Die große Liebe ist tot - Je mehr Menschen du fickst, desto ehrlicher bist du zu dir selbst

Kürzlich lag ich mit einem Mann, den ich sehr mag, im Bett, und sprach mit ihm über Beziehungen, während wir uns einen Joint teilten. Ganz allgemein. Ich bin seit knapp…
Die große Liebe ist tot

Je mehr Menschen du fickst, desto ehrlicher bist du zu dir selbst

Kürzlich lag ich mit einem Mann, den ich sehr mag, im Bett, und sprach mit ihm über Beziehungen, während wir uns einen Joint teilten. Ganz allgemein. Ich bin seit knapp zwei Jahren Single, er etwa ein halbes, und seit ungefähr vier Monaten schläft er nun mit mir. Er ist nicht der einzige Kerl, der mich fickt, doch ich bin zur Zeit sein einziges Mädchen.

Wir liegen also in seinem Bett und sprechen über Beziehungen. Monogam müssen sie sein, so sagt er, und weil er wisse, dass ich das nicht könne, würde zwischen uns auch nie mehr laufen als der Sex. Monogamie, das sei ein Konzept, von dem man ja heute, wo alle nur in offenen Beziehungen leben, gar nicht mehr sagen dürfe, dass man es gut findet und lebt.

Monogamie, das klingt so schön romantisch – doch können wir diese Art von Romantik denn heute überhaupt noch verwirklichen? Ich muss an einen Post denken, den ich auf Facebook sah. Er kam von einer Frau, die ich fast nur aus Erzählungen kenne, mit der ich aber doch verbunden bin. Der Wortlaut war etwa der gleiche, es zeigten vierundzwanzig Daumen hoch. Ich brauche dreizehn Sekunden, um eine Antwort zu verfassen, doch abschicken kann ich sie nicht. Ich ficke nämlich ihren Freund. Drei Straßen weiter sitzt mein bester Kumpel und ist in derselben Situation. Er fickt nämlich besagte Frau.

Ich nehme die Hand des Mannes, der neben mir liegt, und frage: „Bist du noch nie fremdgegangen?“ Er sagt: „Ich war noch nie treu“, und da wird mir plötzlich klar, dass ich nicht das einzige Mädchen bin, das er fickt. Mein Vater hat meine Mutter betrogen, da war ich elf. Sechs Jahre später bin ich zum ersten Mal einem meiner Freunde fremd gegangen – wenn man die zahlreichen Nächte, in denen ich meine Finger in andere Mädchen gesteckt habe, außer Acht lässt.

Sieben Wochen nach meinem Seitensprung erfuhr ich, dass er nach dem schriftlichen Mathe-Abi eine andere geschwängert hatte. Ich machte Schluss, köpfte eine Flasche Sekt und freute mich, dass wenigstens ich schlau genug war, Kondome zu benutzen. Auf ihn sauer war ich nie. Wohl aber auf mich, weil ich nicht ehrlich zu ihm war.

Über Monogamie gesprochen habe ich das erste Mal mit 21. Mittlerweile wusste ich, dass ich ‘heteroflexibel’ war, auch wenn ich das Wort dafür nicht kannte. Ich knutschte wie so oft mit einem Mädchen, eine Hand an ihrer Brust. Mein Freund saß an der Bar und trank ein Bier, und als ich mich von der fremden Frau löste, um einen Schluck von ihm zu nehmen, stellte er stumm sein Glas vor mich und ging.

Erst Tage später gestand er mir, dass er eifersüchtig war, und wir verstrickten uns in eine Diskussion. „Ein Mann kann mir nicht das geben, was eine Frau mir geben kann und andersrum“, sagte ich, doch ich liebte diesen Mann und willigte ein, ab sofort nur noch mit ihm zu schlafen. Fünf Monate später machte ich Schluss und schlief noch in derselben Nacht mit einer Frau.

Monogam, das bedeutet nicht nur exklusiv, sondern auch lebenslang. Doch gibt es das denn überhaupt noch? Im Laufe unseres Lebens wechseln wir die Jobs, die Autos und die Freunde. Wir wachsen einfach aus ihnen heraus, denn in einer Welt, in der uns alle Türen offen stehen, ist es schwer, sich gemeinsam zu entfalten.

Immer schneller stoßen wir an Grenzen, beruflich wie privat. Diese Grenzen sind immer die anderen – doch was, wenn wir es selbst sind? Wir bauen uns selbst Schranken auf und sind zu feige, sie zu öffnen. Manchmal reicht ja schon ein klitzekleines Stück. Stattdessen aber warten wir, bis die Mauern uns einengen und bringen sie dann mit Gewalt zu Fall.

Ich sage nicht, dass wir jetzt alle polygam werden und andere Beziehungskonzepte über den Haufen werfen sollen – aber wenn wir weder lebenslang noch exklusiv sein können, dann sollten wir darüber sprechen. Ein ehrliches Gespräch kann so manches gebrochene Herz verhindern. Manchmal sogar mehrere auf einmal.

