PETA mal wieder - Rettet die Pokémon!

Ich liebe Tiere. Und ich würde sie am liebsten alle retten, wenn die Hälfte von ihnen nicht so gut schmecken würde. Das vorweg genommen, darf ich allerdings auch sagen, dass…
PETA mal wieder

Rettet die Pokémon!

Ich liebe Tiere. Und ich würde sie am liebsten alle retten, wenn die Hälfte von ihnen nicht so gut schmecken würde. Das vorweg genommen, darf ich allerdings auch sagen, dass mir die Typen von PETA Monat für Monat auf’s Neue auf die Eier gehen. Wer PETA nicht kennt: Das sind diese angeblichen Tierschützer, die aber ihre Zeit damit verschwenden, Hunde in LKWs zu vergiften und Super Mario zu verarschen.

Da Wale beschützen und Naturschutzgebiete bauen anscheinend keinen Spaß mehr machen, konzentriert sich die amerikanische Veganersekte seit Neuestem darauf, Natalie Portman anzupinkeln und Parodien von popkulturellen Ereignissen zu kreieren. Der neueste Kopfschüttler gilt dem neuen Nintendo-DS-Spiel “Pokémon Black 2 and White 2”, das diese Woche auch bei uns in Deutschland erscheint.

Im sogenannten Flashgame “Pokémon Black and Blue” nehmen ein wütendes, blutüberströmtes Pikachu und seine ebenso genervten Freunde Rache an den üblen Menschen, die sie seit Jahren in enge PokéBälle einpferchen und dazu missbrauchen, witzige Todeskämpfe als Sieger zu überstehen. Zur Belustigung von lüsternen Professoren und unreifen Pubertierenden.

„Genau wie viele Tiere in der echten Welt, werden Pokémon als Objekte missbraucht und ausschließlich für Unterhaltung und Experimente eingesetzt“, schreibt PETA in ihrer Pressemitteilung. „Dass Pokémon in PokéBälle gestopft werden, erinnert an Zirkuselefanten, die ihr Leben in engen Käfigen verbringen und nur Auslauf bekommen, um schmerzhafte Tricks auszuführen, die ihnen durch Elektroschocks beigebracht worden sind.“

Ich bewundere die Leistungen des WWFs und des Deutschen Tierschutzbundes. Und ich bin (natürlich) dafür, dass sich die Lebensverhältnisse aller gefangenen und gefährdeten Tiere massiv und so schnell wie möglich verbessern. Kein Scheiß, keine Ironie. Aber ständig mit peinlichen PR-Aktionen auf sich aufmerksam zu machen und Geld und Arbeit in diese Projekte zu stecken, anstatt dort zu helfen, wo Hilfe wirklich benötigt wird, das zeigt, dass PETA längst jeden Sinn zur Realität verloren hat. Und jetzt geht mit Pikachu ein paar Leute abschlachten, los!

s.Oliver

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3 Kommentare

  • peter mit den keta

    ach der wwf verkauft sein namen auch wie ne nutte
    und macht genauso viel scheiss pr sogar noch größer

  • Julia

    Nur dafür zu sein, dass sich etwas an den Tirhaltungsbedingungen ändert, reicht halt leider auch nicht. Peta versucht wenigstens aktiv etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu unternehmen (auch wenn ihre Werbeaktionen teilweise sehr aufmerksamkeitsheischend oder sogar peinlich sind). Aber immer nur ALLE mit etwas höheren ethischen Ansprüchen zu kritisieren weil sie etwas unternehmen ist noch viel peinlicher

  • Janaye

    oookay…das ist wirklich krank….
    ganz ehrlich, pokémon ist die erste serie die einem zeigt, dass pokémon (tiere) nicht dafür da sind sie zu quälen oder zu missbrauchen, sondern freundschaflich mit ihnen umzugehen und sie ebenso wie andere menschen, mehr noch als freunde zu behandeln…
    mit solchen aktionen zieht ihr echt ein wundervolles lehrreiches andenken in den dreck!
    außerdem nur um das mal zu sagen: ash hat nur ein oder vllt zwei mal versucht pikachu in seinen pokéball zu setzen, sonst war pikachu nieeemals in dem pokeball!