- Mit Sony in Lissabon – Die Stadt, die uns liebt

Holpernd flitzt das Tuk-Tuk über die Pflastersteine der Altstadt. An uns rasen grüßende Kinder, schreiende Frauen und gemächlich dreinguckende Männer vorbei, Fische auf Eis, mit bunten Kacheln verzierte Häuser. Jennifer…

Mit Sony in Lissabon – Die Stadt, die uns liebt

Holpernd flitzt das Tuk-Tuk über die Pflastersteine der Altstadt. An uns rasen grüßende Kinder, schreiende Frauen und gemächlich dreinguckende Männer vorbei, Fische auf Eis, mit bunten Kacheln verzierte Häuser. Jennifer sitzt neben mir, Produzentin, ihr schwarzes Haar weht im Wind, sie erzählt mir von taiwanesischem Essen, Pekinger Lebensweisen, Berliner Ansichten. Ich entgegne mit der Tokioer U-Bahn, den Landschaften um Toronto, der italienischen Romantik. Plötzlich ein Hops, Jennifer wirft die Arme nach oben, jubelt, auf ihrem größtenteils durch eine große schwarze Sonnenbrille verdeckten, mit asiatischen und europäischen Zügen verzierten, Gesicht, prangt ein Lächeln. Heute sind wir frei, hier in Lissabon. Die Stadt liebt uns. Und wir lieben sie.

Sony hatte uns in die Metropole Portugals eingeladen, um dort deren neues mobiles Flaggschiff Xperia Z1 zu präsentieren. Ein flaches technologisches Wunderwerk. 20,7 Megapixel-Kamera, 5-Zoll-Touch-Bildschirm, Android-Betriebssystem. Wasserfest, staubgeschützt – japanische Perfektion trifft auf gestalterische Effizienz. Vorgestellt wurden uns die kleinen schwarzen Begleiter auf der Dachterrasse des Designhotels Memmo Alfama, das gerade erst im Herzen von Lissabon eröffnet wurde. Der Blick auf das weite blaue Meer ist unbezahlbar, die heiße Sonne im Gesicht, der knackige Cocktail in der Hand.

So lässt es sich leben, denke ich mir. Einer der Kellner reicht mir mein neues Smartphone in einem Wasserglas, die Gäste sind entzückt, die nächsten paar Stunden sind die Vertreter der klassischen Presse und der modernen Kommunikationswege damit beschäftigt, digitale Zwerge über den mit leckeren Schnittchen und vollen Gläsern dekorierten Tisch wandern zu lassen, gegenseitig Fotos für Instagram zu schießen und das schnelle LTE-Netz zu genießen, das selbst große Softwareupdates in Sekundenschnelle überwindet. So manches iPhone bleibt an diesem Abend links liegen.

Das Wochenende an sich ist ein Rausch aus bunten Bildern, monumentalen Eindrücken und genüsslichen Spezialitäten. Wir wandeln von einem herausragenden Restaurant zum anderen, spielen am Strand, lassen uns auf dem Dach eines Clubs inmitten der Ozeanstadt mit Wunderkerzen garnierte alkoholische Köstlichkeiten schmecken. Die Tristesse des Berliner Herbstwetters und Wochen, in denen sich man dank finanzieller Fehleinschätzung von zehn verschiedenen Sorten Tütensuppen ernährt, sind vergessen. Was zählt, ist der Augenblick. Hier und jetzt. Und dass wir uns darüber beschweren können, wenn der Orangensaft ausnahmsweise einmal aus dem Tetra Pak kommt. Wo sind wir denn?

Am schönsten an solchen Reisen ist immer das Gefühl von Klassenfahrt. Und die Chance, einmal Menschen näher kennenzulernen, die man sonst womöglich nur aus dem großen weiten Internet kennt. Und das vielleicht schon seit Jahren. Neben mir sitzen Jasmin und Isabella von TEA & TWIGS und malen kleine Kunstwerke auf ihren Bildschirmen, da drüben lichten sich Anna FrOst und ihr Freund Jakob ab, am Swimmingpool stehen Katja von Travelettes, Lara von Envie und Frank von I Heart Berlin und genießen die Aussicht. Dazwischen Menschen der Zeitungen, des Fernsehens, der Agenturen. Ein bunter Haufen.

