- Japan Syndrome – Kunst und Politik nach Fukushima

Morgen beginnt im Hebbel am Ufer in Berlin das mehrtägige Festival Japan Syndrome, das drei Jahre nach dem Tsunami im Nordosten Japans und den Unfällen in den Atomreaktoren von Fukushima…

Japan Syndrome – Kunst und Politik nach Fukushima

Japan Syndrome

Morgen beginnt im Hebbel am Ufer in Berlin das mehrtägige Festival Japan Syndrome, das drei Jahre nach dem Tsunami im Nordosten Japans und den Unfällen in den Atomreaktoren von Fukushima ein künstlerisches Resümee über die auch international aufrührenden Ereignisse bieten soll. Mit allerlei Ausstellungen, Dokumentationen und Vorträgen.

Theatermacher wie Akira Takayama, Toshiki Okada und Takuya Murakawa, bildende Künstler wie Tadasu Takamine oder Nina Fischer & Maroan el Sani, Musiker wie Tori Kudo oder die Band Sangatsu und der Dokumentarfilmer Hikaru Fujii zeigen auf, dass das Tōhoku-Erdbeben auch soziale Risse innerhalb der japanischen Gesellschaft freigelegt und die Mythen der Nachkriegszeit, den Glauben an unbegrenztes Wirtschaftswachstum durch billige Energie und an die Beherrschbarkeit von Natur und Technologie als existenzielle Bedrohung der Bevölkerung beschreibbar gemacht hat.

Weitere Informationen zum Event findet ihr auch in der dazugehörigen Zeitschrift. Dass das Festival nicht nur für Japanliebhaber interessant ist, versteht sich von selbst, denn was in Fukushima geschehen ist, könnte sich auch in Deutschland wiederholen – und Künstler, die die Angst erlebt haben, wissen von ihren tiefgreifenden Erfahrungen zu berichten.

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