Die neue Abmahnwelle - Deutsche Blogger müssen zahlen

Wenn es ums Thema Bloggen geht, dann schielen wir immer wieder neidisch auf die amerikanischen Vertreter, die nicht nur wesentlich größere Erfolge feiern dürfen und wohlwollendere Leser besitzen, sondern die…
Die neue Abmahnwelle

Deutsche Blogger müssen zahlen

Wenn es ums Thema Bloggen geht, dann schielen wir immer wieder neidisch auf die amerikanischen Vertreter, die nicht nur wesentlich größere Erfolge feiern dürfen und wohlwollendere Leser besitzen, sondern die auch von einer Redefreiheit profitieren können, die nicht durch widersprüchliche Gesetze, verklemmte Verwertungsgesellschaften und neidische Medienvertreter beschnitten wird.

In den letzten Wochen hat die Anwaltskanzlei activeLAW damit begonnen, in Massen Abmahnungen zu verschicken, deren Forderungen oft um die 5000 Euro pro Objekt liegen. Auftraggeber ist die Berliner Bildagentur hgm-press Michel OHG, die sich die Rechte an allen möglichen Fotos und Grafiken sicherte und nun damit begonnen hat, jegliche Blogs abzumahnen, die diese in ihren Artikel veröffentlicht haben.

So soll die Seite Autodino knapp 19.000 Euro für drei Fotos zahlen, die sie verwendet haben. Die Forderungen gegen We Like That belaufen sich auf 3.000 Euro. Für eine Vorstellung des Künstlers Nathan Sawaya. Auch wir von AMY&PINK und unsere ehemalige Schwesternseite Wannafuckahipster (nicht mehr online) sollen 5.000 Euro für ein Bild von Lindsay Lohan überweisen. Und das sind längst nicht die Einzigen.

Das Besondere daran ist die Aggressivität und die Quantität mit der activeLAW gegen die deutschen Blogger vorgeht. Denn anscheinend ist es irrelevant, ob die Betreiber den Urheber der Bilder angegeben oder sogar das schriftliche Einverständnis erhalten haben. Die Google Bildersuche wurde automatisch durchforstet und es wird jeder abgemahnt, der dort auf die Schnelle zu finden war.

Ohne den rechtlichen Schutz eines Fair-Use-Gesetzes, wie es zum Beispiel in den USA schon längst in Kraft ist, ist es hiesigen Anwälten leider immer noch erlaubt, mit Massenabmahnungen inklusive horrenden Summen in Deutschland ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und damit so manche Existenz und jahrelange Arbeit in kürzester Zeit aufgrund von Habgier zu zerstören. Und das am Fließband.

Webseiten wie Tumblr, Pinterest oder Etsy wären in Deutschland schlicht nicht möglich, weil es das deutsche Recht nicht erlaubt, Bilder, an denen man nicht die Rechte besitzt, weiterzuverbreiten. Nicht zur Inspiration, nicht zur Information, nicht zur Empfehlung. Schon fremde Fotos auf eurer Facebook-Seite, eurer Google+-Wand oder eurem Twitter-Profil können euch mit einem einzigen Brief ruinieren.

Wenn das so weitergeht, sollte man es sich zweimal überlegen, ob man in Deutschland einen eigenen Blog oder ein Online-Magazin gründet und damit das Risiko eingeht, still geklagt zu werden. Denn nur, wenn sich die Poltik in dieser Sache engagiert und den Abmahnwellen endlich einen gesetzlichen Riegel vorschiebt, kann sich unsere digitale Kultur sicher, natürlich und modern entwickeln. Und dafür ist es höchste Zeit.

PS: Bitte keine Beleidigungen ohne konstruktive Kritik in den Kommentaren.

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73 Kommentare

  • “Denn anscheinend ist es irrelevant, ob die Betreiber den Urheber der Bilder angegeben oder sogar das schriftliche Einverständnis erhalten haben. Die Google Bildersuche wurde automatisch durchforstet und es wird jeder abgemahnt, der dort auf die Schnelle zu finden war.”

    Wen oder was vertritt denn die activeLAW, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert?

