Aus AMY&PINK wird NEUE ELITE - Aus AMY&PINK wird NEUE ELITE – Die Geschichte eines Herzensprojekts

Über Jahre hinweg habe ich mich gefragt, was wohl mit Herzensprojekten passiert, denen man erst immer mehr und schließlich vollends entwächst. Man kann sie verkaufen. Oder löschen. Oder einfach nicht…
Aus AMY&PINK wird NEUE ELITE

Aus AMY&PINK wird NEUE ELITE – Die Geschichte eines Herzensprojekts

Über Jahre hinweg habe ich mich gefragt, was wohl mit Herzensprojekten passiert, denen man erst immer mehr und schließlich vollends entwächst. Man kann sie verkaufen. Oder löschen. Oder einfach nicht mehr anfassen. Dann sind sie zwar noch da, aber irgendwie auch nicht. Wie abgeschobene Menschen. Oder ein an der Autobahn ausgesetzter Hund. Mach’s gut, Schnuffi. 2300 Tage lang, und das ist mehr grob geschätzt als wirklich berechnet, hieß mein persönliches Herzensprojekt AMY&PINK. Vielleicht ein wenig mehr. Ich fütterte es. Allein, mit Freunden. Irgendwann wurde daraus meine Obsession, es brachte mich um die halbe Welt, ich stopfte es so richtig voll. Umso mehr man reinsteckt umso mehr kommt hinten wieder raus, dachte ich mir. Und es stimmte.

Es dauerte nicht lange, bis sich AMY&PINK in meinen Beruf verwandelte. Wenn man es denn als Beruf bezeichnen durfte, den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und sich Texte auszudenken, Videos herauszusuchen und Fotoserien von Künstlern zu kopieren und zu veröffentlichen – in der Hoffnung, dass sie uns nicht verklagen, sondern eher ganz froh darüber sind. Und genau hier begann das Problem. Und es wuchs. Und wuchs. Und wuchs. Wir hatten uns auf der einen Seite zwar, mit unseren provokanten Artikeln und den freizügigen Models, einen Freifahrtschein erarbeitet, der uns Dinge tun ließ, die so fernab von gut und böse waren, dass es uns fast Angst machte, aber genau dieses Image hinderte uns daran, wirklich Großes zu vollbringen. Die Vorhaben voran zu treiben, die wir als wichtig erachteten.

Wenn wir ACTA bekämpften, die GEMA beschimpften oder den Datenschutz verteidigten, dann waren wir zwar an vorderster Front dabei, aber unser Ruf als “BILD-Zeitung der Hipster” oder “BRAVO 2.0” stellte uns jedes Mal wieder ein Bein. „ACTA, GEMA, NSA? Jaja, schön und gut, aber wo bleiben die Titten?“ Und empfand ich es am Anfang noch als Herausforderung, gegen dieses erdrückende Schubladendenken anzukämpfen, wurde ich mit zunehmendem Alter immer müder. Und ich fühlte, dass wir uns im Kreis drehten. Und mich mein fehlerhaft perfekter Tagesablauf fett, grau und dumm machte.

Das letzte Jahr war ich nur noch damit beschäftigt, das Geschäft am Laufen zu halten und gleichzeitig eine Lösung zu finden, AMY&PINK aus diesem selbst geschaufelten unterirdischen Niveau zu hieven. Ich missbrauchte es. Und zwar ohne Grenzen. Und als wir an dem Punkt angekommen waren, an dem wir uns mit BuzzFeed und Reddit als schnellen Verwerter anlegen wollten, starb irgendetwas tief in mir drin ab. Wie viele Einträge à la “22-Katzen-GIFs, die deinen Tag versüßen” oder “Fettes Eichhörnchen tritt Mann in den Schritt” kann man sich am Tag antun, ohne bewaffnet in eine Hauptschule stürmen zu wollen? (Die Antwort ist übrigens: Vier. Vier.)

