Ist so'n Kumpelding - Party, Prag und Plattenbau

Eine Sache lernt man als heranwachsender Möchtegernaußenseiter schneller, als Playboys kaufen, ohne peinlich zu wirken, oder Unterschriften für die Lehrer zu fälschen: Dass gute Kumpels das A und O für…
Ist so'n Kumpelding

Party, Prag und Plattenbau

Eine Sache lernt man als heranwachsender Möchtegernaußenseiter schneller, als Playboys kaufen, ohne peinlich zu wirken, oder Unterschriften für die Lehrer zu fälschen: Dass gute Kumpels das A und O für ein erfüllendes Leben sind. Okay, neben einer schnellen Internetleitung und ab und zu Liebe machen. In seiner Laufbahn kommt man an vielen unterschiedlichen Arten von Freunden vorbei.

Den Arbeitskollegen, mit denen man gerne mal auf ein Bierchen oder zwei ausgeht. Die Leute, die man ständig auf den selben Events und Partys trifft und mit denen man sich ganz unverblümt über Freuden und Frust unterhalten kann. Und eben die ganz besondere Art von Kumpels, denen man bereits in der Grundschule an die Gurgel gegangen ist, die dich hoch und tief kennen, angezogen und nackt, stolz und peinlich.

Es war 2005, Studienfahrt, nach Prag, diese Geschichte, an die ich mich gerne zurück erinnere. Gerade hatte das neue Schuljahr begonnen, eine Mischung aus eingespielten Klassenkameraden und frischen Neuankömmlingen. Nach einer mehrstündigen Busfahrt von Bayern nach Tschechien waren wir aber alle nur noch eins: Kumpels. Auch die Mädels. Wir verbrüderten uns auf versifften Sitzplätzen und hinter noch versiffteren Raststätten, tranken und küssten und lachten und musizierten. Es war ein fahrender Viertonner der Glückseligkeit.

Prag an sich war dann ein gigantischer, temporärer Spielplatz für uns. Wir zogen durch die Straßen, durch Brauereien, durch Discotheken. Verwandelten den gefühlt siebzigsten Stock unseres Plattenbau-Hotels zu einer riesigen Party, brannten mit Shishas und in Flammen stehenden T-Shirts Löcher in den Teppich. Hannah und ich saßen vor ihrem mit hübschen Mädchen in Unterwäsche gefüllten Zimmer, grinsten, redeten, schmiedeten Pläne für unsere Zukunft. Und warfen anschließend leere Bierflaschen aus dem Fenster.

Wir alle zehren noch Jahre später von diesem Abenteuer, denken an die magischen Momente zurück, wie wir auf der Rückfahrt alle aneinander gekuschelt in den plötzlichen Schneesturm rasten, während der kleine Manu “Californication” von den Red Hot Chili Peppers auf der Gitarre zupfte. André, Meggi und der beste Busfahrer aller Zeiten: Heinz. Es sind Augenblicke wie diese, die man sich am liebsten einpacken und für immer aufbewahren lassen würde. Wie gut, dass wir bei dem ganzen Trip eine kleine Kamera mit dabei hatten, die wir immer haben mitlaufen lassen. Und ja, das Sexsymbol mit den langen fettigen Jahren und dem nassen Mund bin ich. Es war schließlich 2005, Bitches!

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Bacardi

Das da oben ist übrigens der Original-Zusammenschnitt unseres Trips, den wir damals kurz vor’m Abi verteilten und den wir uns an lauen Winterabenden zu Gemüte führen, um in Nostalgie zu schwelgen. Außerdem ist dieser Artikel im Rahmen der “Ist so'n Kumpelding”-Kampagne vom neuen Bacardi Oakheart entstanden, mehr Storys gibt’s auch noch bei Thang und Gilly. Viel Spaß beim Lesen.

ASOS

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