Modeblogger WG - Fünf tolle Dinge, die ihr machen könnt, wenn der Mitbewohner endlich weg ist

Wir haben euch ja schon die ultimativen Überlebenstipps in einer WG geliefert und betonen bei jeder Gelegenheit, wie sehr wir uns lieb haben – aber seien wir mal ehrlich: wenn…
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Fünf tolle Dinge, die ihr machen könnt, wenn der Mitbewohner endlich weg ist

Wir haben euch ja schon die ultimativen Überlebenstipps in einer WG geliefert und betonen bei jeder Gelegenheit, wie sehr wir uns lieb haben – aber seien wir mal ehrlich: wenn man zusammen auf knapp 60 Quadretmetern haust, ist man manchmal auch ganz froh, wenn den Mitbewohner die Reiselust packt und er einfach mal abhaut. Also nur kurz. Natürlich nicht für immer. Wir haben uns ja schrecklich lieb.

Ich war gerade in der Türkei, antike Bibliotheken begutachten, Marcel fliegt bald nach England – und ich wage mal zu behaupten, dass diese kleinen Ausflüge dafür sorgen, dass wir uns nicht noch vor dem Frühstück an die Gurgel springen, weil der andere mal wieder zu lange im Bad gebraucht oder nicht abgewaschen hat. Die Vorfreude auf die Einsamkeit ist also groß und falls ihr mal nichts mit euch anzufangen wisst, wenn der WG-Buddy mal nicht da sein sollte, habe ich hier ein paar Anregungen für euch:

Endlich mal die Hüllen fallen lassen

Komplett naheliegend, deshalb gleich an erster Stelle zu erwähnen: Nackt zu sein ist ein Privileg, das nur sehr hemmungslosen Mitbewohnern, Pärchen oder eben Alleinlebenden zuteil wird. Es kursieren ja schon FKK-Inserate und dem ein oder anderen verzweifelten Wohnungssuchenden kann man es echt nicht verübeln, dass er auch da mitmachen würde, solange ihn jemand bei sich wohnen lässt, aber viel Haut zeigt man unter Mitbewohnern ja normalerweise nicht gern. Sobald die Tür hinter Marci also ins Schloss fällt, fallen die Hüllen, das kann ich ja hier unter uns verraten. Nicht alles, aber im Sommer war es ein Segen, im Bikini durch die Wohnung zu hüpfen, ohne verwirrte Blicke zu kassieren.

Seine Lieblingslieder durch die Gegend brüllen

Ich liebe die Spice Girls. Ich liebe die Backstreet Boys. Und manchmal liebe ich auch Tony Braxton. Was mein Mitbewohner eher weniger liebt, ist meine Stimme, wenn mir mal wieder ein Fetzen aus dem Songtext einfällt und ich dies lauthals kundtun muss. Am Frühstückstisch. Während er arbeitet. Mein Kopf sagt „ok, verstehe ich“, mein Herz sagt „singe, solange du kannst!“ und dieses Dilemma löst sich entweder dann, wenn er taub wird oder eben die Wohnung verlässt. Wenn Letzteres soweit ist, wisst ihr, was zu tun ist: höchste Zeit für unbreakmyheartzigazigaaaah!

Kochen, was man wirklich will

Meine Willenskraft ist ungefähr bei minus sieben einzuordnen, erst recht, wenn es um so wunderbare Sachen wie Essen geht. Über die alte Leier von einer Chipstüte, die immer leergegessen werden muss, kann ich nur schmunzeln – ich mache auch bei Pizza, Sushi, mit Käse überbackenem Käse und Rittersport mit, wenn sich all das in meiner Reichweite befindet. Und ratet mal, wer meistens genau dafür sorgt!

Als Marcel letztens weg war, habe ich nur noch gesund gekocht – was aber eher daran lag, dass nur noch die gesunden Sachen im Kühlschrank waren und ich zu faul zum Einkaufen war. Aber ihr wisst ja, worauf ich hinauswill: die Zeit nutzen, um auch mal mit dem Essen zu experimentieren und etwas Neues zu kochen kann gar nicht mal so übel sein! Immerhin weiß ich jetzt, dass ich total auf Couscous abfahre!

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Wieder ungestörte Sexytime

Nennt es Quoten-Sexthema, nennt es Captain Obvious, aber Fakt ist, dass es auch mal angesprochen werden muss: gerade wenn man neu in einer WG ist, muss man sich erst auf die Mitbewohner einstellen. Schleppt man gleich am nächsten Tag sein Date, das man unterwegs aufgerissen hat, an, kann es komisch werden. Die verwirrten Blicke über den fremden Menschen im Bad, die seltsamen Geräusche, die belagerte Küche, wenn man in Ruhe seinen Kaffee vor der Arbeit trinken will – klar, man muss nicht für die gesamte Zeit des WG-Lebens darauf verzichten. Aber wenn man sturmfrei hat, ist das Ganze einfach mal entspannter.

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Ruhe, Ruhe und noch mal Ruhe

Last but not least – und vielleicht der wichtigste Punkt, den man in vollen Zügen genießen sollte. Chillen. Ruhe haben. Entspannen. kann man zwar alles auch sonst im eigenen Zimmer machen, aber wem mache ich hier etwas vor – wir wissen ja alle, dass es nicht das Gleiche ist. Also Zündet euch eine Duftkerze an, legt die Lieblings-DVD ein oder lest ein Buch. Das Ganze, ohne dabei von klapperndem Geschirr aus der Küche und „Hey, das Klo ist mal wieder verstopft, sorry!“ gestört zu werden. Genießt diese Zeit. Ihr wisst ja, wie schnell sie wieder vorbei sein kann.

Tally Weijl

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