönlichkeitsrecht nicht bald ändert, müssen wir dicht machen”. Wie fändest du es, wenn ich nach Neukölln fahre und dich ein paar mal “abschieße” und die Fotos dann überall verbreite? Cool?

    • Kai

      Was leider völlig stimmt. Ich hab mich gleich mal wieder darüber aufgeregt, dass er Piraterie betreiben will. Aber bezahlen will er wohl auch nicht…:-)

    • Marcel

      Mir geht es hierbei nicht nur um diesen einzelnen Fall, sondern, falls du den ganzen Artikel gelesen hast, um die verschiedenen Rechtsfallen, die Publizisten in diesem Land an jeder Ecke erwarten und die es in anderen Ländern in dieser Härte und dieser Art und Weise nicht gibt. Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich still stehend in eine Kamera grinse oder ob du auf dem Gehweg hinter mir her läufst und Paparazzo spielst.

  • Udo

    Urheber- und Persönlichkeitsrechte sind halt schützenswert und das ist gut so. Das solltet Ihr wissen. Ist überhaupt nicht neu. Ihr wollt mit Eurer Seite ja auch Geld verdienen (klicks generieren). Und bei den Themen, die Ihr da aufruft um das zu erreichen, kann ich gut verstehen, dass viele Personen kein Bild von sich bei Euch “finden” wollen – zumal wenn Ihr es für Euren Profit völlig aus dem Entstehungszusammenhang heraus NUTZT. Wenn Ihr kein Geld für Bilder ausgeben wollt – verkauft Fritten.

    • Marcel

      Dass sich unsere Nutzung und der Entstehungszusammenhang nicht decken, gebe ich offen zu. Es ist unsere Wahl, dass wir Artikel bebildern, auch mit Fremdmaterial, und wir müssen mit den Konsequenzen daraus leben. Und dass Urheber- und Persönlichkeitsrechte zu schützen sind, zweifle ich nicht an. Wie in anderen Kommentaren erwähnt, kommt es mir hierbei eher auf die rechtliche Grundlage an und ob diese in Zeiten der digitalen Innovationen und mit Hinblick auf die USA womöglich modernisiert werden sollten. Und darauf ist meine Antwort klar: Auf jeden Fall.

  • zozze

    schwieriges Thema aber Persönlichkeitsrechte sind schützenswerte. Ein Beispiel: Marcel macht ein Selfie und er hat kein Problem damit das jeder sein Bild verwenden kann, zumindest wenn ein Link zum Urheber dabei ist. Eines Morgens surft er auf http://www.egalwas.de und sieht sein Selfie und es steht drunter M.W. aus A hat eine Frau halb tot geschlagen / hat nen Tripper / hat ein Kind überfahren (such Dir was raus). Natürlich ist ein Link zum Urheber dabei… Es wird gelacht, dumm nur das genau sowas passiert. Mit dem Persönlichkeitsrecht kannst Du dich vor so etwas schützen und das ist richtig so.

    • Marcel

      Natürlich haben sowohl das Urheber- als auch das Persönlichkeitsrecht eine Daseinsberechtigung. Sie sollten lediglich an die heutige Zeit angepasst werden. Und wie du es bereits erwähnt hast: Es macht einen großen Unterschied, ob man das Foto objektiv bzw. positiv verwendet oder um damit einer Person zu schaden.

  • Thorsten

    Geht es hier nicht eher darum, dass man bei uns heute nicht mal mehr einschätzen kann, ob ein Fotograf, der nicht ausdrücklich bezahlte Models im eigenen Studio ablichtet, überhaupt die Rechte an seinen Aufnahmen pauschal abgeben kann? Ich denke da an die Gesetzesverschärfung “Menschen im öffentlich Raum”, die ja auch wieder jede Menge Spielraum zur Interpretation bietet. http://www.fotomagazin.de/bild/kolumne/fokus-fotorecht-neues-gesetz-fuer-strassenfotografen … Also bei uns läuft länger schon der Running Gag, dass – will man online auf der sicheren Seite sein – man am besten einen Gerichtszeichner beauftragt …

    • Marcel

      Viele Fotografien, die heute als kulturell wertvoll gelten, wären gar nie entstanden, wenn sich der Künstler bei allen Personen eine Einverständniserklärung geholt hätte. Und ich befürchte, dass wir uns heutzutage mit unserer Übervorsicht mit Blick auf die Zukunft keinen Gefallen tun.

