Soundcheck - Die Alben der Woche

Soundcheck

Die Alben der Woche

Vollkommen richtig. Diese Woche gibt es einen König unter den Alben der Woche. Beyoncés Macker und Mr. Autotune himself haben es tatsächlich getan. Sie beendeten ihr monumentales Hochkarat der dekadenten Brillianz und schmissen mit “Watch The Throne” ihr leicht verzögertes, super geheimes Blutsbrüder-Album in die weite Welt. Um nicht alles auf einmal zu verraten, es ist ein bisschen mehr als gut. Natürlich findet ihr heute auch noch andere Sound-Buddys wie unsere talentierte Amy, die Weedboys Method Man und Redman oder auch Ernest Greene aka Washed Out in unserer kleinen Pralinenschachtel des wöchentlichen Hörgenusses. Hurra.

Kanye West & Jay-Z – Watch The Throne

Zwei Hip-Hop Schwergewichte, aber auch jahrelange Freunde, taten sich zusammen, um ein Kollabo-Album der Extraklasse zu bauen. Für viele ist “Watch The Throne” jetzt schon “Album of The Year”. Kanye und Jay-Z hauen gut auf die Kacke, das steht fest, aber verlieren dabei trotzdem nicht das Wesentliche aus den Augen. Mit der stimmlichen Unterstützung von Soulgröße Beyoncé und Everybody’s Darling Frank Ocean erwischt einen die Scheibe schnell und heftig auf der Kalten. Die grandiosen Samples von Otis Redding oder Flux Pavillion katapultieren euch in eine derart emotionale Schleuder, dass selbst nach unzähligem Hören der Platte keine Langeweile aufkommt. Die zwei Jungs haben etwas für die Ewigkeit geschaffen. Und jetzt Kinder, beobachtet mal schön weiter den Thron.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_01/redding.mp3]

Washed Out – Within and Without

Mit seinem Erstlingswerk erschafft der aus Georgia stammende Ernest Greene mit dem Künstlernamen Washed Out eine atmosphärische Hülse der monotonen Harmonie. Ohne sich bewusst aufzudrängen, schwebt man beim Hören der Platte, doch verliert nie komplett den Boden unter den Füßen. Wie auf einer langen Zugreise auf einem dünnen Synth-Klangteppich als Sitz, flüstert man zu sich selbst und hebt langsam ab. Melancholischer Chillout, bei dem man entspannt und tief fällt, ohne es überhaupt zu merken.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_01/youandi.mp3]

Sun Glitters Mixtape

Es gibt selten Mixtapes, die so gut sind, dass man sie sich komplett am Stück anhören kann. Und das immer und immer wieder. Bei “Sun Glitters” handelt es sich genau um solch ein selten schönes Stück Hörgenuss. Auch wenn sich die Sonne gerade lieber verdrückt, als uns die verstaubten Endorphine aus den Nasenlöchern zu pusten, müssen wir optimistisch bleiben und der verunglückten Jahreszeit Arschloch gekonnt trotzen. Lehnt euch lieber alle mal zurück, werft dieses Mixtape an und lauscht den wohltuenden Stimmen unverwechselbarer Künstler wie Burial, Gold Panda oder IVVVO. Unsere prallbusige Marina ist übrigens auch dabei.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_01/inmyheart.mp3]

Amy Winehouse – Back to Black

Mit Amy starb eine mehr als famose und selten so authentische Stimme des Souls. Das wissen wir alle. Sie ist weg, aber hinterließ uns mit “Back to Black” eines der besten Soulalben seit Jahren. Amys Songwriting ist bitter süß, ohne kitschig zu wirken. Reif und echt handeln die Texte dieser einmaligen Künstlerin von der in der Tiefe des eigenen Schmerzes verlorenen Seele. Angelehnt an die Soulmusik der 60er Jahre feiert Amy die Supremes genauso wie Phil Spector. Mit Geniestreichen wie “Rehab, “Tears Dry On Their Own” und “Love Is A Losing Game” hat sich die unglaublich selbstzerstörerische Frau in die Herzen einer ganzen Generation gesungen. Doch Legenden sterben immer viel zu früh. Leider.

[audio:http://www.mianami.com/mp3/2011_08_01/tearsdryontheirown.mp3]

How High – Original Soundtrack

Hell yeah. Mit “How High” servierten die zwei chaotischen Stoneheads Method Man und Redman ein musikalisches Stück endlos flowender Dopeness. Junge, das ist aber auch wirklich jeder Track zum nächtelangen Headbangen gemacht. Ob bekifft oder stocknüchtern, wer bei “Da Rockwilder”, “Round and Round”, “America’s Most Blunted” oder “Party Up (Up In Here)” nicht abgeht, kann es am besten gleich lassen. Das highe Hip-Hop Duo aus Staten Island und New Jersey rockt einem auf der gesamten Platte mit kontinuierlich sympathischen Mitgeh-Flow die Kräuter von der Rübe und brennt einem den nie zu Ende gehenden Dauerjoint ins Hirn. Den Soundtrack kann man ohne Zweifel rauchen und man wird immer und immer wieder breit wie Cheech und Chong zusammen.

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/part2.mp3]
Strellson

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