Wild, wilder, Wacken - Wir haben einen kleinen Ausflug auf das lauteste Festival der Welt gemacht

Klar, selbst wer kein Heavy-Metal-Hörer ist und sich lieber den gnadenlosen Beats der elektronischen Musik in miefigen Berliner Untergrundclubs hingibt, kennt die Legenden, die sich um das kleine Dörfchen Wacken…
Wild, wilder, Wacken

Wir haben einen kleinen Ausflug auf das lauteste Festival der Welt gemacht

Wacken

Klar, selbst wer kein Heavy-Metal-Hörer ist und sich lieber den gnadenlosen Beats der elektronischen Musik in miefigen Berliner Untergrundclubs hingibt, kennt die Legenden, die sich um das kleine Dörfchen Wacken und seine Fanatiker ranken. Harte Schale, weicher Kern, diese Rocker, größer und netter ist es nirgends, das hört man von überall her, das sagen sie alle.

Ines, ja genau, die Ines, die letztens noch David Hains YouTube-Kanal unsicher gemacht hat, und ich wollten uns von diesem positiven Vorurteil selbst überzeugen und sind einfach mal hingefahren, aufs Wacken Open Air, dem lautesten Festival der Welt, dem Dom der bärtigen Kerle und starken Mädels, einer kleinen geräuschvollen Welt, in der Slayer, Motörhead und Knorkator Götter und Bier, Feuer und Fleisch Motoren sind – was auf dem W:O:A passiert, bleibt auf dem W:O:A, das weiß hier jeder.

Nirgends sonst sind die Zeltplätze kreativer gestaltet als hier, nirgends sonst wird man schneller von wildfremden Menschen auf ein kühles Bierchen eingeladen als hier, nirgends sonst wird den Besuchern mehr Abwechslung geboten als hier, schließlich gilt es neben den Bühnen noch ganze Mittelalterdörfer, exotische Fressstände und heiße Shows zu erkunden.

Der Jägermeister Gasthof, der direkt neben der Hauptbühne stand, war mit seiner eigenen Jägermeister-Blaskapelle und lebensrettenden Mixgetränken unsere kleine Oase im wilden Treiben. Von dort aus konnten wir am besten und ganz gechillt die Liveshows begutachten, ohne uns in die unberechenbaren Gefahren der ersten Reihen begeben zu müssen.

Das Wacken Open Air ist lautstark, aber aggressionslos, riesig, aber familiär, alkohollastig, aber angenehm. Ein Ort also, an dem man gut und gerne eine Woche verbringen kann, mit seinen besten Freunden, mit voluminösen Behausungen, mit toller Laune. Besonders, wenn man dort Menschen wie die Jungs von WATCH OUT STAMPEDE trifft, die ehrenamtlich für die Wacken Foundation leere Flaschen eingesammelt und so etwas Gutes getan haben. Harte Schale, weicher Kern, diese Rocker, größer und netter ist es nirgends, das hört man von überall her, das sagen sie alle – und wir haben bewiesen, dass das auch stimmt.

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7 Kommentare

  • Gerry

    wie mich dieses Hipster- und Popkulturikonisierung des Wackens nervt. Vor allem wenn man sich den rest des Jahres einen scheißdreck um die Musik schert, aber sobald man das erste mal Wacken in irgend ner Lokalzeitschrift ließt, alle sich darauf stürzen und ihren Senf dazu abgeben. Posers!

    • Oliver

      Hatte A&P nicht 2×2 Freikarten verlost? :P

    • Michael

      Also wenn dann würd ich nicht deinem hateobjekt nr.1, den hipstern, die schuld geben, sondern der marke wacken selber. Es gibt dort alles was du dir vorstellen kannst, auf dem dick WOA steht (dieses jahr auch fliegenklatschen). Wer so schamlos alles mit wacken und metal verbindet (wobei es auch nicht mehr nur metal ist), ist wohl selber schuld wenn leute kommen und es dort schön finden und drüber berichten. Außerdem kannst du doch garnicht wissen ob der autor auch sonst metal hört, oder sagt dir das der kleidungsstil? Oder vielleicht der geruch?

    • Balbina's

      sehe ich wie michael! …immer diese hater die ihren negativen senf dazugeben wollen um poser zu spielen, das nervt ;)

  • Zunge rausstrecken ist schon ziemlich Metal.

    Artikel wie diese zeigen mal wieder das Wacken wohl nur eine Ballermann-Karnevals-Veranstaltung mit Metal ist.

    Aber vielleicht habt ihr auch nur die Traktoren und die Blaskapelle besucht und den Metal verpasst. Mag sein.

  • Nicci

    Sauber! Das steht auch noch auf meine “Have You Ever…” Liste!

Tally Weijl