Man muss Beziehungen nicht definieren. Wenn da Liebe ist, dann ist sie da. Man gehört einfach zusammen. Man gehört zusammen, doch man gehört dem jeweils anderen. Ein „Wir“, das sind immer noch zwei Individuen mit eigenen Träumen, eigenen Wünschen und Zielen. Ein „Wir“, das muss sich entwickeln, langsam zusammen wachsen. Ein „Wir“, das lässt sich nicht erzwingen.

Ich denke, dass jede Beziehung, jeder Fick und jeder Kuss für sich genommen einfach einzigartig ist. Was ich mit einem Partner, ob flüchtig oder ausgiebig, erlebe, ist immer anders als das, was mir ein anderer zu bieten hat. Sei es nun ein größerer Schwanz, eine schickere Wohnung oder einfach nur Geborgenheit und Liebe.

Dennoch glaube ich nicht, dass man Polyamorie lernen kann, auch wenn uns das Bücher wie “Treue ist auch keine Lösung: Ein Plädoyer für mehr Freiheit in der Liebe” oder “Drei ist keiner zu viel – Das ultimative Einsteigerbuch in eine offene Beziehung” glauben machen wollen. Polygamie bedeutet für mich nicht sich ausschließlich sexuelle Wünsche, die man bei einem Partner nicht bekommt, bei einem anderen zu erfüllen. Polyamorie ist kein „Rumhuren, ohne den Partner zu verletzen“ und schon gar keine Ausrede für Menschen, die einfach nicht treu sein wollen.

Ich kenne keine Beziehung, die wirklich monogam ist, doch in den wenigstens davon wissen beide Partner über die sexuellen Aktivitäten des jeweils anderen Bescheid. Fast immer ist's ein Egotrip. Der eine besucht Chatrooms, um seinen Schwanz dort von fremden Frauen bewundern zu lassen. Die Browserhistory löscht er natürlich sofort.

Was, wenn seine Freundin im Netz ihre Titten zeigt? Na, dann ist sofort Schluss, ganz klar. Ein anderer greift Sexdates auf Tinder ab. Über's Firmenhandy, versteht sich, die App natürlich auf dem Homescreen. Dass er auf Golden Showers steht, ist ihm vor seiner Freundin viel zu peinlich. Die Letzte mietet ein Hotel über eine zweite Kreditkarte, um sich von sechs Männern gleichzeitig bumsen zu lassen, weil der Freund einfach nicht auf Gruppensex steht. Was keiner weiß, das ist auch nie passiert.

Was ich daraus lerne? Polygamie ist nicht besser als Monogamie – nur in vielen Fällen, die ich kenne und selbst erlebt habe, einfach ehrlicher. Viel ehrlicher. Mit dem Mann, der für vier Monate wie mein Zuhause war, habe ich am nächsten Morgen Schluss gemacht. Ich mag es nicht, belogen zu werden, doch noch weniger mag ich Menschen, die sich selbst belügen – und vielleicht glaube ich genau deswegen nicht an Monogamie, sehr wohl aber an die Liebe. Wenn auch nicht an die große.

Nadine Kroll: Stellungswechsel
Puma

Abonniert unseren Newsletter!

Drückt hier, um weitere wahnsinnige Neuigkeiten über Sex zu lesen und drückt hier, um eigene Artikel und Fotos einzureichen. Oder folgt uns auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Mister Spex

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

84 Kommentare

  • Bill

    Nicht übel der Artikel.

  • Glory

    Lieber verlogen mit Stil und klasse als ehrliche Schlampe

    • sonnamehalt

      wenn du das ernst meinst bist du zu bemitleiden

    • ephra

      ist das echt? klar, wir ficken jeden tag mit drei anderen leuten. ich selbst ficke alle zwei wochen leute, die ich seit 5min kenne. so einfach war es noch nie einfach alles auf anhieb ansprechen und irgendwo ne schnell nummer schieben zu können. ich erzähle die geschichte vom pferd und die mitleidtour zieht auch immer. am liebsten ficke ich nicht allzu lange und verpiss mich dann auch schnell wieder. 3-5min reichen ja zum ficken. hauptsache man muss nnicht selber handanlegen udn kann den anderen erzählen, welches topmodell man schon hatte. es ist doch wirklich so: ansprechen, ficken, abhauen. niemand hat probleme damit. ich finde alle 2-3 tage eine zum ficken. natürlich ficken die auch andere, aber wen kümmert, hauptsache gefickt. ficken ist doch was schönes. berlin, du bist meine lieblingsstadt. hier hatte ich gleich 3 an einem tag!

  • Sina

    sehr ehrlicher Artikel, allerdings hätte man doch eine schönere Bezeichung als ‘ficken’ finden können.

  • Sabrina

    “Sei es nun ein größerer Schwanz, eine schickere Wohnung oder einfach nur Geborgenheit und Liebe” – so ein Scheiß! geborgenheit und liebe in einem atemzug mit schwanz & bude zu nennen und dann auch noch herbgestuft durch ein “nur”. ist vielleicht ein spannender artikel für 20 jährige. gähn!

