Summer Recap - Freundschaft, Liebe und ganz viel Show

Da ist er endlich. Mein allerliebster Lieblingsmonat. Der Serien-September. Und da soeben die neuen Serien der Hauptsaison allmählich wieder den Weg in die Foren unseres Vertrauens finden, ist es Zeit,…
Summer Recap

Freundschaft, Liebe und ganz viel Show

Da ist er endlich. Mein allerliebster Lieblingsmonat. Der Serien-September. Und da soeben die neuen Serien der Hauptsaison allmählich wieder den Weg in die Foren unseres Vertrauens finden, ist es Zeit, einmal auf die ganzen Sommerserien 2011 zurückzublicken. Na, vielleicht nicht auf alle. Ich habe hierfür einmal die Genre-Ampel auf Comedy gestellt. An dieser Stelle also ein Überblick über den grausigsten Serienschleim, den man uns für die Nebensaison auf die Bildschirme schmierte und über die kurzweiligsten Comedyserien des Jahres. Und nicht zuletzt über das, was wir nur kurz liebgewinnen duften, nur damit man es zehn Episoden später unter unseren Ärschen wegcanceln konnte.

Am meisten enttäuschten bisher “Web Therapy”, “State of Georgia” und “Retired at 35”. Man muss da auch gar nicht so ins Detail gehen, die Serien versuchten so betont lustig zu sein, dass ich sie höchstens als albern einstufen kann. Klar, “Web Therapy” hat Lisa Kudrow, die ich bisher noch nie und in keiner Rolle so wirklich hassen konnte, aber ihre relativ witzige Rolle wird eindeutig von ihren viel zu absurden Fällen kaputtgemacht. 1 von 10 Punkten.

Mit “State of Georgia” wurde ich ebenfalls nicht warm, auch hier wieder: Altbekannte sympathische Schauspielerinnen vs. wirklich langweilige Handlungsstränge und zu überzogenen Humor. Aber für Majandra Delfino immerhin 2 von 10. “Retired at 35” hat immerhin noch eine relativ nette neue Idee. Ein 35-jähriger erfolgreicher New Yorker kündigt seinen Job um zu seinen Eltern zu ziehen, die in Florida ihre Rente genießen. Kann man mal machen, sollte man dann aber auch entsprechend gut umsetzen, was hier leider misslingt. 2 von 10.

So hätten wir schon mal den Serienschleim abgedeckt. Es gab diesen Sommer zu viele Sitcoms, um sie alle in einem Rutsch abzuarbeiten, allerdings gab es auch einige, die man ziemlich gut in einer Schublade stecken kann. Da hätten wir “Traffic Light”, “Perfect Couples”, “Mad Love”, “Friends with Benefits” und “Happy Endings”. Irgendwie geht es hier jedes mal um eine Handvoll 20-Somethings, Freundschaft und Liebe. Kennt man ja, mag man ja auch. Wurde blöderweise aber bis auf “Friends with Benefits” (läuft aktuell) und “Happy Endings” (renewed) alles abgesetzt. Sehr zu meiner Enttäuschung.

Traffic Light” war relativ kurzweilig, aber nichts wirklich Besonderes. 4 von 10. “Mad Love” und “Perfect Couples” hingegen trumpften dann schon mit bekannten Gesichtern auf und waren genau das, was man erwartete: Rom-Coms im Sitcomgewand. Serien für einen gemütlichen Sonntag, ohne besondere Tiefe, aber mit sehr hohem Unterhaltungswert. Als die Serien aktuell liefen, stieß ich häufig auf die Kritik, die Shows seien nur ein “How I Met Your Mother“-Abklatsch. Was ich interessant fand, weil die Serie als “Friends“-Abklatsch ja durchaus ebenfalls erfolgreich wurde.

Fakt ist, dass es diese Serien nicht mehr gibt, und ich immer noch ein wenig weinen muss, wenn ich an die schöne Zeit denke, die wir miteinander verbringen durften. Wer mit diesem Genre etwas anfangen kann, sollte allerdings wirklich “Happy Endings” gucken. Die Serie überraschte mich besonders, weil ich dort die erste Rolle von Elisha Cuthberts bewundern konnte, die mich nicht nach zehn Sekunden aggressiv macht.

Bevor wir zu den wirklich guten Sommerserien kommen, seien noch “Happily Divorced”, “Melissa & Joey” und “Better With You” erwähnt. “Happily Divorced“, Fran Dreschers neue Sitcom, in der sie nach 18 Jahren Ehe herausfindet, dass ihr Mann schwul ist… Großartig! 9 von 10! “Melissa & Joey” ist definitiv etwas für Fans von “Clarissa explains it all” und “Sabrina, the Teenage Witch“. 7 von 10. Und “Better With You” ist für diejenigen, die traurig waren, als “Accidentally on Purpose” abgesetzt wurde und dasselbe gerne noch einmal mit anderen Schauspielern und wieder nur für eine Staffel sehen wollen. 6 von 10.

