Mit Blogs Geld verdienen? - Mit Blogs Geld verdienen? – Ist doch ganz einfach!

Als Nina erwartungsvoll das Paket öffnet, das an diesem Nachmittag auf ihrem Bett liegt, kann sie ihren Augen nicht trauen: Eine nagelneue schwarze Handtasche. Wert: Um die 70 Euro. Wie…
Mit Blogs Geld verdienen?

Mit Blogs Geld verdienen? – Ist doch ganz einfach!

Als Nina erwartungsvoll das Paket öffnet, das an diesem Nachmittag auf ihrem Bett liegt, kann sie ihren Augen nicht trauen: Eine nagelneue schwarze Handtasche. Wert: Um die 70 Euro. Wie kann das sein, fragt sie sich – sie hatte doch gar nichts bestellt. Eine weiße Karte lüftet das Geheimnis: „Ein kleines Dankeschön dafür, dass du so einen tollen Blog hast!“, steht dort per Hand geschrieben. Nina freut sich, ach wie nett. Innerhalb von zwei Stunden hat sie Fotos von sich und der Tasche in ihrem hell eingerichteten Zimmer gemacht und diese mitsamt Link zum Hersteller ins Internet gestellt. Ein Gewinn für beide Seiten? Nicht wirklich.

Es dauert nicht lange, bis Nina in einer kleinen Excel-Datei landen wird, erstellt von einer Angestellten der Agentur, die ihr die Tasche zugeschickt hat. Dass sie einen Blogpost für ein Werbegeschenk über 70 Euro veröffentlicht, wird dort stehen. Damit hat sich Nina gerade selbst ihre Bedeutsamkeit und die ihres Herzensprojekts ausgesucht, die sie so schnell nicht positiv verändern wird. Die Frage, ob sich die ambitionierte Bloggerin gerade weit unter Wert verkauft hat, beantwortet sich schon fast von selbst.

Seit gut drei Jahren lebe ich nun vom Bloggen. Ich kann damit meine Miete bezahlen, mein Essen, Bücher, Filme, Musik, Zeitungen, Videospiele – und all die Ereignisse, für die Berlin eben so Geld verlangt. Allzu schwer ist das nicht, man muss nur ein paar einfache Regeln befolgen, die ich durch Erfahrung gelernt habe, und an die ich mich halte. Jedenfalls meistens. Welche das sind, möchte ich euch an dieser Stelle mitteilen.

Sei kein Blogger!

Blogs gibt es wie Sand am Meer. Modeblogs, Techblogs, Politblogs, Filmblogs, Privatblogs. Blogs über Autos, über Essen, über Reisen, über Musik, über Städte – ja sogar über Tampons, Vampire und Bastelutensilien. Nicht zu vergessen die zahlreichen BuzzFeed- und Reddit-Kopien. Wer mit dem Bloggen Geld verdienen möchte, der darf keinen Blog haben – er muss eine Instanz werden!

Seiten wie Nerdcore, Stil in Berlin oder Journelles gibt es überall, in allen Varianten, in allen Formen, in allen Abstufungen des Erfolgs. Aber warum werden gerade sie so ausgezeichnet, gebucht und besucht? Weil sie es durch eine wiedererkennbare Persönlichkeit, harte Arbeit und ein spezielles Themengebiet geschafft haben, aus der Masse der Blogspot-Neulinge und WordPress-Versteher herauszustechen und so die Anlaufstelle für viele interessierte Besucher und damit auch Werbetreibende zu werden.

Auch das zu schaffen, ist nicht besonders schwierig. Ihr müsst euch lediglich darüber im Klaren sein, was eure Stärken sind und für was ihr euch interessiert. Seid ihr in irgendeiner Form außergewöhnlich? Dann schreibt über euch und was ihr erlebt – wie Sara! Seht ihr wahnsinnig gut aus? Dann überhäuft eure Besucher mit Fotos von euch – wie Kenza! Lebt ihr für ein einziges Thema und möchtet die Welt da draußen daran teilhaben lassen? Dann macht dieses Thema zu eurer digitalen Leidenschaft – wie Christine! Oder Matthias. Oder Nike und Sarah.

Sei du selbst!

