Super Styles - Pretty in Pink

Wie man ein einzigartiges Outfit kreiert, das sich beim Nachfragen als eigentliches Unikat in der Gegenwart erweist, erkennen wir heute an den Looks unserer drei “Pretty in Pink”-Kandidaten. Fashion-Bloggerin Mai…
Super Styles

Pretty in Pink

Wie man ein einzigartiges Outfit kreiert, das sich beim Nachfragen als eigentliches Unikat in der Gegenwart erweist, erkennen wir heute an den Looks unserer drei “Pretty in Pink”-Kandidaten. Fashion-Bloggerin Mai erzählt uns, welche knuddeligen Tierchen sich auf ihrem Popo tummeln und warum sie angezogen besser aussieht als nackt. Jonathan stolziert am liebsten mit einer maßgeschneiderten Weste eines Wiener Schneiders durch die Straßen der österreichischen Hauptstadt. Und der 17-jährige Kent erklärt, wie man Papas Omipulli, aus dem Müll gefischt, stilvoll neu kombinieren kann. Ihr wollt auch mitmachen? Hier entlang

Name: Kent Jeffrey
Alter: 17 Jahre
Wohnort: Frankfurt

Was treibst du so?
Ich bin ein Wannabe-Fashionblogger und schreibe leidenschaftlich gern auf Dudes and Chicks.

Woher hast du die Klamotten?
Woher ich die Klamotten habe? Der Pulli lag eigentlich schon im Müll. Papa hat’s weggeschmissen, Mami hat es rausgeholt und mich gefragt, ob ich es anziehen mag. Ich natürlich so: Ja! Und dazu trage ich ein Carrot Jogger und Dr. Martens.

Warum ziehst du das an und nicht etwas anderes?
Weil ich schon immer auf AMY&PINK sein wollte. Also nee, ich finde es schön so.

Was hasst du an deinem Look?
Dass ich total klein aussehe.

Was ist dein Lieblingsteil und warum?
Mein Lieblingsteil ist auf jeden Fall mein Oma-Pulli.

Name: Mai
Alter: 22 Jahre
Wohnort: Berlin

Was treibst du so?
Ich treibe ‘ne Menge. Zum Beispiel fotografiere ich gerne und gehe auch recht gerne feiern, egal ob mit vielen Leuten oder nur mit meiner Busenfreundin. Dann tanzen wir zu Elektro, Dubstep oder halt anderen Scheiß. Hauptsache es macht Spaß. Aber es gibt auch Tage, da treibe ich nicht viel, liege einfach im Bett und schaue mir Action-Filme und Pornos an. Und ich blogge auf MAISHION.

Woher hast du die Klamotten?
Den schwarz-grünen Pullover habe ich beim Weekday Vintage Sale ergattert. Den gab’s nur einmal und habe ihn mir gleich geschnappt, als die eine Olle den Pullover doch nicht mehr wollte. Die goldene Inka-Kette mit kleinen blauen und roten Steinchen habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen. Seitdem bin ich vernarrt in diese Kette. Die braune Tasche habe ich von Ebay. Die Tasche ist aus Kunstleder. Wäre die Tasche aus echtem Leder, hätte ich ärger mit dem Zoll gehabt. Die blaue Tregging und die Boots sind beide von H&M.

Wird man mit den Klamotten auch flachgelegt?
Vielleicht? Wenn man interessant rüberkommt, dann kann das schon mal vorkommen. Aber wenn das bei mir so ist, dann habe ich das nicht gemerkt. Ich dachte eher, dass kommt auf das Gesicht an. Und die Persönlichkeit. Aber letzten Endes werden die Klamotten sowieso vom Leib gerissen.

Was trägst du drunter?
Also ich glaube mal bei Frauen ist das so, dass wir dann einen BH und einen Slip tragen. Ich trage zum Beispiel einen rosanen BH ohne Spitzen. Spitzen-BHs sind so teuer, dass ich wirklich keine Lust darauf habe, da 15 bis 20 Euro auszugeben. Mein Slip oder Schlüpfer ist weiß mit rosa Streifen und hinten am Po ist ein Teddy drauf gedruckt.

Siehst du nackt oder angezogen besser aus?
Ich finde mich angezogen besser als nackt. Wenn man nackt ist, dann sieht man nur Haut, Haare, Penis oder Muschi und das war’s auch schon mit der Betrachtung. Aber bei Kleidern ist das vielfältiger. Man kann vieles anziehen, anprobieren und viele andere Kleider wechseln. Was man von unseren Körper nicht sagen kann. Oder habt ihr schon mal pinke Brüste gesehen oder lilane Penisse?

Name: Jonathan
Alter: 28 Jahre
Wohnort: Wien

Was treibst du so?
In erster Linie zu wenig für meinen Lebensunterhalt. Was mir zwar viel Freizeit, jedoch am Monatsende einen knappen Kontostand einbringt. Die endlose Zeit verbringe ich als Deutscher in Wien damit, den Österreichern Cordoba madig zu reden. Des weiteren hege und pflege ich meine Balkonkräuter ebenso eifrig wie meinen Blog und zu Ostern trage ich das Lammförmchen rüber in die Küche.

Wie beschreibst du selbst deinen Stil?
Hemdsärmlig. Sonst sieht man ja mein Unterarmtattoo nicht. Und ich liebe Westen. Die der Österreicher übrigens Gilet nennt.

Was ist dein Lieblingsteil und warum?
Eindeutig die Weste. Brokat. Sie ist meine erste und bisher einzige Maßanfertigung. Gemacht von einem ziemlich extravaganten Wiener Schneider. Als ich am Laden vorbei ging, dachte ich zuerst: Der verscherbelt den Fundus vom Burgtheater. Von wegen.

Welches Kleidungsstück geht optisch an dir gar nicht?
Kurze Hosen. Ist vor allen ab 30 Grad Außentemperatur ein echter Fluch.

Wird man mit den Kla­mot­ten oft flach­ge­legt?
Sie helfen. Meine früheren Pullis im Schlabberlook taten es nicht.

Strellson

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