Da saß ich nun. 29 Jahre alt. Und mit Rissen im Kopf. Die Seite brummte. Werbepartner spülten Geld in die Kassen. Wir hätten noch ewig so weiter machen können. Wenn, ja… wenn AMY&PINK eben nicht einst mein Herzensprojekt gewesen wäre, mit dem ich so viele Erinnerungen verbinde, dass es schon zu einem Synonym für mein eigenes Leben geworden ist. Es musste enden. Hier und heute. Denn selbst, wenn es in dieser Form noch größer, erfolgreicher und wichtiger geworden wäre, mein Unglück wäre parallel dazu gewachsen. Aber wie? Verkaufen? Löschen? Oder einfach nicht mehr anfassen? Die Lösung ist ökonomisch zwar nicht besonders klug, aber dafür unendlich persönlich. Die Selbstfindungsphase ist vorbei, AMY&PINK hat sich ausgelebt, verkauft, verschenkt, es hurte herum und lag verkokst in der Ecke und machte Dinge, die vor Gott kaum zu rechtfertigen sind. Aber jetzt ist es für Lil’ Amy Zeit, erwachsen zu werden, bevor es womöglich für immer zu spät ist.

Durch zahlreiche Rückschläge wusste ich, dass Schnellschüsse immer nach hinten losgehen. Immer. Also wollte ich vorbereitet sein. Es ging hier schließlich nicht nur um mich, sondern um weitere Menschen, die diesem Projekt einen Teil ihrer Seele opfern würden. Durch zahlreiche Rückschläge wusste ich, dass Egotrips immer nach hinten losgehen. Immer. Deswegen müsse nächste Schritt müsse gut durchdacht sein, welche Themen, welche Aufarbeitung, welcher Schwerpunkt, welche Resolutionen? Durch zahlreiche Rückschläge wusste ich, dass 180°-Wendungen immer nach hinten losgehen. Immer. Darum müsse ein guter Kompromiss gefunden werden, zwischen AMY&PINK und dem, was jetzt kommen würde. Eine natürliche Weiterentwicklung solle es werden, keine verbrannte Erde, keine Sintflut nach uns, sondern ein logisches, starkes und stolzes Kapitel. Das klang gut. Aber wie sollte ich anfangen?

Das größte Problem war, dass ich das Schreiben verlernt hatte. Wer über Jahre hinweg keine Zeitungen oder Magazine mehr liest und lediglich die schnell dahin gerotzten Gedankenergüsse von minderjährigen Modemädchen oder pseudointellektuellen Studienabbrechern aufsaugt, die wiederum von Deppenapostrophen, Kommafehlern und einer generellen RTL2-Polemik nur so strotzen, bekommt einen nebligen Verstand. Klare Gedanken werden schwierig. Warum mag sie jetzt die gelbblaugrünen Nike Air Max lieber als die lilaorangeweißfarbenen? Hat er gerade die Bundesrepublik mit einer Aisymnetie verglichen? Wie jetzt, Fabian hat Arife und ihre Cousine durch Analsex geschwängert und nun verklagen ihn die beiden auf Unterhalt, aber das würde seinen Traum gefährden, doch noch bei “Köln 50667” Karriere zu machen? Orospu?

Also zog ich los, kaufte mir einen Haufen Zeitungen, Magazine und Bücher und begann zu lesen. Ich las auf dem Balkon, im Bett, auf dem Klo, auf dem Boden, in der Bahn, beim Essen, beim Trinken, im Park, im Café, beim Gehen, beim Sex. Ich pumpte meine modrig gewordenen Gyri mit interessanten Informationen, gekonnten Sätzen und strukturierten Texten voll. Dass glückliche Unternehmer soziale Einrichtungen unterstützen, las ich in brand eins. Dass barbusige Studentinnen in Frauengefängnisse gesteckt werden, las ich in ZEIT CAMPUS. Dass Adolf Hitler wieder da ist und jetzt beim Fernsehen arbeitet, las ich in einem Buch von Timur Vermes. Und nicht nur das. Ich besuche ein Fitnessstudio im Prenzlauer Berg, arbeite in einem neuen Büro in Neukölln und esse weniger Fleisch. Einfach so. Weil ich Fisch und gebratenen Tofu eh lieber mag.

Das neue Projekt solle diese mentale Freiheit und intellektuelle Herausforderung einfangen und in eine starke und stolze Publikation verwandeln. Nichts ist schlimmer, als unter einem Namen zu arbeiten, dessen Vision nicht mit der eigenen übereinstimmt. Jeder Mitarbeiter von Axel Springer oder Monsanto dürfte mir hier beipflichten. Statt auf pure Masse und dumme Provokation, müsse es auf essentielle Tiefe und gekonnte Meinung setzen. Ohne die schönen Seiten des Lebens zu vernachlässigen. Nicht weniger als das Sprachrohr einer ganzen verlorenen Generation würde man erwarten. Welches nicht nur auf die niedersten Instinkte setzt, sondern seine Kraft aus einem breiten Angebot aus Themen und einer scharfen und punktuellen Sprache schöpft. Oder anders ausgedrückt: Weniger Scheiße, mehr Inhalt.

