Die Dritte Internetwelt - Deutsche Blogs sind hässlich

Es ist wirklich zum Verzweifeln. In Deutschland wächst seit Jahren eine vor Themenvielfalt und tollen Autoren nur so strotzende Bloglandschaft heran. Mode, Technik, Musik, Alltagsschweinereien – alles dabei, was sich…
Die Dritte Internetwelt

Deutsche Blogs sind hässlich

Es ist wirklich zum Verzweifeln. In Deutschland wächst seit Jahren eine vor Themenvielfalt und tollen Autoren nur so strotzende Bloglandschaft heran. Mode, Technik, Musik, Alltagsschweinereien – alles dabei, was sich der vom Print abgewendete Digital Native so wünscht. Oft mutig, kompetent und auch rasant geschrieben. Aber dann gucken wir sie uns einmal außerhalb des Feedreaders an und denken uns: Boah, weniger Mühe mit dem Design hättet ihr euch nicht geben können, oder? Das ist ja schon fast peinlich.

Picken wir uns doch einmal die größten und hoffnungsvollsten Exemplare aus der Szene heraus und betrachten sie genauer. Hier hat zum Beispiel Fabu ins Schwarze getroffen. Caschys Blog gilt hierzulande als einer der bekanntesten Technik-Weblogs, hat immer den neuesten Shit aus der Welt von Windows, Apple und Google parat. Aber er sieht aus wie eine dieser russischen Spamseiten für illegale Medikamente.

Und für die Domain möchte man ihm einfach nur links und rechts eine mitgeben. Die hat wohl schon so manches Renterpaar verarscht, das ein schnuckeliges Hotel in der Nähe vom Hafen buchen wollte. Vergleicht man diese Traurigkeit mit Äquivalenten aus den USA, bleibt keine andere Möglichkeit mehr übrig, als sich in eine Ecke zu stellen und zu weinen. Weil man sich dann in Deutschland wie in der Dritten Internetwelt fühlt.

The Verge, The Next Web und Wired wissen, wie man Nerdstuff und Coolness gekonnt miteinander verbindet. Sie laden dazu ein, die Seite nicht wieder schnellstens und verlegen zu schließen, wenn wir uns die Informationen, die wir brauchen, gezogen haben. So müssen Techblogs aussehen. Oder noch besser. Wenn man es denn drauf hat. Aber nicht wie die erste WordPress.com-Page eines 12-Jährigen.

Womit wir schon beim nächsten Kandidaten wären: Nerdcore ist die deutsche Anlaufstelle für alles rund um Comics, Zombies und mehr oder minder lustigen Geekschrott. Vorausgesetzt ihr versteht kein Englisch und habt das Zeug nicht schon Tage vorher auf Buzzfeed, Reddit und io9 gesehen. René hat sich seinen Status dadurch verdient, dass er einer der ersten hiesigen Blogger überhaupt war und kein wirkliches Leben zu haben scheint, wodurch er 24 Stunden am Tag, also wirklich rund um die Uhr, Content in die Welt pustet. Respekt. Ehrlich.

Aber muss seine Webseite aussehen wie ein überladener Contentcrawler, ohne jegliche Art von Struktur und einfachsten Gestaltungsregeln? Wie wär’s, sich an den gut aussehenden Seiten in diesem Milieu zu orientieren und sich aus den verschiedenen Designs das Beste herauszusuchen? Eine Mischung aus der Page von EA und TheTrendNet zum Beispiel? Oder eine etwas cleanere Version von Kotaku? Oder sich mal aus einer ganz anderen Ecke des Planeten inspirieren lassen. Bei Fatale. Oder dem Ships Mag. Oder dem Pilot Magazine.

Es gibt so viele tolle Designs da draußen, von denen ihr euch ganz leicht anfixen lassen könnt und aus denen ihr etwas Eigenes erschaffen könnt. Die Zeit solltet ihr euch nehmen, um aus der Masse herauszustechen. Als Neueinsteiger hätte René mit seinem jetzigen Design keine Chance auch nur einen Blumentopf zu gewinnen. Und seine verwirrende Domain könnte er auch mal wieder ändern.

Oder nehmen wir Buzzriders, das neue Projekt von Blogurgestein Robert Basic. Das Teil soll über die Technologietrends von morgen informieren. Also die Zukunft. Warum aber sieht der Auftritt dann mit seinem fix umgemodelten Standardtheme aus wie aus dem letzten Jahrzehnt, ohne irgendeine Form von Wiedererkennung, Außergewöhnlichem, Coolness? Das grenzt schon fast an vorsätzlichem Hass gegenüber den Lesern.

Natürlich kommt es bei Blogs in erster Linie auf guten Content an. Dass ihr ein interessantes Thema habt, über das ihr individuell, informativ und persönlich schreiben könnt. Aber ein schlechtes Design macht euren Besuchern das Leseerlebnis madig. Es ist euer Projekt, also holt gefälligst das Beste raus und erspart uns den Kotzreiz, der uns ereilt, wenn wir mal wieder innerlich den Hässlichkeitsaward verleihen. An euch.

Ihr macht einen Kunstblog? Dann guckt euch M.A.P. und Neuewave an. Ihr arbeitet gerade an einem neuen Design für euren Modeblog? Vice Style und das V Magazine sind die perfekten Stellen, um euch inspirieren zu lassen. Womöglich stellt ihr auch gerade ein frisches Fotoweblog zusammen. Gebt euch vorher Anyone, Girl, Elroy oder The Ones2Watch. Ein Online-Magazin? Dann Acclaim, Girls Rock oder eben Hypebeast.

