- Dieser Whisky ist die Königin der Whiskys!

Wahrscheinlich muss man als Mensch genauso reifen wie ein guter Whisky, bevor man ihn zu schätzen weiß. Konnte ich früher nichts mit diesem “Lebenswasser” anfangen, hüpfe ich heute durch die…

Dieser Whisky ist die Königin der Whiskys!

Cardhu

Wahrscheinlich muss man als Mensch genauso reifen wie ein guter Whisky, bevor man ihn zu schätzen weiß. Konnte ich früher nichts mit diesem “Lebenswasser” anfangen, hüpfe ich heute durch die dunklen Bars dieser Welt und probiere liebend gern das ein oder andere Schlückchen – dann aber immer pur, ohne Eis oder seltsame Mischzusätze.

Eine ganz besondere Geschichte hat Cardhu hinter sich – und die war nicht immer ganz legal. Cardhu verdankt seine Existenz nämlich den Pionierleistungen zweier Frauen: Bevor John und Helen Cumming 1824 ihre Brennerei lizenzieren ließen, hatten sie bereits über ein Jahrzehnt illegal Whisky gebrannt.

Geschickt tarnte Helen Cumming Maische- und Gärbottiche als Brotteigbehälter und bestaubte ihre Hände mit Brotmehl, wenn Steuerbeamte ihre unangekündigten Kontrollen durchführten. Nach einer freundlichen Begrüßung wurden die Herren mit Tee versorgt und während sie diesen tranken, hisste Helen eine rote Flagge auf dem Schuppen, um ihre Nachbarn vor dem unerwünschten Besuch zu warnen. Nicht schlecht!

Mit genauso viel Hingabe und Zielstrebigkeit setzte die Schwiegertochter Elizabeth das Erbe des Gründerehepaars fort. Sie machte sich einen Namen als die „Queen of Whisky“ und den Cardhu Whisky als Single Malt bekannt. Bereits im 19. Jahrhundert hatte sich die Cardhu-Brennerei einen Ruf als eine der besten Whisky-Destillerien in Schottland gemacht, den sie bis heute innehat. Auch Jim Murray lobt ihn in seiner Whisky Bible 2008 für seine Reinheit: „Wahrscheinlich der ebenmäßigste, am wenigsten überladene, reine, süße Malt, den man finden kann.“

Zwei Dinge versüßen mir das Whisky-Trinken mehr als alles andere. Erstens: Julia von PonyDanceClyde, die eine begabte und durchaus überzeugende Kennerin des edlen Tropfens ist. Und zweitens: Robert Crawley, der Graf von Grantham aus “Downton Abbey”, der sich spät abends gern ein leckeres Gläschen gönnt. Ob er explizit Cardhu Single Malt Scotch Whisky trinkt, das weiß leider keiner so genau, aber wer eine Leidenschaft für seidig-eleganten Geschmack besitzt, der kann ihn sich am besten direkt bei Alexander & James bestellen und sich gleich wie ein britischer Dienstherr fühlen – oder zumindest wie Julia.

Cardhu Cardhu Cardhu

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1 Kommentar

  • Gast

    Wieso kennzeichnet Ihr diesen Beitrag nicht als Sponsored-Post? Wie sieht es eigentlich gesetzlich in Deutschland aus, ist es legal Werbung als Artikel zu schalten ohne diese zu kennzeichnen?