In der deutschen und internationalen Blogszene ist nichts wichtiger als ein starkes Image, um sich einen Namen zwischen all den Jessies, Annas und MC Winkels zu machen. Bastelt aus euren Stärken, Leidenschaften und auch aus euren Schwächen ein digitales Ich zusammen, das das Potential besitzt, geliebt, gehasst und gekannt zu werden. Ihr müsst eure Standpunkte haben – und diese auch verbal durchsetzen können.

Stellt euch selbst in den Mittelpunkt und vermarktet euch, ohne überheblich oder eingebildet zu wirken. Vorausgesetzt natürlich, dass nicht genau das euer ausgesuchtes Image ist. Das digitale Arschloch funktioniert genauso gut wie das hübsche Modemädchen mit Wiedererkennungswert. Durch das Internet habt ihr die Möglichkeit, euch neu zu erfinden – aber nur solange ihr euch selbst treu bleibt.

Das Schlimmste, was euch passieren kann, ist nicht beachtet zu werden. Wer langweilige Blogposts mit einer nicht greifbaren Persönlichkeit vermischt, der darf sich nicht wundern, warum er nach allen Regeln der Kunst übergangen wird. Agenturen buchen lediglich die Superstars eines Genres – oder diejenigen, die erfolgreich so tun als wären sie welche.

Sei professionell!

Agenturangestellte merken schnell, ob ihr etwas langsam im Kopf seid und sie euch somit ausnutzen können. Wer keine korrekte Groß- und Kleinschreibung beherrscht, “LOL” und “ROFL” im alltäglichen Kommunikationsverkehr verwendet und Fachbegriffe wie TKP, Expandable Super Banner oder Unique Visitors nicht kennt, der hat quasi schon verloren. Steigt ihr mit Vermarktern und Kunden in den Ring, müsst ihr diese Begriffe im Schlaf beherrschen – oder so charismatisch (oder erfolgreich) sein, dass man euch diese Wissenslücken verzeiht.

Erstellt ein ausführliches, aber knackiges Media Kit mit InDesign, das ihr potentiellen Geldgebern zukommen lassen könnt. Was steht da drin? Eine kleine Zusammenfassung über die Geschichte eures Blogs, eine genau Eingrenzung der Zielgruppe (Alter, Themen, Geschlecht…) und eure Besucherzahlen sowie die Reichweite eurer Social-Media-Kanäle. Dazu ein paar Bilder, eure Kontaktinformationen und eine kleine Auflistung, mit welchen Firmen ihr bereits zusammen gearbeitet habt. Verpackt alles in einem schönen Design – voilà!

Vergesst bei dem ganzen professionellen Getue nicht, ihr selbst zu bleiben. Niemand ist den ganzen Tag lang ein effektiver Roboter. Seid sympathisch, witzig, aber verwechselt die Menschen, die in den Agenturen arbeiten – und die ihr bei längerer Zusammenarbeit näher kennen lernen werdet – nicht mit euren Freunden. Geht es ums Geschäft, dann müsst ihr charmant, aber bestimmend sein. Sie wollen, dass ihr über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibt – und ihr wollt Geld. Ganz einfach.

Sei wertvoll!

Viel zu oft musste ich schon mit ansehen, dass aufstrebende Blogger ihre digitalen Lieblinge mit Werbung tapezieren, obwohl sie im Gegenzug dafür ein Geschenk, einen Gutschein oder oft nur ein leeres Versprechen auf eine baldige Zusammenarbeit bekommen haben. Viele freuen sich allein schon über die Tatsache, dass Agenturen und Labels auf sie aufmerksam wurden und merken gar nicht, dass sie nichts weiter als eine Adresse in einer ellenlangen, unpersönlichen Auflistung sind, die irgendein armer und übermüdeter Praktikant erstellt hat.

Der Grundsatz lautet: Wer euch für seine kommerziellen Zwecke nutzen will, der muss euch dafür auch etwas zahlen. Denn schließlich rechnen Agenturen jeden Artikel und jeden Link in bare Münze um. Die Frage, wie viel ihr denn nun verlangen sollt, ist nicht immer einfach zu beantworten. Einige Blogs wünschen sich nur 200 Euro, andere 1500 – oder sogar mehr – für einen einzigen Post. Ob sie das allerdings bekommen, ist eine ganz andere Frage. Ungefähr gilt: Seid ihr klein, nehmt 290 Euro pro Artikel! Seid ihr mittelgroß, verlangt 490 Euro! Seid ihr groß, verlangt 890 Euro!

