- Wie man Blogger abzockt – Folge 517

Menschen ohne Seele sind ständig auf der Suche nach neuen Wegen, so viel Geld wie möglich aus uns Bloggern herauszudrücken. Die neueste Masche: Eine Firma sichert sich die Namensrechte für…

Wie man Blogger abzockt – Folge 517

Fashion Kitchen

Menschen ohne Seele sind ständig auf der Suche nach neuen Wegen, so viel Geld wie möglich aus uns Bloggern herauszudrücken. Die neueste Masche: Eine Firma sichert sich die Namensrechte für Blogs, die es bereits gibt, und mahnt diese anschließend ab. 600 Euro pro Halbjahr, und zwar auch rückwirkend, soll Ann-Christin vom drei Jahre alten Blog Fashion Kitchen dafür blechen. Wenn sie sich weigert, drohen ihr Strafgebühren von bis zu 250.000 Euro. Willkommen im Neuland.

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12 Kommentare

  • maaaan, warum steht da nicht welche firma.

  • KC

    Nicht zahlen!

    BGB § 12 Namensrecht
    Wird das Recht zum Gebrauch eines Namens dem Berechtigten von einem anderen bestritten oder wird das Interesse des Berechtigten dadurch verletzt, dass ein anderer unbefugt den gleichen Namen gebraucht, so kann der Berechtigte von dem anderen Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen. Sind weitere Beeinträchtigungen zu besorgen, so kann er auf Unterlassung klagen.

    • Marcel

      Die Frage ist halt: Ab wann ist ein Name geschützt? Sobald man ihn als Erstes nutzt – oder erst mit der Eintragung als Marke?

      • Morgenla**e

        Ja wie geil. Wenn man das selbst als PseudoBlogger nich weiss, na dann gute Nacht. Dat weiss ja sogar ich- als Bademeister …

        • Marcel

          Na dann: Erzähl doch!

          • Morgenla**e

            Ach Daniela. Hör auf dich hinter Pseudos zu verstecken.
            Wir wissen, dass es diesen Marcel nie gab. Und nie geben wird.
            Eine derartig naive Person- kann es nicht im realen Leben geben.
            Allein schon dieses alle 2-monatige Rumgeheule mit dem “wir machen jetzt alles besser”- Ach ja wir gehören dem ADVICE an und machen Zielgruppengerechte Werbung, ABER wir wollen doch nur ein kleiner Blogger sein. Passt irgendwie nicht zusammen. Halte uns nicht für dumm. Und wenn du, Daniela dich besser fühlst, wenn du dich hinter diesen scheinheiligen Person “Marcel” versteckst, dann ist doch alles gut.

  • Dominic

    Nicht zahlen, erstmal Anwalt fragen (Erstberatung kostet vielleicht ~50€).

    Habe ich genau so – Firma registrierte sich Jahre später Namen unseres Blogs und kam dann ganz blöd an – auch gehabt. Arschlöcher. Ausser heißer Luft ist nichts gewesen, paar Wochen schlecht geschlafen habe ich aber trotzdem.

    Den Weg, den sie geht, finde ich darum bewundernswert. Ich hatte damals, mitten im Studium, schon mit BAföG und Studienkredit am Hals, mich nicht getraut das öffentlich zu machen und auszukämpfen. In diesem Fall sind Recht haben und sich sein Recht erkämpfen halt zwei sehr verschiedene Sachen.

    Ich hoffe darum, dass sie genug Spenden zusammen bekommt, um ohne finanzielle Bedenken in den Prozess zu ziehen und es diesen Schwachköpfen zu zeigen.

  • Geil

    Geile Alte!

  • Lennart

    Da der Blog bereits seit Jahren besteht, kann das Markenrecht eingeklagt werden, sollte die Marke nicht bereits vorher eingetragen worden sein.

    Sollte die Marke erst in der letzten 6 Monaten eingetragen (Sperrfrist) worden sein, kann ohne viel Aufwand auch Einspruch gegen die Eintragung eingelegt werden.

    Generell gilt, wer den Namen vorher benutzt, hat einen höheren Anspruch auf das Markenrecht. Da gibt es Tausende Verfahren. Einfach zum Anwalt gehen.

  • Boas Enkler

    Statt immer weiter den kleinen Filesharer wie einen Vergewaltiger zu jagen, sollte man mal überlegen wie man diesen Abmahnsumpf trocken legt. Im Gegensatz zu dem Filesharer richten diese Abmahner auch schaden an. Siehe Porno-Abmahnwelle bei denen der Datenschutz mit Täuschungen umgangen wurde.

Jack & Jones