  • Maik

    Leider wird eine Bloggerumgebung, wie sie in Amerika Usus ist, hier wohl nie möglich sein. :( Diese Abmahnwellen sind ein absoluter Witz, gerade, wenn man wie du die “Strategie” dahinter hinterfragt. Klar, wenn ein Künstler seine Werke gegen seinen Willen und womöglich ohne Kennzeichnung irgendwo wahrnimmt, sehe ich ihn absolut im Recht. Hier handelt es sich aber meist um redaktionelle Aufbereitungen, nicht weniger als kostenlose Werbung, Verbreitung der eigenen Kunst (das Gehalt des Künstlers!) und zuletzt verlinken doch die meisten von uns ordentlich. Im Endeffekt sind das Advertorials im Wert von mehreren Hundert Euro.

    Da lobe ich mir Personen, die einfach darum bitten, etwas anzupassen oder offline zu nehmen. Diese geldgierige “Effizienz” i.S.v. Google Bildersuchen will mir nicht in mein grundsätzliches Menschenbild. :/

    Aber solche Beiträge wie dieser und Diskussionen darüber helfen enorm, nicht zuletzt um Kanzleien ausfindig zu machen, die ich NICHT engagieren werde.

    • Marcel

      Es sollte zumindest gesetzlich festgelegt werden, dass man erst eine Art Verweis mit der Aufforderung um das Entfernen der Fotos erhält. Und nicht gleich mit dem Abmahnhammer auf alles draufgehauen wird, was sich bewegt.

      • Ganz ehrlich, wir kennen es doch aus der Vergangenheit. Da wird sich wohl auf sehr lange Zeit nichts ändern und selbst wenn ist es wieder viel zu Ungenau. Man hat es ja an vergangenen Gesetzesänderungen die das WWW betreffen gesehen, das die Meisten in der Praxis wohl nur zu 30% funktionieren.

        An sich finde ich aber Marcels Ansatz genau richtig. Eine Art “Vor-Information” der jeweiligen Rechtsvertreter wäre in solchen Punkten sehr gut. Immerhin sind wir ja keine Unmenschen… :)

      • Maik

        Absolut, quasi nach dem Ermahnungsprinzip.

      • Susi

        Aber Maik, warum sollten sich Anwälte die Arbeit machen die Blogger anzuschreiben ohne den Gewinn im Hinterkopf? Es ist doch leichter einen Brief mit einer Forderung zu schicken als sich um die unkomplizierte ohne Entgelt verfasste Mail zu schreiben xD

        Das Deutsche Gesetzt lässt da zuviel Spielraum für Anwälte finde es wirklich Schade das bei uns das Web 2.0 nicht wirklich angekommen ist.

  • @ David

    Quote: “Auftraggeber sind diverse Bildagenturen, die sich die Rechte an allen möglichen Fotos und Grafiken gesichert haben …”

  • Tim

    Schmetterlinge.

  • Blog-Abmahnungen für Lego-„Kunst“ “º Nerdcore

    […] Mehr Infos bei AmyPink, die Abmahnungen kommen von der Firma hgm-press Michel OHG, einer Bildagentur, die sich auf […]

  • Ich finde es schade, dass die Entwicklung in Deutschland sich immer näher an einen netzaffinen Tiefpunkt hinbegibt. Schade nicht nur deswegen weil Menschen, die gerne und leidenschaftlich bloggen (dazu zähle ich auch kleine o. mittlere Magazine wie dieses hier) immer mit dem Grundgedanken leben müssen, in den Bankrott getrieben zu werden. Ich könnte mir keine 3.9 o. 19.000€ leisten um mit meinem Projekt weiter zu machen. Das die Gesetzeslage in Deutschland, im gegensatz zu Amerika, mehr als Rückständig ist, erscheint mehr als bedauerlich.

  • Die streitigen Bilder wurden uns mit der Bitte um Veröffentlichung zugesandt. Der Nachrichtengeber ist uns seit Jahren als als ehrenhafter Geschäftsmann bekannt. Noch an dem Tag, als die 19.000.-€ Abmahnung von activeLAW/hgm-press per Postzustellungsurkunde hier eintraf, veröffentlichten wir den Vorfall auf unseren Seiten. Zwei Tage danach erhielten wir ein Schreiben, in dem uns o.a. Anwälte um Entschuldigung baten. Man könne (in unserem Fall) nicht sicher sein, alleiniger Rechteinhaber an den Bildern zu sein. Also wurden sämtliche Forderungen gegen Autodino fallen gelassen.
    Ich frage mich nur, ob die Fa. hgm-press in ALLEN anderen Fällen “SICHER” sein kann, die alleinigen Rechte an bestimmten Bildern zu haben…

  • Micha

    Ich habe meine Blogs und Facebook-Pages schon vor Wochen stillgelegt. Ich werde garnichtsmehr publizieren. Tschüss, Internet.

