Mag Watch - Die Zeitschriften der Woche

Print ist tot? Ja. Quatsch, das ist natürlich nur Spaß. Zwar werden gerade massenhaft Journalisten entlassen und die müssen von nun an ein trauriges Dasein als bezahlte Amazon-Rezensionsschreiber fristen, aber…
Mag Watch

Die Zeitschriften der Woche

Print ist tot? Ja. Quatsch, das ist natürlich nur Spaß. Zwar werden gerade massenhaft Journalisten entlassen und die müssen von nun an ein trauriges Dasein als bezahlte Amazon-Rezensionsschreiber fristen, aber manche Publikationen stellen sich da doch noch etwas klüger und erfolgreicher an. Und diese fünf Exemplare solltet ihr euch definitiv am Kiosk besorgen! Am besten noch heute. Tod den Bäumen!

Dazed And Confused

Dazed & Confused

Ja, ich weiß. Nicht jeder von euch steht auf diese ganze Japan-Asien-Euphorie, die ich hier gerade fast täglich ablasse. Und viele werden bereits von Kyary Pamyu Pamyu, AKB48 und den Tempura Kidz genervt sein. Aber selbst die altehrwürdige Dazed & Confused hat die Zeichen der Zeit erkannt und widmet dem fernöstlichen Popkulturterror eine ganze Ausgabe! Mit dabei sind unter anderem die koreanischen Blogger von Eat Your Kimchi, der Roboterfanatiker Shigeo Hirose und die Fotografin und Regisseurin Mika Ninagawa. Für alle, die vom westlichen Einheitsbrei angeödet sind.

Cooler

Cooler

Ihr seid weder Mädchen noch steht ihr auf Snowboarden, Skifahren oder Surfen? Das macht doch nichts! Cooler wird zwar für eine sehr spezielle Zielgruppe gemacht, aber die Themenauswahl, die sich meistens irgendwo in den jugendlichen Trendsportarten bewegen, sind so ausgefallen und vielfältig, dass man sich plötzlich für Dinge interessiert, von denen man vorher gar keine Ahnung hatte. Es gibt ein Interview mit Skaterin Helena Long, einen tollen Reisebericht über Melbourne und Enni Rukajärvi grinst gemeinsam mit einer Menge anderer hübscher Mädchen in die Kamera.

Front

Front

Wer keine Lust hat, sich erst einen umständlichen Grund ausdenken zu müssen, um sich hübsche Mädchen in Zeitschriften angucken zu dürfen, der greift zu unserem Lieblings-Titten-Heft überhaupt, der britischen FRONT. Ich könnte euch jetzt erzählen, dass sie mit Keith Lemon and Jack Whitehall über das vergangene Jahr gesprochen haben, Roll Deep von ihren Lieblings-Partytracks erzählen und auch Ghostface Killah und Sheek Louch ihre Redezeit bekommen. Aber eigentlich geht es nur um die 73 entblößten Nippel, die ihr fein säuberlich zählen könnt. Toll!

VICE

VICE

Gebt es doch zu: Der Krieg in Syrien geht euch am Arsch vorbei. Weil ihr eure eigenen Probleme habt und Kai-Dieter hat euch betrogen und die Schule ruft auch ständig an und fragt, wo ihr bleibt. Jaja, wir verstehen das. Ihr dürft also der VICE dankbar sein, dass sich ihre Leute für euch in das Land der sehr begrenzten Möglichkeiten begeben haben und von dort Dinge berichten, die bei “Punkt 12” nicht einmal in der Redaktionssitzung auftauchen. Es geht um verstümmelte Menschen dank Assad, ein Disneyland in Syrien und Flüchtlinge im Libanon. Respekt!

Purple

Purple

Ein waschechtes Modemagazin darf in dieser Runde natürlich nicht fehlen. Das geistige Kind des etwas durchgedrehten Olivier Zahm heißt Purple. Ihn kennt ihr womöglich von seinen legendären Liebeskummer-Blogeinträgen, als ihn seine Pseudo-Freundin Natacha Ramsay wegen eines anderen Typen verlassen hat, und Purple wiederum ist ein Spiegel seiner leicht perversen Gedanken. Es ist kein freundliches Magazin, stattdessen ist es direkt, schön und besonders. Da fällt auch die aktuelle Ausgabe nicht aus der Rolle. Mit Rei Kawakubo, Peter Beard und Richard Prince.

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1 Kommentar

  • Sophia

    Oft wenn ich Vice online lese, denk ich mir, dass sie wie der große Bruder von Amy&Pink ist. Oder die Schwester. Zumindest mein Eindruck. Fair, dass ihr sie trotzdem hier aufführt. Like!