Soundcheck - Die Alben der Woche

Donnerstag ist Soundcheck-Tag. Das weiß ja mittlerweile auch der kaputt-konfuse Konstantin vom Kiosk nebenan. Wer diese Woche den goldenen Thron besteigen könnte, liegt diesmal ganz allein in eurer Entscheidungsgewalt. Ist…
Soundcheck

Die Alben der Woche

Donnerstag ist Soundcheck-Tag. Das weiß ja mittlerweile auch der kaputt-konfuse Konstantin vom Kiosk nebenan. Wer diese Woche den goldenen Thron besteigen könnte, liegt diesmal ganz allein in eurer Entscheidungsgewalt. Ist es der geduldige Jonathan, der sich für sein Erstlingswerk ganze sieben Jahre Zeit nahm, oder doch der verdammt talentierte Hudson Mohawke, der es trotz gigantischem Babyface versteht den Beat in jeder Situation explodieren zu lassen. Entscheidet selbst und merkt euch eins: Unterschätzt nicht die Konkurrenz.

Jonathan Jeremiah – A Solitary Man

Man nehme sieben lange Jahre Geduld, ein 24-köpfiges Orchester und ein analoges Studio und fertig ist ein zeitlos gutes Werk eines jungen Visionärs. Jonathan Jeremiah interessierte sich schon als Teenager nicht für schnelllebige Trends, nein er verkroch sich lieber in der Plattensammlung seiner Eltern. Genau diesen Einfluß hört man am stärksten auf seiner umwerfenden Debütplatte “A Soltitary Man”. Der Folk-Liebhaber und Singer-Songerwriter beweist: Was länge währt, wird verdammt noch mal richtig gut.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_02/happiness.mp3]

Hudson Mohawke – Satin Panthers

Seit seinem Remix zu Tweets “OOOPS” kann ich einfach nicht mehr nicht Play drücken, wenn ich irgendetwas Neues von Hudson Mohawke vor mir liegen habe. Der 25-jährige Glasgower versteht Zweifelsohne etwas vom Mixen. Nach seinem Albumrelease 2009 kommt der Kindskopp jetzt mit seiner “Satin Panthers”-EP zurück und schmeißt mit Drums und Snares nur so um sich. HuMo du bist geil, hoffentlich weißt du das auch.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_02/octan.mp3]

Body Language – Slo-Mo Dis-co Mixtape

Mit diesem bunten Topf voller unvorhersehbarer Überraschungen ist wirklich jedes musikalische Gemüt zufrieden zu stellen. Die vier New Yorker von Body Language waren wahrscheinlich selbst gerade etwas unzufrieden mit der gegenwärtigen Situation und konnten einfach nicht anders, als sie mit einem tollen Mixtape zu verbessern. Ein bisschen Jackson 5 da, etwas Rick James und Soul Clap da und fertig ist das “Slo-Mo Di-Co Mixtape”. Alles natürlich fein säuberlich abgerundet mit einem Nicholas-Jaar-Edit oder einem Azari-&-III-Remix. Sehr gut.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_02/slomodisco.mp3]

Standing in the Shadows of Motown – Original Soundtrack

“Standing in the Shadows of Motown” ist unumstritten ein Soundtrack voll mit zeitlosen Geniestreichen. Bei einer Dokumentation über die Motown Records kann man das ja auch nur erwarten. Schön ist auch, dass lebende Musiker und verstorbene Legenden auf ein- und derselben Platte miteinander verbunden sind und den Soul gemeinsam in die Welt schreien. Ben Harper, Joan Osborne, Chaka Khan und The Funk Brothers – alle vereint. Wie wunderbar.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_02/doyouloveme.mp3]

Feist – The Reminder

Was für ein schöner Sommernachtstraum. Leslie Feist, du bist so wunderbar, denn deine Musik vereint so vieles auf einmal. Glück, Schwermut, Leichtigkeit und Trauer. In dem einen Moment springen wir vor Freude in die Luft und in dem anderen Moment haben wir Angst in ihr zu zerreißen. Jeder deiner Songs trägt soviel Lebensfreude in sich, man will ihn von der Stelle weg umarmen oder gleich adoptieren. Wie beschwipste Honigkuchenpferde freuen wir uns auf dein kommendes bereits viertes Album. Kanadaaa.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_02/ifeelitall.mp3]
Tally Weijl

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