  • marcelo

    gibts keine möglichkeit einspruch zu erheben? muss man diesen betrag wirklich einfach so aus dem nichts zahlen?
    ich finde das einfach nur krass.

    wir sind ein rein privates blogprojekt über münchen und könnten uns das auf keinen fall leisten, da wir keinerlei einnahmen generieren. auf der anderen seite machen wir auch kaum was kommerzielles. ab und an verlosen wir gästelistenplätze für diese oder jene feier. das war´s.

    wie ist denn die rechtslage, wenn man bilder ausm netz nimmt und diese verändert? etwa durch bildbearbeitung (ein farb-foto schwarz weiß machen) oder indem wir unser logo drauf klatschen?

  • Friedrich

    Schwör! Voll die HS diese Schmetterlinge!

  • Paul

    Wer zahlt ist selber Schuld.

  • Blog-Abmahnung bei We Like That und anderen | pengbummtschak

    […] ist das, was sich Marcel von AmyundPink fragt richtig und muss gründlich bedacht werden: Lohnt es sich noch einen Blog oder Online-Magazin […]

  • Die neue Abmahnwelle – Deutsche Blogger müssen zahlen | -=daMax=-

    […] andere haben heute schon davon berichtet, nun hat mich Matthias nochmal darauf aufmerksam gemacht: ein neuer Abmahnungssturm rast über Deutschland hinweg und diesmal kann es jede/n treffen: […] anscheinend ist es irrelevant, ob die Betreiber den […]

  • LeBambi

    Moin zusammen,

    also jetzt Mal ein paar Feinheiten: Man kann jemanden nicht automatisch auf Schadensersatz verklagen, sondern muss erst einmal die Möglichkeit bieten, die Bilder zu entfernen. Ähnlich war es mit der Facebook-Abmahnwelle wegen fehlender Impressen auf Unternehmensseiten (was wir glücklicher Weise rechtzeitig getan hatten).

    @ Marcello: Wenn ihr Bilder ohne Angabe des Urhebers (Rechteinhabers) verwendet und dieser nicht sein Einverständnis gegeben hat, dann ist auch eine Veränderung des Bildes keine ausreichende Verfremdung. Und euer Logo draufzuklatschen schon gar nicht, oder meinst Du, wenn ich “The Avengers” Streame und im Vorspann meinen Namen reinfrickel, verzichtet Marvel auf ne Klage?

    Wichtig ist immer: NICHT zahlen!
    Googlet nach ähnlichen Problemen und oft finden sich Leute, die da ganz sinnvoll reagiert haben und teilweise Musterschreiben ihrer Anwälte anbieten.

    Trauriger Weise werden inzwischen Scheinfirmen gegründet, da Anwälte nicht mehr ohne Auftraggeber losklagen dürfen (die Armen). Bis vor ca. einem Jahr konnte ein Anwalt nach “geklauten” Inhalten suchen, eine Anzeige inkl. Verfahren auslösen und dann dem Rechteinhaber Geld (abzgl. Kosten und Provision) überweisen. Das ist meines Wissens immerhin schon gekippt!

    Aber so lange Steinbrück & Co. Angst vor dem Internet haben bleibt uns Bloggern eben nichts anderes übrig, als uns immer doppelt und dreifach abzusichern. So hab ich einfach für meine Artikel eine eigene Bildsprache entwickelt und die Bilder einfach mit PhotoBooth gemacht! Mein Bild, mein Recht ihr besch?*#§nen Jura-Nutten. Zu doof für ne Kanzlei und zu geldgeil für richtige Arbeit!

  • Meine Frau wurde auch von denen abgemahnt und soll nun fast 8.000 EUR zahlen: http://www.unbelievable-pain.com/2012/09/jetzt-ist-es-passiert-ich-wurde.html

    Das ist doch einfach nur irre :(

  • Lynn

    Die Herrschenden herrschen, solange wir kriechen!

  • Wunz

    Wie viele solche Fälle brauchen die Hinz und Kunz-Blogger eigentlich noch, bis die Leute mal kapieren, dass man nicht einfach fremdes Zeug klaut und auf seinem Blog benutzt?

