Style Selection - Hier ist der Beweis, dass man keinen Boy für den Boyfriendlook braucht

Jedes Jahr geht es spätestens dann wieder los, wenn den Hochglanzzeitschriften alle Sommer-Blümchen-Themen ausgehen: es wird der Boyfriendlook ausgegraben und jedes Mal aufs Neue betont, wie toll, lässig, frech und…
Style Selection

Hier ist der Beweis, dass man keinen Boy für den Boyfriendlook braucht

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Jedes Jahr geht es spätestens dann wieder los, wenn den Hochglanzzeitschriften alle Sommer-Blümchen-Themen ausgehen: es wird der Boyfriendlook ausgegraben und jedes Mal aufs Neue betont, wie toll, lässig, frech und cool das alles doch ist. Das Problem dabei: es handelt sich meistens um auf Männerstyle getunte Frauenkleidung, was das Ganze ähnlich echt macht wie Gina Lisas Gesicht.

Mode war schon immer ein Ausdruck von Freiheit, ein Mittel der Selbstentfaltung und ein Symbol der Innovation – warum ist man dann immer noch so verbohrt, wenn es um Geschlechterzuordnungen geht? Man malt sich die Augenbrauen grün an, lässt die intimsten Stellen frei und denkt sich die abgefahrendsten Outfits aus – aber wehe, ein Mann lässt sich im Frauenshirt blicken oder umgekehrt! Ich hatte letztens ein langes Gespräch mit einem Jeansverkäufer, der erst den perfekten Schnitt für meinen Hintern fand, mich dann in seine lange Trennungsgeschichte einweihte und sich erst hinterher dazu durchringen konnte, mir zu erzählen, dass seine Five-Pocket eigentlich ein Frauenmodell ist, das zu seiner schlanken Figur aber nunmal besser passt.

Dabei wäre es doch so viel einfacher, den modischen Tunnelblick loszuwerden und einfach das zu tragen, was wirklich gefällt. Spätestens seit Sienna Miller in “Alfie” wissen wir doch alle, dass Mänenrkleidung an Frauen so viel besser aussieht. Und aus Erfahrung kann ich euch sagen, dass man ganz sicher keinen Boy braucht, um diesen Boyfriendlook hinzukriegen: selbst ist die Frau, auch beim Shopping in der Männerabteilung! Bei strellson habe ich mir den perfekten Mantel zugelegt, der im Gegensatz zu zu den üblichen Mädchenstyles ganz ohne unnötigen Schnickschnack auskommt und deshalb so herrlich lässig ist. Ein kariertes Holzfällerhemd und der riesige Loop-Schal machen selbst Lederhosen und die höchsten Heels alltagstauglich – mal sehen, wann die ersten Männerzeitschriften auch Frauenmarken für sich entdecken…

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Wenn wir uns schon bei den Jungs bedienen, dann darf die obligatorische Lederjacke nicht fehlen – natürlich Oversized, mit vielen Details und breiten Schultern. Der Rucksack steht schon auf meiner Weihnachts-Wunschliste, und zwar aus den gleichen Gründen wie der Mantel: keine überflüssigen Knöpfe, Nähte und.. hach, nicht mal Strassteinchen. So anti-Girlie. So viel Liebe. Wer´s eleganter mag, kann sich eine schmale Krawatte umbinden – aber über ein richtig kuscheliges Karohemd geht eh nichts, oder?

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Fotos: Bekleidet
s.Oliver

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Mister Spex

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