Time Machine - Artikel von früher

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der keine Pause zum Durchatmen bleibt. Aber das wisst ihr. Denn ihr seid wie immer auf dem Sprung. Wie wäre es da einmal…
Time Machine

Artikel von früher

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der keine Pause zum Durchatmen bleibt. Aber das wisst ihr. Denn ihr seid wie immer auf dem Sprung. Wie wäre es da einmal mit einer guten Tasse Tee und einer kleinen Auszeit, um euch die besten Texte aus zehn Jahren AMY&PINK zu geben? Das könnt ihr hier. In unserer Rubrik “Time Machine”, in der wir euch jede Woche die fünf tollsten Artikel über Liebe, Leben und Lavalampe präsentieren.

Kyary Pamyu Pamyu – Pon Pon Pon

Also Kinder. Bevor ihr euch diesen brandneuen Musikclip der japanischen Künstlerin Kyary Pamyu Pamyu namens “Pon Pon Pon” reinzieht, müsst ihr eure Eltern erst einmal um folgende Zutaten anbetteln: Erdbeersauce, LSD, Eiscreme, Smarties, Badesalz, pures Koffein und eine Prise Einhornschuppen. Das zermanscht ihr dann in einem Sandförmchen und steckt es euch in den Mund. Oder raucht es. Oder setzt euch drauf. Egal. Ready? Okay, los geht’s. Nach diesen vier Minuten werden euch weder eure Eltern noch eure Freunde noch der widerliche Lehrer, der euch im Sport immer an die Möpse greift wieder erkennen, aber hey: Das ist es allemal wert. Pon Pon Pon!

Daisy Lowe – Playboy Summer

Während der amerikanische Playboy schon lange nicht mehr die Innovations-Nackedei-Kanone von damals ist und der deutsche Ableger meist nur noch abgehalfterten Ü-Promis oder unbekannten Soap-Sternchen die Klamotten vom Leib pustet, hat er diesmal zur Abwechslung mal wieder unsere gesamten Probs verdient. So zerrten die Bürosklaven von Hugh Hefner in einer Ausgabe das 22-jährige Model Daisy Lowe, Tochter von Pearl Lowe und Gavin Rossdale, an den Pool, wo sie mit ihr so wahnsinnig gute Fotos machten, dass wir nur noch weinend vor Glück vor dem Monitor sitzen und uns ein Stückchen richtigen Sommer zurück wünschen. Ach Daisy, wir lieben dich ein bisschen.

Ein Liebesbrief – Berlin, Berlin, Berlin

Es ist zehn Grad kälter als woanders, der Wind spuckt mir in die Fresse, ich trete in Hundescheisse und schreie aus ganzem Herzen, laut und ungefiltert: „FUCK DIS SHIT ALTER!“ Mein Taxifahrer kann“˜s Maul nicht halten, mein Lieblingsgraffiti an der Torstraße wurde gebufft, ich bin obdachlos, fällt mir da ein, der Henkel meiner Tasche ist mir gerissen, diese Bastardkälte macht mich fertig. Nach fünf Monaten in tropischer Sonne bei 40 Grad bin ich zurück im schlimmsten Winter Europas, nämlich der in Berlin, voll rein, Blues und Frust und hey, hab“˜ ich schon erwähnt, dass ich arbeitslos bin? Ich zerkaue meine Fingernägel, remple einen Typen vor der Haustür versehentlich an und darf mir die nächsten fünf Minuten irgendein wahlloses Geschlotter anhören, bis ich ausraste und zurück schreie: „KOMMSTE AUS STUTTGART ODER WAS, DU OPFER?!“, aber ich warte nicht auf seine Reaktion, sondern verschwinde mit meinen Koffern im Haus, bevor ich abgestochen werde.

Solomomente – Allein mit dir zusammen

Allein zu sein heißt nicht zwingend einsam zu sein. Klar trifft sich das manchmal in der schmerzenden Mitte des Alltags, doch viel schlimmer ist es doch davor wegzurennen. Allein sein ist nicht einfach, zumindest nicht für mich. Man kann es weder künstlich antrainieren, noch ansatzlos erzwingen. Irgendwie habe ich das Gefühl, es gibt, was das angeht, zwei Sorten von Menschen. Die, die automatisch oft und gerne alleine sind, und die, die irgendwie immer mit anderen zusammen abhängen. Natürlich öfter zu zweit als in der Gruppe und es natürlich auch gerne tun. Beide Verhaltensschemen sind im Extremfall natürlich ungesund, denn wir wissen ja alle, dass das Maß regiert und auch gerne mal den mit dem Zeigefinger winkenden Weisheitsgott spielt.

Emily Scarlett Romain – Friends I'll Never Meet

Emily Scarlett Romain vermisst eigentlich ständig irgendetwas. Ihre gestörten Freunde aus dem Nachtclub, den heißen Sommer am See, das letzte Festival in Deutschland. Kein Wunder also, dass die 23-jährige Britin am laufenden Band Fotos von allem macht, was sie den ganzen Tag über so erlebt. Und nicht nur das. In London und drumherum stellt sie ihre Werke, die allesamt auf 35mm-Film entstanden sind, sogar in Galerien aus. Nachtabenteuer in fremden Wohnungen, der Ausflug nach Berlin, die fette, irgendwie dumm durch die Gegend guckende Katze. Emily bekommt sie alle.

NA-KD

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