    Große Blogger werden so gut wie nie abgemahnt. Warum? Weil sie die Künstler fragen oder nur ihre eigenen Inhalte veröffentlichen. Fertig. Ist das so schwer zu verstehen?

  • Genau die Abmahnung haben wir auch… hier etwas Lesestoff, auch von unserem Anwalt (dury.de) dazu (der sich der Sache neben Facebook natürlich auch angenommen hat): https://www.facebook.com/andiliciouscom/posts/4008390647014

    Cheers, Andi

  • Finde das auch absolut nervig. Ist auch schlicht der Grund warum ich gerade meinen Fotografie-Blog geschlossen habe. Einfach keine Lust mehr Zeit zum Rechte einholen zu verschwenden als für die Beiträge selber.

    Sehr schade, dieses Innovationslose und Zukunftsferne Deutschland!

  • streetartFFM

    “Webseiten wie Tumblr, Pinterest oder Etsy wären in Deutschland schlicht nicht möglich, weil es das deutsche Recht nicht erlaubt, Bilder, an denen man nicht die Rechte besitzt, weiterzuverbreiten”

    Also die Formulierung ist viel zu pauschal, ich habe einen Tumblr der ausschließlich aus eigenem Material besteht- und könnte genau dieses Material komplett auch an einen Pinterest-Auftritt pinnen. Man muss ja schon unterscheiden, ob jemand sich ausschließlich durch’s Netz schmarotzt oder was Eigenes auf die Beine stellt.

    • Schon, doch prinzipiell hat Marcel schon recht. Wenn du nicht eigene Bilder/Texte etc. oder CC-Material nach Lizenzvorgabe verwendest, ist nichts erlaubt, was keine schriftliche (wenn man nicht ganz behämmert ist) Erlaubnis vorliegen hat. Und selbst dann können zumindest kurzfristig Anwaltskosten fällig werden, laufen bspw. die Nutzungsrechte des Rechtegebers ab oder verkauft er diese, dich mahnt irgendeine Pissnelke ab und du musst erst einmal dennoch beweisen, dass du das schön schriftlich archiviert hast (viel Spaß beim suchen). Demnach sind Inspirationsplattformen dessen Betreiber in Deutschland sitzen nicht möglich, außer man hat einfach zuviel Kohle oder es läuft etwas fingiert im Sinne on bspw. Commercial-Insiration auf Marketing-Ebene. Aber das ist halt nicht die Regel und nicht die breite Masse.

      Wir haben bspw. ein paar Kunden, die selbst ziemlich dick als AG oder nette GmbH unterwegs sind, aber dennoch ihre Affiliate/Content etc. Aktivitäten über eigens dafür gegründete Unternehmen im Ausland (z. B. Zypern) betreiben. Niemand hat Bock auf diesen Stress, vor allem wenn er zum Teil so richtig für die Katz ist.

      Aber da kann man sich Tage drüber unterhalten. Ich habe den Fehler auch schon mal gemacht, eine Diskussion mit Fotografen (die sogar bei Facebook unterwegs sind, yay) über Urheberschutz anzufangen. Kleiner Tipp: Mach’s nich. Außer du hast echt zuviel langeweile oder sprichst gerne mit Wänden.

      Cheers, Andi

  • Umleitung | herr baumann

    […] neue Abmahnwelle schwappt durch die deutsche Blogszene und die verlangten Preise sind echt total irre … […]

  • Wollt ihr uns verarschen?

    Wie bitte, der illegale “BRD-GESETZGEBER” soll sich engagieren,
    um unsere Freiheit im “WWW” sicherzustellen?

    Ein totalitäres, kriminelles und staatssimulierendes Verwaltungsmonster,
    dessen Hauptzweck die vollständige Vernichtung Deutschlands ist,
    soll seinen Gegnern, dem Deutschen Volk helfen!?

    Die wollen doch nichts lieber, als die ganze Blogger-Szene verunsichern,
    oder besser noch, komplett ausradieren!

    Sagt mal, wovon träumt ihr eigentlich nachts?

  • Laberarbeiter

    Die ersten hat es wohl schon dazu gebracht das Handtuch zu schmeißen http://deingesichtnicht.de/blog/alles-neu/

  • Lynn

    @ Wollt ihr uns ver­ar­schen? sagt…

    Du hast ja so Recht!!!

    Dieses elendige Parasitenpack können wir uns einfach nicht mehr leisten!

