Im Gespräch mit Etienne Gardé - Wie die Rocket Beans nach dem Ende von Game One das deutsche Internet retten wollen

Mit dem Fernsehsender GIGA und der Show “MTV Game One” haben Etienne Gardé, Simon Krätschmer, Daniel Budimann und Nils Bomhoff ganze Generationen von Zockern geprägt. Ihre, nennen wir es mal,…
Im Gespräch mit Etienne Gardé

Wie die Rocket Beans nach dem Ende von Game One das deutsche Internet retten wollen

Mit dem Fernsehsender GIGA und der Show “MTV Game One” haben Etienne Gardé, Simon Krätschmer, Daniel Budimann und Nils Bomhoff ganze Generationen von Zockern geprägt. Ihre, nennen wir es mal, zuschauernahe Herangehensweise hat sie vom Rest des deutschen Fernsehens abgehoben und ihnen eine Community beschert, auf die sie sich verlassen können.

Starb GIGA für manche bereits vor Jahren, läuft an Weihnachten nun auch, nach fast einer Dekade, die voraussichtlich letzte Folge von “MTV Game One”. Doch die vier Jungs haben so manche Vorbereitung getroffen, dass das Ende ihrer Fernsehsendung nicht auch das ihrer Karriere ist. Sie planen mit Rocket Beans TV den größten Livestreaming-Kanal der Nation.

Wir haben mit Etienne Gardé über den gar nicht so plötzlichen Bruch mit Viacom, die Zukunft auf YouTube und die hoffnungsvollen Chancen sowie schwerwiegenden Risiken eines solchen Mammutprojekts geplaudert. Und darüber, wie ihr die Bohnen tat- und finanzkräftig unterstützen könnt, um zu verhindern, dass das deutsche Internet im Einheitsbrei versinkt.

Welches Video auf YouTube hast du dir zuletzt angesehen – und warum?

Das war, glaube ich, das Musikvideo von „Die Antwoord – Ugly Boy“. Weil ich es noch nicht kannte und bei Facebook über den Link gestolpert bin. 

Ihr versucht ja mit Rocket Beans TV seit über zwei Jahren einen eigenen YouTube-Kanal zu etablieren, auf dem ihr euren Senf zu Videospielen, Filmen und persönlichen Erlebnissen abgebt. War das ‘ne spontane Idee oder hängen da etliche Monate Planung dran?

Als wir mit Rocket Beans TV anfingen, gab es eigentlich keinen wirklichen Plan. Das war ja auch irgendwie kurz vor dieser YouTube-Explosion. Nicht dass es da nicht schon jede Menge aktive und erfolgreiche YouTuber gab, aber in den letzten zwei bis drei Jahren ist da doch noch mal ein richtiger Boom entstanden und vor allem auch die ganzen Medien schauen da jetzt viel mehr drauf. Aber uns ist natürlich auch nicht verborgen geblieben, dass die Kids heute eher vorm Netz hängen als pünktlich um 20:15 Uhr den Fernseher einzuschalten. Ein echtes wirtschaftliches Interesse gab es da eigentlich nicht.

Wir merkten, dass wir mit unserer TV Sendung „Game One“ einfach noch nicht kreativ ausgelastet sind, bzw. einfach noch viele, viele andere Ideen hatten. So sehr wir „Game One“ auch lieben, aber es ist und bleibt halt immer eine Games-Sendung. Wir waren also thematisch immer mit dem Medium Videospiele verknüpft.

Und auch wenn wir Games nach wie vor lieben, haben wir halt auch ne Menge anderer Interessen und vor allem Ideen, wie man die Leute da draußen unterhalten kann. YouTube war da einfach die perfekte Plattform. Eine Spielwiese, bei der wir komplett die Macht haben und uns an keine Vorgaben von Auftraggebern oder TV-Anstalten halten müssen. Ausserdem mussten wir anfangen ein zweites Standbein aufzubauen, da uns „Game One“ ja nicht gehört. Wir wollten einfach eine eigene Marke haben, nach dem wir über zehn Jahre lang immer für andere „Konzerne“ unsere Fressen in die Kamera gehalten haben.

Die BRAVO hat letztens ihren Lesern dazu geraten, YouTuber als Beruf zu wählen. Keine Ahnung, ob überhaupt noch jemand die BRAVO liest, aber würdest du deine Kinder dazu ermutigen, diesen Weg als Karrieremöglichkeit einzuschlagen?

Das ist genau so ein toller Vorschlag, wie wenn die BRAVO sagen würde „werde Popstar“. Aber klar, die BRAVO spielt mit und lebt ja von dieser Fantasie und diesem Verlangen ihrer Leser nach Ruhm und Reichtum. Welches Kind träumt nicht davon ein Star zu werden? Aber natürlich ist das völliger Quatsch, weil es eben nur eine Handvoll YouTuber auch schafft, von ihrem „Beruf“ zu leben.

Man liest ja auch nicht von den 20.000 YouTubern, die im Monat 500 Views haben und sich in den Schlaf weinen, weil keiner ihre Videos schaut. Aber es ist ja schon so, dass wir gerade in einer Zeit des extremen Narzissmus leben und es noch nie so einfach war, als Selbstdarsteller auch eine gewisse Reichweite zu generieren. Wenn mein Sohn YouTuber werden will, dann habe ich als Vater versagt. Ganz einfach, weil er dann offensichtlich nicht Kapitän bei Eintracht Frankfurt geworden ist…

Die Leute kennen dich ja meist im Vierergespann, mitsamt Simon, Budi und Nils. Geht ihr euch nicht nach all den Jahren so richtig auf die Nerven?

