Style Selection - Diese Tipps verwandeln euch endlich wieder in individuelle Menschen

In Berlin ist es ja so eine Sache: jeder scheint sich zu bemühen, möglichst desinteressiert an der eigenen Erscheinung zu wirken, nur um gleichzeitig heimlich viel dafür zu tun, einen…
Style Selection

Diese Tipps verwandeln euch endlich wieder in individuelle Menschen

In Berlin ist es ja so eine Sache: jeder scheint sich zu bemühen, möglichst desinteressiert an der eigenen Erscheinung zu wirken, nur um gleichzeitig heimlich viel dafür zu tun, einen individuellen Eindruck zu hinterlassen. Im besten Fall begegnet man so der ein oder anderen schönen Elfe mit Klischee-Dutt, rotem Lippenstift und abgetragenen Boots, das Worst Case Scenario artet gern in Verkleidungen aus, beim Anblick derer Harald Glööckler alle Strassteinchen vom Gesicht fallen würden.

Und obwohl ich den Großteil meiner Zeit in karierten Pyjamahosen und viel zu großen Schlabbershirts verbringe, habe auch ich meine lichten Modemädchenmomente, in denen ich mich plötzlich nicht mehr mit Mittelmäßigkeit zufriedengeben will und outfittechnisch aus der Masse stechen möchte.

Ok, machen wir uns nichts vor: je mehr man sich bemüht, desto eher riskiert man, wie ein Style-Klon durch die Stadt zu laufen. Ich bin sicher nicht die erste, die zu Lederleggins statt Skinnyjeans greift und sich ein übergroßes Hemd um die Hüften bindet – und trotzdem machen es die persönlichen, ganz eigenen Dinge möglich, sich nicht gleich wie eine seelenlose Schaufensterpuppe zu fühlen – ob es die gefühlt zwanzig Ketten sind, die man zu einem Statementpiece zusammenwuselt oder die Lieblingstasche, die zur Zeugin so manch einer wilden Partynacht wurde und noch Monate später Konfetti ausspuckt.

Wem das aber nicht genug ist, wird sich über die neuesten Entwicklungen an der Sneaker-Front freuen: adidas Originals haut den Individualitäts-Next-Level-Shit in Form einer App raus, die es den Nutzern möglich macht, eigene Fotos, Grafiken und Muster auf die Schuhe drucken zu lassen. Worauf wartet ihr also?

Nehmt an unserem Welcome Back Gewinnspiel teil, macht Selfies mit der Nachbarskatze, fotografiert euer Essen oder fummelt ein Bisschen mit Photoshop rum, um einige Wochen später eure ganz eigenen Motive spazieren zu tragen. Bei mir hat es eine Libelle auf die ZX Flux geschafft und vielleicht hätte ich auch gern ein Paar mit Frühlingsblumen drauf. Oder Pommes. Oder kleinen Hamstern. Oder vier Streifen. Es ist schließlich gar nicht so einfach, aus der Masse zu stechen.

Wer gerade keine vorteilhaften Fotos seines Chihuahuas findet und lieber auf altbewährte und trotzdem individuelle Styles steht, wird unter anderem hier fündig: Burberry bietet ab September einen Monogramming Service an, bei dem ihr für ein kleines Taschengeld von 200 Euro eure Initialen auf Ponchos, Schals und Tücher drucken lassen könnt. Weil das aber mehr kostet, als die Miete der meisten von uns, gibt es auch günstigere Alternativen: Me & My Style gibt euch die Möglichkeit, richtig tief in den Farbtopf zu greifen und eure eigenen Pullis, Schals oder Mützen (die haben sogar Kaschmirhosen!) zu gestalten.

Bei Scarosso gibt es den persönlichen Style auf Knopfdruck – für Loafers, Lederschnürer und Boots. Aber weil das Beste immer zum Schluss kommt, landen wir jetzt wieder da, wo wir angefangen haben: NIKEiD dürfte auch dem letzten Sneakermuffel ein Begriff sein, weil man spätestens dann keine Ich-finde-keine-passenden-Farben-Ausreden bringen kann, seitdem der Service 2009 gelauncht wurde. Den weiß-grünen Stan Smith kann man dank mi adidas in 11 Farben und unzähligen Kombinationsmöglichkeiten ebenfalls selbst gestalten. Das einzige Problem: Wie soll man sich da nur entscheiden?

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