Links auf eurem Facebook- oder Twitter-Profil kosten extra. Produkte, die nicht zu eurer Zielgruppe passen, solltet ihr ablehnen. Auch wenn eine Menge Geld dahinter steckt. Bei einigen Anfragen könnt ihr mehr Geld verlangen, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr ihnen das wert seid. Wer mehrere Artikel auf einmal bucht, bekommt einen Mengenrabatt. Dasselbe gilt bei Agenturen, die euch mehrmals im Monat buchen. Auch ihnen könnt ihr ab und zu einen Gefallen im Sinn von Ermäßigungen geben – aber lasst euch nicht ausnutzen und zum Dauersonderangebot degradieren! Natürlich könnt ihr ab und zu auch über Produkte und Reisen umsonst schreiben, solange ihr sie wirklich selbst toll findet. Sonst nicht.

Sei leidenschaftlich!

In aller Regel gilt: Umso mehr Zeit und Arbeit ihr in euren Blog steckt umso mehr Erfolg wird er haben. Natürlich ist das nur der Fall, wenn er eine reelle Chance besitzt, dass sich andere für ihn und auch euch interessieren. Ist das Thema so fernab jeglicher Realität und seid ihr, Pardon, langweilig und zu einfach gestrickt, dann wird die große Bloggerreise für euch ungefähr denselben Erfahrungswert haben wie der Versuch, eine Betonmauer mit eurem Kopf zu durchstoßen. Ihr könnt aber immer noch Gemüse anbauen. Oder “Let’s Plays” auf YouTube hochladen.

Auch wenn ihr am Anfang noch kein Geld mit dem Bloggen verdient, so solltet ihr euer eigenes investieren, um einen guten Start hinzulegen. Kauft euch eine eigene Domain und einen eigenen Webspace, aber nur .de oder .com, kauft euch die richtige Software, zum Beispiel Photoshop, Microsoft Office oder Apple iWork, kauft euch die richtige Ausrüstung, zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera, ein Smartphone, einen Laptop. Wer einfach, effektiv und gekonnt bloggen möchte, der kommt um die richtigen technischen Freunde nicht herum – egal ob digital oder analog.

Für euren Blog verwendet ihr am besten die Open-Source-Version von WordPress. Fragt einfach euren nerdigen Freund, der seit Jahren heimlich in euch verknallt ist, ob er sie euch auf den gerade gemieteten Webspace installiert. Er macht das gerne. Kauft euch anschließend ein tolles Theme auf Themeforest und ändert es nach euren Wünschen ab – zum Beispiel mit eigenen Bildern, anderen Farben, neuen Funktionen. Nur wer ein individuelles Design hat, wird von Agenturen ernst genommen.

Sei sozial!

Ich muss hier niemandem mehr erklären, wie wichtig soziale Netzwerke sind, um euren Blog bekannt zu machen und mit euren Besuchern zu interagieren. Auf Facebook und Google+ teilt ihr eure Artikel, auf Twitter “redet” ihr mit Lesern, Kollegen und Freunden, auf Instagram, Vine und EyeEm postet ihr euer Leben, auf Pinterest und Tumblr veröffentlicht ihr eure bildlichen Fundstücke und mischt Fotos eures eigenen Blogs dazwischen, YouTube verwendet ihr als Besuchermultiplikator – wenn ihr denn in Videos genauso ansprechend wie in euren Texten wirkt.

Leider ist es immer noch so, dass sich Agenturen wenig darum scheren, wer zu euren Followern und Fans gehört, einzig und allein eine hohe Nummer öffnet euch den Weg zu Buchungen. Grundsatz: Umso höher die Zahl umso mehr Geld könnt ihr verlangen. Also tut alles, um diesen Wert nach oben zu treiben! Interagiert höflich und gekonnt mit eurem Publikum, seid aber auch mal frech und – ganz wichtig – menschlich!

Doch nicht nur mit euren Seitenaufrufenden solltet ihr sozial umgehen, auch mit den Vertretern von Agenturen und Firmen müsst ihr eine ständige Kommunikation am Laufen halten. Trefft euch zum Lunch, auf der re:publica, auf Partys. In der Branche bekannte Gesichter haben kein Problem mehr damit, ihren Blog zu monetarisieren und weitere Türen in andere Bereiche der Medienbranche zu öffnen.