    • Udo

      Für den Gerichtszeichner gilt doch das gleiche!

    • Thorsten

      Udo, machen Sie mich nicht schwach! Man kann nicht mal mehr Alltagssituationen zeichnen, ohne das Persönlichkeitsrecht zu verletzen? Wie wärs mit einem Phantombild? ;-)

  • Tobias

    Also das sollte man wissen, dass sowohl bei Bild/Video immer die Verträge der darauf abgebildeten Personen abgeklärt werden müssen. Daran sollte sich nichts ändern. Wer garantiert denn dann noch das man nach einem Shooting nicht plötzlich woanders auftaucht in anderen Zusammenhängen.

    • Marcel

      Das geht aber auch nur bei professionellen Fotoshootings. Man macht normalerweise keine Verträge mit Menschen auf Schnappschüssen oder Parytfotos, das wäre kaum möglich und nimmt der Sache auch die Spontanität und Echtheit.

  • Curly

    Ich hab voll die revolutio..revolit ach egal.
    Ich hab da ne Idee!

    Wie wärs wenn ihr einfach ne Spendenhotline für Fotos macht :p Dann sollen die Leute euch Bilder schicken. So wie mit diesen Nackten Trutschen die sich gerne oben ohne für euch zeigen.

  • Christian

    Das hat nichts mit dem Urheberrecht zu tun: http://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__22.html

  • bazet138

    weg mit diesem picunami!!! — da ich eh lieber artikel lese, kann ich getrost auf eine bebilderte ueberflutung verzichten. okay. ab- und an sind da paar highlights zu bewundern, jedoch ist die gesamtheit schon ziemlich uninteressant/austauschbar/charakterlos/ohne-wiedererkennungswert.
    mein fazit: eine mit courier new durchgestylte seite mit 0,1% bildanteil taete den texten nicht schlecht und den augen was gutes.

  • Julian

    Bester Satz: “Wir waren mal Rebellen, in einer Zeit, in der das Internet noch wie der Wilde Westen war, voller Hoffnung und Freiheit und Liebe.”

  • Mike

    Ja, Deutschland ist rechtlich sehr unentspannt, nicht pragmatisch und weltfremd. Kommt in die Schweiz, da regiert der Menschenverstand und nicht Bürokraten. Z.B. Nach Biel/Bienne – dem Neukölln der Schweiz.

  • Christoph

    Dann macht doch zu!

  • Ursel

    Verklagt im Gegenzug einfach den Fotografen! Wenn der euch die Erlaubnis erteilt seine Fotos zu verwenden, ohne dass er die dafür notwendigen Rechte besitzt, kann man ihm schon fast Betrugsavischten unterstellen.

    Und an die Jammerlappen, die meinen das UrhG ist toll, so wie es ist….Schreibt gefälligst Briefe und schickt die per Post an die Redaktion…Im Netz habt ihr ewig gestrigen nix verloren.

    • Marcel

      Wir können und wollen niemanden verklagen, der uns seit Jahren kostenfrei seine Fotos nutzen lässt. Genau darum geht es doch: Nicht immer gleich zu irgendwelchen Anwälten rennen, sondern menschlich bleiben und einfach miteinander reden.

  • Jana

    Das deutsche Urheberrecht finde ich gerade für kleinere Blogs oder gar Twitteraccounts schwierig und muss erneuert werden. Aber Menschen die “professionell” und hauptberuflich bloggen, sollten auch bereit sein, für Stockphotos oder sonstige professionelle Fotos etwas zu zahlen. Wer das nicht möchte, findet im Internet auch zahlreiche kostenlose, tolle Stockphotos und mit Sicherheit auch Fotografen, die bereit sind ihre Werke kostenlos zu Verfügung zu stellen.

    • Marcel

      Den letzten Vorschlag hatten wir in Anspruch genommen, aber daraus resultierte eben diese Schwierigkeit. Das Problem mit Stockphotos ist, dass die meisten davon leider unglaublich langweilig sind und kaum über “Lächelnde Frau am Telefon”, “Asiatisches Kind isst Eis” oder “Grüner Baum auf Wiese” hinaus gehen.

