Der Tag des Zorns - In Frankreich demonstrierten Rechte so ziemlich gegen alles

Am Wochenende haben sich verschiedene Gruppierungen in Paris eingefunden, um so ziemlich gegen alles zu demonstrieren, was irgendwie protestwürdig ist. Katholiken riefen gegen Abtreibungen, Rassisten riefen gegen Ausländer, Heterosexuelle riefen…
Der Tag des Zorns

In Frankreich demonstrierten Rechte so ziemlich gegen alles

Am Wochenende haben sich verschiedene Gruppierungen in Paris eingefunden, um so ziemlich gegen alles zu demonstrieren, was irgendwie protestwürdig ist. Katholiken riefen gegen Abtreibungen, Rassisten riefen gegen Ausländer, Heterosexuelle riefen gegen Schwule und Lesben, Ewiggestrige riefen gegen Juden, alle riefen gegen Präsident François Hollande.

Arthur Limiñana und Frédéric Travert waren vor Ort, auf der Place de la Bastille und erzählen, was sie gesehen haben: „Die Organisatoren der Demonstrationen gaben an, dass 150.000 Menschen mit ihnen gemeinsam auf die Straße gingen, die Polizei sagt 17.000. Das Letztere klingt realistischer. Der Marsch ging los, überall waren Rechte, sie machten sich über den Holocaust lustig, beleidigten singend die Juden und trauerten lautstark um die gute alte Zeit.“

Und weiter: „Die Katholiken führten den hasserfüllten Zug an, in blau, grün und rot. Irgendwann tauchten Mitglieder der feministischen Gruppierung FEMEN auf, sie schrieen etwas in unsere Richtung und wurden von der Polizei abgeführt, während schwarz bekleidete Männer sie als Schlampen beschimpften. Ihre Klamotten blieben am Boden liegen.“

250 Menschen wurden nach Ausschreitungen verhaftet, an die 20 Polizisten wurden dabei verletzt. Die Wut reißt auch Menschen mit, die hart von der französischen Wirtschaft getroffen sind. Über 3 Millionen Arbeitslose muss das Land gerade verschmerzen, die französische Regierung möchte 50 Milliarden Euro dafür aufwenden, um die Konjunktur wieder anzukurbeln.

Fotos: Jessica Dimmock

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