Es ist wirklich nicht schwer, euren Blogs ein einigermaßen ansprechendes Image und Aussehen zu verpassen. Und wenn ihr das nicht drauf habt, dann sucht euch jemanden, der es kann. Denn ihr wollt mit eurem Projekt etwas reißen, dann bumst eure Leser schon beim ersten Aufruf mit einem Design um, das sich gewaschen hat. Ihr macht das für euch. Und für uns. Und für alle, die bei der deutschen Blogosphäre mehr an einen peinlichen Haufen voller Netzmongos denken, als an kompetente, interessante und außergewöhnliche Menschen. Ändert das gefälligst!

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108 Kommentare

  • Yannik Helm

    “ich liebe wen ich will!” sagte mein herz und lief davon. starthilfe bitte

  • “Und für alle, die bei der deutschen Blogosphäre mehr an einen peinlichen Haufen voller Netzmongos denken, als an kompetente, interessante und außergewöhnliche Menschen.” – true, true

  • Ich mag eure Überschriften jetzt mehr…

  • Alexander

    na dann marcel winatschek, marsch marsch templates anpinseln statt rumzupöbeln.

  • jespin

    stimme dir voll zu. allerdings ist bemerkenswert, das 80% der erwähnten vorbilder aussehen wie pintrest.com ;)

  • Taj

    Tja… stimmt komplett (mag aber wohl niemand auf like klicken, aus Angst vor den Alphabloggern :D…)

  • Oliver B.

    Gut, ein De-Blabla-Techblog mit 20k UIs mit Wired (400k UIs, eigenes Magazin, riesiges Team) zu vergleichen, ist wie lächerlich, etwas wie eine Beepworld-Site mit AmyPink.com zu vergleichen.

    Sonst aber: Blogger haben grösstenteils keinen blassen Schimmer von Designs, Code oder sonstigem was hinter ihrem WordPress-Ineterface abgeht. Es gibt aber auch gutes, http://www.leumund.ch oder http://www.ahnungslos.ch fixieren sich schön auf den Content, sehen aber trotzdem gut aus. Auch http://www.dworni.ch kann sich durchaus sehen lassen.

    Zu der oben angesprochenen Pinterest Nachmache: Auch Pinterest hat dieses ge-gride nicht neu erfunden. Beispielsweise http://www.canv.as und co hatten das schon um einiges länger…

    • Stil ist keine Frage der Größe, sondern der Einstellung.

      • Oliver B.

        Da hast du recht. Aber: Wer kann wolhl eher Ressourcen wie Zeit und Geld in ein Design zu investieren, grosse Webseiten wie Wired oder kleine Privatblogs?

        • Marcel

          Aber genau das ist ja der Knackpunkt: Wenn man schon so viel Energie und Zeit in gute Blogartikel steckt, dann sollte man sich auch damit befassen, diese individuell und so großartig wie nur irgendwie möglich zu präsentieren. Einige veröffentlichen so viel Content, dass sie damit locker ein etwas magazinähnlicheres Design allein befüllen könnten.

          • Oliver B.

            Vergiss das Können nicht.
            Die wenigsten, welche beneidenswert gute Inhalte zu Stande bringen, haben auch genug Ahnung, Muse und Möglichkeiten, die optische Umsetzung durchziehen zu können.

  • Naja, die deutschen sind anders erzogen, sie sind geradliniger, zielstrebiger, einfacher und kreativlos. Ich finde Carstens Blog ok. Euren aber auch. Eure Vorschläge, (theverge, …) gefallen mir dagegen nicht.

  • Über Geschmack lässt sich streiten.
    Über die bei Euch fehlende mobile Seite, die nicht nur das Lesen, sondern auch das Verfassen eines Kommentars mit dem iPhone zum Krampf macht meines Erachtens weniger…

    Form follows function.

    • Marcel

      Eine mobile Seite folgt, wir müssen nur noch herausfinden, wie wir Galerien und Videos ohne Umstände auch für unterwegs anpassen können.

      • Da isses wieder: “… ohne Umstände …”. Mir persönlich ist Inhalt wichtiger als die Verpackung. Leider sieht es die breite Masse heute wohl anders. Ich freue mich über jeden guten Artikel. Und wenn dem Autor dann “die Umstände” zu groß waren, ihn noch aufzuhübschen: er hat die Prioritäten richtig gesetzt.

  • Provokant aber gut … guter Content erfordert Zeit, welche vermutlich am Design fehlt.

  • Alper´s Blog namens http://meetinx.de/ wurde vor einigen Monaten komplett überarbeitet.

  • Daniel

    Ich finde die meisten von euren Beispielen für “besseres” Design schrecklich, weil völlig überladen und unübersichtlich. Da ist mir Nerdcore beispielsweise tausendmal lieber. Mit der Domain habt ihr allerdings Recht, nerdcore.de muss endlich zurückkommen!

  • Gelegentlich habt ihr aber auch echt keine wirklich guten Seiten: http://www.designmadeingermany.de/
    Ihr lebt nur in eurer ModeWelt =D

  • Dastan Rostam

    Ich mag russische spamseiten für illegale Medikamente

  • Vielleicht auch hier mal die Zeilenlängen nen bisschen kürzen? Ist teilweise echt anstrengend die Beiträge zu lesen…740px Breite bei 12px Schriftgröße ist nen bisschen hardcore…

  • Deutsche Seiten privater Autoren mit großen amerikanischen Vertretern und ihren Teams vergleichen. Bei einem wichtigen Thema mit völlig falschen Gegenüberstellung absolut daneben liegen.

  • Ich glaube UARRR weint grade.

  • Naja, Quatsch, Marcel. Das war jetzt eben ein Rant, und dir gefallen manche Blogs, und andere nicht. Äpfel besser als Birnen, aber das mit der Geschmackspolizei kauft dir keiner ab. Dafür biste dann doch zu nett. Und vergiss das doch bitte mit den US-Vorbildern. So bis nächste Woche. Inzwischen könnt ihr ja weiter versuchen, so wie Vice zu sein. Was ja nicht die schlechteste Idee ist. Viel Spass noch dabei.