Wir kennen uns jetzt seit über zehn Jahren. Das fing alles bei GIGA an. Ich war der Erste, dann kam Simon und ein paar Jahre später kamen Budi und Nils. Von da an haben wir fast alles zusammen gemacht. Wir haben uns nach der Arbeit immer bei einem getroffen und dann zusammen gezockt, Filme und Serien geschaut oder über Gott und die Welt gequatscht.

Es gab dann eine kleinere Pause als Simon und Budi nach Hamburg sind und “Game One” aufgebaut haben, während Nils und ich bei GIGA blieben und “Late Knights” machten. Aber es war klar, dass wir eines Tages wieder was zusammen machen wollten und nach ein paar Jahren bot sich dann die Möglichkeit nach Hamburg zu gehen und wieder gemeinsam vor und hinter der Kamera zu agieren. Wir haben dann zusammen unsere Produktionsfirma „Rocket Beans Entertainment“ gegründet.

Natürlich sind wir auch befreundet, wobei ich es eher mit Geschwistern vergleichen würde. Wir kennen uns in- und auswendig, jeder kennt die Stärken und Macken des anderen. Das führt dazu, dass man schon die Augen rollt, bevor der Andere was gesagt hat, weil man eh schon weiß, was er sagen will. Das Ding ist, dass wenn wir zusammen sind, wir eigentlich immer im Work-Mode sind, das heißt wir reden immer darüber, was man machen könnte, welche Ideen wir haben, wie man sie umsetzen könnte und so weiter. Wir können da schwer abschalten. Und klar, geht man sich auch mal auf die Nerven, aber das liegt dann an den anderen, die einfach ein Problem damit haben, dass ich immer recht habe…

Rocket Beans TV hat jetzt knapp 200.000 Abonnenten. Seid ihr damit einigermaßen zufrieden?

Wir sind super dankbar für unsere Fans. Das klingt ultra abgedroschen, aber das ist einfach die Wahrheit. Dieses ganze „Community“-Ding, das hat ja alles mit GIGA angefangen. Dieser Austausch, die Interaktion und das alles, das haben wir ja schon vor 15 Jahren gemacht. Das ist bei uns nicht ein Trend, dem wir uns gerade anschließen, weil das halt gerade angesagt ist. Viele unserer Zuschauer verfolgen das, was wir machen, seit vielen, vielen Jahren und wir haben immer den Kontakt, die Transparenz und den Austausch gesucht. Insofern sind fast 200.000 Abonnenten einfach nur überragend.

Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist das für YouTube-only natürlich zu wenig. Gerade wenn man sich die Zahlen von den größten deutschen YouTubern ansieht, muss man schon feststellen, dass wir da ein gutes Stück von entfernt sind. Aber das liegt natürlich auch an dem Content, den wir machen, der vielleicht nicht ganz so junge Altersgruppen anspricht, die aber nun mal das Gros an YouTube-Abonnenten ausmacht. 

Manche YouTuber hauen sich fünf Minuten lang Schminke ins Gesicht und generieren damit Millionen von Views. Denkt ihr euch manchmal: Fuck it, wir machen jetzt einfach genau das, was diese jungen Scheißer wollen?

Nein, null. Natürlich würden wir auch gerne von dem leben können, was wir gerne machen, aber der Umkehrschluss, irgendwas zu machen, um damit Kohle zu verdienen, war nie unser Ansatz. Wir machen seit über 10 Jahren Fernsehen und von uns hat noch nicht mal einer einen Manager oder ‘ne Agentur. Uns ging es nie darum „irgendwas” vor der Kamera zu machen, wie es bei so vielen Moderatoren ist.

Hauptsache über den roten Teppich gehen und in jede Kamera die Fresse halten. Das war nie unser Ding. Wir wollten immer Sachen machen, die wir selber cool finden, hinter denen wir stehen. Wir machen das jetzt auch schon viel zu lange so. Das würde uns doch auch niemand abkaufen, wenn wir den Kids jetzt erklären, wie man die richtige Jeans einkauft oder Pickel ausdrückt.

Welchem YouTuber würdest du gerne einmal ungestraft eine mitgeben?

Ach keine Ahnung. Solche Gedanken habe ich eigentlich überhaupt nicht. Klar gibt es viel Scheisse auf YouTube, aber wer bin ich, dass ich da jetzt wie ein Richter über die anderen Leute urteile. Und gerade Leute, die oft einstecken müssen, wie zum Beispiel ein Sami Slimani, die haben halt auch eine überkrasse Fanbase, die den Kram super finden, den er macht. Der macht die wirklich glücklich mit seinen Videos. Das ist doch nichts anderes, als es früher die Boygroups waren. Das ist der exakt gleiche Fankult. Junge Leute suchen sich halt immer irgendwo ihre Vorbilder und himmeln die an. Aber ich bin aus dem Alter raus, wo mich das abfuckt, dass einer was gut findet, womit ich nichts anfangen kann.

Wenn du Sami Slimani eine Sache sagen könntest, die er ohne Widerworte befolgen müsste – was wäre es?

Mach ein „Halt die Fresse“-Video für Aggro TV. 

Bist du persönlich traurig, wenn eines eurer Videos, das dir am Herzen lag, nicht so oft geklickt wird?