Fazit

Natürlich halte auch ich mich nicht immer an alle Regeln. Manchmal beantworte ich keine Mails, weil ich lieber ein Glas Wein trinke und in “Civilization” vertieft bin. Manchmal verlange ich zu wenig Geld für einen Artikel, weil ich die Ansprechpartnerin kenne oder nicht schnell genug überlegt habe. Manchmal vernachlässige ich Social-Media-Kanäle, weil ich eine Sinnkrise habe und mich frage, was das denn eigentlich alles bringen soll.

Aber das ist okay. Wichtig ist nur, dass ihr trotz temporärer Ausfälle das Ziel nicht aus den Augen verliert und selbst herausfindet, was für euch funktioniert – und was nicht. Welche Nische für euch die richtige ist. Welche Sprache ihr verwendet. Ob ihr es als einzelner Blog oder als kollektives Magazin versuchen wollt. Ob ihr nur Fundstücke wiederverwertet oder eigene Inhalte fabriziert. Oder beides.

Nina hat jedenfalls aus ihrem Fehler gelernt. Egal wie geschmeichelt sie auch von diesem scheinbar so netten Werbegeschenk war, sie weiß, dass dahinter ein kalkulierter Versuch stand, günstig Werbung zu machen und für SEO wichtige Backlinks zu bekommen. Das Internet ist nichts anderes als eine riesige Konsumbranche. Und ihr könnt selbst entscheiden, welche Rolle ihr in diesem Meer aus Blogs, Agenturen und Produkten spielt.

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46 Kommentare

  • Am Ende gibt es eigentlich nur zwei Punkte, die zählen:

    – Reichweite
    – Vermarktungspotenzial

    Blog, Image, Stärke, Reichweite können noch so stark sein, wenn das Thema nicht vermarktbar ist bzw. keine Produkte platziert werden können, das gilt eigentlich für so ziemlich alles. Hier ist ein richtig guter Tipp: sei einfach ein hirnloses Lifestyle-Magazine mit schönen Dingen und hoher Auflösung. Je teurer das vermarktete Produkt desto mehr Geld bekommst du; und schönere Geschenke.

    Lektion 1: wenn du bloggen willst, tu’s nicht für Geld. Lektion 2: wenn du Geld mit Bloggen verdienen willst, musst du selbstständig Autor, Fotograf, Herausgeber, Vermarkter und wasweißichnicht eines eigenen Online-Magazins sein.

  • Super Artikel!

    Ich stecke noch zwischen den Punkten “Sei kein Blogger” und “Mediakit”.
    Es ist irgendwie arg schmerzhaft, Content von anderen zu verwusteln, oder Werbung zu schalten.

    Aber abgesehen von diesen Hindernissen, schaffst du es trotzdem immer wieder in mir den Tatendrank/Ehrgeiz zu wecken,
    am eigenen Blog herum zu werkeln.

    Dankeschön.

  • Nicola

    Hmm, das mag ja so funktionieren. Aber Blogger sind doch deshalb so gefragt und wichtig geworden, weil sie authentisch sind, und weil man “seinen” Lieblingsbloggern und deren Urteil vertraut. Gekaufte PR bekomme ich auch in den ganzen Lifestyle- und Frauenmagazinen zur Genüge. Die schreiben fast nur über Produkte von Anzeigenkunden. Ein paar Alibi-Feigenblatt-Produkte geschickt dazwischengestreut. Ich würde es besser finden, wenn die Werbekunden Werbung auf den Blogs schalten, und die Blogger schwarze Tasche oder whatever loben, wenn sie ehrlich begeistert sind – egal ob ihnen das Zeug zugeschickt wurde, oder ob sie es selbst gekauft haben. Strikte Trennung von Inhalten und Werbung, da haben alle was von.

  • Boah Marcel, musstest du das mit der schwarzen Tasche verraten?

    PS: Was Sara sagt.
    Und, ich bin auch für Trennung von Inhalten und Werbung bzw für eine Vereinheitlichung von Hinweisen auf gesponsorte Beiträge, wie zB beim Reiseblogger Kodex.