  • Guter Artikel dem ich erstmal zustimme. Nur was hat das Titten ähm Titelbild mit dem Artikel zutun?

  • ich wollte den Text lesen, bin aber oben am Visual hängen geblieben.

  • Mh… da haste dir ja auch genau die ausgesucht, die kacke aussehen.
    Ich bin sehr frisch in der Blogerscene und muss sagen, das es garnicht sooo einfach ist als einzelner Bloger alleine etwas Schniekes auf die Beine zu stellen. Aber du hast schon recht, wenn man ein relativ großer Blog ist, dann sollte man auch ein leckeres Blogdesign erwarten können.

    • Marcel

      Ja klar, wenn man nicht gerade ein Design-Genie ist, dann kann man da alleine wenig reißen. Aber wenn einem das eigene Projekt sehr am Herzen liegt und es nicht nur ein Ab-und-zu-Hobby ist, dann muss man sich halt jemanden suchen, der mehr Ahnung davon hat und einem helfen kann.

  • Sophie

    “Über den Autoren”: Autor. Autor!

  • Interessant, dass ihr “The Verge” erwähnt. Die Seite sieht zwar gut aus, ist dafür aber unübersichtlich wie Sau. Kann man absolut nicht gebrauchen.

    • Marcel

      Hier stellt sich natürlich die Frage, wie man seine Leser bedienen möchte. Will man ihnen eine aktualisierte Auflistung von oben nach unten anbieten oder ihnen ein Erlebnis ermöglichen, etwas, worin sie ab und zu eintauchen und sich das herauspicken können, was ihnen gerade ins Auge sticht. Dass die Leute hinter The Verge mit ihrer Seite erfolgreich sind, zeigt sich ja allein an den vielen Fans, die sie innerhalb weniger Monate für sich gewinnen und die andere Webseiten anscheinend nicht befriedigen konnten. Wahrscheinlich wäre eine gelungene Mischung aus The Verge und Engadget.com für den deutschen Markt am angebrachtesten.

  • Verge, TWN und Wired würde ich aber nicht mehr wirklich als richtige Blogs bezeichnen, das sind für mein Verständnis eher “Webportale”. Blog hat nen Header, darunter Beiträge und ne Sidebar, fertsch. Der Vergleich hinkt ein wenig in meinen Augen, zumal Verge sicherlich mehrere Designer haben, die sich damit 24/7 beschäftigen können, wie es der einzelne kleine deutsche Blogger à la Caschy nicht kann. Zudem ist Design ja auch immer noch Geschmackssache. Mir ist es beispielsweise weniger wichtig, solang der Content passt und Übersicht geboten ist.

    Oder man machts wie Giga.de, schreckliches Design und mieser Content :D

    • Marcel

      Ja an GIGA musste ich zunächst auch denken, aber die spielen ja seit einer gewissen Zeit keine wirkliche Rolle mehr. Allerdings ist es nicht wirklich schwer, sich eine Woche zu Hause einzuschließen, um sich ein richtig knackiges Design zu coden. Oder sich mit jemandem zusammen zu schließen, der das drauf hat. Man müsste es nur mal anpacken.

  • Ha, Ha. Publiziert gerade eine besonders hässliche Seite.

  • Werner

    http://www.bushwah.net ist zwar englischsprachig, aber aus Deutschland – und nicht hässlich. Finden wir zumindest.

  • Ganz deiner Meinung.

  • Du hast vollkommen Recht Marcel. Nur denke ich das es nicht nur auf allgemein gutes Design ankommt, wie es dir und mir gefällt. Sondern auf Zielgruppen orintiertes Design, und da denke ich, dass Caschy und Co. passende Designs haben. Denn für einen Technikblog würde ein Design wie eures nicht passen und dort würde sich auch kein rein technik interessierte wohl fühlen..!!

    Grüße, Vincent

  • Nun ja … weibliche Attribute in den Header zu kleben, reißt es aber auch nicht unbedingt raus ;o)

  • Ich beachte mal, dass das hier ein Rant ist und Rants grundsätzlich undifferenziert und überzogen sind. Das sei dir zugestanden und geschenkt.

    Andererseits sollte man sich die Beispiele wirklich mal ansehen (ich gehe mal ähnlich vor wie du):
    Caschys Blog ist ein Gadget- und Tech-Blog. Ganz wichtig dabei ist ein kubistisches und künstlerisches Design. Oder? Ich denke nicht. Die Übersichtlichkeit ist das Allerwichtigste dabei, denn es geht um Information. Unterhaltung findet man woanders.
    Man mag kritisieren, dass Caschys Blog wirklich kein besonderes Design hat, sondern eher wie ein Template von WordPress (abgesehen von der Header-Grafik) aussieht. Das ist aber die einzige Kritik, die in die richtige Richtung geht.
    Der Vergleich mit The Verge, Next Web und Wired ist natürlich völlig daneben, denn da stehen Teams dahinter, die einen Verlag hinter sich haben usw. usf. Da sitzt mindestens ein Designer, wenn nicht mehrere in Vollzeit dahinter und der hat mehrere Wochen Zeit, solch ein Design zu erstellen. Doch zugestanden, dass natürlich auch Caschy sich hätte inspirieren lassen können und wenigstens etwas mehr Einzigartigkeit hätte einbringen können.