Was heisst den „oft“? Das ist ja total relativ. Sind 50.000 Klicks oft? Manche wären froh, wenn sie diese Reichweite hätten. Es ist also immer eine Frage der Relation. Ich hab da aber auch keine Illusionen. Ich weiß genau, dass gewisse Qualität und Anspruch sich mit Reichweite beißen. Sicher gibt es Ausnahmen, aber es ist doch kein Zufall, dass zum Beispiel die Quoten von Jan Böhmermann schlechter als die von “Berlin Tag und Nacht” sind.

Bei YouTube ist das ganz genauso. Das fängt doch schon bei der Länge der Videos an. Unsere Videos sind selten unter 30 Minuten. Das ist komplett entgegen aller Ratschläge, die du bekommst, wenn du zum Beispiel bei ‘nem Multi-Channel-Network bist. Aber es nervt auch ständig mit diesen vermeintlichen Regeln konfrontiert zu werden. Wir sehen uns auch nicht als YouTuber.

YouTube ist einfach die größte Plattform, aber letztendlich könnte unser Kram auch auf jeder anderen Video-Plattform stattfinden. Oder auf einer eigenen Seite. Wir machen ja irgendwie so ein Misch-Ding zwischen TV und YouTube. Deshalb starten wir am 15. Januar auch unseren eigenen Sender auf Twitch.tv. Ich habe gar keinen Bock mehr zum Thema YouTuber was zu sagen. Nicht jeder, der im Internet Videos macht, ist ein „YouTuber“. Es ist einfach nur ein anderer Verbreitungsweg als über klassische Fernsehkanäle.

Und warum nutzt ihr gerade Twitch als Plattform für euren neuen Sender?

Twitch ist Marktführer im Bereich Livestreaming und ist bei unserer Zielgruppe auch schon stark vertreten. Aber auch in Gesprächen mit den Twitch-Leuten hat sich gezeigt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen und das Projekt gemeinsam angehen wollen.

Twitch ist ja als Plattform für Let’s Plays bekannt geworden. Warum glaubst du, sind die so erfolgreich?

Ich glaube, das sind viele Faktoren. Man kann Let's Plays einfach auch im Hintergrund laufen lassen, so wie früher Musikvideos. Dann baut man auch eine gewisse Beziehung zu dem Let's Player auf, weil man dem ja über zahlreiche Folgen und Stunden verfolgt. Das hat dann so diesen “Großer Bruder”-Effekt, also auch eine Frage der Identifikation. Und natürlich auch so „weiche“ Faktoren, wie dass die Kids sich Spiele anschauen, die sie vielleicht selber nicht spielen dürfen oder können.

Ich persönlich zocke lieber selbst was, als anderen dabei zuzusehen, wobei ich das auch nicht verallgemeinern kann. Im eSport ist es ja völlig selbstverständlich, anderen Spielern beim Zocken zuzusehen. Da ist dann halt aber eher der kompetitive Faktor entscheidend. Also, wenn ich zwei StarCraft- oder FIFA-Profis beim Spielen zusehen kann, dann lern’ ich da vielleicht sogar was für mein eigenes Spiel. Aber das ist natürlich die nicht Form von „Let's Play“, die im Moment so angesagt ist. 

Hast du manchmal Angst, deine gesamte finanzielle Zukunft in die Hände eines einzigen Konzerns zu legen?

Das tut ja eigentlich fast jeder Berufstätige. Irgendwo gibt es immer einen, der die Party zahlt. Aber klar, in meiner Branche ist das halt extrem. Da kann es eben ganz schnell vorbei sein, wenn in irgendeiner Chef-Etage jemand sitzt, der sagt: „So, ab sofort setzen wir auf Tiere und Puppen“. Wir sind halt gerade mitten im Generationskonflikt der Medien gefangen.

Im TV gibt's immer noch ein Vielfaches an Geld, aber die Zuschauer haben immer mehr Alternativen im Netz. Da herrscht noch ein völliges Ungleichgewicht. Dazu kommen eben YouTuber, die Quoten erreichen, von denen so mancher Moderator mit seiner Sendung träumen würde, gleichzeitig kennt die eine gewisse Altersgruppe überhaupt nicht. Intendanten und Programmchefs mit eingeschlossen. Und gerade YouTube als Monopol in Sachen Videoplattform reibt sich da natürlich die Hände.

Wir versuchen gerade aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Im TV hast du ständig dieses Damoklesschwert über dir, dass es jeder Zeit vorbei sein kann, wenn irgendwo einer das Knöpfchen drückt. Siehe “Game One”. Und bei YouTube brauchst du einfach massive Klicks, damit du da davon wirklich leben kannst. Erst recht, wenn du nicht in deinem Kinderzimmer mit Webcam produziert oder eben klassischer Let's Player bist.

Deshalb starten wir ja am 15. Januar unseren eigenen Internet-Nerd-Sender! Einen 24/7-Channel auf Twitch und haben dafür eine Support Kampagne gestartet. Wer Bock hat, dass wir weitermachen, soll uns unterstützen. Denn ohne Support geht es für uns halt einfach nicht. Ich finde das auch völlig legitim. Du gehst ans Kiosk und zahlst ein paar Euro für den Kicker oder die Gala oder whatever.

Du zahlst für Musik, du zahlst für Filme und Kino. Aber für Internet-Videos, oder sagen wir „Shows“, egal wie aufwändig produziert sie sind, zahlt keiner irgendwas. Aber da hängen eben auch Arbeitsplätze dran. Content ist nicht nur King, sondern Content kostet eben auch Geld. Ich finde es absolut fair, wenn dafür auch in irgendeiner Form bezahlt wird.

