- So gut verarschten Aktivisten den Shell-Konzern

Foto: Björn Kietzmann Eigentlich wollte sich Shell ja mit einem Science Slam, bei dem junge Akademiker ihre Forschungen zu den Themen Energie und Mobilität vor einem Laienpublikum und einer Jury…

So gut verarschten Aktivisten den Shell-Konzern


Foto: Björn Kietzmann

Eigentlich wollte sich Shell ja mit einem Science Slam, bei dem junge Akademiker ihre Forschungen zu den Themen Energie und Mobilität vor einem Laienpublikum und einer Jury aus Wissenschaftlern vorstellten, als verständnisvollen Konzern, dem die Umwelt und unsere Zukunft am Herzen hängt, präsentieren. Doch die mit rund 200 Zuschauern besuchte Show im Berliner Tempodrom am Mittwochabend musste nach heftigen Protesten vorzeitig von Moderator Markus Kavka abgebrochen werden.

Ein Typ, der sich unter dem Pseudonym „Paul von Ribbeck“ anmeldete, stellte eine Maschine vor, mit der sich angeblich Autoabgase für die Getränkeherstellung umwandeln ließen. Stattdessen verspritzte das Teil aber eine schwarze Flüssigkeit. Das war als Protest gegen Shell gedacht, denn die Peng!-Aktivisten kritisieren deren Pläne, in der Arktis nach Erdöl zu bohren und prangerten die Umweltverschmutzung des afrikanischen Nigerdeltas durch auslaufende Shell-Pipelines an.

Des Weiteren kritisierten sie die Veranstaltung als einen Versuch von Shell, sich öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen und den Eindruck eines an Fragen des Umweltschutzes interessiertes Unternehmen darzustellen. „Die Veranstaltung ist komplett unterwandert worden“, gestand sogar die Shell-Pressesprecherin Cornelia Wolber ein. Tja, liebe Konzerne: Entweder ihr tut ab jetzt nur noch Gutes – oder ihr werdet Opfer solcher brillanten Aktionen!

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