  • Tobias

    Endlich mal wieder was mit Inhalt!
    Auch wenn wie immer viel Effekthascherei dabei ist

  • Silvio

    Betrügen ist scheisse. Männer haben den Vorteil, dass sie zu Nutten gehen können um mal einen anderen Körper zu bumsen. Ist einfacher. geht schneller und vor allem kann man sich die Hardbodys Pornomäuse raussuchen. Ist das Monogamie. Im Endeffekt schon, denke ich.

  • Ina

    Traurig, dass es offensichtlich für so viele die Wahrheit zu sein scheint.

  • Alexander

    Irgendwie traurig aber dennoch schön ^^

  • Lani

    …armes trauriges Mädchen, wird nicht geliebt und hat noch nie aufrichtig geliebt!

  • Mark

    Wowiii.. endlich mal wieder ein Artikel mit mehr als 4 Zeilen…. Zum Inhalt: Das Wort “Fi cken” is meiner meinung nach völlig ok weils jeder sagt… spätestens dann wenn man es selbst macht!
    Ich hab das ganze mit nem weinenden und nem lachenden Auge gelesen. Einerseits ehrlich, da diese Illusion der “Romantik” in einer Beziehung als das dargestellt wird, das es ist… ne Illusion.

    Was aber eng mit dem Sicherheitsbedürfnis einer Frau zusammen hängt. Penn ich mit nem Typen, sollte der nach möglichkeit auch für mich und unsere Potentiellen Kinder auch da sein. -Er soll also in mich verliebt sein und es mir nach möglichkeit auch ständig zeigen- Sogar dann noch wenn s ne offene Beziehung ist dabei spielt leider das eigene Verhalten weniger eine Rolle (Genau aus dem Grund hat sie ja auch “schluss” gemacht).

    Die Idee der Polygamie will also da auch nicht so richtig passen. Monogamie funktioniert ja unter anbetracht unserer biologisch-soziologischen Bedürfnisse immer “den Besten” als Partner zu haben auch nicht, da man so Gelgegenheiten verstreichen lassen würde. Monogamie existiert ja nachweislich nicht mal unter den als “monogam” geltenden Arten (die Sexualpartner betreffend, nicht was das Zusammenleben angeht).

    Also bleibt ja nur noch der MIttelweg. Treue ist keine Einbahnstraße (wer Treue und Sicherheit gleichsetzt macht was falsch), was viele leider noch nicht erkannt haben. Zu hohe Erwartungen aufgrund von eigener passivität und das zunehmende Potential zur Enttäuschung das daraus resultiert scheinen wohl viele in die Polygamie abdriften zu lassen. Ein merkwürdiges Gemisch aus nichts halben und nichts ganzem… eine Suche nach einem Ersatz für einen Partner der für einen da ist und stabilität gibt aber ganz ohne eigene Verpflichtungen.

    Ist meiner Meinung nach die Konsequenz aus Selbstschutz und mangeldem Selbstbewusstsein (auf der Suche nach der eigenen Identität, das sich oft in diesem “ich bin ja sooo crazy und ganz anders als alle andern” (aber im Grunde will ich nur das was alle anderen auch wollen) äußert).

    Wer genug Mum in den Knochen hat um eine Wahl treffen zu können, sich zu entscheiden (und auch dazu zu stehen, der genießt auch stabile Beziehungen in denen Untreue kein Thema ist. Genauso hat man dann auch keine Schwierigkeiten sich dagegen zu entscheiden – man weiß ja dann warum- was einen im gleichen Maße dazu zu stehen lässt. Niemand zwingt einen dazu ne Beziehung zu führen… aber wenn man gern eine führen möchte, sollte man sich auch dafür entscheiden können mit all dem was da sonst noch so dazu gehört. Die Frage lautet hier also: wer ist es, der sich grade selbst belügt?

  • Mariechen

    Der Artikel ist deprimierend :( Ich kann nicht Lieben, einen Mann lieben, und mich gleichzeitig von anderen ficken lassen / andere ficken, klar Sex ist immer schön… aber Liebe ist der Sinn des Lebens, meines Lebens…! oder das Bestreben, die Suche danach und sie anderen zu schenken :)

  • Simon Zebrowski

    Das’ schade.
    Klar, ich bin sicher kein konservativer Mensch und tolerant gegenüber andere Lebensstile. Und ich kann mir vorstellen, dass dieser Stil im Hinblick auf das sexuelle Vergnügen sehr viel Abwechslung, Erfahrung und Freude bescheren kann. Jedoch würde ich dafür nicht den Traum der “Ganz großen Liebe *-*” aufgeben wollen. Niemals.
    Der in dem Artikel beschriebene Stil ist ehrlicher? Ich denke, dass viele Menschen, die diesen praktizieren Angst haben. Angst vor Verletzungen und Enttäuschungen.
    Das Zauberwort einer Beziehung ist “Vertrauen”. Man ist sicher ganz verwundbar, verletzlich. Für Vertrauen bedarf es einem gewissen an Mut. Das kann aber so wunderschön sein!
    Man kann es sehen wie man will: Die Einen sagen, man lässt sich einengen, Ich sage, man öffnet sich für einen anderen um zu einem WIR zu werden.

