Tipps zum Wochenende - Ten Little Missions

Das Wochenende raste mit unangezogener Handbremse in unsere Leben und ist just angekommen. Ihr kleinen Schlingel steht sicherlich schon ganz aufgeregt im Bad, färbt euch den Oberlippenflaum und wedelt euch…
Tipps zum Wochenende

Ten Little Missions

Das Wochenende raste mit unangezogener Handbremse in unsere Leben und ist just angekommen. Ihr kleinen Schlingel steht sicherlich schon ganz aufgeregt im Bad, färbt euch den Oberlippenflaum und wedelt euch noch mal einen von der Palme, bevor es mit Solarium-Sonja und Kumpel Benny Bokowski in den Kinder-Club geht. Im Auto läuft dann der Justin-Bieber-Remix von Rihannas 2007-Kracher “Don’t Stop The Music” und ihr habt nur noch einen Gedanken, bevor ihr im Lichtstrahl der unendlichen Freude vergeht: Titten, Tequila, Ten Little Missions.

Eins. Gründet eine Troll-Gang, die täglich von einem Blog zum nächsten hüpft und dort alles niedermacht, was jemals irgendwie in Text-, Bild- und Video-Form gepostet wurde. Gibt’s schon? Oh, unser Fehler. Zwei. Kauft euch ein “Malen nach Zahlen”-Set. Schließt euch ein. Kommt erst wieder raus, wenn euer neues Kunstwerk mindestens einem Caspar David Friedrich ähnelt. Mindestens. Drei. Schaut euch das Poster des “American Pie Reunion“-Films an. Werdet euch anschließend darüber im Klaren, dass ihr alt seid und alsbald sterben werdet. Vier. Schenkt der Sonne doch ein Lächeln. Dann scheint sie auch länger für euch. Fünf. Holt euch “Minecraft“, spielt es fünf Minuten lang und deinstalliert es für immer. Weil ihr die Grafik scheiße findet oder den Sinn nicht versteht oder die Porno-Sammlung ruft. Oder alles drei zusammen.

Sechs. Verarscht die NPD, indem ihr ihre Plakate mit lustigen Parolen überklebt. Stellt euch dann persönlich vor die Wahlkabinen, um die weltoffene Oma Gerda und ihre Ehefrau Hürrem davon zu überzeugen, dass sich die Hitler-Revival-Partei gar nicht wirklich für Homosexuelle und Ausländer einsetzt. Sieben. Schreibt langweilige Pressemitteilungen, die ihr mit “Guten Tag lieber Blogger” beginnt. Beleidigt anschließend auf’s Härteste ihre Vorgesetzten und deren Familien mit rechtsextremen Hasstiraden und Morddrohungen. Macht euch keine Sorgen, alles nach der Begrüßung hat eh niemand mehr gelesen. Acht. Holt euch ein paar tote Fische vom Markt und macht sie zu euren neuen besten Freunden. Merkt dann, dass sie lang sind. Und glitschig. Und ausgeweidet. Und vorne ein Loch haben. Und dass ihr männlich seid. Neun. Regt euch öffentlich darüber auf, dass “Pokémon” Behinderte diskriminiert, weil es einen Angriff namens “Paralyse” gibt. Ertränkt euch anschließend still und leise, weil ihr anscheinend keine anderen Probleme auf der Welt habt. Zehn. Werdet glücklich.

Puma

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