Nach TOKYOPUNK und AMY&PINK kommt deswegen NEUE ELITE. Auf Deutsch. Ein Fachmagazin für junge Menschen, die sich durch das Internet selbst verwirklichen, und jeden, der daran teilhaben möchte. Ein Popkulturmagazin für kreative Konsumenten, die tiefe Einblicke statt schnelles Fast-Food bevorzugen. Ein Meinungsmagazin für all diejenigen, die etwas verändern wollen, die keine Lust auf Einheitsbrei haben, die auch etwas zurückgeben möchten. Keine In-die-Fresse-Texte mehr? Doch, aber zielgenauer und mit mehr Facetten. Keine privaten Details mehr? Doch, aber passender aufbereitet. Keine entblößten primären und sekundären Geschlechtsteile mehr? Doch, aber nur wenn sie einen substanziellen Wert besitzen. Oder so.

Letzten Endes möchte ich nur stolz auf unser Projekt sein. Das wollen wir alle. Ich möchte sagen können: „Hallo, ich bin Marcel von NEUE ELITE.“ Und alle sollen vor Ehrfurcht erzittern und beginnen, vor Glück zu weinen. Der König der Texte möchte ich sein, Herrscher der Meinungen, Verteidiger des Unikats. Womöglich bekomme ich ja auch hier und dort mal einen Keks geschenkt. Dieses Datum soll den Wegpunkt definieren, an dem wir uns das Internet zurück holen und zu einem besseren Ort machen. An dem wir rufen: „Nein, wir haben genug von 22-Katzen-GIFs, die unseren Tag versüßen!“ An dem Selbstbestimmung über Geld und Glück über Sicherheit stehen. Und normalerweise ist genau das der Zeitpunkt, an dem alles bergab geht, nur ein einziger Szenenschnitt später, aber dafür ist dieser Schritt zu wichtig. Und er fühlt sich richtig an. Und logisch. AMY&PINK ist jetzt NEUE ELITE. Und wir haben noch einiges vor.

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38 Kommentare

  • Dann könnt ihr gleich damit anfangen und uns helfen, den größten digitalen User-Protestchor der Welt (mindestens) zu schaffen, der auf dem Ars Electronica Festival Premiere feiern wird: http://www.wir-sind-hier.org/user-generated-choir/

  • Dirk

    Respekt.

    Herrmann Hesse nannte das “Stufen”

    Rock on.

  • Muss bei dem neuen Logo immer an http://jonyiveredesignsthings.tumblr.com/ denken. :o
    Schreib mehr! mehr! mehr! mehr!

  • Alles Gute damit! Bin gespannt was draus wird. Schreib doch bitte mal in genau einem Jahr einen Reflektionsartikel darüber was du vorausgesehen oder dir vorgestellt hast und was dann wirklich passiert ist (ist auch ne gute Schreibübung. Mehrere Ebenen und so.)

  • Viel Erfolg. Ich werde in der Hoffnung das es funktioniert, doch mal wieder öfter vorbeischauen. :)

  • Glückwunsch, Marcel! Bin gespannt was hier so passieren wird. <3

  • juliane

    Schönes, geflochtenes. Ich bin super gespannt, Marcel!

  • suzanne

    nun, katzencontent auch gut einhergehen mit meinungscontent ohne rtl2 mentalität,siehe http://shambo.de/
    (als du mit dem paedokram aufgehoert hast,fand ich amy und pink auch endlich richtig gut)

  • Eva

    Das mit dem Fachmagazin für junge Menschen im Netz klingt gut. Klingt erwachsen, seriös. Aber “König der Texte, Herrscher der Meinungen?” Wohl allerhöchstens in Berlin Mitte.

  • Zeder

    Die Idee ist genial. Kann ich nur unterstützen. Ich hoffe bloß, dass ihr es auch schafft, das umzusetzen, was ihr anstrebt ! :)

  • Lennart

    Die Idee finde ich klasse! In letzter Zeit habe ich nie bei AMY&PINK nachgeschaut. Doch das werde ich jetzt öfters tun. Viel Glück wünsche ich!