    “Ein „Wir“, das sind immer noch zwei Individuen mit eigenen Träumen, eigenen Wünschen und Zielen. Ein „Wir“, das muss sich entwickeln, langsam zusammen wachsen.”
    Ja, es werden natürlich immer zwei Individuen bleiben, aber das WIR entsteht erst, wenn diese Individuen sagen: “Ich lass dich teil werden.” Und ihre selbst hochgezogenen Schutzwälle, Zäune und Mauern öffnen können. Dazu muss man die Angst ablegen, verletzt zu werden und Vertrauen aufbringen.

    Wann macht man das? Wenn man glaubt, nein, wenn man weiß, die richtige und wahre große Liebe gefunden zu haben. :) Und man sollte dafür die Augen offen halten, damit man sie nicht übersieht!

    • sonnamehalt

      sie erwähnte dass ein freier offener umgang damit auch viel kommunikation erfordert. Ich denke das mit der Angst und dem heimlich betrügen ist denen zuzuschreiben, die nicht darüber reden. Wenn man ein Verhältnis mit einem Menschen hat aber über die Grenzen und das was man so den lieben langen tag tut (vor allem die intimen dinge) REDET. Dann ist das ehrlich und nur so kann man herausfinden ob beide mit der Art der Beziehung glücklich sind. Es wird einfach viel zu wenig kommuniziert in Beziehungen, gerade in den traditionellen Beziehungen wird sich viel zu wenig ausgetauscht. Was dann häufig auch der Grund für die Trennung ist.

  • Gabriella Ella

    Ich finde den Artikel wirklich gut, egal auf was für ein Alter bezogen. Viele Menschen glauben immer nur an die eine “richtige” Richtung in die eine Beziehung gehen sollte. Im Endeffekt geht es aber doch nur darum, glücklich zu sein, egal ob man jetzt sagt man ist “fix zusammen” oder man genießt einfach nur die zeit, die man gemeinsam verbringt. Viele stressen sich einfach viel zu sehr, aber das ist doch gerade genau das, was eine Beziehung nicht tun sollte, nämlich stressen. Sie sollte ein rückzugsort sein, zum abschalten, zum runterkommen, zum einfach mal nicht nachdenken.
    Das ist halt meine persönliche Definition von Beziehung, das muss aber nicht sofort Monogamie bedeuten.

  • Katharina

    Traurig!

  • Simon

    Das' schade.
    Klar, ich bin sicher kein konservativer Mensch und tolerant gegenüber andere Lebensstile. Und ich kann mir vorstellen, dass dieser Stil im Hinblick auf das sexuelle Vergnügen sehr viel Abwechslung, Erfahrung und Freude bescheren kann. Jedoch würde ich dafür nicht den Traum der “Ganz großen Liebe *-*“ aufgeben wollen. Niemals.
    Der in dem Artikel beschriebene Stil ist ehrlicher? Ich denke, dass viele Menschen, die diesen praktizieren Angst haben. Angst vor Verletzungen und Enttäuschungen.
    Das Zauberwort einer Beziehung ist “Vertrauen“. Man ist sicher ganz verwundbar, verletzlich. Für Vertrauen bedarf es einem gewissen an Mut. Das kann aber so wunderschön sein!
    Man kann es sehen wie man will: Die Einen sagen, man lässt sich einengen, Ich sage, man öffnet sich für einen anderen um zu einem WIR zu werden.

    “Ein „Wir“, das sind immer noch zwei Individuen mit eigenen Träumen, eigenen Wünschen und Zielen. Ein „Wir“, das muss sich entwickeln, langsam zusammen wachsen.“
    Ja, es werden natürlich immer zwei Individuen bleiben, aber das WIR entsteht erst, wenn diese Individuen sagen: “Ich lass dich teil werden.“ Und ihre selbst hochgezogenen Schutzwälle, Zäune und Mauern öffnen können. Dazu muss man die Angst ablegen, verletzt zu werden und Vertrauen aufbringen.

    Wann macht man das? Wenn man glaubt, nein, wenn man weiß, die richtige und wahre große Liebe gefunden zu haben. :) Und man sollte dafür die Augen offen halten, damit man sie nicht übersieht. – Zum Schluss, Daumen hoch für diesen doch sehr ehrlich geschriebenen Artikel! (y)

  • Ge

    Ich finde es eh traurig, dass Sex schon mehr ein Hobby und/oder Leistungssport ist, als etwas, dass man nur mit seinem Partner teilt.
    Diese Aussagen wie “Erfahrung sammeln” sind total dumm. Wozu Erfahrung sammeln? Der/die Richtige beurteilt dich nicht danach, was du alles im Bett kannst. Im Gegenteil; mich würde es eher abschrecken, wenn ich wüsste, wie sie das alles “gelernt” hat. Dass man kaum noch Jungfrauen ü20 findet, ist ja schon normal. Aber trotzdem muss man nicht schon das x-fache seines Alters “weggefickt” haben.. Das hat mit “nur Spaß haben” auch nichts mehr zu tun. Wenn man nicht anders Spaß haben kann, ist das doch schon eine Krankheit.