Nun zu den Glanzstücken. Oh was war das für ein Fap-Alarm, als plötzlich “Breaking In” ausgestrahlt wurde und Christian Slater die Hauptrolle übernahm. Christian Slater! Meine große Liebe seit “True Romance“. Ich meine… Christian Slater! Weibliches Eyecandy ist auch dabei, also habe ich die Handlung erst einmal für die ersten zwei Folgen ausgeblendet. Es geht um eine High-Tech-Sicherheitsfirma, die irgendwelche Sicherheitssysteme knackt, um deren die Schwächen zu erkennen und zu beheben. Was weiß ich schon von so etwas, mehr braucht man über die Serie nicht wissen. Weil: Christian Slater. Und in alter “Family Guy“-Manier wurde die Serie nach der zweiten Cancellation doch wieder zurückgeholt. Testet die mal an, gar nicht so schlecht. 9 von 10.

Workaholics” war auch ziemlich witzig, wenn auch simpel. Drei Super-Versager-Freunde, die sich tagsüber ihren Cubicle in einer Telemarketing Company teilen und des Nachts Drogen nehmen und Scheiße bauen. Sehr sympathische Truppe. Die zweite Staffel fängt sogar schon diesen Monat wieder an. 9 von 10. Zuletzt meine ultimative 10-von-10-Sommerserie: “Awkward“! So gut. 90% meiner Empfehlungen wurden bisher mit „Ja nee, MTV-Serie und so“ beantwortet, aber hey, schaut's euch wenigstens mal an.

Es geht um die 15-jährige Jenna Hamilton, die zu Beginn der Serie einen dummen Unfall im Badezimmer hat, der im Nachhinein aussieht wie ein Suizidversuch. Davon abgesehen, dass sie vorher nicht gerade die Homecoming Queen ihrer High School war, ist sie nun das Suicide Girl. Selbstverständlich ist sie auch noch in den beliebten Fußballspier (ja Fußball, nicht Football) Matty verliebt – und sogar irgendwie mit ihm zusammen – allerdings möchte dieser das aufgrund ihres Rufs nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Im Prinzip also der übliche High School-Scheiß. Nur in gut. Vertraut mir. Ich meine: 10 von10!

Und wer aufgepasst hat weiß, dass ich mich diesen Sommer ziemlich positiv über “Love Bites” geäußert habe, und wundert sich nun vielleicht, warum ich die Serie diesmal gar nicht erwähnte. Der Schmerz über die Absetzung sitzt einfach noch zu tief. Ich kann nicht darüber reden. Im Schnitt habt ihr nun bis zur Hauptsaison noch ungefähr zwei Wochen Zeit. Seht jetzt zu, dass ihr ungesehene Sommercomedys nachholt!

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4 Kommentare

  • dann werd ich mir mal mad love reinziehen, thank you ma’am

  • Chris

    Kam mir zeitlich sehr gelegen, da ich seit gestern mit ner Grippe im Bett liege. Bin nun schon bei Episode 6 von Awkward. Lässt sich in der Tat gut ansehen und auch die Story ist unterhaltsam. Thanks! :)

  • Rainbowboy

    Also mal ehrlich, ich hab mir den größten teil der oben erwähnten serien auch schon angeguckt und ich bin ein genauso großer serienjunkie wie die Autorin, aber wie kann man Love Bites nachtrauern? ich hab mir jede folge angeschaut, einfach weil ich sonst nix zu tun hatte, aber love bites ist mit abstand die schlechteste serie diesen sommers..mit abstand! Und es geht hier auch überhaupt nicht um Geschmack, die Serie ist voller pathos. Mit gutem grund wurde sie abgesetzt. was Awkward angeht, die serie ist super und ich bin auch ein großer fan, aber ne 10 von 10 ist es nicht. just my 2 cents…was ich noch sagen wollte, Love Bites ist eine der schlechtesten serien die ich je gesehen habe, und ich habe wirklich schon fast jede ami und britserie gesehen.

  • placetogo

    Also mal ehrlich.
    Ich fand Love Bites nicht großartig, weil es eine superinnovative neue Serie ist, sondern weil ich diese Episoden mochte und DAS (in Serien ja nie geklappt hat) mal ganz erfrischend fand für eine Sommerserie mit <10 Episoden.