    Das scheint auch Kommentator Nr. 17 hier zu meinen:

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/10977-buerger-abgezockt-und-enteignet

    Also RAUS mit der WAHRHEIT – denn NUR DIE macht uns FREI!!!

  • Jane

    Habe auch mal über diese Abmahnwelle berichtet… Könnt mich gerne verlinken. Wir müssen was dagegen tun!

    http://sw-i-belong.blogspot.de/2012/10/abmahnungen-denkansto.html

  • Vorstadtprinzessin

    Ach ich warte ja auch nur noch auf Post! Ich kotze im Kreis bei diesen Abzocken! Ich frag mich echt manchmal, ob die Leute die dahinter stecken kein Gewissen haben! Denen geht es Null um Bildrechte! Kohle, Kohle, Kohle, darum geht es!

    Ich hab mich ja gestern auch über das und andere Themen ausgekotzt! Also Blogger sind wir immer die gearschten! Aber müssen wir uns das denn echt immer bieten lassen?!

  • Boahr, jetz hab ich voll Schiss, dass ich auch sonen Brief kriege O_O

  • Julia

    Ja die Abmahner ist schon ein ganz mieses Pack. Jedoch muss handelt es sich ja bei den hohen Beträgen meist um Streitwerte oder Gegenstandswerte. Ich hatte letztens erst ein Streitwert von 60.000 € musst dann für meinen und den Gegenanwalt ca. 3000 zahlen und die Sache war O.k.

    Aber ist schon erschreckend wie sorglos auch manche blogger einfach Bilder verwenden, ich kaufe die meisten nur noch oder besorg mir welche mit cc lizenz.

  • Bastyan

    Wie wird denn in Fällen von Rechteverletzung ein eventuell entstandener Schaden berechnet? Falls man hier von rechnen überhaubt reden kann… Auf meinen Blog verirren sich ca. 5 Leute am Tag. Aber was soll daran 5000€ kosten??? Wahrscheinlich oute ich mich hier als kompletten Justiz Laien, aber der Sinn erschließt sich mir hier nicht so ganz. Ich dachte wirklich mal, das vor einer Wiedergutmachung vorher ein Schaden entstanden sein müsste.

    Weiß jemand wie im Moment die Rechtslage beim einbetten von Filmen aus div. Video-Plattformen ist?

    • Otto

      Bei Fotos werden die Kosten meist aus der sogenannten Lizenzanalogie (http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenzanalogie) berechnet. D.h der Wert des Bildes entsteht durch die Kosten, die du zahlen müsstest, wenn du eine reguläre Lizenz für das Bild kaufen würdest. Und je nachdem wie lang du das Bild auf deinem Server hattest, kann der Preis auch für mehrere Jahre berechnet werden.

      Diesen Wert kann die Agentur aber im Grunde selbst frei bestimmen und dementsprechend nahezu beliebige Schadensersatzforderungen stellen. Gerichte entscheiden dann meist nur noch, ob das in einem glaubwürdigen Rahmen geschieht. Im Zweifelsfall werden sogenannte MFM-Tabellen (MFM=Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing) herangezogen, die diesen Rahmen abstecken

      In den meisten Fällen zahlst du dann aber auch nochmal einen 100% Aufschlag für die “Nichtnennung des Rechteinhabers”, was als zusätzlicher Denkzettel gedacht ist. D.h. wenn ein Foto im Bilderkatalog zB 300 Euro Lizenzkosten hat, wirst du vor Gericht in der Regel 600 dafür zahlen. Hast du 5 Bilder kommst du auch schnell auf 3000. Hast du das Bild schon länger als ein Jahr auf deinem Server, können sich der Grundpreis für das Bild auch verdoppeln. Dann zahlst du für 2 Jahre Lizenz (600.-) und immer noch den 100% Aufschlag und hast so 1200.- pro Bild und mit 5 Bildern damit 6000.- Schadensersatzforderung.

      Und falls die Sache vor Gericht kommt, werden dir die Anwalts- sowie Gerichtskosten in der Regel auch noch aufgebrummt, so dass man für eine handvoll Fotos auch leicht einen 5 stelligen Betrag erreicht.