  • Knef

    Was se für probleme haben….

  • Lilithm80

    Die Sichtweise der Schreiberin hängt meiner Meinung nach stark mit ihrem Alter (bestimmt unter 30) und Ihrer Reife zusammen. Mit 23 war ich auch so drauf und hatte ähnliche Gedanken. Mittlerweile bin ich so froh, nicht mehr “rumzuficken”, weil es mir nichts mehr gibt. Sondern die Monogamie toll ist. Und wenn man so cool mit Männern und Sex und “heteroflexibilität” umzugehen versucht, steckt wahrscheinlich nichts Anderes dahinter, als wirklich angenommen zu werden wollen und die echte Liebe zu finden.

  • Lilithm80

    Die Sichtweise der Schreiberin hängt meiner Meinung nach stark mit ihrem Alter (bestimmt unter 30) und Ihrer Reife zusammen. Mit 23 war ich auch so drauf und hatte ähnliche Gedanken. Mittlerweile bin ich so froh, nicht mehr “rumzuficken”, weil es mir nichts mehr gibt. Sondern die Monogamie toll ist. Und wenn man so cool mit Männern und Sex und “heteroflexibilität” umzugehen versucht, steckt wahrscheinlich nichts Anderes dahinter, als wirklich angenommen zu werden wollen und die echte Liebe zu finden.

  • Carina

    Wo ist eigentlich das Problem?

    Wenn man sich liebt und beide feststellen, nur noch mit dem jeweils anderen zusammen sein und vögeln zu wollen, dann entsteht doch quasi im Selbstläufer Modus eine monogame Beziehung.

    Und wenn nach einer glücklichen Zeit einer den anderen nicht mehr liebt oder einer trotz Liebe trotzdem jemand anderen vögeln möchte oder halt sonst irgendetwas passiert, was nun mal passieren kann, “¦dann sollte man zumindest kein feiges Arschloch sein und anfangen zu betrügen und zu lügen, sondern zu dem stehen was man will und mit den Konsequenzen leben.

  • Benedikt

    Was ist eigentlich Liebe? Der Artikel ist mir viel zu schnelllebig und implusiv. YOLO passt.

  • Kevin

    »Yolo …«

  • Daniel

    Darstellung der heutigen jugend – ein haufen ehrenloser menschen ohne stolz und Prinzipien. Diese Menschheit kotzt mich so dermaßen an!

    • Jonathan

      “Nicht alles ist verloren, wenn wir noch die notwendige Energie haben, um unseren Ekel oder unseren Überdruss zu verkünden.” – Nicolás Gómez Dávila

      Wenn Sie die (demokratische) Moderne ankotzt, werden Sie u. a. bei Dávila sicherlich fündig. Jemand, der den Mut hatte, sich in Zeiten des wuchernden Egalitarismus als Reaktionär zu bezeichnen.

    • Maxim

      Das Problem liegt in den Medien, so wie Sexualität heute dargestellt wird, und wie mann sehr leicht durch Sex zum Erfolg kommen kann ist wahrscheinlich was dich ankotzt.

      Ich glaube die Geldgier, egal in welcher Industrie ist die Uhrsache warum die Jugend Heutzutage so “leidet” – Das wird noch viel Schlimmer! Schau dir mal die Kinder an, das ist noch viel Schlimmer als in unserer Generation; mich kotzt nicht der Sex an, sondern die Virtuelle Welt die den eigentlichen Charakter des Menschen raubt.

    • Daniel

      der sex hilft nur das mikrige selbstbewusstsein wieder aufzubauen was den leuten fehlt, deswegen wird es immer perverser da es auch immer weniger selbstachtung gibt.
      daher wiedert mich auch der sex an den diese menschen praktizieren.

    • Denys

      War klar das der Sex den Maxim nicht ankotzt 😉

  • Laura

    Konsumgesellschaft… Warum jedem Mini Bedürfnis hinterherrennen?macht das glücklich?

  • Welf

    Christopher Götz von Olenhusen

  • Lukas

    Ein bisschen zuviel mit dem “ficken” Streuer gestreut. Muss wohl damit das überhaupt wer liest. Schön reißerisch genau wie “die Bild”. Ich zweifle stark dran, ob die Geschichte überhaupt wahr ist oder nicht doch eine Story von einer Mitte Dreißigjährigen ist, die gerade versucht hip zu sein. Wenn die Geschichte doch wahr sein sollte: arme Frau! Nur weil man es im eigenen Freundeskreis mitbekommt (oder selbst) muss man nicht auf andere schließen!

  • Alexander

    😴

  • Alexander

    😴

  • Der erste lesenswerte Artikel auf dieser Seite. Viel Wahres und Trauriges dran, was ich so unterschreiben würde. Ich mag diesen nüchtern-vulgären Schreibstil, weil er mir in den Magen boxt und mir die Frage aufwirft, ob das intime Mysterium Sex-Liebe-Erotik nicht einfach der banalste Scheiß ist. Atmen. Fressen. Ficken. Worum geht es sonst im leben? Bildung, Kultur und Kunst wirken von diesem reduzierten Standpunkt aus unecht und überflüssig
    ..