  • Tom

    Einfach weniger koksen am Wochenende. Dann kommen solche idiotischen Aussagen nicht zustande. ELITE. Grandiose Fehleinschätzung.

    Schau doch mal welcher Personenkreis die Medien beherrscht. Sicherlich nicht Hipster wie Du. Typen mit dicken Eiern, wie Snowden und Assange. Die stehen für Wandel. Du und Deine Freunde sind nur Trittbrettfahrer. Mach die Augen auf.

  • spiegeleule

    die geister, die ihr rieft haben euch am ende dann wohl doch die gesellschaft vermießt… bin ein bisschen froh, dass es einen neustartversuch geben wird

    (eure mäkelige nörglerin und nicht-leserin)
    alles gute, ich bin gespannt.

  • Jaisha

    Veränderung: schön und gut. Weiterentwicklung: eigentlich fast immer super. Breaks: passend und sinnvoll. Aber warum um Himmwels Willen dieser komische Name? NEUE ELITE? Macht mir irgendwie Angst und hat einen mitschwingenden Ton, der für mich eher befremdlich und strange, als sympathisch oder innovativ ist…

  • “Neue Elite” ?! Ernsthaft?
    Essentielle Tiefe durch zwanghaft vor Ironie triefender Sätze? Ich sehe nicht, wie das funktionieren soll. Riesen Ego versteckt hinter Larifariveränderungsgelaber.
    Von Aufrichtigkeit und Substanz ist, zumindest nach diesem Prolog, nicht viel zu spüren.

    Es ist schön zu lesen, dass du dich weiterentwickelst und dir Fehler eingestehst. Nur wieso es direkt hinter dieser billigen Sarkasmusfassade an den Mann bringen bzw. volle Kanone hinausposaunen? Wer soll dir das abnehmen?

    Wir sind gespannt auf ein weltveränderndes Popkulturmagazin für kreative Konsumenten. Und // wir // sind durch diesen “Neuanfang” auch bestimmt keine minderjährigen Modemädchen oder pseudointellektuelle Studienabbrecher mehr.

  • Sehr schön und berührend geschrieben, weil ehrlich und offen. Jetzt bin ich sehr gespannt auf die weitere Umsetzung! Alles Gute!

  • Wow, ich war gerade sehr überrascht als ich auf amypink.de ging und hierrauf weitergeleitet wurde. Schöner Text. Viel, viel, viel Glück und Spaß bei eurem Vorhaben :)

  • Ich mochts schon immer hier. Und bin gespannt was draus wird. Ich hatte nie ein Problem mit dem Bravo 2.0 Onlinetittenheftchenmagazinartikelruf, und hab immer versucht das Substanzielle für mich herauszuziehen.

    Also viel Glück euch allen weiterhin, viel Spass und vor allem: viel Herz!

  • Lara Maria

    Ein wirklich toller Start und ein gut durchdachtes Konzept indem auch das Herzblut seinen Platz hat! Und ja, das mit dem Lesen muss auch ich dringend mehr beherzigen. Also auf zum Kiosk! Und Euch allet Jute!

  • optional

    Erster Gedanke zum neuen Logo: Google Play Store.

  • Katharina

    ich kommentier ja echt nur selten irgendwo, aber hut ab vor deinem text – du hast dein hirn anscheinend mit den richtigen sätzen gefüttert – herrscher der meinungen dürfte dir mit diesem schreibstil nicht allzu schwer fallen! viel glück mit deinem neuen projekt!

  • amy und fick

    Das Theme ist an allen Ecken und Enden so durchgelutscht, dass es nur noch auf den Müll gehört.
    Ihr kuckt euch den ganzen Kram, den ihr hier so macht aber auch mal an oder?

    Und der gesponsorte Adidas Artikel ist natürlich aus freien Stücken entstanden und erfüllt voll und ganz das Ideal von dem ihr sprecht? (Hört ihr euch eigentlich mal selber zu zwischen den ganzen Brausetee’s?)

