Mag Watch - Die Zeitschriften der Woche

Wenn ich gerade mal zu faul bin, um den Mist zu lesen, den ihr so in eure private Blogs schreibt (Sarah, ich sag’s dir, noch ein Liebeskummer-Text und ich bewerfe…
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Die Zeitschriften der Woche

Wenn ich gerade mal zu faul bin, um den Mist zu lesen, den ihr so in eure private Blogs schreibt (Sarah, ich sag’s dir, noch ein Liebeskummer-Text und ich bewerfe dich in deinem Büro mit alter Erdnussbutter!), dann klaue ich auch gern mal Magazine aus Berliner Bahnhofshandlungen. Und diejenigen, die mir am meisten bedeutet haben, die stelle ich euch an dieser Stelle vor. Das sind die Zeitschriften der Woche. Toll.

Esquire

Esquire

Wahrscheinlich gehört ihr schon zu der nervigen Generation an hyperventilierenden Hosenscheißern, die nur noch bei Selena Gomez, Taylor Swift und Justin Biebers Mädchenfrisur einen Ständer bekommen und gar nicht mehr nachvollziehen können, warum Megan Fox einst das heißeste Stück Fleisch war, das auf Gottes Erde wandelte. Ach, egal. Jedenfalls gab die 26-jährige Mutter dem Esquire Magazine das laut VICE mieseste Interview aller Zeiten und ließ sich dann auch noch von Sante D’Orazio fotografieren. Und ja, sie ist immer noch heiß.

Bitch

Bitch

Bitch ist ein feministisches Popkultur-Magazin, das ich zum ersten Mal in New York entdeckt und gleich ein wenig durchgeblättert habe. In der aktuellen Ausgabe geht es um die Comic-Zeichnerin Gabrielle Bell, Missbräuche in der Spieleindustrie und amerikanische Hipster. Das Tolle daran: In Bitch gehen die Verantwortlichen klüger und geschickter mit Themen um, als es deutsche Feministinnen tun, die gern mit Schaum vor dem Mund und Vorschlaghammer in der Hand agieren und alles kaputtschlagen, das auch nur in Richtung “Männer” oder “Ficken” geht.

Playboy

Playboy

Wer schon lange nicht mehr vom Sofa aufstehen kann und seit Jahrzehnten in der bizarren Welt von RTL gefangen ist, der kennt sicherlich auch Claudelle Deckert. In “Unter uns” spielt sie eine (an dieser Stelle war ich zu faul nachzusehen, welche Rolle sie hat), im Dschungelcamp bzw. “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” kriecht sie auf allen Vieren im australischen Dschungel herum und im deutschen Playboy zeigt sie nun ihre braungebrannten Titten. Ob ihr die gut findet oder nicht, bleibt euch überlassen, ich habe jedenfalls schon hübschere gesehen.

High Snobiety

High Snobiety

Bei diesen ganzen englischsprachigen Fashion-Trend-Werbe-irgendwas-Seiten wie Hypebeast oder Slamxhype hat irgendwer mal festgelegt, dass sie auch analoge Magazine in den Handel werfen müssen, um cool zu sein. Also zieht jetzt auch die aus Good Old Germany stammende Webseite Highsnobiety mit und veröffentlichte just die mittlerweile sechste Ausgabe ihres selbstbetitelten Druckwerks. Diesmal sind unter anderem Larry Clark, Boys Noize und Kimi Hammerstroem dabei mit ganz vielen Fotos und Reportagen und Interviews. Oder so.

Forbes

Forbes

Wenn ihr euch mal so richtig beschissen und überflüssig fühlen wollt, dann kauft euch die neue Forbes-Ausgabe. Die widmet sich nämlich diesmal ganz den jungen Karrieremenschen, die bereits in dem Alter, in dem du gerade zum ersten Mal die Selbstbefriedigung kennengelernt hast, Millionäre geworden sind. Interviewt wird unter anderem David Karp. Den kennt ihr nicht vom Namen, aber er ist 26 Jahre alt und hat das mittlerweile 800 Millionen Dollar schwere Tumblr erfunden. Auch noch geil: Rachel Hoat, die das Internet lieb hat, und Jennifer Fan, die in Aktien macht.

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