  • Peha

    Der erste lesenswerte Artikel auf dieser Seite. Viel Wahres und Trauriges dran, was ich so unterschreiben würde, was man aber trotzdem kontrovers diskutieren muss.
    Ich mag diesen nüchtern-vulgären Schreibstil, weil er mir in den Magen boxt und mir die Frage aufwirft, ob das intime Mysterium von Sex-Liebe-Erotik nicht einfach der banalste Scheiß ist. Atmen. Fressen. Ficken. Worum geht es sonst im Leben? Oder ist es nur das, worauf es ankommt?!
    Bildung, Kultur und Kunst wirken von diesem reduzierten Standpunkt aus unecht und überflüssig und vor allem zweckmäßig, dienlich für die ersten drei Punkte.
    Das ist dann aber wirklich zu trist, als dass es wahr sein könnte. Letztenendes sollte man einfach alles ausprobieren, ehrlich zu sich, der Welt und vor allem seinem Partner/seinen Partnern sein und vor allen Dingen wirklich glücklich sein.

  • Basti

    “Wir sind keine Menschen, wir sind Tiere, Tiere sind wir, Menschen gibt es nicht!!!!” 😉http://m.youtube.com/watch?v=bHnmKmE9kaM

  • polyamorie ist in jedem fall besser als monogamie, nicht nur weil man ehrlicher und freier ist, sondern weil man aus unnatürlichen, gesellschaftlichen normen ausbricht. normen, die den menschen vor langer zeit von der obrigkeit (kirche/staat) aufgedrückt wurden, um eine industrialisierung in gang zu bringen und das volk im glauben der angst vor dem versagen und dem tatsächlichen scheitern an der monogamie lassen zu können. dieses instrument ist so mächtig und hat so viel bewirkt in der damaligen zeit, und tut es heute noch, ein solcher text erfasst die tragweite von polyamoren beziehungen nicht im geringsten.
    gerade beim ausbrechen von gesellschaftlichen normen und dem aufbrechen diktierter doktrinen sollte man sich der politischen und ethischen tragweite bewusst sein und auch in mainstream-gesellschafts-kolumnen nicht nur übers finger in mädchen stecken schreiben.

  • Sarah

    Ich finds traurig und bin froh dass ich nicht so mit mir lebe. Ich bezweifle dass man auf diese Weise auf dauer Glücklich werden kann

  • Magdalena

    Kathi Fio Mahr

  • Manuel

    Selten so ein degeneriertes Geschwafel gelesen.

  • Christopher

    Das nennt man hure haha

  • Mark

    Danusz Som

  • Dani

    Crazy Shit this Love ^^ !

  • Lena

    Ich habe den Artikel gelesen und erstmal fast ne halbe Stunde drüber nachgedacht, weil er mich zuerst nachdenklich gestimmt hat, dann wütend und letzendlich traurig.
    Zunächst kamen natürlich Überlegungen inwiefern der Artikel recht haben könnte. Sind wir zur Monogamie fähig oder sind wir schon rein biologisch nicht für solche beziehungen gemacht. Letzendlich ist sex für nachkommen gedacht welche unheimlich viel schutz, zuneigung und essen brauchen. Es wäre sicherlich nicht von vorteil wenn der mann schon die nächsten frauen geschwängert hätte.
    Dann hat der Artikel mich wütend gemacht. Ich finde dass der Aspekt der intimen Verbindung zweier Menschen zu kurz kommt. Zwar sei jeder sex besonders aber den moment wenn einfach alle mauern fallen und man sich dem partner vollends hingibt wird meiner meinung nach außer acht gelassen. Denn wer dieses gefühl kennt. Jemanden dabei anzugucken und sich eins zu fühlen, der wird vllt mal das gefühl verspühren mit jmd anderem attraktiven zu schlafen aber letzendlich wird man das vertrauen und die Intimität, meiner meinung nach, nicht aufgeben wollen und wird deshalb monogam sein -> weil man liebt, weil man die augen der Person sehen will die alles an einem kennt. Wenn man nicht über sexuelle fantasien reden kann und damit nicht auslebt ist doch das das problem. In einer beziehung sollte man zumindest alles ansprechen und ausprobieren können, da sex natürlich spaß machen soll.
    Traurig macht der artikel mich zu guter letzt weil ich das gefühl nicht los werde, ohne die autorin zu beleidigen oder dergleichen, dass sie das zuvor beschriebene gefühl nicht kennt.
    Nivhts destotrotz muss natürlich jeder selber wissen, ob jmd polygam oder monogam leben möchte. Ehrlich sollte man immer zu dem jeweiligen Partner sein. Für mich wäre es keine option.

  • OO

    Wenn du ne Mutter hast,die mit anderen Männern ständig f**** und das für dich normal ist dann Prost Mahlzeit.
    Gleiches gilt für deine Schwester ,deine Brüder ,dein Vater oder sonst wer…what the fuck is wrong’ mit den ganzen Leuten !?