  • Saras Worte: Weise Worte. Ich blogge ja auch nur aus Spaß und daher als Gamma-Blogger. Und brauche mich daher wohl auch nicht zu wundern, warum ich immer nur billige Plastikstühle als Webegeschenke angeboten bekomme und nie nach nem Mediakit gefragt werde. :)

  • Super Artikel! Mit Zahlen, praktischen Tipps und trotzdem unterhaltsam :-)
    Ich blogge schon lange, habe mich aber um Marketingfragen nie so richtig gekümmert. Mein Layout ist auch noch sehr retro. Ich habe Reisen, die ich als Reisejournalistin für Printmedien gemacht habe, einfach aus einer persönlichen Perspektive noch einmal beschrieben und dabei virtuell wieder erlebt – ein Reisetageblog eben. Jetzt werde ich gezwungen, mir ums Mitbloggengeldverdienen Gedanken zu machen, weil Anfragen kommen und ich Möglichkeiten sehe, das mal auszuproberen.
    Ich kennzeichne bezahlte Beiträge natürlich (laut Reisebloggerkodex) – bisher ist es nur einer (abgesehen von denen, bei denen die Reise gesponsort war, was ich anders kennzeichne). Wie die anderen Kommentatoren finde ich die Trennung wichtig. Das ist der einzige Hinweis, der mir in Deinem Artikel fehlt – dass man auch schnell Glaubwürdigkeit verliert, wenn man das nicht tut. Oder ist das ein Mythos? Egal, ich finde es ach für mich wichtig.
    Sonst finde ich den Post wirklich sehr hilfreich. Sich als eine eigene Marke zu erfinden, ist aber gar nicht so leicht – da muss ich noch dran arbeiten. Und die Klicks weiter hochtreiben, also mehr Content – auch das ist schwer, wenn man noch andere Jobs hat!

  • Danke für Deinen sehr anschaulichen und sehr cool zu lesenden Artikel! Ich bin noch Blogger-Newbie aber es geht ständig bergauf und macht echt super viel Spaß! Weiter so!

  • Erwartet hatte ich einen sarkastischen Artikel zum Thema “Geld mit Blog verdienen”, gefunden habe ich einen (der ganz, ganz wenigen) fundierten, ernsthaften und realitätsnahen Artikel zu diesem Thema. Absolut lesenswert!

    Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass (fast) niemand aus dem Vorsatz “Ich starte jetzt einen Blog zum Geldverdienen” tatsächlich einen Blog mit nennenswerten Einkünften entwickeln kann. Andersrum klappt es schon eher: Irgendwann stellt man fest, das der eigene Blog so groß geworden ist, dass er tatsächlich Geld abwirft. Dann kann WordPress allerdings auch schnell zum Ressourcenkiller-Bummerang werden, aber darüber habe ich kürzlich schon selbst gebloggt…

  • wmw style

    Also ich denke, dabei muss immer bedacht werden, ob man mit seinem Blog auch wirklich Geld verdienen will. Wir zum Bespiel lieben unseren Job und das Bloggen wird immer nur ein Hobby bleiben. Und so denken wir, geht es vielen anderen Bloggern auch. Somit ist es für uns völlig ok, eine Tasche im Wert von 70 Euro anzunehmen. Was du sagst, klingt aber genau dann wirklich einleuchtend, wenn die Blogger/Innen davon leben wollen! liebste Grüße

  • Ben

    Sehr guter Artikel Marcel!

    Ein Mischung aus “Blog-Theorie” und persönlichen Erfahrungen. So gefällt mir Neue Elite!

  • Gute Blogger haben es echt verdient, für ihre Arbeit bezahlt zu werden.
    Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache, dass Werbeposts stinken.

    Ich bleibe lieber bei meinem “Premium” Blog
    auch wenn ich dadurch bald arbeitslos und obdachlos werde.

    Aber bis dahin habe ich noch jede Menge Sexgeschichten, über die ich schreiben kann.

    SX!

  • Marc

    Vielen Dank für den informativen Artikel – jetzt habe ich wieder eine genauere Idee, wie es mit unserem Elternblog weitergehen könnte… Die Zahlen zusammenstellen und schön in ein pdf basteln scheint ein guter nächster Schritt zu sein. Und nebenbei irgendwie an der Einzigartigkeit arbeiten. Hm.

  • Links der Woche: Geld online verdienen, Links, WordPress Themes /Sichern, E-Mail Knigge und Zigeunerschnitzel

    […] “Mit Blogs Geld verdienen? Ist doch ganz einfach!” – oder auch nicht! Marcel stellt seine im Laufe der Zeit erfahrene Regeln vor: […]

  • Scheiße, dann mache ich ja alles falsch! Kein Wunder, dass ich keinen Cent verdiene. Dabei sehe ich auch wahnsinnig gut aus. Ich poste nur keine Bilder von mir!