Denkst du manchmal darüber nach, was du mit deiner Zeit anstellen würdest, wenn es GIGA, “Game One” und Rocket Beans TV niemals gegeben hätte?

Klar, manchmal habe ich solche Gedanken. Was wäre, wenn ich was „Gescheites“ beruflich machen würde. Ich muss dann aber  immer an eine Story denken, die der US Komiker Jerry Seinfeld in seinem Dokumentar-Film „Comedian“ erzählt: Da ist diese Band, ein kleines Weihnachts-Orchester, und die sind auf dem Weg zu ihrem Gig. Aber wegen eines Unwetters müssen sie einen Teil ihres Weges zum Gig zu Fuß zurücklegen.

Und sie sind alle angezogen in ihren Anzügen und tragen ihre Instrumente. Und es regnet und alles ist nass und kalt und auf dem Weg zu ihrem Gig sehen sie in der Ferne ein Haus. Sie kommen klitschnass und frierend zu dem Haus und schauen durch das Fenster und sehen eine kleine Familie. Vater, Mutter und zwei schöne Kinder und sie schmücken gemeinsam den Weihnachtsbaum und das Kaminfeuer brennt und Rauch steigt den Kamin hoch. Und die Band steht da mit ihren Instrumenten und sie frieren und der eine Typ sagt zu dem anderen: „Wie kann man nur so leben?!“.

Kannst du das Wort GIGA überhaupt noch hören?

Ich hab da gar kein Problem mit. Ich hatte eine überragende Zeit bei GIGA mit allen Höhen und Tiefen. Von den ersten Probeaufnahmen für “GIGA GAMES” bis zur finalen Abschaltung. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, viele, mit denen ich auch heute noch befreundet bin. Ich habe da unfassbar viel gelernt und möchte diese Zeit nicht missen. Ich werde auch heute noch sehr oft auf GIGA angesprochen und das macht einen dann auch stolz. Die Leute, die damals GIGA geschaut haben, sind heute teilweise in den 30ern oder älter, haben Familien und sind damals mit GIGA im Hintergrund aufgewachsen. Das freut mich total, wenn sich die Leute gerne an diese Zeit erinnern.

Wenn du auf Veranstaltungen wie der Gamescom abhängst und dich ständig fremde Menschen anquatschen, fühlst du dich da gut – oder nervt das eher?

Das kommt auch immer auf die Situation an. Wenn wir gerade drehen und ich im Stress bin, dann kann es auch schon mal nerven. Oder wenn Leute einfach unverschämt sind. Aber das ist die absolute Ausnahme. Die meisten sind total nett und höflich und freuen sich den Arsch ab, wenn sie ein Foto mit dir machen können. Das ist total super, weil du da mit einer kurzen Geste jemanden einfach richtig glücklich machen kannst.

Bei der Gamescom ist nur das Problem, dass da einfach 99 Prozent der Zielgruppe vor Ort sind. Das heißt wenn du einmal stehen bleibst für ein Foto oder ein Autogramm, dann bildet sich ruckzuck eine Traube und du kommst keinen Zentimeter mehr voran. Da bekommt man dann so einen Eindruck wie das ist, wenn man wirklich krass prominent ist und sich nicht mehr frei bewegen kann. Nicht unbedingt erstrebenswert, aber zum Glück ist das bei der Gamescom auch ein Ausnahmezustand. Ich bin jedenfalls froh, dass ich noch ganz normal ins Kino oder zum Bäcker gehen kann.

Aber es gibt ja auch genügend Leute, die einfach nur nerven wollen, wie sie’s können. Wie gehst du zum Beispiel mit Trollen um?

Ganz einfach: Ignorieren. Der Troll lebt ja von der Aufmerksamkeit und wenn man ihm diese entzieht, dann nimmt man ihm die Existenzgrundlage. Das ist auch die Erklärung, warum Leute trollen. Das sind einfach traurige Menschen, die hoffen irgendwie wahrgenommen zu werden. Eigentlich müssten die einem leid tun, aber dennoch sollte man sie verprügeln dürfen…

À propos verprügeln: Du bist für deine Wutausbrüche bekannt. Worüber könntest du dich im Moment am allermeisten aufregen?

Über die beschissene Akku-Anzeige von meinem Handy. Das zeigt mir 19% Restakku an und ist nach zwei Minuten dann komplett leer. Was soll das? Selbst mein Handy trollt mich… 

Und was hast du gegen Studenten?

Ach, eigentlich spreche ich da meine jüngeres „Ich“ an. Ich ärgere mich einfach auch über mich selbst, wie faul und unehrgeizig ich nach der Schule war. Und in meinem Freundeskreis sind Leute dabei, die immer noch studieren und in der Mensa zu Mittag essen. Ich bin gerade auch ein bisschen in der Midlife-Crisis, ich bin verheiratet, habe einen Sohn und Rückenschmerzen. Deshalb raunze ich junge Menschen an und schaue Leuten beim Einparken zu.

Ich hab aber mit Anfang 20 auch gedacht, dass ich ewig jung bin und alles schon irgendwie geil wird. Je älter ich werde, desto mehr wird mir aber klar, dass ich als Rentner vermutlich in einer 1-Zimmer-Wohnung am Stadtrand leben muss. Mir geht diese Yolo-Mentalität der jungen Leute ein bisschen auf den Zeiger. Ich bin da echt ein bisschen konservativ.