    Zum Thema Nerdcore: WTF? Nerdcore ist eine der geilsten, content-fokussiertesten Seiten ever. Und genau darum ist Nerdcore großartig.
    EA? Eine millionenschwere Firma, die Computerspiele herstellt und vermarktet. Einfach hinsichtlich des Genres – warum sollte das mit Nerdcore vergleichbar sein?
    The TrendNet sieht in der Tat gut aus. Aber beim Pilot Magazine oder Ships Mag weiß ich kaum, wo ich hinklicken soll. Kotaku sieht ganz nett aus, aber mir auch etwas überladen. Der größte Witz aber ist .fatale! WHAT? Die Bildaufteilung ist ok, sieht mir ganz benutzbar aus, aber ein kaminrot als Hintergrundfarbe? Ich könnte jetzt selbst mal ranten, da kriege ich Augenkrebs! Aber mache ich nicht. Ich glaube, da kann der Leser keine ruhige Minute drauf verbringen mit dem ständigen Rot im Hintergrund.
    Nerdcore hat ein wiedererkennbares Logo, reduziertes, schlichtes Design und kommt mit großartigem Content daher. Deine “Argumentation”, man solle sich aber auch auf die Präsentation konzentrieren, damit würde der Content besser an den User gebracht: Nein. Der Content bei Nerdcore lebt davon, dass sich das Design selbst transparent macht und hinter dem Content verschwindet. Dass du Struktur kritisierst, kann ich nicht verstehen. Mir scheint vielmehr, dass die Struktur bei so überladenen Seiten wie Ships Mag oder Pilot Magazine verloren geht. Die klare Struktur, die dem Leser intuitiv zugänglich ist, scheint mir eher Nerdcore zu haben.

    Buzzriders ist – und das ist hier wohl wieder ein Denkfehler – ein Textblog. Fast alle deine Beispiele arbeiten mit furchtbar vielen, für mich sogar verwirrend vielen, Bildern. Auch Buzzriders möchte nicht zu viel Ablenkung für das Auge bieten, sondern, dass der Leser sich in Ruhe auf den Text konzentrieren kann.

    So, und nun zu den von dir vorgeschlagenen Inspirationsquellen:
    M.A.P: zu große Schrift und Grafiken, die den Leser erschlagen. Danke, Herr Designer.
    Neuewave: Tolle Fotos auf einer Wall, aber soll ich da draufklicken? Warum? Worum geht’s da?
    Vice Style und V Magazine sehen in der Tat schick aus. V Magazine hat übrigens ein ähnlich reduziertes Design wie Nerdcore. Aber das scheint dir bei deinem Rant-Rundumschlag kaum aufgefallen zu sein.
    AnyOne, Girl ist hübsch und sieht mir benutzbar aus. Die Textanfänge sind leider nichtssagend – da ist es mir doch lieber, ich habe die Texte geordnet untereinander mit mehr Zeichen, sodass ich schneller weiß, worum es in dem jeweiligen Artikel geht.
    Elroy und The Ones2Watch sind ähnlich kryptisch wie Neuewave: Soll ich auf die Bilder klicken? Wenn ja, warum? Mag spannend sein und vielleicht künstlerisch, aber eben nicht unbedingt intuitiv und sofort zugänglich. Man muss den Umgang mit der Seite erst einmal lernen, sie vorher verstehen.
    Girls Rock und Hypebeast sind in der Tat gut designte Seiten. Mir gefällt die Farbe bei Girls Rock nicht, doch das ist ja Geschmackssache. Aber Acclaim? Du meinst, eine Startseite mit vielen, nicht aufeinander abgestimmten Farben und Grafiken, mit wechselnden Bildchen (die aussehen wie die Flash-Popups aus den frühen 2000ern), sei gutes Design? Ach, das steht irgendwo noch Facebook und irgendwo auch Twitter. Aber das ist far away von gutem Design, lieber Marcel!

    Und um meinen langen Kommentar abzuschließen: Ja, ich stehe eher auf reduziertere Designs und Ruhe für das Auge. Ich finde es ok, wenn jemand online mehr Unterhaltung, Zerstreuung sucht und vielleicht etwas mehr blinkende Grafiken mag. Doch man sollte a) nicht völlig unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen, wie schon einige hier bemerkten. Und b) sollte man den Zweck eines Blogs immer im Auge behalten, wenn man sein Design beurteilt.

    • Marcel

      Du hast im Großen und Ganzen mit allem Recht, was du eben geschrieben hast. Aber es geht ja nicht darum, ein Design komplett zu übernehmen, sondern sich aus tollen Ideen das herauszusuchen, was zu seinem eigenen Blog passt. Natürlich ist das Rot bei .fatale schrecklich, aber dann nimmt man eben etwas anderes. Natürlich sollte das Design nicht den Content blockieren. Aber dann macht man das eben nicht. Zu breit, zu bunt, zu kästchenhaft? Dann ändert es!

      Es geht um die modulare Zusammensetzung toller Einzelteile, die man bei sich aufgreifen und zu einem einzigartigen Design zusammenfassen kann. Aber man sollte wenigstens etwas aus seiner Seite machen und nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen, weil man ja keinen Verlag oder einen 24/7-Designer hinter sich hat.

      Man sollte das Beste aus seinen Möglichkeiten machen oder sich jemanden ran holen, der die Fähigkeiten besitzt, die man bei sich selbst vielleicht vermisst. Eine Webseite ist erst gut, wenn Content und Design perfekt miteinander harmonieren und sich die Zielgruppe und man selbst wohl fühlt.

      • Ich verstehe jetzt viel besser, was du sagen möchtest. Dir scheint es um Inspiration zu gehen, also nicht wirklich Vorbilder. Ich denke, du hättest stärker darauf hinweisen können, dass auch diese Seiten, die du vorschlägst, Fehler machen, und man sie nur dazu nutzen soll, sich eine Idee zu holen, die vielleicht auf dem eigenen Blog funktioniert. Und woanders holt man sich andere Ideen und verbindet alle mit der eigenen Idee vom eigenen Blog.

        Ich finde auch, dass man das Beste aus seinen Möglichkeiten machen sollte. Doch gerade deine Beispiele passten nicht so 100%ig für mich, da Caschy z.B. die Möglichkeiten fehlen und René und Robert Basic einfach eine andere Ausrichtung haben als Kunstblogs oder andere Unterhaltungsangebote. Die Flinte ins Korn wirft wohl niemand, sondern René weiß, dass er sich auf den Content konzentrieren muss und Robert, dass der Text wichtig ist, deshalb die reduzierten Designs.

