Soundcheck - Die Alben der Woche

Pünktlich wie in letzter Zeit doch eher selten, dafür aber funky fresh und in einer neuen Anordnung, kommen sie dafür umso wuchtiger zurück. Die Alben der Woche. Wir wollen euch…
Soundcheck

Die Alben der Woche

Pünktlich wie in letzter Zeit doch eher selten, dafür aber funky fresh und in einer neuen Anordnung, kommen sie dafür umso wuchtiger zurück. Die Alben der Woche. Wir wollen euch den geilen neuen Scheiß genauso wie die alten Schmalzschinken nicht vorenthalten und friedlich militant in die Gehörgänge jagen. Wie sollt Ihr auch anders kapieren, wann es sich verdammt noch mal um unüberhörbar guten Stoff oder totales Gehörsturzmaterial handelt? Eben. Gar nicht. Mit dem genialen Aphex Twin, dem guten alten Wu-Tang-Clan oder dem fantastischen SBTRKT läuten wir den neuen besseren Soundcheck ein und klatschen im taktvollen Off-Beat die Ohren aller blutig die es immer noch nicht kapiert haben. Wer hier dabei ist, gehört ins Ohr. Basta.

SBTRKT – SBTRKT

Um ehrlich zu sein gab es seit Ewigkeiten kein Album mehr, das mich so richtig berührte, überraschte und mir mein verkrustetes Kummerfell ansatzlos von der Seele riss. Mit einer wohltuenden Mischung aus puristischen Breakbeats, melodischem Dubstep und einer Prise süßem Minimal eroberte der Maskenmann Aaron Jerome mein Herz im Sturm. Das selbstbetitelte Album, ein pausenloser Hörgenuss mit riesen Teilen wie “Hold On”, “Wildfire”, “Trials Of The Past”, “Right Thing To Do”, “Never Never”… okay alle. Was kann auch wirklich schief gehen, wenn man mit großartigen Künstler wie Jessie Ware, Little Dragon oder Sampha zusammen arbeitet? Richtig, nichts. Dringender Befehl an Euch und eure Haustiere: Kauft das Ding! Riesenalbum.

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/rightthingtodo.mp3]

Aphex Twin – Richard D. James

Dass Aphex Twin eine außenstehende Erscheinung in der kommerziellen Musikindustrie bildet, sollte jedem bekannt sein, der auch nur ein Minimum an Interesse für elektronische Musik aufzubringen vermag. Nicht umsonst wird der mit bürgerlichen Namen heißende Richard D. James auch der Mozart des Elektro genannt. Wer auf intelligente Tanzmusik steht, deren Tempo auch wirklich tanzbar scheint, sollte diese Album wie ein gutes Buch verschlingen und sich bewusst den etlichen Soundeffekten öffnen, die es in sich birgt. Kreatives Musiktuning vom Feinsten.

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/fingerbib.mp3]

Múm – Sing Along To Songs You Don’t Know

Ach früher war doch alles besser… Damals, als wir uns auf LSD Zöpfe und Blumen in die Haare flochten und frei von jeglichen Ketten der Gesellschaft, nackt wie Gott uns schuf, Musik anbeteten, durch die unser friedfertiges Naturell aufblühen konnte. Das dachten sich sich 2009 wahrscheinlich als sie an diesem bezauberndem Album voller Sonne, Gänseblümchen und unrasierten Achseln arbeiteten. Wer einen gesunden Hang zur Nostalgie pflegt, dabei aber nie vergisst sich auf die Zukunft zu freuen, kann schon beim ersten Reinhören versuchen zu Liedern zu singen, die er nicht kennt. Macht gute Laune!

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/hullaballabalu.mp3]

Wu-Tang Clan – Legendary Weapons

Der beste Rap-Clan ist wieder da. Es sind ganze vier Jahre vergangen, bis sich die Jungs aus Staten Island wieder zusammengetan haben, um ein Album abzuliefern, das einen direkt wieder in die 90er wirft, als man zu “C.R.E.A.M.” rumgehüpft ist und Wu-Wear-Pullis trug. Mit Gästen wie Termanology, Cappadonna und Sean Price wird die Runde perfekt gemacht, um mit messerscharfen Lyrics dir die Ohren abzuhacken.

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/diesel.mp3]

Theophilus London – Timez Are Weird These Days

Mit einem fetzigen Mix aus Pop, Rap, Indie und elektronischen Einflüssen meldet sich nun der Theophilus mit seinem Album-Debüt zu Wort. Theophilus Musik ist super, um sich dem Großstadt-Dschungel zu entziehen, indem man sich einen einsamen Baum sucht und stundenlang seine Lieder rauf- und runterdudelt. Oder sich statt Baum zehn Liter Vodka reinleeren und nackt auf dem Balkon tanzen. Das geht immer.

[audio:https://www.amypink.com/2011/08/girlsgirls.mp3]
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