Ich habe Respekt vor Leuten, die was schaffen. Dabei ist es mir egal ob es das BWL-Studium oder die Schauspielkarriere ist. Aber diese  Mitte-Ende 20er, die noch ihre Wäsche zu Mutti bringen, 5-Minuten-Terrine essen und Kultur-Anthropologie und Medienwissenschaft studieren, die sorgen dafür, dass meine Rente noch beschissener wird.

Ich höre mich wie ein alter Mann an, wenn ich das sage, aber die jungen Leute sind so unfassbar verwöhnt heute. Jeder will möglichst alles haben, mit dem geringsten Aufwand, das nervt mich. Gerade die Medien-Branche ist so überfüllt. Wir bekommen unfassbar viele Bewerbungen und manchmal kann ich da, ob der Lebensläufe, einfach nur den Kopf schütteln. Die wissen manchmal gar nicht, wie stark die Konkurrenz ist und wer alles an ihnen vorbeizieht.

“Game One” hatte anfangs seine eigene Award-Show, gewann den Grimme Online Award und lief durch mehr Budget. Zuletzt dümpelte die Show im Zweiwochentakt auf Comedy Central herum, bevor sie dann eingestellt wurde. War es schwierig, so einem Herzensprojekt beim Sterben zusehen zu müssen – oder seid ihr irgendwie froh darüber?

Nein, das schmerzt total. Es ist auch genau so wie du es sagst. Ein ausbluten. Das hat das Format nicht verdient, denn rein qualitativ sind wir auf keinen Fall schlechter geworden. Eher im Gegenteil. Wir haben auch immer alle Auflagen oder Wünsche des Kunden erfüllt. Budgetkürzungen mit Überstunden kompensiert. Mehr Comedy, weniger Moderationen. Mehr Web-, mehr App-Inhalte. Quotenauflagen. Wir haben jeden Wunsch unseres Auftraggebers erfüllt und dabei versucht immer auch unsere Fanbase zufrieden zu stellen. Natürlich tut uns das weh. Andere Sendungen feiern raketenhafte Aufstiege und wir landen immer mehr in der Versenkung. Aber so ist halt das Business. Damit muss man sich abfinden.

Rocket Beans ist ja im Grunde eine Produktionsfirma, die Formate fürs Fernsehen und Internet herstellt. So richtig rund läuft das aber anscheinend nicht: “Quelle Internet” kam nie ins Fernsehen, “Play!” wurde abgesetzt, die letzte “Hard Reset”-Folge ist auch schon ewig her. Und dann das mit “Game One”… Was ist da los?

Naja, “Play!” ist nicht von uns produziert worden und „Hard Reset“ haben wir selber nicht mehr machen wollen. „Quelle Internet“ war ein Pilotauftrag, der dann leider nicht in Serie gegangen ist. Das ist aber völlig normal. Wir haben eigentlich noch ein recht gute Quote. Andere Produktionsfirmen bieten 100 Konzepte an und wenn es gut läuft werden eine oder zwei davon umgesetzt. Wir machen halt auch nicht unbedingt mainstream-konforme Sachen.

Vielleicht sind wir da auch zu idealistisch bei unseren Ideen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht noch eine Produktionsfirma geben muss, die Reality-Dokus anbietet. Wir haben halt immer auch eine spezielle Zielgruppe und die meisten unserer Konzepte haben viel mit Internet oder dem „Nerd-Kosmus“ zu tun.

Wir saßen schon bei einigen großen Sendern mit einer Format-Mappe und jedes dieser Formate war fresher und kreativer als alles, was zur Zeit im TV läuft. Aber dann sitzen da Leute, die sind stolz darauf, dass sie jetzt Smileys bei ihren SMS benutzen und du merkst schnell, die haben keinen Schimmer, wovon wir da so leidenschaftlich reden.

Und das Schlimme ist, die haben wahrscheinlich sogar recht. Die Quoten im TV bringen halt andere Formate. Für 2015 planen wir deshalb ja auch mit unserem Live-Channel auf Twitch unsere Internetpräsenz deutlich zu erhöhen. Wir haben einfach keine Lust mehr ständig abhängig von Auftraggebern zu sein. Wir sind selbstbewusst genug, dass wir an unsere Ideen glauben und hoffen, diese auch ohne großen Kunden monetarisieren zu können.

Was nervt dich an der deutschen Medienlandschaft am allermeisten?

In Deutschland ist es so, dass wir mit fast allem Jahre hinterher sind. Hier passiert wirklich nur sehr wenig Kreatives und selbst die guten Sachen sind oft einfach Kopien von bereits bestehenden Konzepten. Egal welches erfolgreiche Format du mir nennst, ich wette, ich kann dir das US- oder UK-Original dazu nennen. Das nervt mich, dass hier so wenig selbst gemacht und probiert wird.

Einer der wenigen, der das gemacht hat, war Stefan Raab. Ein gutes Beispiel ist „Schlag den Raab“, was einfach eine freshe Idee war. Aber das ist natürlich die absolute Ausnahme. Aber es stimmt natürlich auch, dass der „Durchschnitts-Deutsche“ eben nicht so kreativ und verkopft ist, wie der Durchschnitts-Fernsehmacher. Man wundert sich dann immer, warum gewisse Sachen nicht laufen oder die große Quote bringen, weil man immer von sich und seinem Dunstkreis ausgeht. Die Wahrheit ist aber, dass die Menschen in Deutschland Mario Barth halt doch ziemlich lustig finden. Kreativ gesehen kann ich mich da mit den Amis und den Briten besser identifizieren.

