Navigationshilfe - Trend Indikator September

Anders als in den Vorjahren hat sich der Sommer nicht allmählich und mit goldfarbenen Blättern und sanften Sonnenstrahlen verabschiedet, sondern er ist aufgestanden, hat sich kurz zu uns umgedreht und…
Navigationshilfe

Trend Indikator September

Anders als in den Vorjahren hat sich der Sommer nicht allmählich und mit goldfarbenen Blättern und sanften Sonnenstrahlen verabschiedet, sondern er ist aufgestanden, hat sich kurz zu uns umgedreht und dann der Weltbevölkerung auf die überhitzten Köpfe geschissen. So bleibt uns nichts anderes übrig, als langsam krank zu werden und dem miesen Onkel Herbst ewigen Hass entgegen zu schleudern. Und natürlich zu wissen, was im September so geht. Und was lieber nicht.

Gut: Noch mal schnell ins Freiluftkino huschen. Das iPhone 5 aus den USA besorgen, bevor es alle anderen haben. Eine Schweigeminute für das zehnjährige Jubiläum vom 11. September einlegen. Im Schlafsack im Park sitzen und Eis essen. In Bars statt in Clubs gehen. Vulgäre Vagina-Scheiße. Imaginäre lange Schwänze bei Mädels. ZDFneo. Zuckerfest. Tanzen wie in Brasilien. Snake-Prints.

Locken. Party-Helium. Glitzer-Blazer. Britney Spears. Pappbrillenjeremy Scott. Terry Richardson. Ein bisschen Crack. Weindörfer, Männerhüte, Indian Summer. Einfach mal ansatzlos pausieren. 6666. Etwas Neues lieben. Drum ‘n’ Bass entdecken. Sich aus Spaß prügeln. Jai Paul. Im Bett die Klamotten anbehalten. Gedichte schreiben. Mama. Cool tun. Neue Büropflanzen adoptieren.

Schlecht: Studiengebühren abdrücken und Hausarbeiten vor Semesterende schreiben. In Bars auf Tischen tanzen. Cocktails in Clubs bestellen. An der Kasse im Supermarkt in 10-Cent-Stücken bezahlen. Miesmuscheligkeit. Insektenstiche, die wie bei Hitch zu Beulen mutieren. Eifersüchtige Affären. Irene. “Homies” – Der Film von Jimi Blue und D!. Blackberrys. DSL 1000. Obstfliegen. Goldautomaten.

Ein lädierter Krüppel sein. Nicht tanzen. Fettes Fett. Warmes Sushi. Fesh tun. Auf Drum ‘n’ Bass hängen bleiben. Sich per Twitter trennen. Geld, das einem direkt in die Gleise rollt. Menschen, die glauben Print-Texte wären qualitativ hochwertiger als digitale. Google+. “Gallerie” statt “Galerie” schreiben. Zu 25-jährigen Mädels im Bikini onanieren. Leere Köpfe. Immer die gleiche Scheiße gut finden.

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