Soundcheck - Die Alben der Woche

Wer lacht, hat schon verloren, aber wer tanzt, hat schon gewonnen. Egal ob es nun die Steuern sind, die im Arsch zwicken, die Anwälte, die an die Tür klopfen oder…
Soundcheck

Die Alben der Woche

Wer lacht, hat schon verloren, aber wer tanzt, hat schon gewonnen. Egal ob es nun die Steuern sind, die im Arsch zwicken, die Anwälte, die an die Tür klopfen oder die Mutti, die möchte, dass man endlich den Staubsauger in die Hand nimmt und was im Haushalt tut. Das gute Leben kann einem auch so richtig hart auf den Sack gehen. Aber seitdem meine neue Leidenschaft “Glee“ auf dem Plan steht, sieht alles nur noch aus wie ein Musical. Entsprechend mit Leichtigkeit erfüllt ist seither dieses Mädchen. Und wisst ihr was? Ihr kriegt auch etwas davon ab. In diesem Sinne: die bestgelauntesten Alben. Ever.



Hercules & Love Affair – Blue Songs

Nostalgie, Glitzer, schwule Mädchen, affektierte Striptease-Shows, großartiges Konfetti-Geballer, Schweiß, Miami Vice und Flamingohemden. Der hedonistische Exzess kennt bei Hercules & Love Affair keine Grenzen. Wer hier nicht bei der House Explosion mitmacht hat kein Herz und tritt kleinen Kindern aus Spaß ins Gesicht. So.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_12_02/myhouse.mp3]



Azari & III – Azari & III

Okay, kann es NOCH schwuler sein als Hercules & Love Affair? Ich würde behaupten: Ja. Zwar nur minimal, aber der extreme 80er-Jahre-Trash-Moment schwingt hier so hart mit, dass man nicht mehr nur an Konfetti, sondern vor allem auch an Darkrooms und Drogen denkt. Auditives MDMA? Mit Azari & III so was von am Start…

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_12_02/intothenight.mp3]



Kanye West – The College Dropout

Okay, okay, von transgenderartigem Glitzerpop zum Rapmogul Kanye, der ja nicht nur polarisiert, sondern auch die Welt eint. Denn wenn wir eines gemeinsam wissen, dann das Ye zu einem überheblichen Arschloch mutiert ist, ein dummer Junge, der es sich erlaubt, viel zu viel Scheisse zu reden. Aber: Er redet mit einem so fundamentalen Selbstvertrauen, dass sich viele von uns mal abschneiden könnten. “The College Dropout” hat zwar nicht immer nur die gute Laune im Arsch stecken, aber ein Temperament von Größenwahn, welches hoffentlich den ein oder anderen zu Höhenflügen inspiriert.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_12_02/familybusiness.mp3]



Jay-Z & Marvin Gaye – Brooklyn Soul

Jay-Z auf Marvin-Gaye-Samples? Ist jetzt nicht unbedingt das Neueste im Business – aber was soll's, es ist dieses Mash Up, welches so natürlich klingt, dass es ein Lächeln auf meine Lippen zaubert. Headphones auf, in den Bus sitzen, die Stadt vorbeiziehen lassen – Berlin ist zwar nicht Brooklyn, aber wenigstens wird man hier nicht alle Nase lang abgeknallt.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_12_02/hellobrooklyn.mp3]



Weezer – Raditude

Weezer haben sich mit ihrem letzten Album “Hurley” einfach mal die Hälfte ihrer mühsam, über die letzten Jahre aufgebaute Fanbase zerstört. Bessere Zeiten gab es da doch mit “Raditude”. Das ist zwar wiederum nicht ganz so episch wie “Pinkerton”, aber es enthält “The Underdogs” und “Put Me Back Together”. Und die gehören von jedem Menschen, die nicht im Elektro gefangen sind, knallhart geliebt.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_12_02/putmebacktogether.mp3]
Superdry

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