StarCraft II: Heart of the Swarm - Die Königin der Schmerzen

So, nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dann auch mal mit “StarCraft II: Heart of the Swarm” durch. Naja, sorry, dass ich auch noch andere Sachen zu tun habe als…
StarCraft II: Heart of the Swarm

Die Königin der Schmerzen

So, nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dann auch mal mit “StarCraft II: Heart of the Swarm” durch. Naja, sorry, dass ich auch noch andere Sachen zu tun habe als regierungstreuen Idioten mit Käfersäure die hässlichen Gesichter zu zerfetzen. Obwohl das eigentlich schon wieder so cool ist, dass ich genau das als Ausbildungsberuf fordere und ab jetzt nie wieder etwas anderes machen möchte. Nie. Wieder.

Wem ich erklären muss, was denn bitte ein “StarCraft” ist, der darf an dieser Stelle (für immer) aufhören zu lesen und sich wieder zu seiner Oma ins Bett legen – das Spiel hat schließlich die Kindheit von Millionen Südkoreanern zerstört. Und einige von ihnen zu absoluten Superstars gemacht, die jetzt mit den asiatischen Models schlafen, die sich in Psys Video die wohl geformten Hinterteile anschreien lassen.

Die traurige und gleichzeitig erschreckende Wahrheit ist ja, dass man mit dieser digitalen Ausgeburt der Hölle niemals durch sein kann, die Kampagne, also die Story, ist schließlich nur eine Art gigantisches Tutorial mit Zwischensequenzen, um euch danach in die niemals enden wollende Schlacht gegen 12-jährige Pubertätsspasten zu schicken, die dich nebensächlicher fertig machen als Alice Schwarzer deine Erektion.

Womit wir auch schon beim aktuellen Lieblingsthema der Nation, dem Feminismus, angekommen wären: Während sich die Ulrikes dieser Welt gerade darüber aufregen, dass uns in jedem Game nur noch muskelbepackte Waffenfaschos entgegen brüllen, die mit coolen Sprüchen und stahlharten Eiern Monster in ihr eigenes Jenseits befördern, gibt euch “StarCraft” eine ganze Königin in die gut trainierte rechte Hand.

Kerrigan, alte und neue Herrscherin der Insektenmonster, ist so dermaßen stark und trotz ihrer ekligen Krustenfrisur so unendlich heiß, dass ich mir wünsche, sie ab jetzt in jedem anstehenden Videospiel verkörpern zu dürfen. Und während alle Typen in diesem Universum aus Angst vor dem Tod nur in eigenen riesigen Körperpanzern das Haus verlassen, stolziert sie ausschließlich mit einem hautengen Gummianzug durch die Gegend.

Da ich aus einleuchtenden Gründen absolut keine Ahnung vom Multiplayer-Modus habe, kann ich euch nur etwas von den perfekt designten Kabäm-Kampagnen erzählen. Und die sind der Wahnsinn. Wie viel Story, Emotionen und Adrenalin man aus einem puren Strategiegame heraus holen kann, ist ein modernes Wunder – auch wenn ich keine einzige Mission mehr als einmal spielen musste. Schließlich bin ich Gott.

Obwohl mir die Science-Fiction-Welt von “Mass Effect” um einiges besser gefällt als die von “StarCraft”, kann ich jedem Zocker nur empfehlen, sich die Erweiterung zu holen und stark bewaffneten Militärdingsis in den Arsch zu treten. Kerrigan ist toll, die Zergs sind toll, Blizzard ist toll, die Mac-Version ist toll. Alles toll. Und wer weiß: Vielleicht schlaft ja ihr schon bald mit asiatischen Models! Wenn ihr’s drauf habt…

Puma

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s.Oliver

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