        Wenn du kritisierst, dann wähle dir einfach bessere Beispiele aus. :)

  • Hm. Gehe zwar grundsätzlich mit der Meinung konform, dass ein gutes Design auch guten Eindruck macht, aber muss denen zustimmen, die die Ami-Referenzen in Frage stellen. Lineares Blogdesign ist für regelmäßige Leser doch sehr angenehm, weil man einfach überspringen kann, was man nicht lesen will, bis man auf etwas stößt, das man kennt. Ab dem Punkt kann man sicher sein, nix überlesen zu haben. Ist vermutlich auch eines der Erfolgskriterien von Cashy. Einfach und informativ. Nicht immer brauch man viel Pomp um Inhalt zu vermitteln.

  • Die Überschriften gefallen mir hier seit dem Rebrush auch nicht mehr so gut wie früher und der Kommentarbereich hat noch nie überzeugt.

    Ansonsten: Danke für die Inspiration aus Übersee, Seiten wie The Verge kann man nicht oft genug huldigen. Abgesehen von Jeriko, Fabu oder Stylespion gibt es hierzulande offenbar wirklich kaum jemanden, der Wert auf gutes Design legt. Gerade unter den erfolgreichen Blogs. Völlig richtig: Das muss sich ändern.

  • didi

    schon lange nicht mehr so eine scheiße im internet gelesen.
    first world problems.
    hast du keine anderen themen über die du schreiben kannst?
    du vergleichst hier seiten die einerseits eine weltweite und anderseits eine nationale bedeutung/reichweite haben.
    einhergehend damit ein unterschied an besuchern, verfügbares geld, usw.
    äpfel und birnen?

  • Michael

    Ach, hab ich gerade gelacht. Klar, stimmt schon, dass die deutsche Blogszene so manch Design-Unterstüzung bräuchte. Doch leider geht der Rant hier dennoch vollkommen gegen die Wand. Und zwar mit Karacho. Deutsche Ein-Mann-Blogs Portalen von ganzen Magazinen mit Profi-Designern wie Wired, Verge und TWN gegenüberzustellen, ist vollkommen irrsinnig und fast schon etwas peinlich. Geld, Ressourcen und Manpower sind einfach nicht vergleichbar. Dazu liegt allen genannten Nehmt-euch-ein-Beispiel-Seiten ein und dasselbe Design-Diktat zugrunde: hier will jemand das, dass das Web so aussieht und nicht anders. Und zwar: überlanden, ohne Mut zur eigenen Identität und vollkommen abgemagert. Aber das passt ja auch.
    Und was ist grundsätzlich eigentlich gegen die Blogs einzuwenden? Schick? Nein, sind sie nicht unbedingt. Aber sie transportieren Identität und den Charakter ihrer Verfasser. Sich eines der Vorschlagenen Designs überzuwerfen, wäre nicht nur dumm, sondern auch verleugnung des eigenen Charakters. Wenn, das sollte ein neues Design, der Person dahinter entsprechen. Und nicht einem Vorbild, das all dem, was das Blog ausmacht, zuwider läuft.

    Und sowieso: was soll diese Feindlicheit? Etwa gegen René? Er lebt für sein Blog und seine Leser. Ihm vorzuwerfen, er hätte kein Leben und hätte seinen Status nur damit erworben, dass er einer der ersten war, das klingt nach Missgunst und Neid. Wieso so pampig? Er könnte euch ebenso einiges an Kopf werfen, etwa dass ihr nur von Bildern von Mädels lebt, die aussehen wie abgemägerte 12jährige auf Crack. Auch nicht toll, oder?

    • Marcel

      Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass gutes Design nicht unbedingt etwas mit einem großen Budget, sondern mit Willensstärke und Können zu tun hat. Und wenn man seine Zeit nicht darin investieren möchte, dann sucht man sich eben jemandem, der das kann. Wem sein Projekt wirklich am Herzen liegt, der macht das auch. Und niemand soll ein charakterloses Blogdesign ohne Nachdenken kopieren, sondern man soll sich bewusst werden, wie man seinen Content am besten an den Mann bringen kann. Und ein WordPress-Standardtemplate ist schließlich das genaue Gegenteil von positiver Charakterisierung.

      • Michael

        Wie schön, dass du auf keine der von den anderen und mir gestellten Fragen eingehst. Stattdessen winderholst du dich und hast nichts verstanden. Ein Standardworpress-Blogdesing und dieses an die eigenen Bedürfnisse angepasst, wie bei stadt-bremerhafen: schön geht anders, gut. Aber es funktioniert und tut quält entgegen den von dir präsentierten Seiten nicht die Augen mit grellen Farben und unübersichtlichen Inhalten.

        Ich denke durchaus, dass die von dir Kritisierten mit Herz und Seele bei der Sache sind – ihre Leserschaft und Texte sind der beste Beweis. Und offensichtlich taugt ihr Design, den “Content” (es ist bezeichnent, dass du gerade dieses Wort benutzt) an den Mann zu bringen. Ansonsten wären diese Blogs schon untergegangen. Und wieso soll ein Standardwordpress-Template eigentlich nicht positiv charakterisierend sein? Ich finde es, drollig und liebevoll, wie Caschy es seinen bedürfnissen angepasst hat. Damit spiegelt perfekt den netten Nerd von Nebenan wieder, der stets hilfreich und da ist, wenn mal wieder Rat und Tat gefragt ist.

        Und Nerdcore? Content steht im Vordergrund. Und das Logo sowie der Rest, als auch die zeitweise Special-Backgrounds wie zu Halloween zeigen, dass er Grafik gelernt hat.

