So war das Splash 2014 - Karate Andi, Outkast & Co. heizten uns in der brodelnden Hip-Hop-Kirche ein

Ich laufe in mein Zimmer und suche zwischen halb ausgepackten Kisten, Bergen von Zeitschriften, Büchern und meiner absurden Schuhsammlung nach einem ganz besonderen Relikt, das mich sofort wieder dorthin katapultiert,…
So war das Splash 2014

Karate Andi, Outkast & Co. heizten uns in der brodelnden Hip-Hop-Kirche ein

Ich laufe in mein Zimmer und suche zwischen halb ausgepackten Kisten, Bergen von Zeitschriften, Büchern und meiner absurden Schuhsammlung nach einem ganz besonderen Relikt, das mich sofort wieder dorthin katapultiert, wo alles angefangen hat. Das Bändchen. 2004. Splash!-Festival, damals noch in Chemnitz. Bin ich wirklich schon so alt? Sind tatsächlich ganze zehn Jahre vergangen, seit ich das erste Mal Festivalluft schnuppern durfte?

Auch wenn das Gelände mittlerweile kleiner ist, weder B-Boys noch Skater ihre Künste zeigen, stattdessen aber gigantische Kräne die Kulisse bilden, gibt es in Deutschland kaum eine wichtigere Veranstaltung für alle, deren Herz für Hip Hop schlägt – ob Fan oder Künstler. Also packen wir unsere Sneaker, Wasserflaschen, Kameras und Freunde ein, um auch dieses Jahr wieder durch den Zeltplatz zu laufen, komplett unnütze Merchartikel zu kaufen, unsere Lieblingsacts zu sehen und dabei gemütlich ein Bierchen zu trinken.

Wir sehen Karate Andi von der Bühne aus dabei zu, wie er einen wehrlosen Ikea-Tisch zertrümmert, wir ärgern uns darüber, die Badesachen vergessen zu haben, während gefühlt jeder in diesem herrlich stinkenden, winzigen See plantscht, wir bringen Jungs in Bananenküstümen dazu, miteinander herum zu knutschen, stoßen mit einem kühlen Beck’s an und schließen Freundschaften in der niemals endenden Klo-Warteschlange.

Gehen von Stage zu Stage, nicken gewissenhaft mit dem Beat und rasten aus, als Outkast unter dem rot erleuchteten Himmel „Hey Ya!“ zum Besten geben und verscherzen es uns für immer mit den eigenen Stimmbändern. Egal. Schön war’s! Die Suche nach dem Bändchen gebe ich resigniert auf, dafür finde ich aber ein Splash!-Plakat. 2005 steht drauf und Namen wie Culcha Candela lassen mich wirklich schmunzeln. Mal sehen, was uns in zehn Jahren erwartet. Wir wären jedenfalls wieder dabei.

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