      Beim Einbetten von Filmen kommt es auf den Fall an. In der Regel wird der bestraft, der das Material “öffentlich zur Verfügung” stellt. In der Regel eben der Seitenbetreiber, also du. Der kann versuche,n die Schuld auf einen anderen abzuwälzen, der dieses Video auf seinem Server gehostet hat, aber meist endet das dann auch nur in einer Mitstörerhaftung oder in einem seperaten Gerichts-Fall. In der Regel wird aber immer der Seitenbetreiber verknackt, der es nicht verhindert hat, dass ein Video auf seinen Seiten zu sehen ist. Das gilt oftmals auch, falls Besucher deiner Seite besagtes Material zB in Foren oder Kommentaren verlinken. Aber eine pauschale Rechtssprechnung gibt es eigentlich nicht. Das fällt je nach Gericht von Fall zu Fall unterschiedlich aus.

  • Werden die Bonsaibaumhäuser jetzt auch abgemahnt? | -=daMax=-

    […] Klein? Ist das etwa DER Klein, der an der Abmahnung von Amy&Pink beteiligt war? Ich führe (leider?) keine ausführlichen Statistiken und habe deshalb keine Ahnung, […]

  • Otto

    Wir hatten von der besagten Kanzlei und hgm-press auch mal eine Abmahnung erhalten für Celebrity-Fotos. Trotz modifizierter Abgabe einer Unterlassungserklärung und sofortiger Beseitigung der Bilder wurden wir ohne jegliche Rückantwort vor Gericht gezerrt, um den Schadensersatz einzutreiben – denn nur darum gehts ihnen. Ein vertraglicher Nachweis darüber, ob sie wirklich Rechteinhaber der Fotos sind blieb vor Gericht völlig aus und konnte auch nachträglich nicht erbracht werden. Trotzdem sollten wir zahlen, dank LG Hamburg, die ja bekanntlich nahezu jegliche Urheberrechtsfälle durchwinken.

    Die Masche von hgm Press ist klar: sie suchen sich bestimmte Fotos heraus und mahnen dann wahhlos mehrere User per Massenabmahnung ab, die diese Fotos verwenden. Falls sofort Geld fließt ist das denen Recht. Stellt man sich quer und schaltet einen Anwalt ein, kommt der Fall direkt vor Gericht und es wird scheinbar erst nachträglich versucht, eigene Nutzungsrechte vom Urheber für das Bild aufzutreiben, die als Abmahnlegitmation herhalten sollen – denn Urheber der Fotos ist hgm sogut wie nie. Die kaufen sich meist nur die Nutzungsrechte für den deutschsprachigen Raum – aber haben keine exklusive Rechte, d.h. auch andere Agenturen können Nutzungsrechte für die gleichen Fotos besitzen.

    Kenne auch noch andere private Seiten, die damals für das gleiche Fotomaterial abgemahnt wurden, einige davon sind aber inzwischen down, weil sie durch die Vorfälle ruiniert wurden. Ein tolles Nebengeschäft für hgm, wenn ihre eigenen Pressefotos keinen Absatz finden. Bei allem Verständnis zum Urheberrecht, aber eine einfache Abmahnung und Möglichkeit zur Beseitigung des Materials hätte genügt – aber hier geht es einfach nur um Abzockerei im großen Stil, was die Masse an Abmahnungen und die übertriebenen Forderungen durchaus belegen. Hoffe, es melden sich hier noch ein paar Betroffene, auch in der Hoffnung dass es irgendeinem Abgemahnten vor Gericht als Beweismittel dient, dass hier nur mithilfe von Massenabmahnungen abgezockt werden soll – denn das ist hierzulande eigentlich unzulässig. Anwälte, die sowas nachweislich unterstützen, sollte man eigentlich die Lizenz entziehen.

    Meiner Meinung nach sollte die Regierung endlich mal Gesetze veröffentlichen, die a) klar zwischen privaten und kommerziellen Projekten unterscheidet. D.h. wer nicht via Impressum klar als Firma erkennbar ist, gilt auch nicht als kommerziell, egal ob er mit nem Werbebanner ne handvoll Euro verdient, um seine Serverkosten zu decken. Und b) sollte es bei diesen privaten Seiten dann verboten sein, mit dem ersten Schreiben direkte Schadensersatzforderungen zu stellen, abgesehen von der 100.- Decklung der Anwaltskosten. Es müsste immer zuerst die Möglichkeit geboten sein, das besagte Material zu beseitigen, bevor es zu weiteren rechtlichen Schritten kommt. Eben das, was man im klassischen Sinne unter einer Abmahnung eigentlich versteht. Alles andere ist ja ansich nichts weiter als eine Rechnung.

