Arbeiten im Ausbeuterbetrieb - Das hier passiert, wenn drei Modeblogger nach Kambodscha verfrachtet werden

Während ihr euch gerade ganz geil findet, weil irgendein drittklassiker Designer auch Modeblogger auf seine Fashion-Week-Show eingeladen hat, und dort, warum auch immer, mit Sonnenbrille, Notizblock und heruntergezogenen Mundwinkeln auftauchen…
Arbeiten im Ausbeuterbetrieb

Das hier passiert, wenn drei Modeblogger nach Kambodscha verfrachtet werden

Während ihr euch gerade ganz geil findet, weil irgendein drittklassiker Designer auch Modeblogger auf seine Fashion-Week-Show eingeladen hat, und dort, warum auch immer, mit Sonnenbrille, Notizblock und heruntergezogenen Mundwinkeln auftauchen werdet, sitzen am anderen Ende der Welt Menschen, die euch dieses schicke Leben für einen Hungerlohn ermöglichen.

Die drei norwegischen Modeblogger Anniken, Frida und Ludwig wollten sich einmal genauer ansehen, wie ihre Klamotten hergestellt werden, und flogen für die skandinavische Tageszeitung Aftenposten ins weit entfernte Kambodscha, um dort gemeinsam mit Einheimischen zu leben und in einem der zahlreichen Ausbeuterbetriebe zu arbeiten.

Was als Abenteuer begann, endete in einem wahrhaftigen Tränenmeer. Während die drei jungen Menschen in Oslo monatlich rund 600 Euro für Klamotten ausgaben und auf den Gästelisten der angesagtesten Partys der Stadt standen, konnten sie sich in ihrem neuen Zuhause für den dortigen Hungerlohn nicht einmal genug zu essen oder eine Zahnbrüste kaufen.

Ihr könnt euch die Folgen hier mit englischen Untertiteln in aller Ruhe anschauen – und euch damit womöglich und hoffentlich ein Bewusstsein schaffen, dass es eben auch Menschen sind, Menschen wie ihr und ich, die eure hässlichen Primark-Klamotten zusammennähen müssen. Und jetzt viel Spaß auf der Fashion Week, präsentiert von Leuten, die sich selbst viel zu geil finden.

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TALLY WEiJL

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