  • Carsten

    Hey, mal aus Hersteller/Maker-Sicht. Blogs sind ungemein wichtig, wenn man ein eigenes Produkt entwickeln und voranbringen will. Wenn der Blog gut aufgemacht ist und eine Lesergemeinschaft (die muss gar nicht so groß sein) hat, ist er immer ein guter Anlaufpunkt für Feedback und Anregungen. Da kann ein Produkttest auch kritisch sein. Denn dann kann man sein Produkt optimieren. Also, wer einen gut aufgemachten Blog hat, kann sich gerne bei uns melden. write.us@paperscreen.me. Der Blog hat auch was davon. Denn der Hersteller/Marke etc wiederum promoted ja auch den Blog (sollte er, denn es ist irgendwie eine Partnerschaft).

  • Alix

    Guter Artikel.
    Der Einzige Blog (den ich bis jetzt gefunden hab) der auch mal Zahlen auf den Tisch legt. Finde ich gut!

  • 290 Euro für ein sponsored blogpost in einem kleinen Blog? Keine Ahnung, wie du gerade “klein” definierst. Aber ich kriege für diverse Blogs Anfragen und 290 würde keine Agentur bei einem kleinen Blog zahlen (ich auch nicht). Üblich wären hier eher 80 Euro, womit dann das Handtaschenbeispiel gar nicht so unrealistisch ist.
    Wichtig zu erwähnen wären aber auch die Gefahren. Wer zu intensiv Bloglinks verkauft oder Banner einbaut, kann mit Abstrafungen durch Google rechnen. Und dann bleibt nur noch der Traffic über soziale Kanäle…

  • an architek

    Klingt nicht so einfach wie im Titel erwähnt. Kurz gefasst : du musst dich verkaufen, ohne dass andere, oder gar du selbst, es merken…
    Und wie schaffen Typen die WordPress installation (es sei, die hatten auch ein neird Fan)? Oder ist bloggen schon nur Mädelsache ?
    Trotzdem muss das Artikel schon ziemlich genau das Geld verdienen mit einem Blog beschreiben.

  • Florian Voß

    All die gräuliche Theorie funktioniert aber nur, wenn man den Meanstream und das Konsumbedürfnis bedient. Blogt man hingegen über Dinge & Begebenheiten, die auch im wahren Leben nichts einbringen, kann der Blog noch so groß und gut besucht sein – kein Geldgeber wird sich dafür interessieren. Somit sind Bereiche wie (avantgardistische) Kunst & Literatur auch hier marginalisiert. Leider.
    Und was versteht man überhaupt unter einem “nicht mehr kleinen” Blog? 200 Besucher oder mehr am Tag?

  • Felix

    Irgendwie hab ich so den Eindruck, das standartmäßig von “der Bloggerin” ausgegangen wird. Klar gibt es hier und da auch mehrere männliche Schreiber, aber dennoch. Viele verbinden es entweder gleich mit Fashion, Nagellack oder Beauty, und darüber werden weitere Rückschlüsse gezogen.
    Ich hatte schon häufig die Idee zu bloggen, allerdings hatte ich dann nie genug Motivation das durchzuziehen. Vielleicht auch einfach deshalb weil ich nicht weis auf welches thema sich ein Mann in der Hinsicht festlegen könnte. Irgendwie sollte es schon etwas sein, was auch irgendwann von nutzen sein kann und mit dem man Geld verdienen könnte.

  • Thorsten Falk

    Super Artikel. Mich würde interessieren, wie kleine, mittlere und große Blogs definiert werden, sprich wie groß muss meine Leserschaft sein, um wo eingeordnet zu werden?

    Danke für die Antwort.

  • Olli

    Bei der Stelle “Fragt einfach euren nerdigen Freund, der seit Jahren heimlich in euch verknallt ist, ob er sie euch auf den gerade gemieteten Webspace installiert. Er macht das gerne.” musste ich ein bisschen würgen. Es zeugt für mich doch sehr von Asozialität & Egoismus (Headline kurz danach: Sei sozial!) andere auszunutzen und nicht zu entlohnen, also für sich selbst Dienstleistungen gratis abzugreifen, und dann selbst Geld zu verdienen mit seinem Blog.

