Monomodus - Selbst ist die Frau

Genau. Anständige Mädchen besorgen es sich nicht selbst und fassen sich erst recht nicht da an, wo Gott seinen kleinen persönlichen Highfive-Moment of Inspiration erlebte und das rudimentäre Bermudadreieck der…
Monomodus

Selbst ist die Frau

Genau. Anständige Mädchen besorgen es sich nicht selbst und fassen sich erst recht nicht da an, wo Gott seinen kleinen persönlichen Highfive-Moment of Inspiration erlebte und das rudimentäre Bermudadreieck der Lust schuf. Natürlich nicht. Wie könnten wir auch. Es. Nicht. Tun. So ein Unsinn. Diese widerliche Unwahrheit muss endlich hinfort gerieben werden.

Natürlich beschmutzen wir regelmäßig das weiße Blatt der eingestöhnten Freiheit und nutzen das kostenlose Areal als endlose Fläche, um ambitioniert wie wir nun einmal sind, dem weltweit anerkannten Rubbelsport nachzugehen. Wieso auch nicht? Wir sind schließlich auch nur wilde Tiere. Uns steht kein baumelnder Hüft-Johnny im Weg und unsere zwei mehr oder minder prallen Spitztüten agieren als allgemein gültige Schwanzverlängerung der Frau. Kurz gesagt.

Jungs, wir haben Brüste und wissen sie im egoistischen Sinne einzusetzen. Obwohl ich ganz ehrlich gestehen muss, dass sie nur als supergechillte Laien während des eigentlichen “Ich mach mich geil”-Aktes fungieren. Aber darauf geschissen. Sie hängen mit uns herum und gehören eben zur Familie. Männer haben ihre pornografischen sich 36 Mal am Tag wiederholenden Déjà-vu-Fantasien mit Ulrikes verhunzten Fetteumeln. Frauen haben sich selbst und frönen dem Ego-Shoot entspannt feucht entgegen. Mit Licht an, mit Licht aus. Hauptsache dabei.

Nun, ich gebe zu, dass es auf Dauer nicht ausreicht, sich einfach auszuziehen, anzufassen und der kahlen Zimmerdecke auf einer perfekt präparierten Welle der selbstgewichsten Geilheit entgegen zu reiten. Wir bauen uns natürlich auch mal eine dreckige Fantasie mit Steven, dem schüchternen Schwanz, als Hauptakteur, Peter, dem jederzeit bereiten Pimmel, als Komparsen oder Nils, dem naiven Newcomer für ein Two-Minute-Man-Game ein. Dem Vorstellungsvermögen sind eben keine Grenzen gesetzt.

Die talentfreie Titten-Tonja oder Sophie, der straffe Schlitz, kommen ebenfalls nicht zu kurz. Am Ende bumst sowieso das ganze verdammte Team. Jeder schluckt und spritzt und stöhnt sich den August von der Waffel. Alle finden es offiziell gut und rauchen zum krönenden Abschluss ein dickes Gerät auf die tabulose Fickbereitschaft aller – und natürlich den Weltfrieden.

Gott segne die Lust auf die Lust. Ja jetzt ist es amtlich. Das wurde aber auch Zeit. Ich stehe auf einen verdammten Sechsundzwanziger bestehend aus seelenlosen, unter unheilbarer Legasthenie leidenden Bumsfanatikern und der sympathischen Abwesenheit des gut aussehenden Genitalschiedsrichters Gildo. Voll mein Ding. Im Kopf geht das alles.

Fest steht nur eines. Dass Frauen es selbstverständlich auch im Monomodus mögen. Sie brauchen es oft, gut und schnell. Genau wie Männer. Ob nun in einer Beziehung oder auf der Single-Seite des Lebens. Jeder ist sich manchmal einfach selbst der Nächste und weiß am besten, wie und wo und wann er es will. Daran ist nichts verkehrt, denn wie kann eine Frau Attraktivität und Sex ausstrahlen, wenn sie nicht einmal weiß, wie sie ihren eigenen Körper bis zur Ekstase stimulieren kann? Eben.

Puma

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17 Kommentare

s.Oliver