  • Ist es wirklich korrekt, die jetzigen Abmahnungen wg. der Bilder mit der Redefreiheit in Verbindung zu bringen, wie Du es im ersten Satz tust? Wenn ich mir Eure Site so anschaue, dann stelle ich zuerst mal fest, dass die fremden Inhalte wahrscheinlich überwiegen. Viele scheinen kommerziell zu sein, es macht einen gesponserten Eindruck. Outletstores, adidas usw.

    Ich empfinde es als Heuchelei, eine solche Site wie die Eure aufzuziehen, die offensichtlich einen professionnellen Anspruch hat und irgendwann auch gewinnträchtig sein kann, aber dann ganz blauäugig durch sein Verhalten die sattsam bekannten Abmahnabzocker gleichsam einzuladen. Ihr habt also keine Verträge mit den Leuten geschlossen, keinen Kontakt zu ihnen aufgenommen, fahrt aber eine so grosse Kiste?

    Fehler können ja passieren, aber dann gleich die ganz grosse Keule hervorzuholen. Aber wahrscheinlich habt ihr immer noch nicht begriffen, dass ihr einen Fehler gemacht habt. Der Absatz

    “Webseiten wie Tumblr, Pinterest oder Etsy wären in Deutschland schlicht nicht möglich, weil es das deutsche Recht nicht erlaubt, Bilder, an denen man nicht die Rechte besitzt, weiterzuverbreiten. Nicht zur Inspiration, nicht zur Information, nicht zur Empfehlung. Schon fremde Fotos auf eurer Facebook-Seite, eurer Google+-Wand oder eurem Twitter-Profil können euch mit einem einzigen Brief ruinieren.”

    spricht hier Bände. Gummikriterien wie “Weiterverbreitung zur Inspiration, Information, Empfehlung” sind ein Witz, schon bei euch ist die Grenze zum Geschäft fliessend bzw. nichtexistent. Wer soll das jeweils wie beurteilen, ob ein Weiterverbreiter nun nicht ein Geschäft damit machen will?

    Also: Bodenhaftung nicht verlieren. Und Schmollen (“Ich mach’ meinen Blog jetzt dicht”) ist nur lächerlich.

  • Tim

    Amy&Pink ist eine komerzielles Internetangebot, das den deutschen Gesetzen unterliegt. Also sollte man mit der Gesetzeslage leben, oder sich ein anderes Business suchen. Klingt sicher anmassend, zynisch oder einfach nur böse, aber das ist die Quintessenz. Denn der Verweis auf die Abmahnpraxis hierzulande ist nicht ganz sauber. Veröffentlichungsrechte von Fotos, Urherberrechte oder Persönlichkeitsrecht von Abgebildeten müssen immer beachtet werden. Das Abmahnwesen legt nur die Hürde etwas niedriger, dass sich die Betroffenen gegen die – ihrer Meinung – unrechtmässige Nutzung wehren können. Auch ist das Jammern über die hohen Forderungen in der “Abmahnung” bei der Nutzung von Fotos nicht ganz richtig. Die hohen Beträge kommen durch die im Nachhinein geforderten Honorare + einen 100% “Strafaufschlag” zustande. Sollten also keine gemeine Willkür sein.

  • Digitalender 2012 – Oktober (+ kurzer Statusbericht) — DonsTag

    […] ihr im Moment aber gar nicht anklicken, denn aktuell sind wegen der Abmahnwelle (siehe hier und hier) erstmal alle Beiträge, die älter sind als der 20.08.2011 nicht erreichbar. Da war […]

  • Achtung Gartenblogger: Eine üble Abmahnwelle läuft!

    […] Veröffentlichungsrechte gehabt hätte. Auf dem ebenfalls betroffenen Blog Amy&Pink schreibt Marcel Winatschek: In den letzten Wochen hat die Anwaltskanzlei activeLAW damit begonnen, in Massen Abmahnungen zu […]

  • Blogs abzocken neuer Megatrend in Deutschland – Eine neue Abmahnwelle sorgt für Besorgnis | Schlecky Silberstein

    […] vom Netz genommen. Fakt ist: Hier werden garade ultra-aggressiv Blogs abgemahnt: we like that, amy and pink, autodino, und immer wieder sind die Initiatoren HGM Press und […]

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    […] Und der Wahnsinn geht weiter anscheinend werden zunehmend Blogger Abgemahnt welche Bilder ins Netz gestellt haben. Die "Preise" für diese Abmahnungen sind deftig von von 3000 bis 19000 Euros ist alles dabei ! Hier kann man zb. etwas dazu Lesen ! […]

  • dot tilde dot

    “wie es zum beispiel in den usa längst in kraft ist” klingt irgendwie verdammt nach “das wurde wegen des digitalen umbruchs eingeführt und wir sind mal wieder so spät dran”.

    die wurzeln des fair-use-prinzips gehen viel weiter zurück, als die formulierung es vermuten lässt.