  • Martin

    Wo ist das Problem? Wenn der Fotograf erlaubt die Bilder zu nutzen, muss er rechtlich prüfen, welche seiner Bilder er für die Veröffentlichung freigibt. Ihr werdet ja keinen Zugriff auf seine Speicherkarten haben, sondern Ihr zieht die Bilder aus seinem digitalen Archiv oder ähnliches. Wenn dort Fotos liegen, die nicht verwendet werden dürfen, ist es das Problem des Fotografen.

    • Marcel

      Die Frage ist halt auch, ob es in den USA in der Hinsicht andere Gesetze gibt – und wie sich das auswirkt, sobald wir in Deutschland die Bilder nutzen. Theoretisch könnten wir ja dann Bilder eines Fotografen nutzen, in dessen Heimatland solche Gesetze gar nicht existieren, aber sobald wir sie nutzen, würden sie in Kraft treten – nur um auf die theoretische Frage hinzuweisen.

  • Tanja

    Hey Marci,
    macht das ganze eigentlich noch Spaß? Wenn ich mir so manch einen bösen Kommentar durch lese…. ich weiß Meinungs-, und Redefreiheit… bla bla… aber ich kann mir grad meinen dummen Kommentar zu diesem Thema nicht verkneifen ;) dann gibt’s wohl in Zukunft nur noch Bilder von Dir zu sehen???? Haha… :-)

    • Marcel

      Klar, dumme Kommentare machen sogar mehr Spaß als gar keine! :D Und sie bringen Geld. Ja, ab jetzt werde ich alle Bilder selbst nachstellen, unsere Leser merken den Unterschied gar nicht, so gut werd ich das machen! ;)

  • Wilhelm Meister

    Marcel, ich bewundere dein Durchhaltevermögen.
    Das aktuelle Urheberrecht ist für´n Arsch.!

    Googel mal nach “Media Haftpflicht” Damit bist wenigstens deutsche Urheberrechtsansprüche los. Wäre ne Option die Zecken von Anwälte loszuwerden.

    • Marcel

      Funktioniert das wirklich? Wir hatten das Thema mal vor ein, zwei Jahren, da hatten uns viele bestätigt, dass solche Haftpflichtversicherungen genau in einem Punkt nicht wirken, und das wären Abmahnungen. Vielleicht hat sich da ja was geändert, aber das wäre ja ein Freifahrtschein, wenn das so laufen würde.

  • Tim

    Grundsätzlich finde ich den Artikel und die Diskussion seltsam. Nämlich unprofessionell. Denn das unterscheidet die US-Online-Magazines auch von den hiesigen. Das ist hier eine kommerzielle Veranstaltung, business. Ok. Aber statt eines Lamentos auf Stammtischniveau – sorry in Hipsterkreisen sagt man wohl Lounge-Level – hätte ich eine professionelle Auseinandersetzung mit klaren Punkten und Forderungen erwartet. Aber dazu hätte man ja vorher mal Experten um Rat fragen und die Advatorial-Einnahmen in anwaltliche Beratung, oder andere Form von professionellen Rat stecken. müssen. Aber das wären ja womöglich Leute, die 2002 schon über 30 waren und schon damals wussten wer oder was ein Byte war.

  • nk

    Tjoa, sorry, mein Persönlichkeitsrecht (Bild) wäre mir im Zweifel wichtiger als Euer Blog. Insofern brauchts ausgerechnet in diesem Fall keine UHR-Novelle.

  • Mario

    mal wieder Blogger rumgeheule,
    Du willst Kohle verdienen, Aber keine aufwand haben. Bitte geh woanders heulen.
    Wenn es dir um den Wettbewerb gilt – easy . Du wirst ja ne 2-4 Mann butze sein. Firma einfach in Spanien odersonst wo anmelden und vorbei sind die abmahnungen

  • mark

    ..also ganz ehrlich jetzt, wie würdet ihr das finden das plötzlich irgendwo von euch ein privates Pc verwendet wird?Für euch würde mir es verdammt leid tuen wenn ihr den Blog dichtmachen müsstet aber wir wären doch alle angekotzt wenn uns das selbst passieren würde.

    Wir sind leider alle schizzo geworden!

    Danke Internet

    ..euch alles gute