Lissabon an sich ist ein gewaltiger Schmelztiegel aus würdevoller Kultur, interessanten Geschichten und braungebrannten Menschen. Die Stadt ist groß, aber wirkt dennoch wie ein kleines Dorf. Jeder scheint sich irgendwie zu kennen, die labyrinthartig miteinander verworrenen Gassen halten eine Überraschung nach der anderen für die mutigen Besucher bereit. An allen Ecken trifft man auf Zeichen aus einer längst vergessenen Welt, die hier aber mit Stolz und Zeitlosigkeit am Leben erhalten werden. Portugal ist Seefahrt, wir finden uns auf Schnell- und Segelbooten wieder, das salzige Meerwasser prescht uns ins Gesicht und entfacht damit in jedem von uns die Liebe zum großen, weiten Meer wieder.

Die Tage vergehen wie im Flug. Wir essen amerikanische Hausmannskost im The Decadente, genießen mediterrane Leckerbissen im Bica do Sapato und trinken eisgekühlte Delikatessen im Tejo. Und dann ist es auch schon wieder vorbei. Die Reise in eine andere Welt. Zurück zum Flughafen, zurück ins kalte Berlin. Die frische Farbe im Gesicht verblasst im Minutentakt, der graue Himmel über der deutschen Hauptstadt ist ein zynischer. Willkommen zu Hause, sagt er. Und er meint es ganz bestimmt nicht ernst. Ganz bestimmt nicht.

Was bleibt, sind ein paar unbezahlbare Eindrücke einer mit Möglichkeiten und Rätseln überfluteten Stadt, die, das muss ich zugeben, bis vor Kurzem gar nicht auf dem Radar meiner zukünftigen Wunschreiseziele auftauchte. Dass das falsch war, bewiesen freundliche Menschen, sommerliche Kulissen und eine leichtere Lebensart, von der wir uns alle eine Scheibe abschneiden sollten. Gewiss sogar.

Heute morgen habe ich die SIM-Karte aus meinem iPhone 4 herausgenommen und in das Xperia Z1 gesteckt. Der große, scharfe Bildschirm, das japanische Design, die technisch geballte Wundertüte, haben mich überzeugt. Wie lange das so bleibt, weiß ich nicht. Aber ausprobieren, das kann man ja. Und dass meine Liebe zu Apple in den letzten Jahren ein wenig abgekühlt ist, das erwähnte ich bereits. Womöglich ist jetzt die Zeit für Sony gekommen, mit klugen Einfällen, asiatischer Kampfstärke und einem Heer aus ausgefeilten Produkten – Computern, Spielekonsolen, Mobiltelefonen – das Ruder noch einmal herum zu reißen. Die Chancen sollen sie auf jeden Fall bekommen. Das ist nicht zu viel verlangt.

Jennifers herzhafter Jubel reißt mich aus meinen nerdigen Gedanken. Ihre weiße Bluse und die dünne schwarze Hose flattern im Wind, die mit hellbraunen Designerschuhen umschlungenen Füße hat sie auf den Vordersitz gedrückt, ihr heller BH lugt keck hervor, die Menschen, Einheimische und Touristen, lächeln ihr zu, sie winkt strahlend zurück. Die Sonne knallt uns auf die überhitzten Köpfe, zwischen den vorbeifliegenden Häuserlücken strahlt uns das glitzernde Meer entgegen. Heute sind wir frei, hier in Lissabon. Die Stadt liebt uns. Und wir lieben sie.

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Jack & Jones

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3 Kommentare

  • Sehr schöner Artikel – steckt voller Leichtigkeit! Generell spricht mich Neue Elite mehr an als es Amy & Pink je getan hat.
    Apple hat für mich in den letzten Jahren auch an Innovationskraft verloren, weshalb ich mein altes iPhone 3G vor Kurzem gegen ein Samsung getauscht habe. Da wusste ich leider noch nichts vom Fair Phone. Wäre cool wenn große Unternehmen wie Sony auch noch mehr in diese Richtung steuern würden.

  • Ralf Gernegud

    Warte.
    Ihr lasst Euch von Sony nach Lissabon einladen.
    Dort werded ihr die ganze Zeit bedient, es gibt Essen und Saufen ohne ende.
    Dann kommt ihr zurück und postet 50 Bilder von häßlichen Bloggern die ihr uns als cool verkaufen wollt.
    Mit Graffiti und Disco im hintergrund.
    Seit ihr von allen guten Geistern verlassen, denkt ihr eure Leser sind echt so dumm oder was?
    ich verpiss mich hier für alle Zeit.
    Das hat mit Neid nichts zu tun, ich finde eure art nur erbärmlich, ihr seit solche Leute wie auf den Fotos und findet das noch cool wah, ich lach euch aus

  • Michi Müller

    Ralf Gernegud hat ja sowas von Recht.
    Obendrein sind die Graffitis auch noch scheisse.