        Sorry, Marcel, ich lese deinen Kram gerne. Aber hier disqualifizierst du dich selbst …

  • JMK

    Heveling reloaded? Nichts gegen amüsante Rants, aber das ist Bullshit ohne Substanz. Und lieber schlechtes Design, wenn dann Typen wie Marcel wegbleiben, das wären eh nur (inhaltliche) Pelen vor die Säue.

  • Viscom

    Hallo,

    ja, leider ist sehr oft mehr Schein als Sein.
    Für den Bereich der visuellen Kommunikation haben wir einen einfach gestalteten Blog mit wirklich guten und interessanten Inhalten gestartet unter http://www.viscomblog.de

    Hier stehen für uns einfach die Inhalte im Vordergrund, das Design war zweitrangig. Hauptsache unser User bekommt alle wichtigen Infos gut und einfach präsentiert. Zumeist auf deutsch, die wichtigsten Artikel auch auf englisch.
    … ein Besuch ist der Viscomblog bestimmt wert :-)

    Gruß
    Das Viscom-Team

  • Also mein liebstes Design ist ja das von Fefe. (blog.fefe.de)

  • Marco

    Recht hat er, gute Inspirationen dabei. Wobei ich schon noch abstufen würde zwischen Redaktion wie t3n und einem one man show Blog.

  • Hans Meier

    Und wo waren jetzt die Beispiele für gutes Design?

  • Walter Waldo Wally

    Check

    http://www.walterwallywaldo.tumblr.com

    und schreibt ihm ne Nachricht wie ihr seinen Blog findet!

  • Jeder hat eben so sein Fachgebiet. Jemand der über die neuesten Windows-Errungenschaften schreibt, muss sich noch lange nicht gut mit Design auskennen. Da die meisten Blogger ohnehin nur nebenberuflich bloggen lohnt es sich auch nicht einen Designer zu beauftragen. Viel zu teuer. Im Prinzip hat WordPress aber genug Standard-Templates aus denen man sich etwas Gutes herauspicken könnte…

  • Neues zur Nacht | comme il faut

    […] & Pink findet das deutsche Blogs scheisse aussehen, Julia macht Internet-Radio, ich hab die coole Seite vom @dworni entdeckt, Vitali […]

  • Der Artikel ist ziemlich einseitig geschrieben, denn es gibt genug andere Beispiele, wo Blogs als soziale Bewegung eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle einnehmen, wie etwa in Südafrika: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/08/09/blogs-sudafrikas-neue-soziale-bewegung/. Auch verfolgen Blogs wie “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”, einem deutsch-südafrikanischen Team, soziale Ziele wie die politische Bildungs- und Kulturarbeit.

  • Ich kann die Haltung des Autors beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wenn man über Design schreibt, dann darf die Benutzerfreundlichkeit dabei nicht auf der Strecke bleiben. Scheinbar sieht der Autor das hier anders. Design sollte immer Mittel zum Zweck sein und nicht einfach hübsch, total sexy und zum Niederknien.

    Cashys Blog ist vielleicht nicht der schönste, aber dafür sehr aufgeräumt und übersichtlich. Das ist hier nicht unbedingt gegeben. Durch die einspaltige Anordnung der Artikel kann man bei Cashy sofort erkennen in welcher Reihenfolge diese eingestellt wurden. Das ist hier bei amypink.com nicht der Fall.

    Auch von der maximalen Anzahl der Zeichen pro Zeile scheint man hier noch nicht wirklich viel gehört zu haben. Einen 12px-Text in einer solch breiten Spalte ohne Serifen zu lesen und dabei nicht ständig in der Zeile zu verrutschen ist wirklich eine Kunst. Die Kommentare werden sogar nur in 11px dargestellt! Technisch wurde das dann sogar so definiert, dass ich die Schriftgröße nicht einmal vergrößern kann, wenn ich die Standard-Schriftgröße des Browsers erhöhe. Bei allem Respekt, aber das ist einfach schlecht! Das Design mag hübsch sein, aber benutzerfreundlich ist das nicht! Ohne Zusatztools wie Readability ist das Lesen hier eine Qual!

    Diesbezüglich sollte sich der Designer dieses Blogs mal hiermit auseinandersetzen:
    http://praegnanz.de/essays/typo-im-web-bitte-abstand-halten

    Versucht man dann die breite Inhaltsspalte auf einem mobilen Gerät (Tablet oder Smartphone) zu lesen, kann man dies sofort vergessen. Responsive Design verwenden zwar noch sehr wenige Blogs, weshalb ich das jetzt hier nicht als Fehler herausstellen möchte, aber auch Cashys Blog ist hier um einiges leichter zu lesen.

    In einem Blog geht es doch meistens darum Inhalte zu vermitteln und nicht um tolle Designstudien. Das Design muss den Inhalt unterstützen und diesbezüglich versagt es hier auch auf ganzer Linie. Selbstredend ist es hübscher anzusehen als bei Cashy, aber lesbar ist es nicht.
    Damals in der Schule hätte mir der Lehrer dann folgendes unter meine Klausur geschrieben:
    “Sehr gut geschrieben und Argumentiert, aber leider das Thema verfehlt: 4-”

    Mich ärgert an einem solchen Beitrag der Dilettantismus über etwas zu urteilen, was man selbst nicht im Ansatz beherrscht.

    In diesem Sinne: Bitte bewertet euch zunächst selbstkritisch und hinterfragt, ob das Eigene auch wirklich gut genug ist. Außerdem sollte man sich die aktuellen Zahlen zum mobilen Traffic anschauen und hier ggfs. optimieren (Responsive Design).

  • hätte gern was zum thema gesagt, konnte blogpost aber auf dem iphone nicht wirklich lesen.
    eine sache, die mir bei blogs wichtiger ist als design. darum arbeiten wir zunächst nur daran.

