Reich werden im Internet - Geld verdienen mit Blogs – geht das überhaupt? Na klar!

Die gesamte journalistische Medienbranche befindet sich im Umbruch. Dank Online-Magazinen sterben die Zeitschriften, dank YouTube geht das Fernsehen ein, dank BuzzFeed sehen die Chefredakteure für die Zukunft qualitativ hochwertiger Berichterstattung…
Reich werden im Internet

Geld verdienen mit Blogs – geht das überhaupt? Na klar!

Geld verdienen mit Blogs - geht das überhaupt?

Die gesamte journalistische Medienbranche befindet sich im Umbruch. Dank Online-Magazinen sterben die Zeitschriften, dank YouTube geht das Fernsehen ein, dank BuzzFeed sehen die Chefredakteure für die Zukunft qualitativ hochwertiger Berichterstattung schwarz. Viele flüchten in die Blogosphäre, weil sie sich dort finanzielle Unabhängigkeit erhoffen.

Digitale Tagebücher sind zum Lebensinhalt vieler Menschen auf der ganzen Welt geworden, wie die Pilze schossen Mode- und Technik- und Remix- und Fotografieblogs aus dem Boden. Und nachdem sich alle eingelebt hatten, zwischen WordPress, Blogspot und Tumblr, da kam natürlich die wichtigste Frage auf: Geld verdienen mit Blogs – geht das überhaupt?

Ich persönlich habe ja bereits an mehreren Stellen auf dieser kleinen Spielwiese Antworten darauf gegeben: Mit Blogs Geld verdienen? – Ist doch ganz einfach! hieß ein Artikel, Deutsche Blogs sind hässlich der nächste, Endlich Vollzeitblogger! – Ich mache mein Hobby zum Beruf ein anderer. Oder Deutschland braucht neue Blogger. Oder Blogger ficken leicht gemacht. Oder The Triforce Guide For Blogging. Doch die Welt dreht sich weiter – und nicht nur ich gebe meinen Senf zu diesem Thema ab.

Masha Sedgwick

Deswegen möchte ich euch kurz ein Update darüber geben, was andere, oftmals erfolgreiche Blogger, darüber denken, die mit ihren Projekten nicht nur Freude auf der Welt zu verbreiten, sondern gleichzeitig auch etwas Kohle einzusacken. Denn, oh ja, es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Und davon auch leben können.

Masha hat heute den Artikel Blogger Business: wie man als Modeblog Geld verdient veröffentlicht, in dem sie euch Schritt für Schritt durch die diversen Monetarisierungsarten führt: Affiliate Marketing, Bannerwerbung und Advertorials. Außerdem gibt sie euch in diesem Post einen Einblick darüber, wie das Leben einer Bloggerin so aussieht. Super interessant.

Christine von Lilies Diary zeigt sich zuversichtlich: „Folgende Situation spielt sich in der letzten Zeit immer öfters ab: Irgendjemand sitzt vor mir, schaut mit mitleidigem Blick und fast schon feuchten Augen zu mir rüber und fragt mich mit weinerlicher Stimme: „Kannst du denn all deine Rechnungen bezahlen mit deinem Blog und dem Ganzen drum herum?“ Ich würde die Person gerne in den Arm nehmen, sie trösten und ihr versichern, dass alles gut ist und sie sich keine Sorgen um mich machen muss. Das läuft alles wunderbar.“ Sie hat sich viele verschiedene Standbeine aufgebaut, von denen sie profitiert.

Christine Neder

Und auch Anna Frost schrieb bereits im Jahr 2011: „Es gibt keinen Weg, der als Trick 17 für jedermann gilt.. Ich habe 4 Jahre neben der Schule, Ausbildung und Beruf gebloggt, bis ich an einen Punkt gelangt bin, an dem ich mich entscheiden musste, ob ich die nächste Stufe nehme oder nicht.“ Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Mitgliedern ihrer Zunft.

Im Grunde ist es nicht schwer, Geld mit einem Blog zu verdienen. Besonders heute. Die Frage ist nur, ob jemand die Ausdauer, das Können und auch das Fünkchen Glück hat, zwischen all den gesichtslosen 08/15-Seiten hervor zu stechen und diese Gabe in goldene Münzen zu verwandeln. Möglichkeiten lassen sich genügend finden – und zahlende Kunden auch. Mehr denn je.

Großartige Tipps geben euch noch großartigere Seiten wie Independent Fashion Bloggers, ProBlogger oder auch CopyBlogger genügend – ihr müsst sie nur smart nutzen und euch auf eine steile Lernkurve und jede Menge Nächte ohne Schlaf einstellen. Denn Technik, PR und Social-Media solltet ihr beherrschen. Und zwar perfekt. Naja, mehr oder weniger.

Reich werden, das ist selbst in der digitalen Wunderwelt ziemlich schwierig: Laut LEAD digital verdienen gerade einmal 20 Prozent der Blogger mehr als 500 Euro im Monat. Das ist vielleicht ein gutes Zubrot, aber auf keinen Fall ein Betrag, bei dem ihr eurem ätzenden Chef lachend einen harten Arschtritt gebt und kündigt. Nur 10 Prozent verdienen mehr als 1000 Euro.

Geld verdienen mit Blogs - geht das überhaupt?

Passend dazu sucht Karsten Lohmeyer gerade auf der für Journalisten und Medienschaffende ziemlich interessanten Seite Lousy Pennies Blogger, die anonym in einer Umfrage verraten möchten, wie viel sie denn in den letzten Monaten mit ihrer Seite verdient haben, um so eine Momentaufnahme über die deutsche Blogosphäre anfertigen zu können.

Ich persönlich habe hier auf AMY&PINK bereits alles erlebt. Von 200 Euro Einnahmen im Monat bis hin zu Zahlenreihen, bei denen mir schwindelig wurde – das digitale Publizieren ist eine Achterbahnfahrt. Nicht nur der Gefühle, sondern auch der finanziellen Sicherheit. Die Kunst ist es, diese freche Variable auf eine Konstante zu bringen, so dass euch selbst die magersten Wochen nicht unverhofft aus der Bahn werfen – und ihr gebrochen und depressiv zurück zum Arbeitsamt kriechen müsst.

Wenn euch also kreative Freiheit wichtiger ist als alles andere und ihr glaubt, dass ihr das Zeug dazu habt, das Internet mit eurer Anwesenheit zu beehren, dann schnappt euch einen Blog, einen YouTube-Account oder womöglich eine Art, an die bislang niemand gedacht hat, und legt los. Wenn ihr gut seid, werdet ihr überleben. Wenn nicht, war es wenigstens einen Versuch wert.

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