Auch die Verteilung des Geldes geht  gar nicht klar. Ich will jetzt keine Gebühren-Diskussion vom Zaun brechen, aber eigentlich ist das ein Skandal. Wenn man sieht, wie viel Kohle die Öffentlich-rechtlichen verprassen können und was teilweise dabei rumkommt, dann sitzt man als kleine Produktionsfirma schon manchmal kopfschüttelnd da und fragt sich, wie das alles eigentlich sein kann.

Ach so, und Award-Shows finde ich auch furchtbar. Zum einen, weil wir nie eingeladen werden, und zum anderen, weil es kaum einen besseren Beweis für die Unlustigkeit und Stock-im-Arsch-Mentalität unseres Landes gibt. Diese „political correctness“, die hier, auch auf Grund unserer Geschichte, ausgeprägter ist als in anderen Ländern, ist sehr nervig.

Ihr sammelt gerade auf dieser Webseite Geld von euren Zuschauern, um Rocket Beans TV in einen 24-Stunden-Kanal zu verwandeln. Was läuft da dann so?

Das Ziel ist es, eine Art MTV für Nerds aufzubauen. Dabei ist der Begriff „Nerd“ für mich überhaupt nicht negativ behaftet. Wir wollen einfach Inhalte und Unterhaltung machen, für Leute, die so ticken wie wir. Die ständig im Netz hängen, die popkulturell auf dem Laufenden sind, die Trends setzen und erkennen und einfach auf gewisse Regeln, die es im TV noch gibt, scheissen.

Wir haben eine Menge Formate, die im TV keiner wollte, die wir selber umsetzen wollen. Darüber hinaus kann da alles laufen, was es halt heute so online so gibt. Vom Let's Play bis hin zur Late Night Show. Wir wollen auch Slots vergeben an Leute, die sich mit ihren Shows einfach bewerben. Wenn wir es gut finden, wird es gesendet. 

Crowdfunding-Seiten à la Kickstarter und Patreon habt ihr bewusst ignoriert. Warum?

Wir konnten und wollten einfach nicht etwas versprechen, was wir dann nicht halten können. Deshalb wollten wir erst mal vorfühlen, ob unsere Zuschauer überhaupt bereit sind, für unsere Inhalte auch regelmäßig was zu zahlen. Es ist ja so, dass das ein riskantes Unterfangen ist. Die Konkurrenz ist groß und Inhalte im Internet sind fast immer kostenlos.

Bei Kickstarter bekommst du einmal eine Summe und musst dann damit auskommen. Für einmalige Projekte ist das cool, aber für regelmäßige Sachen nicht. Und bei Patreon hat man einen enormen Druck die versprochenen Sachen auch abzuliefern. Generell ist Patreon eigentlich ‘ne feine Sache, aber es nimmt einem ein bisschen die Flexibilität, die wir aber brauchen. Abgesehen davon behalten Seiten wie Patreon und Kickstarter auch einen gewissen Prozentteil der Kohle für sich. Warum? Die Leute wollen doch, dass wir das Geld bekommen, damit wir damit was Cooles machen.

Ihr macht aber auch kein Produktplacement, oder? Wäre es nicht einfach, durch eure vielfältigen Formate genügend Firmen und Agenturen zu finden, die ihre vermeintlichen Wunderwerke bei euch präsentieren?

Wir machen das schon, aber es muss halt zu uns passen und wir sind nicht bereit uns zu verbiegen. Grundsätzlich ist das eine Möglichkeit der Gegenfinanzierung, aber die geht auch immer auf Kosten der redaktionellen Glaubwürdigkeit. Wir haben zum Beispiel die von Vodafone gesponserte Reihe „Gadget Inspectors“ produziert.

Aber da war der Kunde halt cool und hat gesagt, wir haben redaktionell alle Freiheiten und müssen nicht in jedem Bild ein Vodafone-Logo einblenden oder die getesteten Sachen in den Himmel loben. Wenn wir da Partner finden, die zu uns passen, dann würden wir da bestimmt nicht nein sagen. 

Sagen wir mal, ich überweise euch monatlich zehn Euro. Bekomme ich dann irgendwas, wovon die Schmarotzer, die gucken, aber nichts zahlen, nur träumen können?

Das ist der Plan. Es aber halt auch ein schwieriger Spagat. Du willst die Reichweite erhöhen und möglichst viele Leute erreichen, aber gleichzeitig willst du auch, dass die Leute bezahlen. Machst du es rein auf freiwilliger Basis, also quasi spenden, schultern einige das Ding, während andere für lau konsumieren. Machst du Paid-Content, schließt du direkt Leute aus und verärgerst die, die schon was gezahlt haben.

Wir haben aber ein paar gute Ideen, wie wir den Leuten eine Art „Abo“ etwas schmackhafter machen können, ohne dass die, die nicht zahlen, gar nichts mehr bekommen. Die Alternative wäre, dass man eine Paywall macht, also eine Art „Sky“. Nur wer zahlt, bekommt die Inhalte. Aber da limitiert man sich natürlich automatisch selbst.

Wie genau wird sich dein Arbeitsalltag verändern, wenn der Sender erst einmal läuft – und fürchtest du dich vor der weiteren Verantwortung, die so ein Projekt mit sich bringt?

