Berliner Prostituierte - In Wahrheit sind sie hohe Alltagskunst für intellektuelle Menschen

Für Kunstbanausen sieht es womöglich so aus, als würde hier ein creepy Typ unter dem Pseudonym Europe Trip mit dem Handy über die Kurfürstenstraße watscheln, dabei Prostituierte filmen und diese…
Berliner Prostituierte

In Wahrheit sind sie hohe Alltagskunst für intellektuelle Menschen

Für Kunstbanausen sieht es womöglich so aus, als würde hier ein creepy Typ unter dem Pseudonym Europe Trip mit dem Handy über die Kurfürstenstraße watscheln, dabei Prostituierte filmen und diese Videos anschließend mit einer miesen Pornomusik auf YouTube hoch laden. Doch weit gefehlt. Das ist Kunst! Und zwar solch eine hohe, dass ihr sie kaum versteht.

Mein werter Freund Matthias Planitzer, der zum Beispiel auf dem mit dem Lead Award ausgezeichneten Kunstblog Castor und Pollux sein enormes Wissen über die schönen Dinge des Lebens zum Besten gibt, schreibt auf Facebook: „Es erinnert mich an ein vages Konzept der InterArt, einer Ansicht, dass die Grenzen zwischen dem Alltag und der Kunst fließend sind. So bezeichnete zum Beispiel Karlheinz Stockhausen die Anschläge auf das World Trade Center als das größte Kunstwerk der Geschichte.“

Solltet ihr also demnächst einmal wieder ein paar auffällig geschminkte Mädchen auf den Straßen der Hauptstadt herum wandern sehen, die euch für ein paar Scheine den ein oder anderen evolutionsbedingten Wunsch erfüllen, dann begleitet sie am besten zu einer Parkbank und erklärt ihnen anschließend ausschweifend, dass sie Teil eines enormen künstlerisch hochwertigen Gebildes sind, das unbedingt für die Ewigkeit festgehalten werden muss – und zwar mit einem iPhone und schlechter Musik.

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1 Kommentar

  • Marla

    Und jedes von den Mädels hat bestimmt ihre Zustimmung gegeben, auf dem Video zu sehen sein..