Soundcheck - Die Alben der Woche

Wenn euch nicht alle fünf Sinne verloren gegangen sind, dann merkt ihr es ja selbst. Der Winter naht, die Kuschelzeit beginnt, deckt euch schon mal fleissig mit Bärenfell vor dem…
Soundcheck

Die Alben der Woche

Wenn euch nicht alle fünf Sinne verloren gegangen sind, dann merkt ihr es ja selbst. Der Winter naht, die Kuschelzeit beginnt, deckt euch schon mal fleissig mit Bärenfell vor dem Kamin ein und lasst es euch zu sanften Klängen gut gehen, während man euch nackt portraitiert. Oder so. Stimmungsmusik für frostige Abende könnt ihr wie immer bei euren Streicheldealern des Vertrauens abholen.



Drake – Take Care

Ach, Aubrey. Er will so sehr geliebt werden. Von allen schönen Frauen dieser Welt. Leider lieben ihn mittlerweile nicht mehr so viele Leute. Männer hassen Drake für seine schleimigen, schlechten Songs voller Kitsch und Pseudo-Gangster-Shit, Frauen fühlen sich leicht verschreckt von seinen creepy Andeutungen. Wobei, die ohne jegliche Würde könnte man damit eventuell sogar abschleppen. Solche Mädchen lieben wir ja besonders. Platte rein, Hirn aus!

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_11_03/makemeproud.mp3]



Feist – Metals

Feist hat eigentlich nichts Neues erfunden, bietet aber den Starbucks-Filialen in Konsequenz ein weiteres Album zur Hintergrundabspulung. Ich komme nicht drumherum, bei jedem “Metals”-Song in meinem Kopf ein Screenplay für ein ganz besonders stilles Drama, ohne jegliche erzählerischen Höhepunkte zu schreiben. Versteht mich nicht falsch. Für das, was es ist, ist es durchaus perfekt. Softe Indie-Gitarren-Musik für andächtige Abende, die auch ihre spritzigen Momente hat.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_11_03/acommotion.mp3]



Main Attrakionz – 808s & Dark Skies II

Führen wir uns das noch einmal kurz vor unser geistiges Auge. Based Rap, der nicht von den Kunstprojekten Soulja Boy oder Lil B angewandt wird? Irgendwie scheinen Main Attrakionz genau das zu machen, aber irgendwie angenehmer und nicht ganz so dekonstruktiv. “808s & Dark Skies II” ist ein gechilltes Mixtape. Zum Mitkiffen und Zurücklehnen.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_11_03/take1.mp3]



Mount Kimbie – Crooks & Lovers

Mount Kimbie macht atmosphärische, elektronische Musik mit trendigen Dubstep-Bass-Elementen. Zeitgeist und Tradition werden bei dem britischen Duo, bestehend aus Dominic Maker und Kai Campos, gleichermaßen in ein innovatives Experiment verpackt. “Crooks & Lovers” aus dem vergangenen Jahr ist immer noch ein Klassiker in den Ohren der Abtauchenden.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_11_03/carbonated.mp3]



The Jet Age of Tomorrow – Voyager

Selbst schreiben The Jet Age of Tomorrow ja, dass sie “Acid Jazz” machen, aber ich kann mit so einer verwirrenden Genrevielfalt nichts anfangen. Als Produzententeil der Odd-Future-Wolf-Gang-Kill-Them-All-Truppe haben sie auf jeden Fall das mit den Beats gut drin im Handgelenk. Elektronisch, spastisch, experimentell, aber angenehm. Eher für die kühlen Wintersonnenaufgänge nach dem drogigen Club – man freut sich auf jeden Fall auf’s schlafen gehen, ohne schlafen gehen zu können…

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_11_03/strobelight.mp3]
Superdry

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Strellson

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