  • Flashback

    So sieht’s aus. Aber ist doch gar nicht so schwer, wenn man sich mal etwas umschaut ;-)

  • emanuel-s

    Also der Beitrag ist ein wenig daneben gegangen. In erster Linie muss der Content passen, ein paar frisierte, sexy Bilder machen kein gutes Layout aus – es ist immer noch der Inhalt, der die Leser anzieht. Ich bin froh, dass z.b. fefe’s Blog so ausschaut wie er ausschaut – schnell geladen, usw…. Und ich lese immer mehr und mehr mobil unterwegs, da ist der ganze Grafikschnickschnack sowieso nur lästig. Die erwähnten Blogs erfüllen ihre Funktion – ob da blau oder rot dabei ist, ist doch völlig schnuppe. Im Gegenteil – das Problem im deutschsprachigen Raum ist viel mehr, das ganze Gequatsche wer schaut wie aus, wer hat wieviele Besucher, wer ist schmutziger und wer kann am besten ungesehen abkupfern. Aber gute Blogs funktionieren ganz einfach – mit guten Inhalten.

    Aber wenn man schon andere Blogs an den Pranger stellt – A&P ist völig überfrachtet, zuviel Navigation, zuviel Übersichten, usw… und ein mobile Zusatz-Theme zusätzlich oder responsive Elemente sollten doch auch möglich sein im Jahr 2012? Das schaffen sogar ‘kleine Blogs’.

    Geschmäcker sind verschieden und wenn man jetzt tatsächlich beginnt, Blogs nach ihrem Layout zu beurteilen bzw. zu bewerten… dann gute Nacht. Dann kleben wir uns alle bald sexy Lolitas auf die Seiten? Wird’s dann wirklich besser inhaltlich?

  • Natürlich wünsche ich mir, dass die Seiten, die ich besuche, passabel aussehen. Wenn es überall blinkt und mir x verschiedene Neonfarben entgegenleuchten, dann schreckt mich das ab, zugegeben. Aber viel wichtiger ist mir doch der Inhalt. Und technische Funktionalität. Bei Deinem Blog beispielsweise würde ich mir doch wünschen, dass man nicht mit jedem Link von Deiner Seite geleitet wird. Oder generierst Du so Klicks, weil man immer wieder mit dem Zurückbutton auf Deine Seite kommen muss? Dann lieber eine Seite, die nicht so genial aussieht, bei der ich, der Leser, es aber bequem habe.

    Hat das Bild irgendwas mit dem Inhalt zu tun? Für mich gehört es auch zum Design eines Blogs, dass die Bilder den Inhalt verstärken oder unterstützen und nicht nur die Lockfunktion des „Mädchen von Seite 3“ haben …

    Man sollte doch akzeptieren, dass nicht jeder, der über irgendein Thema bloggt, auch gleichzeitig ein Technikfreak ist und auch noch Designkenntnisse hat. Oder das Geld, sich von irgendwem etwas Cooles aufsetzen zu lassen. Die meisten bloggen doch just for fun.

  • dasmiau

    Find den Artikel gut, denn Design ist wichtig. Es gibt der Website die gewisse persönlichen Note. Und du gibst ja nur den Hinweis, dass man sich auch über sowas als Website/Blog-Besitzer ne Platte machen muss.

    Aber ich finde, dass es nicht unbedingt so ein “modern schick” haben muss, wie bei deinen Beispielen Marcel. (Aber das ist halt dein Geschmack :P) Es reicht einfach eine indivuelle Kleinigkeit, die Wiedererkennungswert hat. Dann erinnert man sich besser an die Seite.

    Und eine gut durchdachte Struktur beim Layout ist auch sehr wichtig. Sobald es für mich auf der Seite dank des Layouts zu anstrengend wird, schließ ich sie ganz schnell wieder und suche mir eine Andere mit ähnlichen Informationen.. Gibt ja genügend Auswahl

  • DANKE! für diesen inspirierenden Post über Blogdesign. Ein paar Ideen schwirren mir auch seit geraumer Zeit im Kopf herum. Es wird Zeit diese auch bei mir umzusetzen.

    Grüße, Philipp

  • Der Titel des Beitrages lautet “Deutsche Blogs sind hässlich”. A&P ist ein deutsches Blog, also was regt ihr euch auf, dass man hier die Schrift mit einer Lupe lesen muss und der Beitrag nur aufgrund des Bildes glänzen kann? *hehehe*

  • Coca

    Laaaaaaaaaangweilig. Rumplärren und selber verkacken. Habt ihr gut gemacht. Langweilig war die Plärrerei trotzdem.

  • über andere reden und selber gesagtes und gestaltetes in unlesbare breite ziehen? tja.

  • braesh

    Also deine Positivbeispiele beim Thema Technik finde ich total unübersichtlich. Es geht nicht nur um Optik, was eh Geschmack ist (Ich finde rosa Scheiße) sondern auch um Übersichtlichkeit und gut lesen können…
    Deine Fotos von dicken Jungs sind übrigens schlimmer als YouPorn Werbung!!!!

  • Interessant, bei Amy&Pink streitet man sich über Geschmack.

  • Sarah

    Wie wahr, wie wahr! Genau das denke ich soo oft wenn ich all die Modeblog mit ihren 3000Lesern besuche. Wo bleibt die Mühe, die Liebe zum Detail und die schöne Gestaltung….Es scheint sich so eine Art Trash-Welle zu verbreiten, bei der jeder nur mit einem möglichst minimalistischen und wild zusammengemixten Design auftritt. Bestenfalls werden hier und da noch ein paar Weltraum-Elemente und Wolfsköpfe reingepackt und fertig ist das Ding!

    Lg Sarah

  • Die deutsche Blogosphäre sieht scheiße aus? | Addliss

    […] habe mal drüben bei Amy&Pink kommentiert, wo sich Marcel Winatschek über die deutsche Blogosphäre und deren Designs […]

  • n1Ls

    Da würde mich die Meinung über meinen Blog dann doch mal interessieren. Wer bekommt auch schon auf sein Design/Theme/Whatever schon regelmäßiges Feedback?!

