Die Zukunft wird pink - Wir nutzen den Sommer, um AMY&PINK wieder richtig gut zu machen

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, litten wir hier bei AMY&PINK in den letzten Monaten an einer ausgewachsenen Persönlichkeitsstörung, oder, psychologischer ausgedrückt, wir probierten uns aus – in alle erdenklichen Richtungen.…
Die Zukunft wird pink

Wir nutzen den Sommer, um AMY&PINK wieder richtig gut zu machen

AMY&PINK

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, litten wir hier bei AMY&PINK in den letzten Monaten an einer ausgewachsenen Persönlichkeitsstörung, oder, psychologischer ausgedrückt, wir probierten uns aus – in alle erdenklichen Richtungen. Mal waren wir die fleischgewordene Seriosität, dann tauchten wir wieder ein, in den bunten Trash, die knalligen Farben, die nackte Haut.

Wir änderten unser Aussehen öfter als Lady Gaga die Formen und Farben ihrer Intimrasur, mal seid ihr hier auf einen Blog gestoßen, mal auf ein Onlinemagazin, mal allein, mal mit vielen, mal habt ihr einen Tempel des kognitiven Anstands betreten, mal das pure, weit aufgerissene Höllenloch. Irgendwann wussten wir auch nicht mehr, wer wir eigentlich sind. Hallo?

AMY&PINK, das Wort allein stand schon immer für ein herum fahrendes Schiff der guten Laune, mit tollen Leuten an Bord, die ganz direkt zum Ausdruck brachten, was sie lieben und was sie hassen, alternativ zum Mainstream, aber doch immer mittendrin. Ein Ort in diesem fürchterlichen, großen, weiten Internet, der euch ein Zuhause bietet. Immer, zu jedem Augenblick.

In letzter Zeit sind wir allerdings mehr zu einer ungnädigen Maschinerie verkommen, die vermeintlich lustige Videos und Fotos in die Umlaufbahn schleudert, die mehr 9GAG als Seele ist, die wie Das Kraftfuttermischwerk, Dressed Like Machines oder Schlecky Silberstein schnelle, dumpfe Unterhaltung für Menschen, die wir nicht sind und zu denen wir niemals werden wollten, bietet.

Es kam der Zeitpunkt, an dem wir uns entscheiden mussten, ob wir uns den Likes, den Shares und den Besucherzahlen endgültig unterwerfen und nur noch Artikel publizieren, von denen wir wussten, dass sie bei der Masse gut ankommen würden, obwohl wir nicht einmal ansatzweise dahinterstehen – oder ob wir doch noch einlenken, bevor es endgültig zu spät ist.

Ja, wir müssen Geld verdienen. Und zwar nicht wenig, um Autoren, Technik und alles drum herum zu bezahlen. Aber das dumpfe Gefühl, dies mit einem gemütsarmen BuzzFeed-Klon zu schaffen, ist nicht ansatzweise so befriedigend wie der Triumph des eigenen Herzensprojekts. Individualität schlägt Anpassung. Immer und überall. Dieser Wahrheit kann sich niemand entziehen.

Also haben wir uns vor Augen geführt, was uns an AMY&PINK am besten gefällt, welche Texte, welche Fotoserien, welche Videos. Ohne jedoch zu vernachlässigen, dass die Zukunft Herausforderungen für uns bereit hält, an die wir damals vielleicht noch nicht gedacht hatten. Der erbarmungslos vor sich hin tickenden Uhr können selbst wir uns schließlich nicht verwehren.

Was dabei herausgekommen ist? Dass wir euch Geschichten, Fundstücke und Videos präsentieren wollen, die ihr woanders vergeblich sucht, junge Fototalente, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation in ihren Bildern festhalten, kämpfende Bands, die euch mit noch nie gehörten Tracks in den Bann ziehen, charismatische Künstler, die euch verzaubern.

Wir wollen wieder weniger Unsinn aus dem Netz ziehen und mehr selbst erleben, Abenteuer, Erfahrungen, Liebe. Öfter durch die aufregende Welt reisen, mehr über Mode, Literatur und Food Porn schreiben, wieder der erste Anlaufpunkt für Menschen werden, die sich vom Rest des Internets und all seiner zwielichtigen Bewohner missverstanden fühlen. Wir sind dein Leben.

Um das zu schaffen, werden wir den August als kleine, feine Sommerpause nutzen, um mal wieder klar zu kommen. Im Kopf. Und so. Und AMY&PINK, das die nächsten Wochen auf Sparflamme laufen wird, wieder auf Vordermann zu bringen. Bekannte und unbekannte Gesichter sind mit dabei, das Design, das ihr gerade seht, wird noch ein bisschen optimiert, neue Rubriken und aktuelle Themen sprudeln nur so aus uns heraus. Wenn das nicht großartig wird, dann wissen wir auch nicht weiter.

Ich freue mich auf jeden Fall ganz besonders, dass wir die Herausforderung wagen, AMY&PINK wieder zu etwas ganz Besonderem zu machen. Alles andere hätte mich auch früher oder später unglücklich gemacht. Ihr könnt uns übrigens dabei helfen, sowohl mit finanzieller Unterstützung als auch mit tollen Ideen. Schreibt außerdem in die Kommentare, was ihr euch von AMY&PINK wünscht, was ihr toll findet, was nicht, von was ihr mehr wollt, von was nicht. Nur so wissen wir, dass wir nicht komplett an allem, was Gut und Böse ist, vorbei donnern. Am Montag, den 1. September geht’s los. Die Zukunft wird pink!

Guess

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