Fürchten tue ich mich nicht. Ich freue mich total, dass wir so weit gekommen sind, um dieses Projekt in Angriff nehmen zu können. Natürlich ist der Druck und die Erwartungshaltung groß. Aber den Druck hast du eigentlich immer, wenn du Unterhaltung für mehrere tausend Menschen anbietest. Wir haben ein tolles Team und der eigene Sender gibt uns auch ganz neue Möglichkeiten und Freiheiten. Wir müssen jetzt niemandem mehr Rechenschaft leisten. Wir können das machen, worauf wir Lust haben. Natürlich wollen wir auch wirtschaftlich Erfolg haben und müssen deshalb auch was Gutes abliefern, aber letztendlich machen wir eh immer das, was wir können und selber gut finden und hoffen, dass es irgendwem da draußen gefällt.

Arno Heinisch, einer der Geschäftsführer von Rocket Beans, der eher im Hintergrund agiert, bezeichnet euren neuen Sender als “Mix aus Giga reloaded und Waynes World 2.0.” Was genau meint er damit?

Rocket Beans TV hat natürlich Elemente von GIGA, weil es eben auch anarchisch ist, weil es oft live ist und weil die Zuschauer-Interaktion eine große Rolle spielt. Natürlich haben wir auch durch unsere Zeit bei GIGA gelernt, was funktioniert und was nicht, und werden da gewisse Erfahrungen einfließen lassen. Und „Waynes World“ steht bei uns immer für „Low Budget, Impro und frei Schnauze“. Wir sind halt kein Hochglanzprodukt. Bei uns wird die Kulisse schon mal aus Pappe selbst geklebt. Wir entziehen uns ein bisschen den klassischen Fernsehregeln, weil wir müssen – und weil wir können.

Rocket Beans TV ist auf Deutsch. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, auch ein englischsprachiges Publikum zu bedienen?

Ja, solche Gedanken gab es schon, allerdings haben wir die auch schnell wieder verworfen. Ich glaube, unsere Authentizität würde da schon arg drunter leiden, zumal wir auch automatisch viele Fans ausschließen würden, die nicht so gut Englisch sprechen. Es gab mal Ideen, auch seitens der Viacom, “Game One” auch auf Englisch zu machen, aber daraus ist nichts geworden.

Sollte der Kanal scheitern, ist dann alles vorbei? Oder gibt es einen Plan B?

Der Kanal ist Plan B.

Okay, sagen wir mal Matze aus der 12b des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stuttgart liest jetzt dieses Interview. Was würdest du ihm sagen, um ihn davon zu überzeugen, Rocket Beans TV zu abonnieren und euch am besten auch noch seine gesammelten Ersparnisse per Post zu schicken?

Ich würde ihm sagen, dass wir nicht seine gesammelten Ersparnisse wollen. Wenn Matze bereit ist im Monat für uns drei Euro zu zahlen, also das, was er wahrscheinlich für seinen Kaffee oder neue “League-Of-Legends”-Kostüme zahlt, dann reicht uns das. Denn wenn jeder unserer Zuschauer das macht, dann können wir den Kanal aufbauen und refinanzieren. Und ey, Matze, Diggi, drei Euro für dutzende Stunden Unterhaltung, Podcasts, Gewinnspiele und so weiter, ich finde das fair.

Gerade erst hat Joiz angekündigt, vom Fernsehen komplett ins Internet zu wechseln, womöglich müssen sogar Mitarbeiter entlassen werden. Ist das Fernsehen, wie wir es kennen, tot?

Nein das glaube ich nicht. Klassisches Fernsehen wird es auch weiterhin geben. Aber natürlich kosten auch Kabellizenzen eine Stange Geld. Kleine Sender, mit vergleichbar geringen Umsätzen, können das meistens nicht stemmen. Dazu kommt, dass sich die junge Zielgruppe eben mindestens genauso gerne auch über das Internet berieseln lässt. Da liegt es natürlich nahe, direkt auf die digitale Komponente zu setzen.

Gut, genug vom Business. Was sind deine Lieblingsseiten im Netz?

Als Filmfreak kann ich mich stundenlang auf IMDB verlieren. Das ist wie eine Schatzsuche. Man sucht immer nach Perlen, die man noch nicht kennt und das eigene Filmspektrum erweitern. Ansonsten surfe ich halt von Fussball-Seite zu Fussball-Seite. Wenn mir ganz langweilig ist, schau ich mir Marktwert-Entwicklungen von Fussballern auf Transfermarkt.de an. Leben auf der Überholspur.

Ich habe mir letztens “Die Magie der Scheibenwelt” von Terry Prachett gekauft, weil ich irgendwie den Drang nach gekonnter Fantasy hatte. Kennst du das, ist das gut?

Ich kenne Terry Prachett und hab auch schon mal einen Scheibenwelt-Roman gelesen. Ein Kumpel von mir hat die alle gelesen und feiert die total. Ich fand das Buch auch okay, aber hab trotzdem nie wieder was von ihm gelesen. Ich lese zur Zeit „Herr Guardiola“ von Marti Perarnau und „Inherent Vice“ von Thomas Pynchon. Und wenn ich sage “ich lese gerade”, dann meine ich über das gesamte Jahr. Ich bin der langsamste Leser ever. Ich hab als Kind für „Die Raupe Nimmersatt“ ‘ne Woche gebraucht. Das Buch hat drei Sätze…

Welches Album sollte jeder auf Spotify rauf und runter hören?

Ich empfehle meine Hochzeits-Playlist „Dance or Die!“. Die hab ich selbst für meine Hochzeit zusammengestellt. Da ist alles dabei. Da drüber geht nichts mehr.