  • News Radar: Jeff Bezos kauft Washington Post, Armani kleidet Jodie Foster, Barbie goes Avantgarde, H&M feuert Cara | modabot

    […] “Amy & Pink” wird “Neue Elite” Der Herausgeber von Amy & Pink, Marcel Winatschek, hat offenbar genug von “Bravo 2.0″, Tittenartikeln und “schnell dahin gerotzten Gedankenergüsse[n]  minderjährige[r] Modemädchen oder pseudointellektuelle[r] Studienabbrecher (…) die wiederum von Deppenapostrophen, Kommafehlern und einer generellen RTL2-Polemik nur so strotzen”. Daher hat er das Online Angebot nun geändert, nennt es “Neue Elite” und wagt den Neuanfang unter dem Motto “Fachmagazin für junge Menschen”. Ob man dort diesmal der dunklen Seite des Internetgeldes/-fames wird widerstehen können, scheint fragwürdig, ist aber doch zumindest ein nobles, der gelegentlichen Verfolgung würdiges, Unterfangen. [Neue Elite] […]

  • Virgel

    Ich bin neu hier … komme von “Lilies Diary” und schon sau-mäßig gespannt auf alles was kommt. Viel Erfolg!

  • Elisa Zunder

    Ich bin wirklich gespannt & wünsche dir/euch für euer Vorhaben alles Gute! ;)

  • lu

    sorry… eine hymne, die auch beim zweiten lesen nur wie ein abgesang klingt! schade, aktuell jedenfalls… revolution zwischen restefick und rührei aus der aufwärmschale…

  • Ein neuer Abschnitt | Butterflyfish

    […] ich muss irgendwo hin, aber ich weiß noch nicht wo genau das ist. Mir geht es ein bisschen wie Marcel, der neulich Amy und Pink an den Nagel gehängt hat und einen – wie ich finde – phantastischen Text dazu geschrieben hat, warum Amy […]

  • Mara

    Mir macht der neue Titel auch ein bisschen Angst. “Neue Elite” klingt nach schlimmem Mitte-berger Vorschul-Kindergarten inklusive Yoga-und Chinesischkursen. Hm. Und jetzt: nach zwei Wochen Tageszeitungen, halbwegs seriösen Blogs und zwei Büchern glaubst du, du bist intellektuell auf einem anderen Niveau? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit dem zusammen geht, was du weiterhin mit diesem Blog vor hast. AMY&PINK war eben klebrig-kitschiger Teen Pop und das fand ich gut. Das neue Konzept wirkt auf mich ersteinmal hochgegriffen und ganz schön unsympathisch. Ich bin trotzdem gespannt.

  • Fabian

    Schicke Sache ;)
    Allerdings bin ich grade nur durch zufall hier draufgestoßen, mein Amy&Pink RSS Feed hat mir nichts gesagt, und die neue URL hat noch gar keinen Feed.
    Ist beides nicht so cool.

  • Finde ich gut das du Amy&Pink durch Neue Elite ersetzt hast und qualitative Posts veröffentlichen willst. Vielleicht könntest du am Blogdesign noch ein wenig schrauben. Die Schrift ist schon ziemlich schwer zu lesen. Weiter so Marcel!

    Grüße, Philipp

  • 1.322 Wörter an einem Stück. Nie im Leben hätte ich so einen “langen” Artikel gelesen.

    Doch meine Augen saugten den Text genauso schnell, wie ein Übergewichtiger seine Zwei-Liter-Coke.

    Ich bewundere deine Schritte und Entscheidungen sehr. Für mich bist du schon längst der König der Texte.

    Ich vermisse nur irgendwie WenkeWho. Kann sie nicht auch wieder Texte für NEUE ELITE verfassen?

  • Wow! Brutal ehrlich. Ein mutiger Schritt. Ich bin gespannt!

  • Eimpfach Simon

    Große Klasse,
    ich hab das meiste in Flipboard gehabt und hab mich gewundert, dass nichts mehr gekommen ist. Ich freue mich auf viele neue Bilder.
    I’ll stay tuned!

  • Wo sind den die ganzen alten Artikel geblieben?

  • Jana

    Herzlichen Glückwunsch zum Erwachsenwerden. Arsch und Titten raushängen lassen und auf hippen Krawall und Trends gebürstet zu sein macht eben nur eine kurze Weile Spaß. Schön, das du wieder in den Spiegel schauen möchtest. Wirklich. Und wenn es jetzt kein gut getarnter Marketing-Talk in der Sprache der kommerziell interessanteren Zielgruppe ist, sondern wirklich ernst gemeint, dann ist es noch besser. Good Luck.

Tally Weijl