    .~.

  • kate

    …ist es zuweit hergeholt, wenn man anfangen würde sich vehement dafür einzusetzen das die Anwälte vor Geldforderung eine Abmahnung bzw. Aufforderung das Bild etc zu entfernen senden müssen? Rechtlich in anderen Situation bekommt man doch auch erst drei Mahnungen. Es sind gerade soviel Blogger und Leser an diesem Thema dran. Zeit für ne Stimmsammlung das genau die Lücke gesetzlich geschlossen wird und wir nicht die Melkkühe der grauen Abzocker sind. Wieso muss ich bei solchen ……. Geschichten immer an MOMO denken ;)

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  • Sarah76

    Es ist wirklich schlimm was zum Thema Abmahnungen im Internet in den letzten Jahren passiert ist. Immer mehr geht es zu Lasten von Unwissenden bzw. Unschuldigen. Die Gesetzgebung muss endlich schneller reagieren und diesen Abmahnwellen einen Riegel vorschieben oder zumindest die Abmahnbeträge deckeln.

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  • Jacki

    Hallo an alle die so was schon mitgemacht haben.

    Mir ist das gleiche auch passiert mit einen Foto das im unterforum war, das Foto wurde gepostet durch einen User für eine Forengruppe.

    Ich bekam vor ca. 3 Monaten via email und dann schriftlich eine abmahnung, zum schluss dieser abmanung stand dann:

    Wir haben Sie darüber hinaus aufzufordern, schriftlich Auskunft zu erteilen,
    1.) woher Sie das Lichtbildwerk bezogen haben.
    2.) seit wann Sie das Lichtbildwerk verwerten.
    3.) an wen Sie das Lichtbildwerk ggf. weitergegeben haben.
    4.) ggf. welchen Gewinn Sie mit dem Lichtbildwerk erzielt haben.
    5.) ob Sie das Lichtbildwerk in anderen Medien (z.B. Printmedien wie
    Imagebroschüre) verwerten oder verwertet haben.
    Zur Erfüllung der Ansprüche setzen wir eine Frist bis längstens
    xx.xx.2012.
    Den Schadenersatzanspruch machen wir dann gesondert geltend.

    und zum schluss noch dieses:

    ohne Zustimmung des Gläubigers zu vervielfältigen und/oder im Internet oder
    auf sonstige Art und Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und /oder
    zugänglich machen zu lassen.
    Für jeden zukünftigen Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung verpflichtet sich
    der Schuldner, eine Vertragsstrafe zu bezahlen, die der Gläubiger nach billigem
    Ermessen festsetzten kann. Die Angemessenheit der Vertragsstrafe ist im
    Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfen.
    Der Schuldner erkennt die Verpflichtung zum Schadenersatz dem Grunde nach
    an.

    und ich sollte das unterschreiben oder weiter Strafrechtliche forderungen werden in die gänge geleitet.

    Nach vielen hin und her und beratung mit Kollegen aus der IT Branche habe ich einen Tag vor ablauf des Termines einen Anwalt hinzu gezogen was letztentlich mein Glück war, den dieser auf IT Rechte spezialisierte Anwalt hat diese Angelenheit in nur einen Briefwechsel geklärt und ich war raus aus der sache. Anwaltskosten lagen nartürlich bei mir .

  • Rene

    an Sarah76

    Die Gebühren zu würde das Problem nur vertagen! Allerdings gebe ich dir Recht, dies könnte wohl recht zügig umgesetzt werden. Interessant, beeindruckend und beängstigend zugleich ist der Umstand, dass sich eine ganze Branche entwickelt. Es gibt scheinbar Anwälte, die sich auf das Themengebiet spezialisiert haben.

    Dieser Beitrag stellt lediglich meine eigene und persönliche Meinung dar!

    Rene

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