- Tinie Tempah – Ich schleppe mehr Mädchen ab als Pusha T

Kleine Kinder, die herum nörgeln, haben im englischen „a tiny temper“. Vom Nörgeln keine Spur, ganz im Gegenteil: Tinie Tempah ist vielleicht sogar der freundlichste und ausgeglichenste Hip-Hopper unter der…

Tinie Tempah – Ich schleppe mehr Mädchen ab als Pusha T

Kleine Kinder, die herum nörgeln, haben im englischen „a tiny temper“. Vom Nörgeln keine Spur, ganz im Gegenteil: Tinie Tempah ist vielleicht sogar der freundlichste und ausgeglichenste Hip-Hopper unter der Sonne. Mit seinen 24 Jahren zählt er bereits zu den angesagtesten Musikern Englands. Und auch hierzulande kommt Prince Charming mit seinem britischen Akzent und widererkennbarem Sound sehr gut an. Am 8. November erscheint sein neues Album „Demonstration“. Für uns Anlass genug, dem Rapper und MC in Sachen Ordnung, Mode und Sex einmal genauer auf den Zahn zu fühlen.

Tinie Tempah. Was ist das denn für ein Name?

Das ist ein alter Spitzname aus meiner Schulzeit. Als ich anfing zu rappen, benutzte ich ihn als meinen Künstlernamen. Und dabei blieb es. Er hat also keinerlei tiefgründige Bedeutung.

Deine Eltern stammen aus Nigeria. Hast du deine Heimat schon mal besucht?

Natürlich. Es ist unglaublich dort. Seit meiner Kindheit besuchen wir regelmäßig meine Großeltern. Ich fühle mich bei ihnen immer sehr wohl. Die Stimmung ist gut und es ist schön von meinen Leuten umgeben zu sein. Ich liebe das Essen, die Kultur und unsere Traditionen. Bei meinem letzten Besuch habe ich einen jungen, sehr talentierten Musiker namens Wolfkid kennengelernt. Er ist in Nigeria schon sehr erfolgreich und wir werden definitiv demnächst was zusammen aufnehmen.

Aus England hast du immerhin deinen britischen Akzent mitgenommen. Sehr sexy übrigens. Was ist außerdem typisch für englischen Hip-Hop?

Generell entsteht Hip-Hop ja immer aus einer Subkultur heraus. So ist in England unter anderen Grime und Garage entstanden. Das ist wirklich typisch englisch. Britischer Hip-Hop ist sehr schnell und dennoch soft. Auch die Inhalte sind natürlich sehr englisch, so wie ein Casper beispielsweise eher deutsche Probleme thematisiert, so lassen wir Dampf ab, was in unserem Land schief läuft.

Wenn wir jetzt bei dir zu Hause reinplatzen würden, wäre es ordentlich oder eher chaotisch?

90 Prozent der Zeit ist es sehr ordentlich.

Wer räumt auf? Ganz ehrlich.

Okay, ich gebe es zu: Ich habe eine Putzhilfe. Aber ich bin mindestens genauso ordentlich wie sie.

Und wer räumt auf, wenn in deinem Kopf zu viel los ist?

Gute Frage. Früher habe ich dann immer Musik gehört, aber wenn ich das jetzt mache, dann vergleiche ich sie immer mit meiner, also kann ich das nicht mehr allzu oft tun. Ich lese heutzutage sehr viel. Das inspiriert und beruhigt mich gleichermaßen.

Du bist ja bekanntermaßen sehr modebewusst. Was ist dein momentanes Lieblingslabel?

Momentan stehe ich voll auf ACNE, Jun’ya Watanabe, COMME des GARÇONS und BLK DNM. Ich liebe schlichtes, gutes Design. Und im Januar erscheint die neue Kollektion meines Labels Disturbing London, auf die ich mich auch schon sehr freue.

Und dein absoluter Lieblingssneaker?

Das ist auf jeden Fall der Infrared Jordan 6 von Nike.

Gute Wahl. Wie war deine letzte Geburtstagsparty?

Vorletztes Jahr war sie völlig verrückt, aber letztes Jahr war es eher ruhig. Ich bin so viel unterwegs, da genieße ich es am meisten, wenn meine Familie und Freunde um mich herum sind. Wir sind alle zusammen nach Amsterdam gefahren und mein Manager hat mir meine erste Kunst gekauft. Das Bild hängt in meinem Haus.

Dieses Jahr kannst du dir dann selber dein neues Album schenken. „Demonstration“ kommt am 8. November raus. Was ist danach geplant?

Danach touren wir durch England und dann möchten wir Anfang nächsten Jahres gerne durch den Rest von Europa. Hoffentlich klappt das.

Gibt es eigentlich noch irgendetwas, wovon du träumst oder hast du schon alles?

Ein Grammy fehlt mir noch zu meinem Glück. Es gibt immer ein höheres Level, das man erreichen möchte. Und ich würde mir wünschen, dass mein neues Album Bronze in England bekommt. Das wäre genial. Und ich würde super gerne einmal eine Comic-Sitcom schreiben.

Letzte Frage: Wer nimmt mehr Mädchen mit nach Hause – du oder Pusha T?

Ich war mit ihm im Dezember zusammen in Nigeria. Da habe ich ihn mit keinem Mädchen gesehen, von daher würde ich sagen: Ich.

NA-KD

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