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Strellson

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10 Kommentare

  • Sehr schönes Interview. Ich supporte RBTV seit Stunde 1 und bin auch Fan seit den alten Giga-Zeiten. Ich bin sozusagen die 08/15 Bohne der Fans.
    Sollte das Projekt scheitern wird es für mich kaum noch etwas geben, ob bei Youtube oder Twitch, dass sich zu schauen lohnt. Die Jungs sind einzigartig und Genial und sie müssen einfach weitermachen dürfen und können. Deswegen Supporte ich sie.

  • Moinsen. Sehr gutes Interview. Ich bin sehr froh, dass die Bohnen jetzt ungebremst, von irgendwelchen ahnungslosen Firmen, durch starten können. Ich verfolge die Typen seit 1999 als sie noch bei nbc giga waren. Und bin gespannt was die Herren noch so aus dem Hut zaubern. Potential und Erfahrung sind ja reichlich vorhanden. Hoffe nur das sie doch noch irgendwie den Weg ins TV schaffen, es gibt nämlich tatsächlich noch Ecken in unserem ach so fortschrittlichen Deutschland wo es kein highspeed Internet gibt. Kann nur über nen lte Router ins Netz und bei nem Stream kuck ich einen Tag und dann ist aus mit Internet für den Rest des Monats :-( aber egal. Ich wünsche den Bohnen einen Raketenmäßigen Erfolg. PS.: schalt den Adblocker aus.

  • Phil

    Digga alter eddy man. Gut geführtes interview von beiden seiten, wurd nicht langweilig. Ich supporte die bohnen jetzt auch seit dem aufruf monatlich durch dauerauftrag und hoffe dass da noch einige leute nachziehen. Das wär echt grauenhaft wenn die rocketbeans dauerhaft von der leinwand verschwinden. Ich freu mich auf alles was von euch konmen wird. Reingehauen

  • Gut geführtes Interview.
    Die rocketbeans haben viel Leidenschaft, schon immer gehabt und über die Jahre nie verloren.
    DIe Fans sehen das und stehen hinter ihnen.
    So war es seit Giga und so wird es auch für immer bleiben.

  • Echt toller Beitrag.
    Wie Basti schon schrieb.. ohne RocketBeans gibt es keinen guten relevanten Content bis auf wenige Youtube Channels… damit hat sich mein Entertaiment dann schon beschränkt auf Filme.
    Leider habe ich von RocketBeans auch erst vor wenigen Monaten erfahren.
    Mittlerweile schaue ich jede Folge und bin schon nervös wenn ich merke.. ich hab ne Folge nicht am selben Tag sehe. :D
    Süchtig pur.
    Hoffe sie schaffen es, meine Unterstützung haben sie auch.
    Das Ende von Giga war einer der schrecklichsten Ereignisse für mich.

  • Belian

    Bin durch das GameOne-Forum hier gelandet, klasse Interview :)
    Giga hab ich leider erst in seiner Endphase gefunden, aber GameOne-Fan war ich dann seit der ersten Stunde. Es ist echt verdammt traurig mit anzusehen, dass dieses Kapitel nun geschlossen wird.
    Wie vielen anderen in der Community erging es mir auch und mich hat es erwischt. Süchtig. Aber im positven Sinne. Ihr habt mich durch die Schule begleitet und macht das Studium erträglicher. Das Leben wird ernster, Kohle muss her, nichts wird einem mehr geschenkt. Trotzdem oder gerade deswegen bleibt man irgendwo auch immer ein Kind. Und ihr verkörpert das voll und ganz. Es macht so viel Spaß euch zu zusehen, gerade die “Kulissen aus Pappe”, gerade diese “wir machen einfach worauf wir Bock haben”-Einstellung finde ich bewundernswert. Wenn dann noch so gutes Zeug bei rauskommt, was man während der Produktion vielleicht gar nicht erwarten würde, kann man nicht mehr anders als euch feiern.
    Ich wollte mehr und mehr und auf einmal stolperte ich über RocketBeans. Der Hammer. Es ist toll, dass ihr euch nicht verbiegt, macht ja weiter, bleibt wie ihr seid. Dieser Content ist einfach einmalig und muss weiterbestehen. Vielleicht platzt auch irgendwann die Blase und so ein Schrott wie “Berlin Tag und Nacht” wird durch lustigen Trash ersetzt :D (ja ja, ich erkenne die Ironie)
    Aber bleiben wir mal im hier und jetzt. Es muss langsam ein Umbrauch stattfinden, auch Content im Internet darf Geld kosten und man sollte für sich selbst zur Überzeugung gelangen, dass einem das auch was wert ist. Internet = kostenlos, so lautete auch für mich lange die Gleichung. Wenn es aber jemand verdient hat finanziell gefördert zu werden, dann diese Bande hier :D Und wie Eddy sagt, es muss ja nicht viel sein. Kleinvieh macht auch Mist. Mit der Masse kommen die Kohlen.
    Ich für meinen Teil werde jedenfalls was dazu beitragen. Man darf die lieben Leute ja nicht verhungern lassen ;)
    Viel Erfolg, ihr packt das!

  • Rocket Beans TV – Heute Abend werden vier waghalsige Typen das deutsche Internet revolutionieren | Internet | AMY&PINK

    […] ihr jetzt mehr darüber wissen wollt, könnt ihr ja dieses illustre Interview lesen, das ich vor gar nicht langer Zeit mit Eddy geführt habe. Es wäre wirklich, also wirklich, […]

  • Wehrheim-Media | Klick: Rocket Beans TV

    […] Außerdem empfehle ich das von AMY&PINK durchgeführte Interview mit Etienne. Klick […]

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