    Vorher im Artikel wurde noch erwähnt, dass man für Equipment Geld ausgeben muss (Kamera, Computer, Software). Das gehört ja wohl eindeutig dazu.
    Und wer Geld mit etwas verdient sollte auch bereit sein, Geld auszugeben und Leute nicht auszunutzen.

    Und der Kracher ist: man ist technisch nicht in der Lage das Blog-System zu installieren, soll aber danach mal eben locker ein gekauftes Theme bearbeiten?
    Entweder man schafft beides (System aufsetzen sind nämlich wenige Klicks), oder man nutzt für die Theme-Veränderung direkt noch mal seinen Nerd-Bekannten aus.

    Vielleicht habe ich da auch versteckten Sarkasmus/Ironie überlesen, dafür kommt mir der Rest des Artikels aber zu bierernst als Ratgeber rüber.

    • Martin

      Gut, dass du das ansprichst, Olli!
      Dieses Paradoxon mit dem nerdigen Freund ist mir beim Lesen auch aufgefallen. Ich denke aber, dass es nicht so ernst gemeint war und einem Artikel über ein eigentlich recht trockenes Thema ein bisschen Humor nicht schadet.

  • Kann man denn mit Blogs geld verdienen? | Adswarm News

    […] Frage geht Marcel Winatschek bei der Neuen Elite in seinem Artikel “Mit Blogs Geld verdienen? – Ist doch ganz einfach!” nach. Der Artikel ist kurzweilig und informativ geschrieben, weswegen wir an dieser einen […]

  • Endlich Vollzeitblogger! – Ich mache mein Hobby zum Beruf | Technik | NEUE ELITE

    […] ihr euch noch nicht bereit dafür fühlt, dann solltet ihr unseren Artikel “Mit Blogs Geld verdienen? Ist doch ganz einfach!” lesen. Seid ihr allerdings ein Allroundtalent und wisst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt […]

  • Steffi

    Für mich ein spannendes Thema. Doch wenn mir eine Firma ein Geschenk darreicht, dann sehe ich mich weder in der Pflicht, darüber öffentlich zu berichten oder einen Artikel überhaupt eine Gegenleistung zu erbringen. Wenn eine Firma von mir eine Dienstleistung einkauft, dann berichte ich darüber sachlich und authentisch. Kein Leser sollte eine “gekaufte” Aussage lesen. Und wenn´s mal was Negatives ist, erhält der Auftraggeber noch Tipps und Tricks, wie sein Produkt m. A. n. optimieren kann. Kann es darum unterschreiben: bleib dir treu! LG, Steffi

  • Christian

    Die vielen verschiedenen Methoden, mit einem Blog Geld zu verdienen, haben naturgegebenermaßen sowohl Vor- als auch Nachteile. Eines ist jedoch gewiss: Halten Sie sich an die Regeln, sichert Ihnen Ihr Blog eine nennenswerte Nebeneinkunft.

  • ENDLICH VOLLZEITBLOGGER! × ICH MACHE MEIN HOBBY ZUM BERUF × TECHNIK × AMY&PINK

    […] ihr euch noch nicht bereit dafür fühlt, dann solltet ihr unseren Artikel “Mit Blogs Geld verdienen? Ist doch ganz einfach!” lesen. Seid ihr allerdings ein Allroundtalent und wisst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt […]

  • Geld- i wo?! | Social-HBTC

    […] Die Frage ist jedoch, was ist nun wirklich „unsere“ Arbeit wert? Was ist ein Blogpost wert? Was ist meine Arbeit als Sozialarbeiterin wert? Kann ich das überhaupt messen? Darüber gibt es verschiedene Ansätze…für Blogger/innen gibt es Tipps zum Beispiel hier. […]

  • Die Konkurrenz im Internet ist schon ein richtig hartes Pflaster. Besonders in gewissen Sektoren und selbst dann, ist meistens der Name und persönliche Sympathien oft entscheidend!

  • Geek

    Aus eigener Erfahrung sprechend, kann ich sagen, dass das Geld verdienen mit Blogs funktioniert. Allerdings ist auch Bloggen wenn man es hier zu etwas bringen will Arbeit. Näher auf die Tipps und Tricks gehe ich in dem Artikel, den ich über meinen Nicknamen verlinkt habe ein.