  • mit gutem beispiel vorangehen: Relaunch fuer Amypink.com jetzt!

  • Deutsche Blogs sind nicht so schön | Design Journal – Interaktives Design, Werbung & Neue Medien

    […] Polit-Magazin Amy&Pink gefühlt zum ersten Mal das Thema Web Design aufgegriffen. «Deutsche Blogs sind hässlich» lautet die reißerische Headline. “Bedeckt” wird die schonungslose […]

  • Glanzlichter 85: Selbstverstümmelung, hässliche Blogs und eine Tote « … Kaffee bei mir?

    […] Winatschek Deutsche Blogs sind hässlich Amy und Pink finden die grafische Aufbereitung vieler Blogs “schon fast peinlich”, […]

  • Wenn ich mir die Seiten ansehe, die hier als positive Beispiele genannt wurden, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum diese denn besser seien? Die meisten dieser Seiten sind unglaublich unübersichtlich, aus Usability-Standpunkten ein Desaster. Auf AMY&PINK selber, ist das Lesen von Artikeln auch unglaublich anstrengend, weil die Schrift furchtbar klein ist. Ich kenne einige deutsche Webseiten und Blogs, die ich übersichtlicher und besser benutzbar finde, als die meisten Deiner Beispiele.

  • Buzzriders Roundup nach dem Start | Buzzriders

    […] Ausbauarbeiten wird es zunächst keine geben, so wie es zum Beispiel Amy&Pink in gestalterischer Hinsicht das Layout betreffend verzweifelt einfordert. Die Prios liegen klar wie […]

  • Fotoservice

    Kann euch da nur beipflichten, bin schon ewig auf der Suche nach anständigen Deutschen Blogs, aber wie schon Vorredener hier gesagt haben lässt sich über Geschmack ja bekanntlich streiten

  • Fünf Fragen (formerly known as Stöckchen) | admartinator.de | Stöckchen | Blog, Design, Google, Social Networks

    […] oder Flop?Wie wichtig ist für dich das Design deines Blogs?Sind deutsche Blogs häßlich? So wie das von Amy & Pink?Mobile first und responsive Themes. Für dich ein Thema oder gar schon […]

  • Fünf Fragen (formerly known as Stöckchen)  /  Sauerstoff

    […] deutsche Blogs häßlich? So wie das von Amy & Pink? Öhm. Ich seh auf dem Blog von Amy & Pink erst mal nur Nettes… […]

  • arne

    Das Design von Amy & Pink sollte überarbeitet werden, bevor man über andere spricht.

    Aber zum eigentlichen, ein Design eines Blogs, oder irgendeiner Website im riesigen Internet spiegelt den hinter dem Blog bzw. der Website wieder. Genau so soll es ja auch sein. Es gibt einige Leute denen sicherlich auch Nerdcore vom Design her gefällt. Einige nicht, aber dem Autor der Seite scheint es zu gefallen, denn sonst hätte er es schon längst geändert.

    Oder mein Blog Kneppgamer.de als Beispiel, gefällt vielen sicher auch nicht, da dunkler Hintergrund, helle Schrift und nicht das klassische was man auf fast jeder Seite hat.

    Geschmäcker sind verschieden und es ist schon hart so darüber zu Urteilen.

  • Wie heißt doch ein Sprichwort: „Wer im Glashaus sitzt – sollte …“ richtig: „… nicht mit Steinen werfen.“.
    Daher viel Erfolg beim Umgestalten eurer Seite – es wäre an der Zeit.
    Um das Pink kommt ihr aber wohl nicht drumrum …

  • deutsche blogs sind wie deutsche junkies: überall petzliesen.

  • VOETZ . NET » Cashys Blog feiert Geburtstag – zum siebten Mal » VOETZ . NET

    […] möchte ich gerne wissen, wie der Carsten auf diese Domain gekommen ist… Auf jeden Fall kommt die Optik nicht bei jedem gut an, aber es kommt ja auf die Inhalte an und die finde ich klasse. Er verbloggt nicht einfach […]

  • Joe’s Pferde

    Wie können deutsche Blogs hässlich sein, wenn sie doch nur ein Abklatsch fremdsprachiger Blogs sind. :P

  • schneemann64

    Tja beim bloggen gehört halt in allem ein wenig Erfahrung dazu, aber ich denke ausprobieren schadet nicht. Ich habe gestern angefangen zu bloggen und ich freue mich auch über feedback, schaut doch mal vorbei;) (link: http://schneemann64.blogspot.de/ )

  • Sportwetten Anbieter

    […] http://www.youtube.com/watch?v=FcgpZATrhFc&feature=bf_prev&list=UUJsp8vI0mjyE1ewMJdqfKiA  Heute möchte ich euch über einen interessanten Beitrag berichten, den ich in einen von mir …="_blank">http://netz-blog.de/2012/sportwetten-und-sportwettenanbieter/ nachlesen. In dem Beitrag […]

  • Ladeneinrichtungen Hamburg

    Mühe allein reicht halt nicht immer, aber bitte Nachsicht mit den vielen Bloggern, die eben mehr Wert auf die Informationen legen, als auf das Design…Weitermachen ;-)

  • Experten: Deutsche legen Geld zu einseitig an

    […] gegen Rumäniens Regierungschef Ponta Emotionen: 11* In Blogs gefunden: Die Dritte Internetwelt » Deutsche Blogs sind hässlich » Technik Deutsche EinMannBlogs Portalen von ganzen Magazinen mit ProfiDesignern wie Wired Verge und TWN […]

  • Statt Design könntest du doch mal auf Inhalt Wert legen. Einfach Ein paar Blogs kritisieren und andere positiv hervorheben ist doch kein wirklicher Artikel, oder?

    Aber was tut man nicht alles für ein paar Klicks :)

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