- Ryan McGinley – Yearbook – Die unsterbliche Jugend

Leute ohne Kleidung fotografieren, das machen viele, sehr viele, mal mit mehr Stil, mal mit weniger. Mal mit gar keinem. Doch selbst oder gerade bei nackten Körpern entfalten viele Künstler…

Ryan McGinley – Yearbook – Die unsterbliche Jugend

Leute ohne Kleidung fotografieren, das machen viele, sehr viele, mal mit mehr Stil, mal mit weniger. Mal mit gar keinem. Doch selbst oder gerade bei nackten Körpern entfalten viele Künstler erst ihre wahre Begabung. Das Fleisch ist die Muse, die Haut das Vorbild, die Haare der Rahmen, der Mensch das Objekt. Die Art und Weise, wie sie ablichten, auf was sie besonders achten, welche Stellen sie bevorzugt interessieren, das alles macht Akt zum unvorhersehbaren Abenteuer.

Ryan McGinley ist jung, ein Rebell. Der lange Zeit in Manhattan lebende Künstler wird in einem Atemzug mit Idolen wie Larry Clark, Dash Snow und Nan Goldin genannt und arbeitete bereits für VICE, Purple und Foam. Seine ersten Schritte in der Fotografie tätigte er mit Polaroids von seinen Freunden und Bekannten aus der Skateboarder-, Sprayer- und Schwulenszene. Seine Arbeiten wurden unter anderem vom Solomon R. Guggenheim Museum, vom San Francisco Museum of Modern Art und vom Museum of Fine Arts, Houston angekauft.

Sein Stil ist pur und einfach, plakativ, direkt aus dem Leben gegriffen, ohne Verzerrungen. Seinen Models merkt man an, dass Ryan nicht nur einfach ein beliebiger Fotograf ist, sondern ein Freund, jemand aus ihrer Welt, ein Mann, der sie versteht und ihr Lebensgefühl wie kein anderer manifestiert. Als unsterbliche Jugend inklusive Hoffnung, Sorgen und Freiheit. Seine aktuelle Ausstellung “Yearbook” kann momentan in ausgewählten Galerien auf der ganzen Welt besucht werden.

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4 Kommentare

  • Penisarchitektur für altgebliebene pseudo-kunstliebhaber.
    Ästhetisch wirklich gelungen: schön verkornt, die Hintergründe
    + die Hautfarben.
    Inhaltlich Leere, wollende Rebellierrei, anhaltende Verschönigung-/unstaltung des Körpers.
    Ungeheure Brüste und das Gegenteil. Sowie Penisse.Und
    alle klatcshen, ja kaltschen sie. Mit Fehler, genau so,
    aber laut.

    Die Penner.

  • Die hätten sich wenigstens rasieren können…
    trotzdem danke für die Schwänze!!

    Der Typ mit dmn “The Charming Man” Tattoo über seinem Schwanz gefällt mir am besten .xx

  • Hm … okay. Schließe mich dem Vorkommentator an: alles Pseudo-Rebellentum.
    Positiv die Erkenntnis, dass sich das Dogma von Gilette: “alle rasieren den Körper glatt” doch nicht ganz so durchgesetzt zu haben scheint :-)

  • anna

    Irgendwas um die 90 Bilder, “direkt aus dem Leben gegriffen, ohne Verzerrungen”, mehr Rippen als Speckröllchen, dafür ‘ne Menge krass individueller Tattoos und fliegende Haare. Bekommt man so übrigens auch auf ‘nem beliebigen Tumblr-Blog, ergänzt um Rezepte für vegane Leberwurst.

    Aber watt willste machen, Lou Reed is halt nu ma tot und Rock’n’Roll sitzt inner Spielothek und raucht Kette.

    (Trotzdem 1+ für Korn, Farben und vorhandene Schambehaarung.)