- Ist Ghost die Zukunft des Bloggens?

Gestern wurde Ghost offiziell der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das durch Kickstarter finanzierte Projekt soll das Bloggen, wie wir es kennen, revolutionieren. Nachdem etablierte Lösungen wie WordPress immer größer, umständlicher und…

Ist Ghost die Zukunft des Bloggens?

Ghost

Gestern wurde Ghost offiziell der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das durch Kickstarter finanzierte Projekt soll das Bloggen, wie wir es kennen, revolutionieren. Nachdem etablierte Lösungen wie WordPress immer größer, umständlicher und fetter wurden und den Fokus mehr auf riesige Publikationen anstatt auf schnelle Posts setzen, möchte der Blogveteran John O’Nolan das tägliche Schreiben so schön, angenehm und rasch gestalten wie nur irgendwie möglich.

Seine Software ist tatsächlich wahnsinnig hübsch, intuitiv und schnell installiert. Ihr könnt Artikel von anderen Plattformen importieren und sofort loslegen. Ghost ist vollkommen kostenlos und kann sowohl auf dem eigenen Server installiert als auch als (baldige) bereits gehostete Version genutzt werden. Die amerikanische Wired meint: „Ghost möchte Bloggen rebooten – mit einer Kombination aus nutzerorientiertem Design, Open-Source-Code und einer Non-Profit-Firma.“

Für aufgeblähte Onlinemagazine oder als ultimatives Content-Management-System ist Ghost allerdings nicht zu gebrauchen. Das hübsche Programm konzentriert sich ganz aufs lockeres Schreiben und schnelles Veröffentlichen. Es hievt Bloggen auf ein neues Level. Selbst wer seit Jahren nur mit WordPress arbeitet, sollte einen Blick wagen, womöglich vereinfacht Johns Engagement auch sein Leben. Ich werde es auf jeden Fall mit einem privaten Projekt im stillen Kämmerlein ausprobieren. Ist Ghost die Zukunft des Bloggens?

John O'Nolan
Puma

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5 Kommentare

  • Roman

    Werde es auf jeden Fall auch mal testen sobald es einen gehosteten Service gibt. Selbst installieren ist mir zu umständlich – und Ghost verlockt ja mit Simplizität ;)

  • Wie ich schrob (http://netzfeuilleton.de/die-zukunft-des-bloggens/) ist glaube ich für die Zukunft des Bloggens vor allem eine Vernetzung der Blogger wichtig. Das haben Dienste wie tumblr aber auch YouTube einer selbstgehosteten WordPress-Installation voraus. Das könnte für einen Zuwachs an Lesern und gleichzeitig eine Stärkung der eignen Plattform sorgen. Soweit ich sehe hat Ghost hier aber keine Ansatz. Schade, aber für manchen Projekt sicher spannend.

  • Florian

    Ich habe mal einen Blick auf Ghost geworfen und kann nicht verstehen, was man daran toll finden kann. Das ist für Otto-Normaluser einfach nirgendswo zu installieren, Features gibt es praktisch auch nicht und das dafür mehr als 100.000 Dollar draufgegangen sind, kann ich mir auch nicht erklären.

    Gruß
    Florian

    http://www.flomei.de/2013/10/15/ein-erster-blick-auf-die-neue-blogging-software-ghost/

  • Skateshop Köln

    Ich werde mir auf jeden Fall mal Ghost auf einem Testserver installieren & direkt mal auf Herz und Nieren testen. Die Tage werde ich mal konstruktive Kritik hier niederschreiben. Ich nutze schon seit Jahren Tumblr, WordPress u.a. um zu bloggen und bin sehr gespannt was Ghost so revolutionär machen soll!? To be continued…

  • Super dass das Ganze auf Node.js basiert – zu gut Deutsch für den Otto-Normalverbraucher gar nicht installierbar, denn die wenigsten Provider unterstützen das.
    Ich hab es mal lokal aufgesetzt, nutzt aber auch nix, wenn man es nicht veröffentlichen kann. Ich werde also bei WordPress bleiben.

Puma