  • Mariella

    Ich glaub der Punkt ist eher, das es sowieso so viele Beziehungen gibt in denen auf die ein oder andere Weise betrogen wird, das Polygamie dann ehrlicher ist, weil man garnicht erst so tut als sei man treu!

  • Martek

    Viel zu oberflächlich…

  • Mad

    Obi ruhiger ;) ich habe das eher als Satire aufgefasst.

  • تانيا

    Genau der Grund warum ich mich aus dem Zirkus zurück gezogen hab. Da vergeht einem ja alles bei dem Text, grauslich. Alles vögelt durcheinander und steckt die unwissenden anderen mit Tripper an. Pfui Teufel!!! *speib*

  • Martin

    BULLSHIT

  • Justin

    Hab echt viel Toleranz…
    Aber das !!… “TRAURIG GESELLSCHAFT”

  • Sabrina

    Klingt für mich so, als würde da jemand versuchen, ein mangelndes Selbstwertgefühl zu kompensieren…

  • Sophie

    Übelst geil der Artikel! 👍❤️

  • Stephanie

    Nicht blumig und auch nicht schön verpackt. Dafür gnadenlos ehrlich.

  • Li

    Lest euch diesen Artikel durch dann versteht ihr vielleicht wieso das gewollt ist. http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2008/12/der-grosse-plan-was-sie-mit-uns-vor.html?m=1

  • Mirjam

    wenn einem langweilig ist gibt es sicherlich bessere Dinge auf der Welt als sich und seine Mitmenschen moralisch und seelisch kaputt zu machen

  • Oskar

    Das ist leider die harte Realität, aber die meisten Menschen belügen sich lieber selbst…

  • Frank

    Armes Ding…

  • Samy

    .. Ich frage mich dabei nur zwei Dinge… wieso hat sie ein Bild von mir an der Titte und wieso kann ich mich nicht an sie erinnern :DDD

  • Lauri

    Hahahahahah neeee oder? :D läuft hahahaha

  • Karina

    Was für eine kranke scheiße, guckt mal bitte weniger RTL ! Als wenn man alle Menschen über einen Haufen scheren kann..Das macht mich gerade so wütend, nur weil irgendwelche Assis (männlich wie weiblich) ihre Beine nicht zusammen halten können und keinen Anstand haben, sind direkt ALLE Leute verlogene Huren und nicht zu Monogamie fähig ?! Aber whatever YOLO ne…👊😵🔫 Luc

  • Mork

    Wenn jeder mal ganz tief in sich geht wird er feststellen, dass das die Wahrheit ist und nichts als die Wahrheit. Ob es gut ist oder schlecht will ich nicht mal beurteilen, der Mensch ist und bleibt in seinem Inneren nun mal ein wildes Tier und unterwirft sich lediglich irgendwelchen moralischen Idealvorstellungen der Gesellschaft. 😁

  • Luc

    So ein Schwachsinn … nur eine billige Ausrede für Charakterschwache … naja … jedem dass seine … Geschlechtskrankheiten gibt’s auch noch oben drauf … 😂😂😂 ich bin glücklich in meiner monogamen Beziehung! Punkt!

  • Christina

    yo. Ich hab auch immer ‘ne kecke affaire die sich natürlich ultra deep wie mein allerkrassestes zuhause anfühlt und mit der ich dann, wie es sich für affairen so gehört, schluss mache, weil lügen ganz dolli doofi ist. mimimimi. da ergibt das kuschelige schmusefoto mit dicken Augenbrauen und traurigem “eigentlich warte ich auf wichse in meine fresse weil das ganz schön frech rüberkommt”- blick auch sinn. .

  • Christina

    Ich hab auch immer ‘ne kecke Affaire, die sich natürlich ultra deep wie mein allerkrassestes Zuhause anfühlt und mit der ich dann, wie es sich für Affairen so gehört, Schluss mache, weil rumlügen ganz dolli doofi ist. Mimimimi. Und genau, jeder Fick von den ganz ganz vielen verschiedenen total bedeutungslosen und trotzdem krass emotionalen ficks ist total heftig anders, zB. weil die Wohnung grösser ist. Okidoki :—-)

  • Katja

    Interessant geschrieben aber eben nur eine persönliche Haltung. Kennst du “Liebe im Zeitalter der unendlichen Freiheit?” Sehr zu empfehlen in diesem Kontext. Es gibt weit mehr neben den Gegensätzen “immer Neues” und “ständig Gleiches”. Es gibt zum Beispiel wachsende Tiefe, Annäherung, Neuentdecken, gemeinsame Erinnerungen und vieles mehr, auf das man verzichtet, wenn man sich teilt oder ständig verabschiedet. Man hat nur 100% zur Verfügung. Die kannst man in einen Menschen investieren und darin Erfüllung finden oder aufteilen und in der Vielfalt Glück für sich sehen. Meines Erachtens nach gehört in der heutigen Zeit am meisten Kraft dazu, stehen zu bleiben und Entscheidungen für sich und eine Sache zu treffen und dabei die unendlichen Möglichkeiten, die sich niemals ausschöpfen, links liegen zu lassen – einfach schon aus einem egoistischen Antrieb heraus. Sex, ständige Inspiration und alles andere des stetigen Wechsels ist bis zu einem gewissen Alter vielleicht interessant. Und später dann? Wenn du hängende Brüste hast und Falten? Worüber bindet man sich dann so fest, dass man sich gegenseitig in den schwächsten Momenten zu schützen vermag? Über Vertrauen und Gewohnheit und Zusammengehörigkeit und das gewachsene WIR – weil man so viel miteinander erlebt hat, dass man den anderen als festen Teil seiner selbst sieht und man alles für ihn tun würde, weil man es für sich tut. Und das wächst nicht in Kurzzeitbekanntschaften und geteilter Aufmerksamkeit.