  • Max Scheuble

    Super Tipps ! erstml Dnke dafür, ich habe gestern einen Bloganbieter gefunden und möchte dich gerne mal fragen, was du darüber denkst? das findest du unter qwer.com

    würde mich sehr über eine Antwort freuen

    Grüße
    Max

  • Emanuel

    Ich blogge da es mir Spaß macht und setze nur Links zu anderen Seiten oder Produkten, wenn diese mir auch gefallen. Ich fand es sehr schade, dass ich starke Traffic-Einbußen gemacht habe als ich einen Themenwechsel bzw. Umbruch meiner Seite starten. Ich war unter “Geld verdienen im Internet” und Themen dieser Art sehr weit von dabei in der Google-Suche aber hatte irgendwann keine lust mehr und habe aus meiner Seite einen Blog gemacht. Ein paar Tipps werde ich ab und an noch geben, da die meisten Backlinks von Seiten stammen, die etwas mit dem Thema am hut haben. Ich muss jetzt für all die Themen, über die ich schreibe und noch schreiben werde Links aufbauen bis ich wieder etwas mehr Priorität in diesen Dingen erlange. Ich schreibe halt gern über all mögliche Dinge und befasse mich nicht ausschließlich mit einer Sache und der blog soll mehr das wiederspiegeln, was mich gerade bewegt und nicht auf ein bestimmtest Thema ansprechen.

    Die Tipps finde ich zum Teil nicht sehr sinnvoll. Man muss nicht alles wissen um erfolg zu haben, das sehe ich immer wieder auf YouTube, wo ich gerne Videos mit Freunden mache. Es kommt egal was man macht immer auf die Akzeptanz der User, Zuschauer bzw. Leute an die das sehen was man macht. Wenn man die Menschen begeistert, dann überzeugt
    man auch die Geldgeber, wenn man mit sein Bolg Geld verdienen möchte.

    Am besten man erreicht eine konstante Viralität seiner Inhalte.

    Grüße Emanuel

  • Juhuu! Wieder ein motivierender Text! Sehr geil, danke!

    Ich werde dein Blog abonnieren, weil auch sonst so viel Interessantes drinne steht. Wer soll das alles nur lesen….? (wenn man gleichzeitig die komplette Ausgabe von Breaking Bad noch VOR SICH HAT, hehe)

  • Juschin

    Sehr guter Artikel, leicht und verständlich erklärt.

  • Nic

    À propos “korrekte Groß- und Kleinschreibung”, lieber Marcel: “Je … – umso…”, nicht “umso….- umso…”.
    Beste Grüße und viel Erfolg weiterhin!

  • Qwer Blogging

    Schau dir mal das Qwer System an. sehr sinnvoll für Blogger

  • Projekt Selbstständigkeit

    Natürlich ist dass alles wichtig, meiner Meinung aber eher individuell für jeden Blog anders. Ein Blog im Geldverdienen ist eher Informationslastig, ein Klatsch und Tratschblog eher Unterhaltsam etc… Wichtig sind auch noch Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung. Was bringt der beste Blog wenn dieser nicht gefunden wird? Was alles mit einem Blog möglich ist zeige Ich auf meinem Blog http://www.selbststaendigkeit-projekt.de auf

  • Ralph

    Hier findet ihr auch eine Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen http://www.team-marketing.net

    Gruß Ralph

  • Es gibt viele Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen. Aber eins ist immer das Gleiche – sich selbst treu bleiben. Je authentischer und leidenschaftlicher ein Blog geführt wird, desto mehr Erfolg wird man haben. Wie man nun sein Geld verdient, ob mit dem Bloggen selbst oder mit Empfehlungen – es bleibt am Ende das Gleiche.

    Ein super Artikel, habe mir vieles mit genommen.

    Gruß Sven

  • wrabl #22: Mit Blogs Geld verdienen « Netroid

    […] Mit Blogs Geld verdienen? – Ist doch ganz einfach! Wer nicht hören will, muss lesen. Und zwar diesen Artikel auf amy&pink. Hier findest du weitere wertvolle Tipps, wie man mit einem Blog durchstarten kann. Hierbei steht nicht das Geld verdienen im Vordergrund, man findet auch allgemein ein paar Tipps, wie man sich als Blogger verhalten sollte. […]

  • Simone

    Super toller Artikel. DANKE!

  • Geld verdienen mit Umfragen

    Guter Artikel. Je mehr Herzblut in ein Projekt investiert wird, desto lesenswerter wird es. Wenn dann noch das Technische zur Auffindbarkeit gewährleistet ist, stimmt das Paket!

Guess