  • Ich

    oMg sie teilen sich einen Joint und sie legt einen sehr liberalen Gebrauch des Wortes “ficken” an den Tag!
    So wild und frei!

  • romy

    danke für diesen artikel, der wenn auch überspitzt, mal eine andere sichtweise zeigt.
    in zahlreichen bereichen übersteigert man sich förmlich vor toleranz aber in sachen liebe und sex scheint das gesellschaftlich annerkannte lebensmodell immer noch starr in den 50ern zu stecken. ich kann mich auch nicht mit jedem satz identifizieren aber ich glaube daran, das es zig individuelle arten gibt seine sexualität auszuleben und den begriff liebe für sich selbst zu definieren. und natürlich auch, damit glücklich zu sein auch wenn es für andere befremdlich ist. ich finde es eher befremdlich wie (monogame) liebesbeziehungen immer hochgelebt werden… als wäre man ohne “passenden deckel” nur ein halbfertiger mensch der so lange wartet bis ihn jemand “vollkommen” macht. aber das nur mal am rande ;)

  • Glückliches Mädchen

    Wenn man einen Partner gefunden hat, der einem Liebe, Geborgenheit, gute Gespräche und guten Sex gleichzeitig geben kann, braucht man niemand anderen. Schade, dass die Autorin das wohl noch nicht verstanden hat..

  • Nanda

    Meine Situation schnell und einfach (und vor allem ehrlich, weil das ja Titelthema ist) geschildert:

    Ein Mann, eine Liebe, keinerlei polygame Bedürfnisse.
    Bin ich weltfremd?

  • Lena

    Mein Freund und ich – zum 2. Mal zusammen, diesmal richtig – können sogar Handys tauschen, ohne dass was passiert…
    Es geht wohl auch ehrlich.

  • Lesenswerte Links – Kalenderwoche 26 in 2014 > Vermischtes > Lesenswerte Links 2014

    […] Polygamie ist nicht besser als Monogamie, meinte Nadine und findet deutliche Worte: Die große Liebe ist tot – Je mehr Menschen du fickst, desto ehrlicher bist du zu dir selbst […]

  • Mono Gram

    Ich bin Monogam. Ich weis nicht ob das positiv oder negativ für mich ist.
    Ich habe jetzt seit etwa 1 1/2 Jahren eine Freundin (Ich bin ein Junge – auch wenn das fast egal ist) und kann mir nicht ernsthaft vorstellen mit einer anderen zu schlafen. Natürlich hab ich ab und zu den Gedanken ‘Mhh.. Die ist Süß’ oder ‘Die hat aber einen knackigen/süßen [Hier ein sekundäres Geschlechtsmerkmal einfügen]’, was aber auch, denke ich, nochmal ist. Bei Mädchen ist das, denke ich, ähnlich…
    Auf der anderen Seite gucke ich Pornos. Ich denke allerdings nicht dass das Betrug ist. Meine Freundin hat, nach eigener Aussage da auch nichts gegen (wir leben noch in einer Fernbeziehung)…
    Natürlich ist das Konzept Monogamie schon seit Menschen gedenken nicht wirklich durchgeführt worden. Im Mittelalter hatten König und Königin Gespielen und Leibeigene.
    Ich kenne auch ein paar die Polygam leben und damit zufrieden sind. Das ist auch völlig OK und man sollte nicht wieder seiner Natur leben. Das einzige, was man auf jeden Fall beachten soll ist, dass man nichts vor dem Partner geheim hält. Es ist quatsch das der Partner es nicht merkt. Irgentwann kommt es raus und dann sind beide Partner frustriert und sauer. Ich meine damit nicht, dass man jemanden ficken soll und danach dem Freund/der Freundin sagt “Ich hab gestern mit X gebumst btw” … Sondern dass man dem Partner (VORHER) seine Wünsche/ Träume erzählt und dann ist es eine reine Absprache.
    Abgesehen davon ist es ein NOGO für mich, wenn man, während man mit jemanden zusammen ist, sich von jemanden anderen, bzw jemanden anderes schwängert/schwängern lässt (es sei denn es ist abgesprochen)!!
    Allerdings Respekt an die Autorin, die offensichtlich gefästigt in ihrer Sexualität ist und weis was sie will!
    Grüße

Urban Outfitters